XXL-TEST: Nubert HiFi-/TV-Aktivlautsprecher nuPro XS-7500

Wir können gleich mit einer freudigen Nachricht für alle Liebhaber klanglich extrem starker Soundbars/Sounddecks aufwarten: Für 1.470 EUR ist Nuberts nuPro XS-7500 nun nach langer Wartezeit endlich wieder lieferbar, und zwar wahlweise in mattweißer oder mattschwarzer Variante. Somit sind sommerlichen klanglichen Höhenflügen keine Grenzen mehr gesetzt. Wer gleich passende weitere Komponenten sucht - z.B. WLAN- Apple AirPlay- oder Yamaha MusicCast-Adapter oder sogar Zusatz-Devices zum Anschluss eines Plattenspielers, findet direkt bei Nubert jede Menge interessanter Paket-Angebote.

Rückseite mit zwei Bassreflex-Öffnungen links und rechts, mittig die Anschlüsse

Zurück zur nuPro XS-7500. Das imposante Gerät sieht aus wie eine liegende Standbox und passt auch unter einen 65-Zoll-TV bestens. Gegen 79,90 EUR Aufpreis kann man überdies eine Garantieverlängerung auf insgesamt 5 Jahre erstehen. 

Sehr saubere Verarbeitung, auch an den Kanten

Erstklassiges Display

Bassreflexrohr

Kühlkörper

Bedienelemente auf der Front

Fernbedienung

Die Verarbeitung ist hervorragend, so wie wir es von Nubert kennen. In hoher Qualität präsentiert sich das Schleiflack-Finish, in unserem Falle in der schwarzen Variante. Die einzelnen Lautsprecher-Chassis sind exakt und ohne sichtbare Schrauben eingefügt. Das große Display löst ausgezeichnet auf und ist auch aus der Distanz prima ablesbar. Unter dem XS-7500 befindet sich eine gleichermaßen solide wie schön gemachte Fuß-Konstruktion. Die im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung liegt sehr gut in der Hand ist ist tadellos verarbeitet. Im Inneren erwartet uns hochwertig arrangierte Elektronik in einem mehrstöckigen Layout, wie das Bild unten zeigt. 

Blick ins Innere

Nubert selbst nimmt kein Blatt vor den Mund: "Das nuPro XS-7500 ist ein Soundsystem der Extraklasse für Filmfans und Musikbegeisterte mit höchsten Ansprüchen". Bestückt ist der 16,8 cm hohe (mit den hochwertigen Füßen), 128,7 cm breite (mit Füßen außen, sonst 120 cm) und 39 cm (Korpus mit Verstärker) tiefe Ausnahme-Lautsprecher hochwertig: 2 x Hochtöner mit 25 mm Seidenkalotte, gleich 4 x 120 mm Tief-/Mitteltöner mit Polypropylen-Membran und 2 x 204 Tieftöner mit Polypropylen-Verbundmembran für einen satten Bass in allen Lebenslagen.

zwei große Tieftöner sorgen für Nachdruck im Bassbereich

Insgesamt vier Mitteltöner, zwei pro Seite

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25 mm Hochtöner

Die Nennleistung beträgt 4 x 90 Watt + 2 x 110 Watt - ergibt zusammen 580 (!!!) Watt. Die Musikleistung liegt bei 4 x 130 Watt plus 2 x 150 Watt, das sind 820 Watt. Das haben manche dedizierte Mehrkanal-Systeme mit AV-Receiver als Kommandozentrale nicht anzubieten. Hier kann man dem großen Nubert Aktivlautsprecher nur ein hervorragendes Zeugnis ausstellen. 

Anschlüsse

Die Anschlussauswahl ist reichhaltig. Zwei optische und zwei koaxiale Eingänge, Cinch Analog-Stereo-Eingang, USB-B-Eingang für den USB-DAC, plus HDMI-ARC-Adapter für die problemlose Verbindung mit dem TV-Gerät. Ausgänge: (Cinch) Link und Subwoofer. Hier ist wirklich alles vorhanden, auch an Bluetooth wurde natürlich gedacht. 

