TEST: Samsung GQ65S95HFTXZG - OLED-Flaggschiff 2026 mit smarter KI-Integration und beeindruckender Bildqualität auch im hellen Raum

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Bildqualität

Für unsere Bildbewertung in der Praxis wählen wir zunächst einen entsprechend passenden Bildmodus aus. Samsung bleibt seiner Philosophie treu, lieber nur wenige unterschiedliche Bildmodi zu integrieren, die sich in ihrer Ausprägung auch tatsächlich unterschieden. Das macht die Sache weniger komplex und vereinfacht die Auswahl deutlich. Vorausgesetzt natürlich, es ist auch ein stimmiger und authentischer Modus dabei. Bei Samsung ist dies der Fall. Dynamisch ist eher nicht empfehlenswert bzw. nur dann, wenn man mit intensiven, knalligen Farben die Blicke auf den Bildschirm ziehen möchte. Standard kann man verwenden, aber auch hier ist die Farbtemperatur kühl und es sind zahlreiche dynamische Bildoptimierer aktiv, die nicht bei jedem Quellmaterial auch für eine Besserung sorgen. Eco empfiehlt sich mit geringem Stromverbrauch.

Bleiben noch Film und der Filmmaker Mode. Beide weisen eine natürliche Darstellung ohne überzogene Schärfe mit sehr natürlicher Farbgebung auf. Das Preset Film ist aber zweifellos für die Betrachtung bei Tageslicht oder in heller ausgeleuchteten Räumen gedacht, während der Filmmaker Mode bei kontrollierten Lichtverhältnissen in abgedunkelter Umgebung die besten Ergebnisse liefert. Wir entscheiden uns hier, zunächst im dunklen Raum für die beste visuelle Performance, für den Filmmaker Mode.

Die Zwischenbildberechnung verrichtet sehr gute Arbeit und ist weiterhin bezüglich ihrer Intensität vom Anwender selbst justierbar. In der Einstellung "Auto" greift sie für unser Empfinden etwas zu stark ein. Liefert dann zwar ein sehr flüssiges, plastisches Bild, bleibt aber nicht artefaktefrei. Gerade bei schnellen Bewegungen, Kamera-Schwenks oder horizontalen und vertikalen Kamerafahrten schleichen sich dann ein paar Fehler ein. Die Einstellung "Benutzerdef." lässt sich aber sehr gut verwenden und man kann mit den Optionen "Unschärfe-Minderung" und "Judder-Minderung" eine sehr schöne Balance zwischen judderfreier Bewegungswiedergabe, Bewegungsschärfe und sauberer Abbildung finden.

Bei der Wiedergabe von 24p-Material bleibt die Zwischenbildberechnung im Filmmaker Mode aber erst einmal komplett deaktiviert. Gehen wir in die Praxis:

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Ultra HD Blu-ray, Mord im Orient-Express, ab Filmbeginn

Direkt in der ersten Szene, als die Kamera von der gleißend strahlenden Sonne nach unten auf die Klagemauer und die sich am Boden befindenden Pilger schwenkt, bietet sich direkt eine sehr schwierige Szene für den Samsung OLED-Fernseher. Ohne aktive Zwischenbildberechnung wird hier eine sehr stabile und saubere 24p-Darstellung geboten. Bereits 2025 hat das Samsung-Flaggschiff hier sehr sauber gearbeitet (hier geht es zum Test des S65F aus 2025) und in nahezu identischer Manier stellt es sich auch bei diesem Modell dar. Die Kanten, häufig sind hier die Mauerfugen problematisch, bleiben subjektiv noch sauberer als im letzten Jahr. Gänzlich ohne 24p-Judder geht es aber erwartungsgemäß nicht, leichte Unruhe zeigt sich bei der Fahrt nach unten und an den Objektkanten der zahlreichen Personen, die unten umherwuseln. In seiner Gesamtheit wirkt das Bild angenehm und stabil, sensible Betrachter aber werden den Judder erkennen.

