XXL-TEST: Canton Reference GS - das Meisterwerk aus dem Taunus

Canton Reference Gs Anschluesse

Terminals

Das Gehäuse birgt auch Besonderheiten in Bezug auf intelligent angeordnete Versteifungen. Schon bei der normalen Reference-Serie hat Canton hier volles Augenmerk auf dieses Thema gelegt. Versteifungen in verschiedenen Lagen, clever im Gehäuse verteilt, die einen reinen, unverfälschten Klang garantieren, da Resonanzen, Vibrationen auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Schon bei der normalen Reference-Serie wurde die Mitteltonkammer als zulaufende, nach hinten sich verjüngende, asymmetrische Konstruktion ausgeführt. Bei der Reference GS wurde dieses Prinzip durch eine spezielle Winkelanordung noch verfeinert.

Reference Gs Schnitt 3

Innenleben 1

Höchste Aufmerksamkeit wurde der Verhinderung von stehenden Wellen zuteil. Damit diese nicht die Klangqualität herabsetzen, wurde auf bestimmten Weglängen komplette Asymmetrie nicht nur in der horizontalen, sondern auch in der vertikalen Dimension hineinzubringen. Damit werden stehende Wellen noch effektiver verhindert. Daher sind die Innenverstrebungen nicht waagrecht, sondern, wie erwähnt, nicht symmetrisch verbaut.

Canton Reference Gs Canton Logo

Logo

Canton Reference Gs Detail Rueckseite

Finish im Detail

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Das sieht man sehr gut auf den Bildern zum Innenleben. Von oben nach unten laufen zudem noch Rundhölzer durch den Korpus, diese verspannen quasi das Ober- und das Unterteil sowie Front- und Rückseite miteinander, um ein Maximum an Steifigkeit zu erzeugen. Die Front der Reference GS ist im Multiplex-Verfahren aus zahlreichen dünnen MDF-Schichten gefertigt und misst 87 mm in der Dicke. Die Seitenplanken sind nicht nur Designthema, sondern sind sie auch nochmals eine deutliche Wandverstärkung. Sie bestehen aus Nussbaumholz, mit einer Hochglanz-Applikation versehen und nicht in Seidenmatt wie bei den anderen Reference-Speakern.

Canton Reference Gs Schnittzeichnung 1

Innenleben 2

Die schon angesprochenen dünnen MDF-Platten bekommen alle eine Leimschicht und wandern dann in die 5-Tonnen-Presse, und bekommen auch die spezielle, für die neue Reference-Serie allein typische Rundung. Überall finden sich genau definierte Radien: Die Schallwand von links nach rechts, das Gehäuse (Sicht von oben) von vorn nach hinten, und die seitliche Formgebung von vorn nach hinten – überall Rundungen, die ebenfalls störende stehende Wellen verhindern. Die Optimierung der Treiber selbst an die Front ist aufgrund des günstigen Radius der Front auch akustisch perfekt, weil ein erstklassiges, homogenes Abstrahlverhalten die unmittelbare Folge ist.

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