Größtes Ausstattungsdefizit des nuPro XS-7500 ist die Abwesenheit jeder Decoder. Nur PCM wird entgegen genommen, das heißt, man muss im TV oder Blu-ray-Player die Signalausgabe von Bitstream auf PCM umstellen, sofern sie nicht auf PCM steht. Nicht einmal Decoder für Dolby Digital und DTS sind an Bord. Dolby True HD, DTS-HD - Fehlanzeige, und demnach auch kein 3D-Audio (Dolby Atmos/DTS:X). Klar muss man bedenken, dass dem Nubert-Fan ein imposanter, zugleich neutraler, möglichst unbeeinflusster Klang extrem wichtig ist. Trotzdem braucht ein solcher Lautsprecher für mehr als 1.400 EUR eigentlich das komplette Decoder-Sortiment inklusive nach oben abstrahlenden Lautsprecher-Arrays mindestens für Dolby Atmos. 

Nubert-App: X-Remote mit inkludierter X-Room Calibration 

Ein außergewöhnlich interessantes Feature ist die Nubert "X-Room-Calibration", die in die X-Remote-App integriert ist.

Die schicke Benutzeroberfläche der App wurde demnach um ein richtig nützliches Ausstattungsmerkmale erweitert. Die aktuelle X-Remote App ist für Apple iOS-basierte Devices bereits verfügbar, die Android-Variante wird schnellstmöglich nachgereicht.

Wichtig: Bei der X-Room Calibration handelt es sich ausschließlich um eine Einmessung im Bassbereich bis 160 Hz. Die Frequenzbereiche darüber lässt Nubert bewusst unberührt, um den Lautsprechern volle akustische Entfaltungsmöglichkeiten zu gewährleisten, was wir persönlich für sinnvoll halten. Der Bassbereich jedoch, der häufig durch störende Raummoden die gesamte Akustik qualitativ einschränkt,, gewinnt nach der Nubert X-Room-Raumkorrektur an Klarheit und Kontur. 

Das Handling, verspricht Nubert, ist denkbar einfach. Man braucht nur das Smartphone mit der App darauf, kein separates Einmessmikrofon. Smartphone an, App aktivieren, Einmessung durchführen. Nach der erfolgten Einmessung noch die Daten übertragen, fertig.  Eine Nahfeld-Messung direkt vor den Boxen, wie z.B. bei verschiedenen Elac-Subwoofern, ist nicht nötig, nur eine Einmessung vom Hörplatz aus. Weiteres cleveres Feature: Innerhalb der App ist es möglich, einen A/B Vergleich durchzuführen, Bassbereich eingemessen versus Bassbereich ohne Einmessung. Hier kann man selbst ermitteln, welcher akustische Zugewinn durch die X-Room Calibration möglich ist.

Funktioniert alles wirklich so "easy"? Wir haben es beim nuPro XS-7500 Aktivlautsprecher umgehend getestet.

Nun sind wir gespannt. Alles wirklich so einfach, wie es Nubert verspricht?

Es kann laut werden - explizite Warnung

Zugriff aufs Mikrofon

Das Smartphone wird an der Hörposition in die Hand genommen und für die eine Minute, der der Prozess dauert, in identischer Position festgehalten

Analyse

Nun kann man die Kalibrierung anwenden

Kalbrierungsprozess in Action

Wenn man mit der Optimierung einverstanden ist, erfolgt per Bluetooth der Transfer vom Smartphone zum nuPro XS-7500

Option: Optimierung verwenden oder nicht?

Tatsächlich: Die Einmessung ist kinderleicht zu  bewerkstelligen. Ob sie etwas bringt oder nicht, kann man im direkten A/B-Vergleich überprüfen. Mehr Präzision, Kontur und ein besser dosierter, immenser, purer Nachdruck waren bei uns die Vorzüge der X-Room-Kalibrierung.

Natürlich hat die App noch mehr zu bieten, unter anderem eine mehrstufige "Wide" Schaltung, einen grafischen EQ sowie eine Loudness-Funktion. Ebenfalls kann man den nuPro XS-7500 innerhalb der App für seine Position in einem nuPro X-Funklautsprecher-Setup konfigurieren. 

App mit attraktiver Grafik

Umfangreiche Justage-Optionen

Sound-Menü

Loundness-Funktion

Wide-Betriebsart mit vier unterschiedlich intensiven Stufen der Weitung der Stereobühne

Grafischer EQ

Advanced-Einstellungen

Insgesamt ist die Bluetooth-basierte Nubert X-Remote eine richtig gute App, die durch die neu integrierte X-Room Calibration einen echten Mehrwert dazu bekommen hat (für iOS-und Android-Devices verfügbar).

