TEST: Teufel Cinebar Lux - Akustisch performante Einzelkomponente in zeitlos eleganter Optik

Das aktuellste Soundbar-Modell der Berliner "Teufel" hört auf den Namen Cinebar Lux und kommt als All-in-One Komponente daher. Einen zugehörigen aktiven Subwoofer gibt es also nicht, dafür hat das schlanke Modell vier passive Bassmembranen an Bord, die auch ohne zusätzlichen Sub ein solides Fundament realisieren sollen. Insgesamt zwölf High-Performance-Töner und neun Endstufen stecken im Gerät, damit sollen Räume mit bis zu 30 Quadratmetern souverän und qualitativ hochwertig beschallt werden. Die bewährte Dynamore-Technologie von Teufel ist auch an Bord und mit ihr seitlich sowie nach oben abstrahlende Töner für einen besonders einhüllenden und immersiven Sound. Flexibel präsentiert sich der Soundbar auch bei den Netzwerkfunktionen und kommt mit Raumfeld-Technologie und somit Zugriff auf zahlreiche Musikdienste und Streaming-Möglichkeiten daher. Der Cinebar Lux ist ab 799, 99 Euro auf www.teufel.de und in allen Teufel-Stores erhältlich.

Dynamore Ultra und Dynamore 3D sind an Bord

Bedienelemente an der Oberseite

Aufgrund der zahlreichen Töner im Cinebar Lux nimmt das Lautsprechergitter aus Stoff einen großen Teil des Äußeren ein. Es ist sauber angebracht und wirft auch an den Ecken keine Falten. Der obere Bereich ist mit einer Kunststoff-Abdeckung versehen, die optisch einer Metallplatte stark ähnelt und sich auch einen guten haptischen Eindruck macht. Darin integriert sind Bedientasten aus Metall mit sehr gutem Druckpunkt, hier findet man Wiedergabetasten, Lautstärkeregelung sowie einen Quellenwahlschalter und eine dedizierte Bluetooth-Taste. Aufgrund der seitlich abstrahlenden Töner laufen die Seiten links und rechts trapezförmig nach vorne zu, was dem Soundbar eine moderne Formensprache verpasst. Insgesamt, und besonders in der eleganten schwarzen Version, wirkt der Cinebar Lux elegant und unaufdringlich. Dass Töner auch nach oben hin abstrahlen, sieht man dem Soundbar auf den ersten Blick nicht an. Das Display, vorne mittig über dem Teufel-Logo platziert, weist eine sehr gute Helligkeit auf und ist auch aus einiger Entfernung und schlechtem Winkel gut ablesbar.

Rückseite

HDMI-Beschaltung

weitere Anschlussmöglichkeiten

Setup- und Reset-Taste an der Unterseite

Die Rückseite des Soundbars ist mit einer Schlüsselloch-Wandhalterung versehen, integrierte Gummi-Abstandshalter sorgen dafür, dass man den Cinebar Lux direkt an der Wand montieren kann. HDMI-Schnittstellen sind an Bord, natürlich der obligatorische HDMI TV-Out inklusive Unterstützung des Audio Return Channels ARC, außerdem ein zusätzlicher HDMI-Eingang für weitere Quellgeräte. Auch ein zusätzlicher Digitaleingang in Form der optischen TOSLINK-Schnittstelle steht bereit. Außerdem stehen eine USB-Schnittstelle, ein AUX-Eingang, ein Subwoofer-Ausgang und Ethernet zur Verfügung. Teufel integriert hier auch wieder die roten Gummibänder, um eine saubere Kabelführung zu vereinfachen.

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Beiliegende Fernbedienung

Sehr hochwertig fällt die mitgelieferte Remote aus: Im Metallgehäuse sitzen sauber eingepasste, gummierte Bedientasten mit klarem Klick-Feedback. Das übersichtliche Layout mit nicht allzu vielen Tasten genügt vollkommen zur problemlosen Steuerung des Cinebar Lux, dank der kompakten Form kann man das Gerät auch hervorragend mit nur einer Hand bedienen. Bluetooth, Dynamore, Klangmodi, etc. verfügen über Direktzugriffstasten, auch Raumfeld-Streaming kann inklusive Hörzonen-Auswahl mit der Fernbedienung gestartet werden.

Die Bedienung erfolgt über das integrierte Display, dass dank der recht größzügigen Dimensionen auch über ausreichend Platz verfügt und man nicht ausschließlich mit komisch wirkenden Abkürzungen der einzelnen Bedienpunkte vorlieb nehmen muss. 

