SPECIAL: Neue Onkyo 7.2 AV-Receiver TX-NR646 & TX-NR747 mit DTS:X-Support

Onkyo TX-NR646_dts_x

Zwei neue 7.2 AV-Receiver der Onkyo & Pioneer Cooperation, die unter dem Onkyo-Brand erscheinen, mischen den AVR-Markt in Deutschland auf. Im einzelnen handelt es sich um den ab Ende Mai lieferbaren TX-NR646 für 629 EUR und den ab Ende Juni erhältlichen TX-NR747 für 929 EUR.

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TX-NR646 in silbern

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TX-NR747 in schwarz

Beide AV-Receiver sind wahlweise in schwarzer oder silberner Ausführung verfügbar und decodieren nicht nur Dolby Atmos, sondern auch dts:X. Bei beiden modernen Systemen werden neben herkömmlichen kanalbasierten Tonspuren auch sogenannte Audio-Objekte eingebunden,  die die präzise Positionierung von Effekten im Hörraum ermöglichen. Diese Audio-Objekte können einzelnen Lautsprechern zugewiesen werden. Die Zuweisung ist nicht fix, sondern wird in Abhängigkeit von der vorhandenen Lautsprecher-Konfiguration vom Prozessor im AV-Receiver vorgenommen.

Onkyo TX-NR646_front_black

 TX-NR646 in schwarz

Onkyo TX-NR747_front_silver

TX-NR747 in silberner Variante

Der Support von dts:X  ist allerdings nicht sofort, sondern erst im Laufe des Jahres nach entsprechendem Update der Firmware möglich. Im Falle der Onkyo-AVRs kann man bis zu 7.1.4 bei dts:X fahren, so viel ist schon bekannt. Als großer Vorteil von dts:X gilt das hohe Maß an Flexibilität. Ganz gleich, ob Deckenlautsprecher, Top Firing-Module oder aber normale Regallautsprecher als Front-/Rear-Höhenkanäle (wie beim von den Onkyo-Modellen nicht unterstützten Auro-3D): Alles ist möglich. Im dts:X Package enthalten ist auch Neural:X. Dabei handelt es sich um die neueste Version der Upmix-Technologie aus dem Hause dts, die alles bis hinunter auf Stereoquellen wirkungsvoll aufpoliert.  Zu den Formaten, die entsprechend bearbeitet werden können, gehören auch PCM, herkömmliche dts-Bitstreams sowie Neural-codierte Radioübertragungen. 

Onkyo TX-NR747_back

TX-NR747 von hinten

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 TX-NR646 von hinten

Um ein bestmögliches Klangerlebnis garantieren zu können, setzt Onkyo bei beiden AV-Receivern auf hochwertige Endstufentechnologie mit diskreter Hochstromverstärkung. Der TX-NR646 kommt auf 160 Watt pro Kanal, der TX-NR747 stemmt 175 Watt/Kanal und ist überdies mit einem THX Select 2-Zertifikat ausgestattet. Was uns überrascht, ist die Hochwertigkeit der verbauten DSP-Engines und D/A-Wandler: Dual 32-Bit DSP-Power ist mit an Bord, und Highlight sind klar die 384 kHz/32-Bit D/A-Wandler AK4458 von Asahi Kasei. Hiermit sind die beiden Onkyo AVRs in der Lage, hochauflösendes Audiomaterial praktisch in Studioqualität zu wandeln. Bislang war bei der Hälfte der Sampling-Rate, bei 192 kHz, Schluss. 32 Bit Genauigkeit sind hingegen nichts Neues, in gehobenen Klassen waren 192 kHz/32-Bit D/A-Wandler schon länger am Start. 

Onkyo offeriert wie bisher vier Game DSP-Modi: Rock, Sports, Action sowie Role Playing Game. Der Advanced Music Optimizer verbessert auch bei Bluetooth-Signalen die Klangqualität effektiv. 

Onkyo TX-NR747_HDMI_Ethernet_USB_back

TX-NR747: HDMI, USB-Ethernet

Onkyo TX-NR646_HDMI_Ethernet_USB_back

 TX-NR646: Obwohl 300 EUR günstiger, identische Bestückung

Beide Onkyo AVRs haben die identische, hinlänglich bekannte und nur milde überarbeitete Fernbedienung und kommen mit acht 4K/60 Hz-kompatiblen HDMI 2.0a-Eingäängen. Die Onkyos sind auch definitiv mit dem Ultra HD-Kopierschutz HDCP 2.2 ausgestattet. Es finden sich bei beiden Modellen zwei Pre-Outs für den Anschluss aktiver Subwoofer. 

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Fernbedienung

Onkyo TX-NR646_remote_detail

Musik-Wiedergabearten

Onkyo TX-NR646_remote_detail2

 Quellen

Beide AVRs kommen nun auch endlich mit AirPlay, nachdem Onkyo dieses Feature jahrelang nicht hatte. WLAN und Bluetooth (Version 2.1 plus EDR) sind keine neuen Features, Onkyo fing bereits vor 2 Jahren mit der serienmäßigen Integration dieser Features an. Onkyos Remote App 3 steht für die Steuerung mittels Smartphone oder Tablet zur Verfügung. Spotify fehlt ebenso wenig wie Deezer und Tune In, und an HiRes-Formaten wird auch DSD mit 2,8 und 5,6 MHz unterstützt. 

Für Plattenfreunde ist sogar ein Phono-Eingang an Bord. Onkyo verspricht eine einfache Installation der beiden Modelle. Die AccuEQ Raumkalibrierung präsentiert sich in jeder Hinsicht als verbessert und soll einen präziseren sowie klareren Klang sicherstellen. Die Quick Setup-Funktion sorgt für Komfort im täglichen Betrieb.

Special: Carsten Rampacher
Fotos: Onkyo
Datum: 12. Mai 2015

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