Bringen wir die Bewertung der Zwischenbildberechnung direkt hinter uns, bevor wir uns den übrigen Bildparametern widmen. Wir schalten die Technologie, die sich bei Samsung in den Bildeinstellungen unter "Bildschärfe-Einstellungen" verbirgt, zunächst auf Auto zu. Hier agiert sie, wie im oberen Abschnitt beschrieben. Sie liefert ein sehr cleanes und plastisches, kontrastarkes Bild mit gleichmäßigen, flüssigen Bewegungen ab. Die Farbauthentizität bleibt auch komplett erhalten, dennoch greift der Algorithmus für Film-Enthusiasten auch negativ ein: Das Bild wirkt nicht mehr wie im Kino, sondern zeigt den typischen "Seifenoper-Look" mit weniger Natürlichkeit.

Dennoch sehen wir hier einen Fortschritt gegenüber den früheren Modellen. Das Bild wirkt zwar aalglatt und sauber, aber weniger künstlich als noch bei älteren TV-Generationen. Hinzu kommt, dass beim Kameraschwenk nach unten und den hier eher langsamen Bewegungen bei der Panorama-Aufnahme wirklich kaum Artefakte erkennbar sind, das Bild bleibt weitgehend frei von Nachzieh-Effekten und unsauberem Kantenzittern. Bei schnelleren Bewegungen und Szenen, bei denen die Kamera näher an den bewegten Objekten ist, sind die Berechnungsfehler wieder etwas klarer sichtbarer. Zum Beispiel, als der Rabbiner durchs Bild schreitet, sind leichte Nachzieheffekte zu erkennen oder auch als der kleine Junge mit den Frühstückseiern für Hercule Poirot flink durch das Bild rennt. Das geschulte Auge wird hier zweifellos bemerken, dass die Zwischenbildberechnung aktiv ist, aber auch bei den flotteren Szenen ist eine Besserung nachvollziehbar und die zitternden Kanten weniger auffällig.

Die benutzerdefinierte Einstellung mit eigener Parameter-Justage empfiehlt sich weiterhin für alle, die 24p-Judder nicht ausstehen können, aber dennoch ein Kino-ähnliches, authentisches Bild mit geringstmöglicher Fehlerquote wünschen. Unschärfeminderung auf 10 und Judder-Minderung auf 3 (Voreinstellung des Samsung TVs) bringt hier praktisch ein perfektes Ergebnis. Selbst Kinofans wird der Eingriff ins Bildgeschehen hier kaum auffallen, dafür wird der 24p-Judder beinahe vollständig ausgemerzt. Die Verbesserung, die wir im Auto-Modus erkennen konnten, setzt sich also auch hier fort. Zumindest bei diesem Filmbeispiel können wir nahezu keine Szene ausmachen, bei der sich die komplette Deaktivierung der Zwischenbildberechnung lohnen würde. Als echter Kinogänger kann man aber, wie bereits erwähnt, auch problemlos auf die native 24p-Wiedergabe setzen, die weiterhin auf ausgezeichnetem Niveau liegt.

Bei den übrigen Bildeigenschaften liefert der Samsung S95H OLED-TV Bestleistungen ab. Absolute Farbtreue, maximale Kontraststärke sowohl in hellen als auch dunklen Bildbereichen und ein dreidimensionales, greifbares Bild zieht den Zuschauer ins Filmgeschehen hinein. Die Bildschärfe, sowohl was Kanten als auch Detaillierung betrifft, erfordert keinerlei Eingriff seitens des Nutzers. Sie ist enorm hoch, aber an keiner Stelle überzogen. In Kombination mit der dreidimensionalen Abbildung ist die Darstellung realistisch und in ihrer Tiefe klar gestaffelt.

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Was die HDR-Darstellung betrifft, gibt sich der S95H keine Blöße. Mit aussagekräftigen Highlights dank hoher Helligkeitsperformance des OLED-Panels und tiefstem Schwarz wird ein beeindruckender In-Bild-Kontrast geboten, der die Plastizität weiter unterstützt und ein dreidimensionales Abbild erschafft. Selbst feinste Details lassen sich in sehr hellen wie sehr dunklen Bereichen noch ausmachen. Das gilt natürlich ganz besonders im dunklen Raum, aber auch bei externem Lichteinfall wird eine sehr authentische, sauber tiefengestaffelte Darstellung mit hoher Detailtreue geboten.

