XXL-SPECIAL: Weihnachtskaufberatung 2023, Teil 1 - unsere Favoriten bis gut 500 EUR

Yamaha CD-S303:

Für Marktpreise, die ab knapp 300 EUR losgehen, stellt der Yamaha eine lohnenswerte Investition für CD-Liebhaber dar. Nach wie vor gibt es auch im Streaming-Zeitalter Zweikanal-Liebhaber, die ihre große CD-Sammlung in ansprechender Qualität wiedergegeben wissen möchten - von einem bezahlbaren CD-Spieler.

Fernbedienung - richtig schick

Genau in dieses Martsegment sticht der Yamaha CD-S303 und passt daher prima in den Sack des Weihnachtsmannes. Schon die elegante Optik, gepaart mit solider Verarbeitungsqualität, ist zu loben.

Analoge oder digitale Ausgänge 

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Der ausgewogene, klare Klang mit ausgezeichneter Detailfreude kommt noch hinzu. Insgesamt ist der Yamaha CD-S303 für schmale 329 EUR ein sehr gutes Angebot. 

Nubert nuGo! One mit nuBase NB-ONE

Was für eine Kombination für 300 EUR! Der nuGo! ONE (285 EUR) und die nuBase! ONE (15 EUR) gehen eine praktisch perfekte Kombination ein. Wir müssen zugeben, dass hinsichtlich der nuBase NB-ONE zunächst große Skespis in der Redaktion herrschte. Bei Gesprächen mit Nubert äußerte man sich von Seiten des schwäbischen Lautsprecher- und Elektronikherstellers sehr euphorisch über die akustischen Auswirkungen der nuBase NB-ONE, wir waren nach dem Auspacken und Begutachten des gummierten Teils zunächst eher etwas enttäuscht - diese Enttäuschung aber hielt nur kurz an, denn als wir den nuBase NB-ONE im Unterbau installiert hatten, wurden wir durch mehr Räumlichkeit, eine bessere klangliche Ausrichtung und eine bessere Loslösung aller akustischen Anteile vom Lautsprecher umgehend eines Besseren belehrt.

Display

Hinzu kommen die äußerst positiven Auswirkungen des Software-Updates, das vor einiger Zeit erfolgte und den nuGo! ONE endgültig auf ein akustisches Spitzenniveau hob. Ein hohes Maß an Homogenität trifft hier auf erstaulich viel Emotionalität, ohne aber die Nubert-typische DNA in Form eines klaren, präzisen Klangs zu vernachlässigen.

Lautsprecher plus Base

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Die zahlreichen nuGo! ONE-Vorteile wie der multifunktionale Tuner, die überragende Akkulaufzeit, die Verwendungsmöglichkeit als externer Radiotuner und die frische Optik plus attraktivem Display sind natürlich auch zu erwähnen. Unser klares Fazit: Für rund 300 EUR (Lautsprecher plus Base) gibt es derzeit kaum eine bessere akustische Lösung in dieser Leistungsklasse.

Teufel Real Blue Pro (349 EUR):

Der Teufel Real Blue ist ein besonders heißer Tipp fürs Christkind, denn dieser High-Tech-Kopfhörer lässt der Konkurrenz nicht nur in seiner Preisklasse keine Chance. Dadurch sichert er sich in der Klasse der BT Over-Ear-Headphones die Masterpiece-Auszeichnung der AREA DVD Redaktion. Die Unterschiede zu namhaften Konkurrenten sind nicht gering, sondern teilweise eklatant. Beispiel: Im Techno-EQ-Modus mit Mimi-Optimierung des Gehörs und Dynamore führt der Teufel mit harten, präzisen und satten Bässen sowie unglaulicher Raumwirkung die Konkurrenten stellenweise vor. Aber auch bei Klassik, mit neutraler Klangeinstellung, sprintet der Berliner Soundexperte an die Spitze – durch seine sensible, unaufgeregte, zugleich aber lebendige Art, stimmtypische Einzelheiten herauszuarbeiten.

Mit Mimi-Funktion zur Einmessung des Gehörs

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Die aktive Geräuschunterdrückung ist mit das Beste, was man in der Preisklasse des Real Blue Pro und auch deutlich darüber derzeit finden kann. Komplett rauscharm, praktischerweise in drei sinnvolle Stufen untergliedert und von einem ausgezeichneten Transparenzmodus gekrönt.

Hochwertige Transportbox

In die Lobeshymne einstimmen können wir auch bei der Bewertung der App. Nachdem aus Berlin lange die große App-Leere und dann Trash-Apps kamen, ist die jetzige App nun eine der besten, die wir kennen, erstklassig bedienbar, mit nützlichen Zusatzfunktionen wie dem Mimi-Hörtest mit anschließender akustischer Anpassung oder dem Dynamore-Modus für eine erweiterte Klangbühne.