Drei große Punkte offeriert das Menü: Klang, Lautsprecher und System. Im Bereich Klang kann man die Höhen und Tiefen um jeweils 10 dB absenken oder verstärken. Außerdem gibt es eine Balance-Regelung, diese steht allerdings nur in Verbindung mit den Rears oder einem Subwoofer zur Verfügung. Hier lässt sich auch DRC aktivieren oder abschalten.

Display mittig

Im Menüpunkt "Lautsprecher" stehen einige Optionen zur Verfügung, unter anderem Möglichkeiten der Kalibrierung, wenn man zusätzliche Effekt-Lautsprecher oder einen Sub verwendet. Allerdings kann und sollte man hier den Abstand zwischen Hörposition und Soundbar korrekt einstellen, dies erfolgt in 10 cm-Schritten. Auch LipSync-Anpassungen kann man hier vornehmen. 

Im Punkt System lässt sich die Helligkeit des Displays im gedimmten Zustand und die grundsätzliche Helligkeit des Displays einstellen. Auch die Status-LED, vorne unterhalb des Displays, kann man dimmen oder komplett abschalten. "HDMI" ermöglicht die Aktivierung oder Deaktivierung von CEC, so dass man den Soundbar auch mit der TV-Fernbedienung steuern kann. Der AUX- und optische Eingang bringt eine Automatische Einschaltfunktion mit, hinter "ECO" verbirgt sich eine Auto-Standby-Schaltung, aktivierbar in folgenden Intervallen: Aus, 5, 15, 30, 60 Minuten. Deutsch und Englisch stehen als Sprache zur Auswahl und unter Software kann man sich die aktuelle Version anzeigen lassen sowie ein Firmware-Update durchführen. Unter Info erhält man eine Übersicht der aktuellen Einstellungen per Laufschrift und zu guter letzt kann man den Soundbar auf Werkseinstellungen zurücksetzen.

Raumfeld-Einrichtung

Um die Firmware-Update-Funktion zu nutzen, muss der Soundbar mit dem Internet verbunden sein. Das kann man natürlich problemlos per Kabel realisieren, aber der Cinebar Lux bringt auch WLAN b/g/n sowie das schnelle ac mit. Für die WLAN-Verbindung muss man sich allerdings die Raumfeld-App herunterladen, was zur einfachen Bedienung der Streaming-Funktionen ohnehin empfehlenswert ist. 

Aktivierung der Installation mit der Setup-Taste auf der Unterseite

Soundbar im Netzwerk gefunden

Damit der Cinebar Lux in der Raumfeld-Umgebung am Smartphone erscheint, drückt man die Setup-Taste auf der Unterseite kurz. Die Kontroll-LED unterhalb des Displays blinkt und die Suche in der App nach neuen Geräten kann beginnen. Wie üblich baut die Komponente dann ein eigenes WLAN mit dem Namen "Raumfeld Setup" auf, mit dem man sich mit dem Smartphone verbindet. Zurück in der App erscheint direkt die Meldung "Teufel Cinebar Lux gefunden". Danach wählt man das heimische WLAN aus und gibt das Passwort ein.

Benennung

Auf aktuellen Stand der Software geprüft

Erfolgreich eingerichtet

Musikbibliothek auf einem lokalen Server

Spofity Connect

Nachdem der Soundbar erfolgreich mit dem Heimnetzwerk verbunden wurde, stehen Audio-Streaming, sowohl von lokalen Servern im Netzwerk als auch Streaming-Diensten zur Verfügung. Raumfeld bietet hier ein umfangreiches Portfolio inklusive TuneIn Internetradio, TIDAL, Napster, Soundcloud, deezer, etc. 

Außerdem stehen zusätzlich Spotify Connect, der Cinebar Lux wurde sofort erkannt, und auch Bluetooth für drahtloses Audio-Streaming zur Verfügung. Natürlich bedeutet die Raumfeld-Integration, dass man die neue Komponente im Multiroom-Verbund nutzen kann. Der Cinebar Lux gilt als selbständiger Raum und kann einzeln oder kombiniert mit anderen Geräten Musik wiedergeben.