Klang

"Acordeao" von Tiesto&MOSKA spielen wir von Spotify per Bluetooth zu. Unsere X-Room-Calibration macht sich bei diesem bassgewaltigen Stück klar bemerkbar. Mehr präzise Substanz, mehr Kontur im Bassbereich, top. Bei niedrigeren Lautstärken hat man mit aktivierter Loudness-Funktion schon einen vollen Bass. Und die "Wide" Funktion ist ebenfalls nützlich, um die Stereo-Bühne effektiv zu weiten: Wir persönlich halten bei diesem Klangbeispiel die zweite von den insgesamt vier Stufen für die am besten geeignete. Das gilt auch für Hardwells "Retrograde". Bewusst wählten wir zum Check der X-Room Calibration zwei im Bassbereich sehr nachdrückliche Titel. Generell begeistert der riesige Lautsprecher mit einem sensationellen Tiefgang, einer exzellenten Räumlichkeit auch im 30 Quadratmeter-Hörraum und mit einer erstklassigen Pegelfestigkeit. Drittes Beispiel: "Move On Baby" (Cappella, Mike Candys Remix): Schon direkt zu Beginn bietet das Soundboard eine eindrucksvolle Mischung aus Volumen, Bassdruck und einer exzellenten Weitläufigkeit. Die Lautstärken, die man ohne jede Verzerrungen hören kann, reichen, um auch zahlreiche Nachbarn in aller Deutlichkeit auf die Existenz des nuPro XS-7500 HiFi-Aktivlautsprechers hinzuweisen. Die tonale Abstimmung ist, wie wir es von Nubert kennen, neutral und lebendig, sehr klar und einem selbst bei Spotify-Tracks tadellosen Auflösungsvermögen. 

Bei Diana Kralls "Garden In The Rain" beweist uns Nuberts aktiver Lautsprecher, dass auch ruhigere Stücke mit starkem Fokus auf die vokalen Elemente keine Probleme darstellen. Sehr sicher, sehr sauber nivelliert gibt der XS-7500 die Stimme Dianas wieder. Stets ist die Trennung von den instrumentalen Anteilen exzellent. Wie es nicht anders zu erwarten war, ist die Räumlichkeit vorzüglich und kann durch Aktivierung der "Wide" Funktion auf Stufe 2 nochmals gesteigert werden, ohne dass man dafür nennenswerte Einbußen bei der Präzision hinnehmen muss. Andreas Bocelli & Sarah Brightons "Time To Say Goodbye" verarztet das große schwäbische Sounddeck erneut mit großer Treffsicherheit. Wieder hervor sticht die ungemein plastische Stimmwiedergabe. Hier kennen wir kaum eine Soundbar oder ein Sounddeck, das mithalten kann. Dynamische Sprünge innerhalb des Songs arbeitet das XS-7500 zielsicher und impulstreu heraus. Wenden wir uns nun "Nessun Dorma" zu. Die legendäre Arie aus Puccinis Turandot wird von Jonas Kaufmann dargebracht. Und selbst bei diesem Titel, alles andere als bestens geeignet für Soundbar- oder Sounddeck-Systeme, beeindruckt uns das nuPro XS-7500: Mit dem richtigen Fundament auf der einen Seite, aber auch mit dem nötigen Feingefühl auf der anderen Seite. Richtig gut gefällt uns, wie überzeugend Nuberts Riesen-Speaker den Chorgesang einarbeitet: Man hört einzelne Strukturen klar heraus, sowas können Soundbars oder Sounddecks sonst nicht. 