Optisch bleibt der Real Blue Pro zurückhaltend, präsentiert sich gut, aber nicht opulent verarbeitet. Der Tragekomfort ist exzellent, nur die Ohrpolster könnten aus einem noch weniger schweißtreibenden Material hergestellt sein.

Klipsch Gig XXL:

Der neue Klipsch Gig XXL ist für 399 EUR Kaufpreis im Handel erhältlich und bietet sehr viel Lautsprecher für verhältnismässig wenig Geld. Er sieht klasse aus und klingt exzellent, sogar bei äußerst anspruchsvollem Material. Aber beginnen wir von vorn.

Das Mikrofon wird gleich mitgeliefert

Mit seinen Abmessungen von 551 mm Höhe, 775 mm Breite und einer Tiefe von 290 mm spielt der Gig XXL in der Liga der mittelgroßen Bluetooth-Lautsprecher. Mit einem maximalen Schallpegel von mehr als 110 dB bei 0,5m Abstand macht das robuste Device allerdings schnell klar, das er eine Gartenparty souverän beschallen kann. Großer Wert wurde auf ein erträgliches Gewicht des Lautsprechers gelegt, so wiegt der Gig XXL 8,2 kg und ist deutlich leichter als mancher Mitbewerber. Dank eines integrierten Tragegriffs auf der Oberseite des Speakers kann man ihn problemlos von A nach B transportieren.

Bedienelemente

Der 4400 mAh Akkupack ermöglicht Wiedergabezeiten von bis zu 8 Stunden, bei vollem Pegel. Sollte dem Partylautsprecher dennoch der Saft während der Grillparty ausgehen, kann dieser mit dem im Lieferumfang befindlichen Stromkabel, an die Steckdose angeschlossen werden. Beim Ladevorgang kann der Speaker erfreulicherweise weiterhin genutzt werden. Mit der USB-Buchse auf der Oberseite, kann das verwendete Smartdevice geladen werden.

Die Verarbeitungsqualität ist für den aufgerufenen Kaufpreis absolut ok, wenn auch nicht perfekt. Nette Partygimmicks sind die Beleuchtungselemente um die Tieftönereinheiten, das im Lieferumfang befindliche Mikrofon für Karaoke-Abende sowie die Anschlussmöglichkeit für eine Gitarre.

Kommen wir nun zu den klanglichen Eigenschaften des Gig XXL. In unseren Klangtestreihen überzeugte der Klipsch-Lautsprecher mit einer sehr feinfühligen Gesamtabstimmung. Gerade Freunde von gepflegter Rock-Musik dürfen nun aufhören. Der Gig XXL ist ebenfalls für das Genre Heavy Metal exzellent geeignet, was für einen Partylautsprecher, der sonst eher auf Trance- und Club-Musik abgestimmt ist, eher untypisch ist. Aber auch bei anderen Musik-Genres konnte der Partylautsprecher seine Trümpfe voll ausspielen und lieferte einen satten und sauberen Bassbereich, ohne überladen zu wirken. Für den Outdoor Einsatz kann zusätzlich die Bass-Boots Funktion aktiviert werden, was den Basspegel etwas anhebt. Im Innenbereich sollte diese Funktion allerdings deaktiviert werden.

Dali Katch G2

Für um die 400 EUR findet sich der sehr formschöne und edle Bluetooth-Lautsprecher. Dali schickt den aktuellen Katch G2 (seit 2021) mit einem 3.300 mAh Akku ins Rennen, was bei moderaten Pegeln eine Wiedergabezeit von bis zu 30 Stunden verspricht. Bei der Designsprache kann der Katch ebenso wie die erste Generation absolut begeistern. Man setzt beim G2 nur dezente neuer Elemente mit ein (siehe Haltebügel) und erneuert die Farbauswahl: Chilly Blue, Iron Black und Caramel White stehen bereit, in allen Ausführungen sieht der Katch G2 richtig gut aus. 

Noblesse im Detail

Das aus Aluminium gefertigte Gehäuse macht einen grundsoliden, langzeitstabilen und edlen Eindruck. Die hochwertigen Schallwände aus einer ABS-Polycarbonat-Struktur präsentieren sich sauber eingepasst und vervollständigen den edlen Eindruck des dänischen aktiven Lautsprechers. Verbaut ist ein Bluetooth 5.0 Modul, das zu aptX HD und AAC Standards kompatibel ist.

Noch ein Detail beweist die ausgezeichnete Verarbeitung

Beim Thema Klang enttäuschte der Katch G2 nicht. Er klingt homogen, authentisch und liefert eine natürliche Wiedergabe, ohne Effekthascherei zu betreiben. Wie beim Vorgänger auch, setzt Dali hier nicht auf ein unpräzises Pegelmonster, sondern möchte lieber authentisch natürlichen Klang abliefern, was auch wieder gelungen ist.

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