TEST: Panasonic 48 Zoll 4K-OLED-TV Z90BE6 - der richtige Kandidat für Liebhaber eines authentisches Kino-Bildes
Menüs

Hauptmenü
Im Hauptmenü sieht man, wie auch bei den Betriebssystemen der Konkurrenz, oben zunächst besonders berücksichtigte Inhalte, die nach wenigen Sekunden wechseln, und nach einigen Tagen werden alle rotierenden Banner ausgetauscht. Unter diesen Bannern folgen das Kontosymbol, dann die Startseite, Suchen sowie Live, dann kommen die bevorzugten Apps, am Ende kann man Apps ergänzen und ins Einstellungsmenü kommen. Wieder darunter finden sich aktuelle Inhalts-Tipps.

Zugriff auf TV-Mediatheken
Wie heute üblich, ist es auch beim Panasonic TV-48Z90BE6 sehr einfach, auf die umfangreichen Mediatheken verschiedener TV-Sender und -Angebote zuzugreifen.

Rechts ein Shortcut-Menü, das nach Druck auf die Zahnrad-Taste der Remote erscheint. Man kommt direkt z.B. zu den Bild- und Toneinstellungen
Jetzt wenden wir uns dem kompletten Einstellmenü zu.

Einstellmenü
Dieses umfasst die Eingänge, Benachrichtigungen, Profile, Konto- und Profileinstellungen, Netzwerkeinstellungen, Töne und Bildschirm, die Appverwaltiung, die Gerätesteuerung, Live-TV, Fernbedienung und Bluetooth-Geräte, Alexa, Benutzereinstellungen, Sleep Timer, Gerät und Software sowie die Barrierefreiheit. Letzte Rubrik, auf dem Bild nur unten erkennbar, ist "Hilfe".

Menü "Töne und Bildschirm"
Dieses Menü ist besonders von Interesse. Denn hier finden sich die Bildeinstellungen, die Toneinstellungen, die Bildschirmeinstellungen, die Einstellungen fürs Ein- und Ausschalten und Justagen zur Audioausgabe. Man kann unter "Töne und Bildschirm" sämtliche Justagen für jee Quelle einzeln vornehmen, so z.B. für den Blu-ray-Player an HDMI 1 und für Apps und Video.

Bildmodi
Bildmodi (hier im SDR-Modus) umfassen die Bildfelder Dynamik (sehr hell, intensive Farben, enormer Kontrast - nur in Umgebungen mit sehr viel Licht überhaupt zu verwenden, verfremdet den Content), Auto AI (teilweise recht gelungene AI-Anpassungen an den laufenden Inhalt, trotzdem halten wir die gewählten Bildparameter teilweise für etwas überzogen, das kann man aber über die AI-Intensität anpassen, insgesamt sehr gut gelungen), Normal (recht ausgewogen, nur Farbtemperatur minimal zu hoch), Sport (ebenfalls recht dominanter Bildmodus, was Farben und visuelle Gesamtdynamik angeht), Kino (ausgewogen und angenehm, moderate, gut abgestimmte Farben), Filmmaker Mode (meist die beste Wahl, sehr realistisch, authentisch und homogen) sowie True Cinema (wie Kino, aber noch etwas mehr auf Realismus bedacht) und die ISF-Bildfelder Professionell 1 und Professionell 2 (jeweils einer für dunkle und einer für helle Umgebungen). Bei Prime Video-Material kommt noch der Prime Video optimierte Bildmodus hinzu, der eine sehr ausgewogene, Kino-gemäße Bildgüte garantiert - uns gefällt diese Betriebsart sehr gut.

Prime Video optimierter Modus
Wir beziehen uns auf "Apps und Video" und finden in den Einstellungen weiter: Umgebungssensor, Helligkeit, Klarheit, Farbe, Bewegung, Auto AI-Bild (Effektintensität), Farbabgleich und Optionseinstellungen. Unter "Umgebungssensor" finden wir: Automatische Helligkeitsregelung, automatischer Weißabgleich.

Bildeinstellungen "Helligkeit"
Unter "Helligkeit" stoßen wir auf den Luminanzlevel, den Kontrast, und die erweiterten Einstellungen (Luminanz: Spitzenwert, Gamma, adaptive Gamma-Steuerung, Schwarzwert, Schwarzwert-Expander, Sichtbarkeit dunkler Bereiche einstellen), sowie auf den HDR-Typ (EOTF Typ Auto, Standard Gamma, HLG, PQ), und auch HDR Tone Map sowie die Begrenzungsschwelle.

Helligkeit, Experteneinstellungen

HDR-Einstellungen: Auto, Standard Gamma, HLG oder PQ

Untermenü "Farbe"
Im Farb-Menü finden sich die folgenden Parameter: Farbe, Farbton, Farbtemperatur, und das Farb-Remastering.