Natürlich kann man auch Filmton mit dem nuPro XS-7500 hören. Bei "Independence Day" hören wir den Beginn des 8. Kapitels, hier kann der riesige aktive Lautsprecher einmal mehr sein Vermögen, auch massive Bässe ansprechend zur Geltung zu bringen, unter Beweis stellen. Stimmen sind allzeit gut verständlich und zudem tadellos in den akustischen Gesamt-Konzept eingebunden. Ob Action-Sequenz oder Dialog-Szene: Stets stellt Nuberts größtes Sounddeck viel Atmosphäre bereit und vergisst auch nicht, den Music Score zu berücksichtigen. Im der nächsten Szene im Norden Iraks taucht ein Alien-Raumschiff am Himmel auf, der sich dazu verstärkende Bass bereitet dem XS-7500 keinerlei Schwierigkeiten.  Gäbe es ein umfassendes Decoder-Angebot und nach  oben abstrahlende Lautsprecher, hätte Nubert mit dem nuPro XS-7500 ein wahres akustisches Monument geschaffen. Was Verstärkerleistung und Qualität der verbauten Chassis angeht, setzt der große Aktivlautsprecher bereits jetzt Maßstäbe. Viel Action auch in Kapitel 14 - das Chaos beginnt in der Stadt. Wechsel in der dynamischen Kulisse, ständig neue Effekte: Eine große Herausforderung. Zusammen mit der praktischen Wide-Funktion, die man hier auch gern in Stufe 3 verwenden kann, entsteht ein dichter räumlicher Eindruck. 

Das gesamte akustische Gefüge bei "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" arbeitet der Nubert Lautsprecher sehr gut heraus. Wir befinden uns in der Sequenz, in der das große Tor zum geheimen Hangar geöffnet wird. Hier liegt schon in diesem kurzen Effekt mächtig Power. Der charakteristische Musik Score wird stets auf den Punkt genau präsentiert, auch das möchten wir lobend erwähnen. Die Stimmen der Protagonisten haben genau das richtige Maß an Hall in der weitläufigen Halle. Stets ertönen die Stimmen charismatisch und lebendig. Hier, an solchen Beispielen, zeigt sich, dass Nuberts großes Sounddeck auch feindynamisch eine Wucht ist. Als es dann lebhafter wird - Indiana Jones gelingt die Flucht, und seine Gegner folgen ihm mit erbitterter Härte - beweist uns das nuPro XS-7500 erneut, wozu die eingebauten Endstufen in der Lage sind: Harte, kraftvolle Bässe gehe dem Sounddeck einfach von der Hand. Weniger erfahrene Zeitgenossen suchen schon einmal verstohlen nach einem potentiellen externen aktiven Subwoofer, doch es gibt keinen: Die "quer liegende Standbox" managt das alles aus "Eigenmitteln". Die "Wide" Funktion ist erneut ein passender Partner, hiermit lässt die Präzision auch bei der Darstellung kleiner Effekte kaum nach, dafür steigt die Weitläufigkeit hörbar an.

Smart Soundbar 10

Smart Soundbar 9 plus Smart Sub 8

Wie sieht es mit der Konkurrenz aus? Cantons schickt hier die Smart Soundbar 9 und die Smart Soundbar 10 ins Rennen, beide jeweils mit 300 Watt Systemleistung, die Smart Soundbar 10 zusätzlich mit Dolby Atmos. DTS und Dolby Digital decodieren beide Soundbars, hinzu kommt eine sehr gute virtuelle Surround-Funktion, die viel Räumlichkeit vermittelt. Mit 699 beziehungsweise 899 EUR schlagen die Canton Smart Soundbars zu Buche. Dazu kann man sich den Smart Sub 8 für 599 EUR kaufen.

So ergeben sich folgende Paketpreise: Smart Sub 8 plus Smart Soundbar 9 für rund 1.300 EUR, Smart Soundbar 10 und Smart Sub 8 für rund 1.500 EUR. Gerade das letztere Paket mit der Dolby Atmos-Soundbar ist schon eine Granate. Klar kann man die Canton Smart Soundbars auch einzeln betreiben, aber natürlich ist die Bassperformance dann nicht mit der des Nubert-Monsters zu vergleichen. Zusammen mit dem Smart Sub 8 aber brennt die Smart Soundbar 10 ein echtes Feuerwerk ab. Gerade im Filmtonbetrieb agiert das Canton-Ensemble über alle Maßen nachdrücklich, klar und räumlich dicht. Die Nubert nuPro XS-7500 agiert bei Musik noch eine Idee umfassender, lückenloser - gerade für denjenigen, der auch gern Musik, die ursprünglich in Stereo vorliegt, hören möchten, ist die XS-7500 eine absolute Wucht.

