TEST: Teufel Rockster Cross 2 - die 2025er Generation in neuen Farbvarianten und mit besserer Ausstattung

Klangwertung

Wir starten unsere Klangwertung mit Five Finger Death Punch und deren 2025 Version von "I Refuse". Für den neu aufgelegten Titel hat sich die Band Unterstützung von Maria Brink geholt, Frontfrau von "In This Moment". Das zu Beginn des Titels erklingende Klavier wird sehr klar und mit guter Struktur vom Rockster Cross 2 umgesetzt, und als nach wenigen Momenten Ivan Moody, Frontmann der Band, mit seiner sehr prägnanten Stimme in den Titel einsteigt, wird die Stimmcharakteristik überraschend gut getroffen und sogar relativ facettenreich umgesetzt. Als dann Maria mit ihrer außergewöhnlichen und teilweise sehr kratzig wirkenden Stimme loslegt, die gelegentlich aber auch zerbrechlich wirkt, kann der Teufel Rockster Cross 2 ebenfalls wieder mit einer sauber aufgebauten Stimmwiedergabe überzeugen. Das Zusammenspiel aus dem mehrstimmigen Gesang, den E-Gitarren und den harten Drums gelingt in Anbetracht der Tatsache, dass wir einen Bluetooth-Lautsprecher für knapp 300 EUR vor uns stehen haben, wieder ausgezeichnet. Durch die clevere Ankippfunktion können sich die vokalen Elemente sehr gut vom Lautsprecher lösen, und der Subwoofer liefert in Verbindung mit den Passivradiatoren ein stimmiges, sattes Bassfundament. Allerdings würde wir uns etwas mehr Präzision beim Tiefgang wünschen.

Weiter geht es nun mit "Gravity" von Papa Roach. Dieses Stück beginnt mit E-Gitarren, und darauf folgen harte Bässe sowie ein sehr fordernder Sprachgesang von Jacoby Shaddix, Frontmann von Papa Roach. Die angesprochenen E-Gitarren erklingen sauber und akkurat, der Bassbereich wirkt voluminös und nachdrücklich. Der Sprechgesang von Jacoby kommt mit tadelloser Impulstreue heraus. Auch bei diesem Titel ist Maria Brink dabei und als sie mit ihrer speziellen Stimmcharakteristik in den Track einsteigt, begeistert der Rockster Cross 2 ein weiteres Mal mit einer Stimmwiedergabe, die deutlich über dem liegt, was solche Devices normalerweise leisten können. Selbst die sensiblen Passagen werden mit einer tadellosen Struktur und erstaunlich gefühlvoll präsentiert. Auch hier klappt das Zusammenspiel aus den mehrstimmigen Gesang und den E-Gitarren sowie Drums richtig gut. 

Als nächstes Musikstück haben wir uns für "Runaway" von der norwegischen Musikproduzentin und Sängerin Aurora entschieden. Der Track beginnt mit leichten Chorgesang, darauf folgen harte Bässe. Der Chorgesang wird mit einem überzeugenden Maß an Fingerspitzengefühl präsentiert, während das Bassfundament sehr kraftvoll umgesetzt wird. Die markante Stimmfarbe von Aurora wird tadellos getroffen, sogar das leicht Nasale bleibt erhalten. Als im weiteren Verlauf des Titels die Anazahl akustischer Objekte deutlich zunimmt, gelingt eine überzeugende Differenzierung der musikalischen Elemente. 

Wir wechseln das Genre und spielen dem Teufel Rockster Cross 2 den CYRIL Remix von "The Door" (Teddy Swims) zu. Ab der ersten Sekunde startet der Titel mit schnellen Bässen sowie Synthesizer-Klängen. Das Bassfundament wird kraftvoll und präzise dargestellt, die Präsentation erfolgt mit erstaunlicher Souveränität. Begeistert sind wir von der Darstellung von Teddy Swims spezieller Stimmfarbe, die oft als Bariton beschrieben wird. Die vokalen Elemente lösen sich nachvollziehbar vom Rockster Cross 2, werden präzise dargestellt, Die verwendeten Synthesizer werden zu kleinster Zeit schrill oder aggressiv dargeboten.

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Als letztes Klangbeispiel haben wir uns für "Such A Shame", in der DJ Klaas-Coverversion entschieden. Der Titel beginnt mit einer elektronisch verzerrten Damenstimme sowie Synthesizer-Elementen und Bässen. Die Stimme der Dame löst sich wieder sehr gut vom Rockster Cross 2 und wird mit klaren Konturen umgesetzt. Als der Titel dann einen deutlichen Dynamiksprung erlebt, ist weiterhin eine überzeugende Abbildung der verschiedenen Elemente vom Teufel-Device möglich. Der Bassbereich kommt mit einem sehr guten Volumen und guter Struktur zur Geltung. Selbst mit dem schnellen Bassfundament hat der Lautsprecher aus Berlin keinerlei Probleme.   