Untermenü "Klarheit"
Es folgt das Submenü "Klarheit": Schärfe einstellen, zufällige Bildfehler unterdrücken, Blockrauschen unterdrücken, Glättung der Farbabstufung, Remaster-Prozess Auflösung, plus der Filmkadenzmodus.

Menü "Bewegung"
Jetzt tritt das Menü "Bewegung" in Erscheinung. Hier ist sofort als erster Parameter die Zwischenbildberechnung Intelligent Frame Creation aufgeführt. Diese kann man in verschiedenen Schritten verwenden: Hoch, Mittel, Niedrig und Aus. Bei Hoch wirkt das Bild zu synthetisch, daher raten wir, je nach auftretendem Ruckeln, Mittel oder gar Niedrig zu verwenden. Die Intelligent Frame Creation arbeitet sehr sauber, und in den beiden unteren Stufen wirken Gesamtbildeindruck und Bewegungsdarstellung ausgesprochen authentisch, das Bild tritt im realistischen Look auf und wirkt nicht merkwürdig digital. Man kann auch den Modus "Benutzerdefiniert" aussuchen., Dann hat man selbst getrennt Einfluss auf: Blur-Reduzierung, Film Smooth, Auto AI - Film Interlock, Akkurate IFC, und Clear Motion.

Farbeinstellungen

Auto AI-Bildmodus
Darunter, unters Menü "Bewegung", schließt sich wie schon erwähnt die einstellbare AI-Effektintensität an. Anschließend folgt der Farbabgleich mit den folgenden Parametern: Farbskala (automatisch oder dedizierte Farbskala), Weißabgleich, Farbabgleich (dieser Parameter wurde irrtümlich ebenfalls mit "Farbskala" tituliert, man kann hier aber Sättigung, Luminanz und Farbton für Rot, Grün und Blau feintunen).
Jetzt fehlen noch die Optionseinstellungen: Dolby Vision-Benachrichtigung, Filmmaker Mode-Benachrichtigung,Filmmaker Mode Erkennung, SDR/HDR-Bildmodus Synchronisierung, Bildeinstellungen synchronisieren, Calman Ready Connect (vorbereitet für Bildeinmessung per Calman).

Toneinstellungen

Sound-Modi

Bass- und Höhenregelung

Klangfelderzeugung
Diese starten mit dem Sound-Modus: Auto-AI, Standard, Musik, Sprache, Stadion oder Benutzer. Wählt man Benutzer, gibt es auch einen grafischen EQ mit den folgenden Bändern: 150, 250, 500 Hz, 1 kHz, 2 kHz, 4 kHz, 8 kHz und 12 kHz. Zudem finden sich zahlreiche Betriebsarten der "Klangfelderzeugung": Sprache, Standard, Theater, Theater Pro, Live, Sport, Direkt-Auto. Je nach gewähltem Soundmodus (außer AI-Modus) kann man (ausgeschlossen der Equalizer) auch bei den anderen Klangfeldern, die eingangs beschrieben wurden, Anpassungen nach Wunsch vornehmen. So zum Beispiel eine Bass- und Höhenregelung (nicht aktiv, wenn man als Benutzer auf den EQ zugreift). Es gibt noch weitere Optionseinstellungen: Dolby Atmos, Sport Sound Link,Klang-Umgebungsanpassung sowie eine Dialogverstärkung. Nutzt man den AI-Tonmodus, kann man, das finden wir sehr gut, dessen Intensität festlegen.
Wenden wir uns noch dem Menüpunkt "Bildschirm" zu und den "Bildschirm-Funktionen".

Bildschirm
Die Optionen sind hier Bildseitenverhältnis, 16:9 Overscan, Pixel Orbiter, Logo-Helligkeitskontrolle und die Bildschirmwartung. Anschließend ergänzen wir die Screenshots noch um ein paar weitere wichtige Exemplare.

Bildschirm-Funktionen mit Multi-Window, Gaming Dashboard sowie Apple AirPlay und Home Kit

AirPlay- und Home Kit-Einstellungen

Immer wichtig bei einem modernen Smart-TV: Die Netzwerkeinstellungen

Eingangswahl
Insgesamt ist das Menü des Panasonic TV-48Z90BE6 ungemein umfangreich. Es gibt zahlreiche Bild- und Tonmodi sowie sehr viele Bild-Einstellparameter. Zudem, was wir sehr gut finden, kann man bei den AI-Modi für Bild und Ton die Intensität regeln.
Auf der nächsten Seite untersuchen wir die Bild- und Tonqualität.
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Tags: 4K OLED-TV • Fernseher • Glättung • OLED • Panasonic