Schlanke All-in-One-Komponente

Der Cinebar Lux arbeitet nach dem 3-Wege-System, neben 8 Breitbändern mit einem Durchmesser von 50 mm arbeiten zwei Hochtöner mit 25 mm Durchmesser in dem Soundbar, hinzu kommen zwei Upfiring-Töner, ebenfalls in 50 mm, und die bereits erwähnten Passivmembranen mit einer Länge von 105 mm und einer Breite von 48 mm. Das Innenvolumen beträgt vier Liter und 150 Watt Systemleistung stehen, realisiert durch Class D-Verstärkung, dauerhaft zur Verfügung. Damit soll die Komponente besonders im Tieftonbereich, trotz des Fehlen eines aktiven Subwoofers, ein solides Fundament liefern und bis auf 45 Hz hinunter spielen. Nach oben hin begrenzen 20.000 Hz das Frequenzspektrum, man kann also zwar dank Raumfeld auch höher auflösende Dateiformate streamen, wirkliche Benefits sind aber nur bedingt zu erwarten.

Klare Vorteile gegenüber einer konventionellen Anordnung sehen wir darin, dass der Cinebar Lux zwei Töner nur für die Abbildung des Center-Kanals bereitstellt, so dass wir im Praxisbetrieb eine hohe Sprachverständlichkeit und Klarheit erwarten. Optional kann man das System mit den Teufel "Effekt"-Lautsprechern erweitern und kann dann im Wohnzimmer echten, diskreten Surround-Sound realisieren. Das Komplettpaket mit Cinebar Lux und 2 x Teufel Effekt gibt es als Cinebar Lux Surround für 1.099,99 Euro.

Gehen wir zum praktischen Teil der akustischen Beschreibung über: Drei Klangmodi bringt der Teufel-Riegel mit, dessen akustische Ausprägung dem jeweiligen Namen gerecht wird. Der "Pur"-Modus belässt das Audiomaterial, abgesehen von den grundsätzlichen DSP-Anpassungen, unangetastet und sollte beinahe ausnahmslos verwendet werden. Dazu gibt es Sprache und Nacht, beide Modi reduzieren Tiefen, bei Sprache wird natürlich der Fokus auf die Mitten gelegt und diese etwas nach oben korrigiert. Hier muss jeder selbst entscheiden, ob er die relativ stark eingreifenden DSPs verwenden möchte. Wer präziser justieren will, kann dies ja erfreulicherweise über die Klangeinstellungen im Menü problemlos tun.

Zusätzlich zu den integrierten Presets kann man Dynamore aktivieren, zunächst lassen wir den Cinebar Lux aber "Pur" arbeiten. Wenn Dynamore nicht mitläuft, generiert der Soundbar eine immer noch recht breite, aber natürliche Stereo-Bühne mit guter Instrumentaltrennung. Das Hören mit dem Teufel-Klangriegel macht ab der ersten Sekunde an viel Spaß - dynamisch, schwungvoll und mit einer unerwarteten Substanz reißt uns das Klanggeschehen sofort mit. Die Marketing-Abteilung übertreibt hier nicht, wenn sie schreibt, dass man trotz der schlanken Einzelkomponente einen vollen, immersiven Klangeindruck erleben kann. Unwissende Zuhörer vermuten größere, gar mehrere Komponenten und zumindest einen kompakten aktiven Subwoofer, der die Einzelkomponente unterstützt. Bei D-A-Ds Rock-Spektakel Grow or Pay, Sleeping My Day Away und Bad Craziness schafft der Cinebar Lux einen sehr lebendigen und natürlichen Sound und schafft dabei auch hohe Pegel, ohne an Souveränität einzubüßen. Unser Testraum ist ein wenig größer als die angegebenen 30 Quadratmeter aber selbst hier macht das Gerät absolut Laune, auch im Maximalbereich wird es nie unangenehm.

Nochmals zur Bühnendarstellung, der Cinebar Lux liefert einen unglaublich räumlichen Eindruck mit toller Atmosphäre, bei komplexem Geschehen büßt er aber ein wenig Präzision ein. Fans absolut präziser Klassik-Bühnenabbildungen sind aber ohnehin nicht unbedingt Zielgruppe der Komponente. Mines "Findelkind" erklingt sehr weitläufig, die Stimme gelingt ausgezeichnet, die einzelnen Instrumente sind aber nicht immer absolut klar lokal definiert. Der Unterschied, ob Dynamore aktiviert oder deaktiviert ist, ist klar spürbar. Das Klangfeld ist ohne Dynamore mehr auf einer Ebene fixiert und wirkt bei Musik authentischer, zudem klingt die Stimme  mit Dynamore etwas entfernter, generell kann man die DSP-schaltung bei Musik bedenkenlos deaktiviert lassen. Dies ändert sich allerdings im Filmbetrieb.

