XXL-SPECIAL: Exotisch anmutende Test-Devices aus 25 Jahren AREA DVD - Teil 2

Wir haben in diesem Special, das sich in zwei Teile gliedert, die Erinnerungen an ganz besondere Komponenten wieder aufleben lassen, die wir in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten im Test hatten. Aus heutiger Perspektive sind es keine alltäglichen Devices, die wir hier präsentieren. Es kann sich um einen Hersteller, der heute in der CE-Branche praktisch nicht mehr vertreten ist, ebenso handeln wie um einen noch heute sehr bekannten Hersteller, der aber vor längerer Zeit in Revieren "gewildert" hat, von denen heute nur noch wenig wissen. Natürlich sind auch spezielle Kleinserienhersteller vertreten, die heute noch aktiv sind. Die Auswahl der Komponenten folgt keinem bestimmten Schema, wir haben alles herausgesucht, was uns interessant und wissenswert erschien. Hier folgt nun Teil 2 unserer Auswahl.

2008: Runco Plasma Wall XP-65DHD

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Runco Highend-Plasma mit Burosch Referenz-Testbild (von Blu-ray)

Vom US-amerikanischen Luxus-Hersteller für Beamer gab es auch Plasma-Bldschirme, und einen solchen haben wir im Jahr 2008 getestet.

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Controller

Das gesamte System bestand aus einem 65 Zoll-Plasma mit FullHD-Auflösung und einem externen Controller.

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Display und Controller waren THX-zertifiziert

Die Komponenten waren beide THX-zertifiziert. Hinzu kam eine ISF-Kalbrierung (alles eingebaut im Controller), zugänglich für ISF-zertifizierte Service-Mitarbeiter. 2 x HDMI und 1 x DVI, so sah damals High-Tech hinsichtlich der Anschlussbestückung aus.

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Unglaublich reichhaltiges Bildmenü. Die meisten Käufer ließen sich das Runco-Plasma vom professionellen Installer kalibrieren

Der Preis fürs technische Wunderwerk mit unfassbar üppigem Bildmenü (optisch an PC-Steinzeit erinnernd) lag bei unfassbaren 23.794 EUR. Mittels der erstklassigen Burosch Testbild-Blu-ray fühlten wir dem XP-65DHD ebenfalls auf den Zahn.

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Fernbedienung

Gesteuert wurde alles mit einer kompakten, beleuchteten Fernbedienung. Das teure Edel-Plasma nebst Controller ließ hinsichtlich der Bildgüte im Test so ziemlich alles hinter sich, was wir bislang ansehen durften, und sicherte sich ein "Masterpiece".

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2008: Pioneer Kuro KRL-37V LCD-TV

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Für eine verhältnismäßig kurze Zeit, das wissen heute nicht mehr alle TV-Fans, hat Pioneer neben den legendären Plasmas auch LCD-TVs angeboten, so im Jahr 2009 den Kuro KRL-37V mit FullHD-Panel in heute kleinen 37 Zoll.

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Fernbedienung

Der Preis lag mit 1.899 EUR so hoch wie heute für einen 65-Zöller oder einen 75-Zöller mit etwas schlichterer Ausstattung.

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Anschlussbestückung

Schon damals bot der Pioneer drei HDMI-Eingänge, das war üppig. Auch Verarbeitung und Fernbedienung erfüllten hohe Ansprüche.

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Hauptmenü

Die Menüs waren für die damalige Zeit ebenfalls gut gelungen, auch wenn man heute verständlicherweise mehr erwartet.

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Gefällige Menü-Optik und viele Bild-Einstellmöglichkeiten

Der Video-EQ offerierte auch nach heutigen Maßstäben zahlreiche Justageparameter. Visuell punktete der KRL-37V ebenfalls, so mit einem Schwarzwert, der für einen damaligen konventionellen LCD (kein LED-Backlight, kein Quantum Dot) überraschte. Das Gleiche galt auch für den Kontrast.

2009: Philips 7.1-Kanal-AVR/Lautsprechersystem HTR-9900

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2024 History Philips Av 1

Philips-Komplettpaket 

Das Philips Komplettsystem kostete damals 2.499 EUR, bot 7 x 60 Watt plus 200 Wat im aktiven Subwoofer sowie eine gute Decoderauswahl und hat uns blanzierend recht gut gefallen. Der natürliche sowie klare Klang, die tadellose Räumlichkeit und die sehr gute Verarbeitung aller Komponenten fanden unsere vole Zustimmung.

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AV-Receiver vorne

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Rückseite

2024 History Philips Av 3

Innenleben

Auch, dass der AV-Receiver eine sehr ansprechende Videokonvertierung auf 1080p durchführen konnte, sahen wir als klaren Pluspunkt an. Schon damals besaß der Philips AV-Receiver vier HDMI-Eingänge und einen HDMI-Ausgang. Komponentenvideo-Terminals sowie S-Video-Anschlüsse waren zur damaligen Zeit ebenfalls noch vorhanden.

2024 History Philips Av 5

Fernbedienung

2024 History Philips Av 7

Menü

Nicht optimal gelöst waren unserer Meinung nach Setup und Konfiguration. Das "Smart EQ" Einmessystem arbeitete nicht absolut zuverlässig, was zu Punktabzügen führte. 

2010: Nubert ATM-14 Modul

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Nubert ATM-14

Nuberts nuVero 14 war im Jahre 2010 der ganze Stolz des schwäbischen Unternehmens. Unserer Meinung nach gab es auf dem gesamten Lautsprechermarkt in Deutschland kaum eine vergleichbare Standbox, die für knapp 2.000 EUR eine so rekordverdächtige Performance an den Tag legte. Aber den Nubert-Entwickern war das nicht genug.

2024 History Nubert Atm 4

Innenleben

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Rückseite

Mittels des 279 EUR kostenden aktiven Tuning-Moduls ATM-14 gab es ein zusätzliches effektives Werkzeug, um die Leistungsfähigkeit im Bass- und in Mittel-/Hochtonbereich präzise an die persönlichen Hörgewohnheiten, die Akustik des Hörraums und die jeweilige Software anzugleichen. Pro Lautsprecherpaar wird ein ATM-Modul benötigt, Nubert empfiehlt allerdings, das ATM-Modul vornehmlich für den Stereobetrieb einzusetzen.

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Lieferung im Koffer

Das aktive Tuning-Modul wurde in einem Plastikkoffer geliefert und präsentierte sich sehr ansprechend verarbeitet. Die Elektronik wurde in einem aus Metall gefertigten Kästchen untergebracht. Drei solide Drehregler fanden sich vorn auf der Gerätefront. Von links betrachtet kümmerte sich der linke Drehregler um eine Absenkung  beziehungsweise Anhebung des Mitten- und Hochtonbereiches. Der mittlere der drei Schalter ist für die Auslegung des Bassbereiches verantwortlich. In der Mittelstellung ist der Bass linear, durch Drehen nach rechts beziehungsweise links kann eine Anhebung oder Absenkung erzielt werden. Der rechte der Drehschalter wählt den aktiven Eingang aus. Das ATM-Modul konnte auf verschiedene Weise in die Anlage integriert werden, je nach dem, welches Equipment beim Endkunden zuhause vorhanden war. Wir waren sehr angetan von der Funktionsweise sowie dem praktischen Nutzen. 

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