Dann kommt auch die Glare-Free-Technologie von Samsung voll zum Tragen und zeigt, dass Reflektionen hier wirklich kaum Thema sind. Klar, mit Einschränkungen muss man leben. Das sonst abgrundtiefe Schwarz wird ein wenig aufgehellt, wirkt über den gesamten Bildschirm nicht mehr ganz so tief sitzend, dafür gibt es keine störenden Reflektions-Hotspots im Bild, in denen man bei anderen Modellen ohne Anti-Reflektionstechnologie fast gar nichts mehr erkennt. Es ist weiterhin ein sehr angenehmes, störenfreies Sehen möglich, das selbst im HDR-Betrieb in seiner Qualität kaum einbüßt. Bei starkem Tageslichteinfall, womöglich gar direkt auf den Bildschirm, sollte man aber nicht unbedingt den Filmmaker Mode wählen. Dann lieber "Film" mit grundsätzlich höherer Display-Helligkeit. Für gelegentliche Filmgenießer wird das Ergebnis nicht weniger imposant sein. Wechselt man das Preset, aktiviert sich hier aber gegenüber dem Filmmaker Mode die "Rauschunterdrückung" in den Bildschärfe-Einstellungen. Bei hochwertig produziertem Material ist das nicht notwendig und kann manuell deaktiviert werden.

Blu-ray Disc 1080p, Skyfall, ab Filmbeginn

Der zusätzliche Rechenaufwand beim Hochskalieren von 1080p BD-Material, wir spielen mit forcierter 1080p-Auflösung mit einem Ultra HD Blu-ray Player zu, ist für den Samsung OLED-TV kein Problem. Das Bild wirkt weiterhin absolut geschmeidig und ist, im aktivierten Filmmaker Mode-Preset ohne Zwischenbildberechnung, arm an 24p-Judder. Im Gegenteil präsentiert der Samsung S95H eine überragende Kanten- und Detailschärfe. Auch wieder über das gesamte Helligkeitsspektrum hinweg. Die schwarze Vertäfelung bzw. die Holzmaserung an der schwarzen Tür, kurz bevor der 00-Agent das Appartement im ersten Kapitel betritt, kommt klar heraus. Selbst am Türgriff sind einzelne Feinheiten sichtbar.

Die Farbgebung, hier vom warmen Licht der Nachttischlampe sowie im Anschluss von den durch den Vorhang fallenden Sonnenstrahlen geprägt, ist authentisch warm und absolut dem Original entsprechend. Argusaugen werden den Unterschied zwischen 1080p-Material und hochwertig produzierten Inhalten in nativem 4K erkennen. Weniger anspruchsvolle Zuschauer werden hingegen weniger Unterschiede ausmachen, so fein ist die Darstellung der Details bei Nahaufnahmen in den Gesichtern der Protagonisten oder ihren Kleidungsstücken. Auch hier ist das Maß der Schärfe wieder exzellent gewählt. Als hätte man (nahezu) 4K-Material vor sich, aber ohne störende Überschärfungen, die für Treppenstufen an Kanten sorgen. Auch die Plastizität und der Kontrast beeindruckt wieder und die weiterhin intensiven, aber nicht zu strahlenden Farben wirken tadellos.

Dass die integrierte Signalverarbeitung hier etwas mehr zu tun hat, erkennen findige Zuschauer an einer leicht erhöhten Artefaktebildung während schnellen Bewegungen. Hier ist die Szene der Verfolgungsjagd, zunächst im Land Rover Defender Pickup und später dann über den Dächern Istanbuls auf zwei Rädern, besonders schwierig für alle TV-Geräte. Dennoch halten sich hier Fehler stark zurück und gerade im problematischen Bereich der sich drehenden Reifen oder bei Nahaufnahmen der fahrenden Personen, die sich blitzschnell vor dem Hintergrund bewegen, gelingt erstaunlich gut. Hier sieht man sonst häufig echtes Zittern, so dass die Speichen der Räder gar nicht mehr zu erkenne sind oder unsaubere Kanten an Schultern und Rücken der Protagonisten. Wie erwähnt, der S95H schafft auch hier keine 100% Fehlerfreiheit, aber dennoch ein erstaunlich sauberes und angenehm stabiles Bild selbst in den schwierigen Szenen.

