XXL-TEST: Yamaha R-N1000A - moderner Netzwerk-Receiver mit YPAO-Klangfeldkorrektur und üppiger Anschlussvielfalt

Fazit

Yamaha R N1000a Frontansicht2

Der Yamaha R-N1000A Netzwerkreceiver ist in den Farbvarianten Silber oder Schwarz für eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.469 EUR im Handel erhältlich und positioniert sich zwischen dem R-N2000A als Spitzenmodell und dem R-N800A.

Die Technik des R-N1000A beruht auf dem HiFi-Designkonzept ToP-ART (Total Purity Audio Reproduction Technology) von Yamaha, das durch zahlreiche konstruktive Maßnahmen den kürzestmöglichen Signalweg garantiert und potentielle Störfaktoren, den den Klang negativ beeinflussgen, weitgehend eliminiert. 

Aber auch die Ausstattungsliste des Yamaha R-N1000A fällt sehr üppig aus. Durch die Integration der MusicCast Plattform, ist hochwertiges Musik-Streaming mit dem Receiver möglich. Der R-N1000A kann ebenfalls in ein Multiroom-Setup eingebunden werden und/oder als Teil eines Mehrkanal/Surround-Set agieren. Kompatibel ist MusicCast auch zu zahlreichen Streamingdiensten (Napster, Spotify, Qobuz, Tidal Connect, Deezer, Amazon Music). Zudem sind AirPlay2, Bluetooth in der Version 4.2 sowie ein DAB+ integriert. Ebenfalls an Bord ist die von Yamaha entwickelte YPAO-Kalibrierungsautomatik. YPAO umfasst einen hochwertigen Equalizer, der eine extrem präzise Entzerrung mit einer Genauigkeit von bis zu 192 kHz/64-Bit Audioauflösung durchführt. YPAO R.S.C. (Reflected Sound Control) steuert die frühen Reflexionsgeräusche und passt die Klangwiedergabe im Raum je nach Wandmaterial und Lautsprecheraufstellung automatisch an und optimiert diese.

Das Design des R-N1000 ist klassisch und zugleich elegant gestaltet, was man zum Beispiel an der Frontblende aus gebürstetem Aluminium sieht. Der Gehäusedeckel ist ebenfalls in einem grauen/silbernen Farbton gestaltet und besitzt auf der Oberseite zahlreiche Kühlöffnungen. Die Verarbeitungsqualität ist in Anbetracht der Preisklasse als sehr sauber zu bezeichnen. Lediglich die Kunststoff-Drehregler, die sich auf der Frontplatte des Receivers befinden, haben bei unserem Testsample eine deutliche Unwucht aufgezeigt.

In unserer Klangwertung konnte der Yamaha Netzwerk-Receiver mit einer ausgezeichneten Umsetzung auch von anspruchsvollen vokalen Strukturen überzeugen. Zudem wurden die Tieftöner unser Dali Rubikore 8 tatkräftig bedient und lieferten eine ausgezeichnete Bassperformance. Bei schnellen und harten E-Gitarren, wurde der Hochtonbereich bei höheren Lautstärkepegel, leicht aggressiv und harsch.

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Das Universaltalent: Großer Ausstattungsumfang, enorme Anschlussvielfalt, zahlreiche Streamingfunktionen und sehr guter KlangUeberragend Neu

Netzwerk-Receiver bis 2.000 EUR
Datum 06. Dezember 2024

 

 

 

Test: Sven Wunderlich
Fotos: Sven Wunderlich
Redaktion: Carsten Rampacher
Datum: 06. Dezember 2024

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