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Neuer Video-Codec H.266/VCC für 8K-Streaming ist fertig

Das Fraunhofer HHI stellt den in Kooperation mit Apple, Ericsson, Intel, Huawei, Microsoft, Qualcomm und Sony (u.a.) entwickelten, neuen Videokodierstandard H.266/Versatile Video Coding (VCC) vor.

Durch eine verbessserte Kompression soll der neue Standard eine erhebliche Datenreduktion bei identischer visueller Qualität bieten. Der Codec ist für Videoauflösungen von SD über HD bis zu 4K und 8K geeignet, auch für HDR sowie omnidirektionales 360° Video. Der Fokus bei der Entwicklung lag klar auf ultrahochauflösenden Videos, der Codec soll beim Streaming von 4K- und 8K-Inhalten auf dem TV zum Einsatz kommen.

Gegenüber einem 90-minütigen UHD-Video, das mit dem Vorgänger-Standard H.265/HEVC enkodiert wurde und etwa zehn Gigabyte an Speicher benötigt, soll das identische Video bei gleicher Qualität mit H.266/VCC nur noch rund 5 Gigabyte groß sein.

Die für die Anwendung von H.266/VVC notwendigen Chips zum Hardware-Decoding sind momentan noch in der Entwicklung. Einen Software-Decoder und -Encoder will das Fraunhofer HHI in diesem Herbst veröffentlichen.


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