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Bild - Gaming

Zocken auf dem Samsung S95H OLED-Fernseher sieht nicht weniger fantastisch aus und bereitet richtig Spaß. Mit exzellentem Kontrast, knackigen, intensiven und dynamischen Farben und blitzschneller Panelreaktion kommt bei jedem Spielegenre Freude auf. Wir haben uns hier auf den Anschluss einer Playstation 5 konzentriert, die der Samsung TV sofort erkannt hat. Sind in der Spielekonsole alle Vorkehrungen getroffen, muss man am S95H nichts weiter tun, außer die beiden Geräte mit HDMI-Kabel zu verbinden. Es kann lediglich sein, dass der Spiele-Modus auf "Aus" gestellt ist. Diesen kann man manuell im Menü oder auch direkt in den Schnelleinstellungen aktivieren und dann gleich auf "Auto" setzen. Bei kompatiblen Geräten, wie es die PS5 ist, wird dann VRR zuverlässig aktiviert und auch die HDR-Fähigkeit des Displays wird von der Konsole direkt registriert.

Der Samsung bringt für direkten Zugriff auf relevante Einstellungen noch die "Game Bar" mit. Ist der Spiele-Modus aktiv, kann man durch Drücken und Halten der Play/Pause-Taste auf der Smart Remote die Game Bar aufrufen und direkt folgende Einstellungen vornehmen:

Samsung S95H Game Bar

Spielgenre auswählen, auch benutzerdefiniertes Preset mit eigenen Einstellungen möglich

Samsung S95H Game Bar

Zielpunkt (Fadenkreuz) in der Mitte des Bildschirms anzeigen

Samsung S95H Game Bar

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Minimap-Zoom aktivieren

Samsung S95H Game Bar

Erweiterte Einstellungen im Spiele-Modus

Samsung S95H Game Bar

Weitere Spieleinstellungen

Samsung S95H Game Bar

HDR10+ Modus festlegen

Samsung S95H Game Bar

HDR-Modus festlegen

Bild - TV-Tuner

Bei der Wiedergabe von Live-TV überzeugt auch der TV-Tuner mit einer sehr natürlichen, sehr angenehmen Darstellung und authentischen Farben. Sofern man bei der Wahl des passenden Bildfeldes, wie z.B. dem Filmmaker Mode oder Film, wählt. Dann erhält man intensive, knackige Farben, die aber nicht überzogen wirken. Auch bei der Schärfe bleibt sich das Gerät treu, zeigt ein detailliertes, klares Bild, überschärft aber nicht. Bei hochwertig produzierten Sendungen gibt es keine nennenswerten Treppenstufen an Kanten oder auch bei Schriften im Bild. Scaling-Artefakte sind absolut vernachlässigbar, lediglich bei schwächerem Material etwas deutlicher ausgeprägt.

Hier wollen wir nochmal auf die wirklich exzellente Glare-Free-Technologie hinweisen, da im Alltag auch tagsüber häufiger ferngesehen wird. Im hell ausgeleuchteten Raum wird ein stimmiges Bild geboten und ein kontrastreiches, plastisches Bild ohne störende Reflektionen erzeugt. Dabei befindet sich in der Redaktion in unmittelbarem Abstand, weniger als 150 cm, ein Fenster mit Tageslichteinfall. Hier gibt es kaum negative Auswirkungen auf das Geschehen am Bildschirm. Das sonst tiefe Schwarz wird, wie erwähnt, ein wenig aufgehellt, aber selbst in dunklen Szenen sieht man keine nennenswert ausgeprägten Spiegelungen.

Eine detailreiche Abbildung ist durchweg gegeben, auch Bildrauschen ist nur geringfügig sichtbar. Wählt man nun nicht den Filmmaker Mode, sondern den Standard-Modus oder gar den Dynamik-Modus, wird die Schärfe vom Samsung TV recht deutlich angezogen. Man muss noch nicht von unschöner Überschärfung sprechen, aber die Erhöhung führt dann schon zu leichten Artefakten an Kanten, an Silhoutten von Personen oder Schriften im Bild. Die Farbtemperatur ist dann nicht mehr so warm und die Farben weniger natürlich, aber nicht gänzlich entfernt vom Optimum. Im Standard-Modus wird ein immer noch angenehmes Bild geboten, dass insgesamt etwas knackiger, etwas plastischer, aber nicht ganz so natürlich wirkt. 

Wem dies nichts ausmacht, der kann dann ruhig auch den AI-Modus gleich dazu aktivieren. Die Farben wirken dann noch ein wenig intensiver und die Bildtiefe und Plastizität wirken ausgeprägter. Dafür gibt es ein paar mehr Artefakte, zum Beispiel bei Bewegungen im Bild. Das liegt vermutlich auch daran, dass beim Modus KI-Optimiert die Zwischenbildberechnung im Auto-Modus aktiv geschalten wird.