HW-Q90R

Von Samsung gibt es zu Marktpreisen von rund 1.000 EUR die 7.1.4 Soundbar HW-Q90R mit Dolby Atmos und DTS:X, Sound Tuning by Harman Kardon. Im Paket enthalten sind ein Wireless-Subwoofer und sogar zwei Wireless-Rears. Zudem gibt es eine Schaltung, die laut Samsung permanent automatisch dafür sorgt, dass das Quellmaterial in bestmöglicher Qualität wiedergegeben wird. Unsere klare Empfehlung: Sofort deaktivieren, der Klang wird unschön dominant und spitz, das soll wohl Dynamik vorgaukeln. Wählt man selbst z.B. das Movie-DSP aus, dann wird mit mit einem sauber gestaffelten und kräftigen Klang verwöhnt. Die exzellente Feindynamik und den ungemein kultivierten Auftritt, den Nuberts Sounddeck XS-7500 gerade bei Musik hinlegt, kann man vom bei Filmen starken Samsung-Angebot nicht erwarten.

Cinebar Lux

Von Teufel gesellt sich die für knapp 800 EUR einzeln erhältliche Cinebar Lux hinzu. Da bleibt noch viel finanzieller Spielraum zu Nuberts Riesen-Soundeck, daher kann man direkt zum "Ambition 5.1 Set" für knapp 1.400 EUR greifen. Hier sind noch ein kräftiger aktiver Wireless-Subwoofer (Teufel T 8) und zwei Wireless-Effektlautsprecher für hinten inkludiert. Dolby Digital und DTS decodiert die Lux, Dolby Atmos leider nicht. In der Praxis aber funktioniert Teufels eigener Algorithmus zur Erzeugung von 3D Audio aus nahezu jedem Content sehr gut und ermöglicht eine klare sowie realistische Wiedergabe. All die Performance der Cinebar Lux und den weiteren Komponenten ändert aber nichts daran, dass derjenige, der wirklich nur eine Komponente aufstellen und zudem oft Musik hören möchte,  mit der nuPro XS-7500 optimal bedient ist. Wer hingegen mehr Platz hat und sehr gern und oft Filme hört, findet im Teufel-System eine tolle und optisch sehr attraktive Alternative. 

Fazit

Ein wahrer "Sound-Gigant" von der Ostalb: Mit gewaltiger Verstärkerleistung, gigantischen Abmessungen und einer dementsprechend vollständigen und raumfüllenden Klangkulisse setzt der Nubert HiFi/TV-Aktivlautsprecher Maßstäbe und dringt sozusagen in eine "neue Dimension" vor. Viele verschiedene Anschlüsse stehen zur Verfügung, und es gibt (für Apple iOS Devices derzeit) eine Bluetooth-App mit X-Room Calibration für die effektive Einmessung des Bassbereichs.

In der Praxis schlägt die große Stunde des gewaltigen Aktivlautsprechers gerade bei der Wiedergabe von Musik. Hier scheitern viele Soundbars, weil die schlanken Gehäuseabmessungen kein realistisches Volumen z.B. bei männlichen Stimmen bereitstellen und weil für den Support im Tiefbassbereich ein separater aktiver DSubwoofer nötig ist. Störend sind dann für den erfahrenen Musikliebhaber die "klanglichen Löcher" bzw. die nicht komplett nahtlosen Übergänge von der unteren Grenzfrequenz der Soundbar zur oberen Grenzfrequenz des aktiven Subwoofers. Solche Probleme gibt es bei der Nubert NS-7500 Lösung nicht. Ein kultiviertes, kräftiges und sehr dynamisches Klangbild steht grundsätzlich zur Verfügung. Raumakustische Schwächen werden durch die X-Room Calibration in der Praxis tadellos reduziert und auf ein erträgliches Minimum herabgesetzt. 

Größte Schwäche des nuPro XS-7500 ist die Abwesenheit sämtlicher Decoder. Es wird nur PCM entgegen genommen, nicht einmal Decoder fürs "normale" Dolby Digital und für DTD hat Nubert vorgesehen. Da hilft auch die sehr gut arbeitende mehrstufige "Wide" Funktion nicht: Dieses Ausstattungsdefizit kostet den HiFi-TV-Aktivlautsprecher unser Referenz-Prädikat. 

Unfassbar kraftvoller, zugleich fein- und grobdynamisch exzellenter HiFi-TV-Aktivlautsprecher

Sounddecks/Soundbars Luxusklasse
Test 10. Juni 2020

Test: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 10. Juni 2020

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