Bevor sich das Teufel-Produkt aber an Hollywood-Blockbustern verlustieren darf, muten wir dem Soundbar eine Tieffrequenz-Orgie zu und starten mit "Goodbye (feat. Lyse)" von Feder durch. Brutal, was die Einzelkomponente hier im Bassbereich liefert. Besonders das tiefe Fundament hätten wir ohne aktiven Subwoofer nicht in dem Maße erwartet. Dennoch: Wer den Song kennt, weiß, was hier insbesondere im Kickbass-Bereich passiert. Hier muss der Cinebar Lux als Single Unit, erwartungsgemäß, Federn lassen. Für Gehäusevolumen und schlanke Form eine beeindruckende Demonstration, dennoch werden sich (nicht nur) Fans der elektronischen Musik über die Möglichkeit, einen Subwoofer anschließen zu können, freuen.

Eine Kleinigkeit müssen wir direkt anmerken, bevor wir das erste Filmbeispiel anbringen: Der Cinebar Lux dekodiert ausschließlich Dolby Digital und DTS und hat Dolby PL II an Bord, höher auflösende Bitströme wie Dolby TrueHD und DTS-HD MA/HR werden nicht unterstützt. Das gilt auch für das objektbasierte Tonformat Dolby Atmos, obwohl die Komponente dank integrierter Höhenlautsprecher dafür prinzipiell prädestiniert wäre. Auch eingebettete Tonspuren in Dolby Digital Plus, wie sie z.B. von Netflix zur Verfügung gestellt und über ARC übertragen werden, scheiden leider aus. Dennoch liefert der Soundbar eine erstaunlich exzellente Performance bei Filmton, wie sich gleich zeigen wird.

Wir hören uns also bei "Skyfall" den DTS-Kern der DTS-HD MA-Tonspur an und sind von der gebotenen Dynamik der Cinebar Lux begeistert. Auch die Stimme Bonds sowie seiner Chefin "M", die mit ihm per Funk in Verbindung steht, überzeugt, hier können die integrierten Center-Lautsprecher direkt punkten. Nicht nur die Qualität, auch die Verständlichkeit der Protagonisten bleiben über die zwei Anfangsszenen, die wir uns für diesen Klangtest ausgesucht haben, bestehen. Schnelle Wechsel, Explosionen und eine grundsätzlich komplexe Kulisse haben hier kaum negativen Einfluss. Generell kann der Soundbar mit hohen Geschwindigkeiten und schnellem Umschalten ausgezeichnet umgehen und liefert stets ein klares, transparentes Bühnenbild. Die Authentizität von Sprache und akustischer Kulisse bleibt ebenfalls bestehen, wenn wir Dynamore hinzu schalten. Hier erhält man selbst bei einem großen Hörraum eine sehr räumliche und weitläufige Präsentation, die den Zuschauer umhüllt und ins Geschehen mit einbezieht. Bei den Schusswechseln mit unterschiedlichen Kalibern sowie den Auto-Crashes und Motorengeräuschen kann man wieder sehr schön die mögliche Performance im Tieftonbereich beurteilen. Ohne Frage werden Heimkino-Fans einen Subwoofer vermissen, der Abschuss der Projektile verlangt ein wenig mehr Nachdruck und auch die Unfälle könnten ein wenig mehr Punch vertragen. Allerdings ist es trotzdem äußerst erstaunlich, wie tief der Cinebar Lux in seiner schlanken Bauweise hinunter spielt, und dies auch durchaus kraftvoll. Der Motor des großen Geländewagens wirkt voluminös und auch bei Explosionen kann es in der Mietwohnung durchaus passieren, dass der Nachbar mal an die Tür klopft. Wer die Komponente als Allround-Talent einsetzen möchte und keinen Wert auf maximalen Tiefgang legt, ist hier goldrichtig.