Klang

Samsung 65S95HF rueckseite rechts unten

Töner-Integration auf der linken und rechten Seite des Samsung OLED-TVs

Bei alltäglichen Live-TV-Sendungen, z.B. Nachrichten, Talk-Shows und Dokumentationen, liefert der Samsung S95H OLED-TV eine ausgezeichnete akustische Performance mit stets angenehem, harmonischem Klang. Sprache und Dialoge sind durchweg verständlich und klar, erscheinen aber nie als Fremdköroer, sondern sind homogen in die Gesamtkulisse eingebettet. Bei bekannten Schauspielern kommt die Stimmcharakteristik auch sehr gut heraus. Der Pegel des 65-Zöllers reicht auch problemlos für größere Wohnzimmer. Vorteil ist hier, dass man die Lautstärke bis zur Maximaleinstellung "100" voll ausreizen kann. Die tonale Auslegung ist so gehalten, dass auch bei voller Lautstärke keine Verzerrungen auftreten und Treiber nicht anschlagen. Das gilt auch bei der Wiedergabe von Action-Sequenzen. Auch wird das Geschehen nicht unnötigt scharf oder spitz, was für den gesamten Lautstärkebereich gilt. Dynamisch und mitreißend, aber nicht übermäßig spektakulär kann man so auf angenehme Weise auch über mehrere Stunden hinweg Inhalte genießen.

Freilich darf man keinen enormen Tiefgang erwarten. Aber das integrierte Audiosystem suggeriert dennoch ein kräftiges Fundament mit nachdrücklichem Tiefbass-Ansatz. Gleiches gilt für die Räumlichkeit. Wer keine immersiv umhüllende Klangkuppel eines vollwertigen 3D-Audio-Setups erwartet, wird begeistert sein. Der Samsung OLED klingt alles andere als flach, sondern baut eine weitläufige Bühne mit gezielter Effektplatzierung auf und verteilt die Akustik homogen im Raum. Auch bei hoher Lautstärke bleibt die Differenzierung erhalten und die akustische Abbildung bleibt realistisch.

Klang - Q Symphony

Samsung 65S95HF front mit HW QS95GH

Der S95H in Kombination mit der Samsung 2026er Soundbar HW-QS95GH

Samsung 65S95HF Q Symphony style

Die beiden Geräte passen auch optisch sehr gut zusammen

Der Samsung S95H zieht aber noch ein weiteres Ass aus dem Ärmel: Q Symphony. Die Technologie, die integrierten TV-Lautsprecher mit den Lautsprechern einer kompatiblen Samsung-Soundbar zu kombinieren und so ein wirklich eindrucksvolles und packendes Gesamterlebnis zu generieren, ist zwar nicht wirklich neu, darf aber immer wieder Erwähnung finden. Weil es schlicht gut funktioniert und dem ohnehin volleren Sound einer externen Audiolösung nochmal mehr Substanz und Räumlichkeit verleiht. Aber auch weil es einfach in der Handhabung ist. Mit wenigen Klicks im Menü steht die Verbindung zwischen Samsung OLED-TV und Soundbar - und das ohne Kabel! 

Samsung hat uns nicht nur den neuen Top-OLED, sondern auch die Soundbar HW-QS95GH zur Verfügung gestellt. Im Test der Soundbar gehen wir noch etwas ausführlicher auf einzelne Klangbeispiele ein, aber auch hier wollen wir die Ergebnisse kurz zusammenfassen. Sowohl bei Musik als auch bei Filmton in Dolby Atmos profitiert man von Q Symphony. Klare Stimmwiedergabe, ausgeprägte Dynamik und kraftvolle Bässe begeistern. Ebenso ist die exzellente Sprachverständlichkeit auch bei sehr komplexem Geschehen hervorzuheben und die Effektortung gewinnt zweifellos nochmal deutlich. Eine detailreiche, räumliche akustische Darstellung mit sattem Volumen und tadelloser Pegelfestigkeit. In Verbindung mit dem einfachen Handling ist die Kombination von Samsung Soundbar und TV eine klare Empfehlung. Das passt natürlich auch optisch ganz hervorragend. Der Test der Soundbar erscheint in Kürze ebenfalls. 

Weiter auf Seite 6 mit dem Fazit

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