Auch im zweiten Filmbeispiel "Der Hobbit - Smaugs Einöde" begeistert der Soundbar mit einer tollen Stimmwiedergabe, trotz fehlendem Sub wird Benedict Cumberbatch, der seine akustisch angepasste Stimme dem Drachen verleiht, exzellent wiedergegeben. Beim Fauchen und, in geringerem Umfang auch beim Sprechen, verleiht der Klangriegel der Stimme ein tolles Volumen, richtig gigantisch und massiv wirkt der vokale Auftritt von Smaug. Beim Einstürzen des goldenen Zwerges gegen Ende des Filmes und der herunter fallenden Felsen kann der versierte Hörer natürlich die Unzulänglichkeiten erkennen, dennoch feiert die Komponente ein explosives Spektakel und lässt im räumlich begrenzten Hörraum nur wenig Kritik zu. Nur vereinzelt kann man die Überforderung der kompakten Chassis erkennen, für einen kurzen Moment vor den ablaufenden Credits können sie das Flattern nicht verbergen. Insgesamt aber können wir die Performance des schlanken Soundriegels als hervorragend zusammenfassen. Gerade was die Stimmwiedergabe und die Präsenz der Mitten angeht, spielt Teufel ganz vorne mit. Auch die Eignung für Musik können wir attestieren, was der Cinebar Lux in den Credits bei der Wiedergabe von Ed Sheerans "I See Fire" direkt wieder unter Beweis stellt.

Konkurrenzvergleich

Canton Smart Soundbar 9

Mit der Smart Soundbar 9 von Canton trifft der Cinebar Lux auf einen harten Gegenspieler. Optisch tritt die Canton-Komponente klassisch auf und ist, obwohl sie im MDF-Gehäuse mit schicker Glasoberfläche daher kommt, günstiger als der Teufel-Vertreter. Dank integrierten Höhenlautsprechern bietet der Cinebar Lux mehr Immersion, insbesondere beim Filmbetrieb kommt dass zum Tragen. Hier bietet Canton mit DTS TruSuround ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis, an die dreidimensionale Abbildung und der vielschichtigen Kulisse der Cinebar Lux kommt man aber, auch dank Dynamore, nicht heran. Auch die dedizierten Center-Lautsprecher spielen bei der Stimmenklarheit ihre Vorteile aus. Kombinationen mit Subwoofer sowie zusätzlichen Rear-Lautsprechern sind bei beiden Geräten möglich, im Falle der Smart Soundbar sogar mit einzelnen Lautsprechern der Canton "Smart"-Serie. 

Panasonic SC-HTB900

Von Technics optimiert schickt Panasonic die SC-HTB900 ins Rennen. Hierbei handelt es sich um eine Soundbar/Wireless Subwoofer-Kombination, ebenfalls mit diskret nach oben abstrahlenden Lautsprechern. Im Gegensatz zum Cinebar Lux setzt Panasonic auf echtes. Dolby Atmos- und DTS:X-Decoding und bringt auch den virtuellen Upmixer DTS Neural:X mit. Auch HiRes-Wiedergabe gehört zur Checkliste, mit extra dafür vorgesehenen Hochtönern trägt man dem Rechnung. Statt eines proprietären Multiroom-Systems setzt die SC-HTB900 auf Google Chromecast-Integration. Besser tritt der Cinebar Lux beim Handling der Komponente auf, dank dem großen Display und der übersichtlichen Menüführung kommt man hier sehr schnell zum Ziel, auch die Verarbeitungsqualität liegt beim "Berliner" auf höherem Niveau. Akustisch ist der Cinebar Lux erwachsener und kultivierter, mit dem aktiven Subwoofer verleiht Panasonic der Soundbar einen sehr nachdrücklichen Auftritt.

Fazit

Teufel Cinebar Lux

Die Cinebar Lux ist eine bärenstarke Einzelkomponente und spielt für ihre Große sowie der schlanken Formensprache enorm kraftvoll und voluminös auf. Die Bassperformance einer Kombination von Soundbar und Subwoofer kann sie natürlich nicht erreichen - wer dies möchte, kann den Cinebar Lux aber problemlos mit einem Subwoofer aus dem Teufel-Portfolio drahtlos koppeln. Und wer lieber auf diskrete Surround-Kanäle setzt, greift zusätzlich zu den Teufel Effekt-Lautsprechern, die sich ebenfalls ohne Kabel mit dem Soundbar verbinden lassen. Leider unterstützt der Cinebar Lux trotz integrierter Höhenlautsprecher kein Dolby Atmos oder Dolby Digital+. Die Raumfeld-Integration ist absolut gelungen und lässt nichts zu wünschen übrig. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, die Verarbeitungsqualität ist aber rundum solide und das große Display, dass auch Vorteile beim Handling bietet, gefällt. Ausgezeichnet finden wir die mitgelieferte Fernbedienung im Metallgehäuse.

Akustisch starkes Soundbar Single-Unit mit nahtloser Raumfeld-Integration und flexiblen Erweiterungsmöglichkeiten

18.11.2019

Test: Philipp Kind
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 18.11.2019

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