Konkurrenzvergleich

Lg Xboom Stage 301 By Will.i.am Frontansicht Liegend

    • LG xboom Stage 301 by will.i.am: Wir starten unseren Konkurrenzvergleich mit dem 2025er LG xboom Stage 301 by will.i.am, der für einen Kaufpreis von 329 EUR erhältlich ist. Der Bluetooth-Speaker konnte uns im Testbetrieb definitiv abholen. Das beginnt schon bei der Optik, die an einen kompakten Lautsprecher für die Bühne erinnert. Dazu passt, dass man den Bluetooth-Aktivisten auch in gekippter Position auf dem Boden unterbringen kann, dann sieht er wirklich aus wie ein Stage-Speaker. Alternativ ist eine Stativmontage möglich, die dafür notwendigen Bohrungen sind vorhanden, oder man stellt den xboom Stage 301 ganz klassisch auf einen Tisch oder Ähnliches. Die neue Formensprache und die Kopplung an die flexible LG ThinQ-App ist neu. Zuvor gab es noch eine eigene App für die xboom-Devices, nun nutzen die neuen Bluetooth-Speaker dieselbe Plattform, die für zahlreiche andere LG Produktsparten vorgesehen ist, wie Kühlschränke, Smart-TVs oder Soundbars. Hinzu kommen zahlreiche AI-Features für den xboom Stage 301. Mittels AI wird eine akustische Kalibrierung an die räumlichen Gegebenheiten oder aber eine Genre-Erkennung durchgeführt. Auch DJ Mix- und Karaoke-Funktionen finden sich in der ThinQ-App, ebenso wie die komplette Steuerung der beiden Beleuchtungselemente oben und unten, auch mit KI-Anpassung für die passende Beleuchtung zum Klang. Hinten lassen sich ein Mikrofon oder auch eine Gitarre anschließen. Der xboom Stage 301 präsentiert sich in solider Verbeitungsqualität, lässt sich einfach einrichten und handhaben. Der Speaker verfügt über ein IPX4 Zertifikat und bringt einen auswechselbaren Akku mit, der mit maximal 12 Stunden Laufzeit aber keine sensationellen Werte zustande bringt. Immerhin lässt sich im hochpegeligen Dauer-Party-Einsatz durchs Einsetzen eines Ersatzakkus rasch Abhilfe schaffen. Akustisch konnte uns der LG xboom Stage 301 by will.i.am absolut überzeugen. Er ist gekonnt abgestimmt, läuft praktisch nie "aus dem Ruder" durch übertrieben harsche oder verzerrte Klanganteile, bietet eine saubere Stimmwiedergabe und einen erstaunlich exakten, kraftvollen Bassbereich. Für nicht einmal 330 EUR hat LG somit einen richtig guten Bluetooth-Lautsprecher hochmoderner Ausprägung auf die Beine gestellt, der keinen Konkurrenten fürchten muss. 

Sharp Sumobox Cp Ls100 Frontansicht2

  • Sharp SUMOBOX CP-LS100: Weiter geht es in unserem Vergleich mit der Sharp SUMOBOX CP-LS100. Die SUMOBOX ist ein mittelgroßer bis großer Bluetooth-Lautsprecher, der für eine unverbindliche Preisempfehlung von 399 EUR im Handel erhältlich ist. Auf der Rückseite befinden sich zahlreiche Bedienelemente für die Klangregelung der unterschiedlichen Eingänge wie z.B. für Instrumente, für ein Mischpult oder auch für ein Mikrofon. Einem spassigen Karaoke-Abend steht daher nichts mehr im Wege. Die Abmessungen des SUMOBOX mit 310 mm Breite, 630 mm Höhe und 268 mm Tiefe zeigen, dass der Lautsprecher schon ernster zu nehmen ist, was seine akustischen Ambitionen angeht. Das Stückgewicht beträgt 9,7 kg. Für einen komfortablen Transport zur Grillparty verfügt der Sharp Lautsprecher über zahlreiche Tragegriffe aus Kunststoff, die auf den Seitenwangen und der Oberseite platziert wurden. Zudem lässt sich der Lautsprecher auf einen Lautsprecherstativ befestigen. Die Sharp SUMOBOX CP-LS100 verfügt über zwei massive und 8 Zoll große Tieftöner sowie zwei 2 Zoll große Hochtöner, die von einem 120 Watt starken Verstärker angetrieben werde. Die Akustikingenieure von Devialet standen bei der Abstimmung der Sharp SUMOBOX zur Seite. Der Bluetooth-Lautsprecher verfügt über die SAM Technologie by Devialet. Die Abkürzung steht für "Speaker Active Matching" und ist eine patentierte Technologie von Devialet und verarbeitet das musikalische Signal in Echtzeit im Sinne eines verzerrungsarmen Klangs. Der austauschbare Akku liefert Wiedergabezeiten von bis zu 10 Stunden, was unserer Meinung nach kein Top-Wert ist. Etwas verwundert sind wir beim Sharp-Speaker über die Tatsache, dass auf der Website des Herstellers und auch nicht in der Produktanleitung etwas von einem wie auch immer gearteten Schutz gegen Wasser und Staub zu lesen ist. Somit ist bei einem leichten Regenschauer Vorsicht geboten. In unserer Klangwertung meistertet der Lautsprecher feinfühlige und ruhigere Titel zu unserer vollsten Zufriedenheit. Dynamische und basslastige Titel konnte der Bluetooth-Speaker ebenfalls mit einer sehr guten Tiefenstaffelung und ausreichend Dynamik umsetzten. Bei höheren Lautstärkepegel und sehr fordernden Titeln gelang teilweise aber keine klare Differenzierung mehr. 

Klipsch The One Plus Frontansicht2

  • Klipsch The One Plus: Abschließen möchten wir den Konkurrenzvergleich mit dem Klipsch The One Plus. Der schicke Bluetooth-Lautsprecher ist für derzeit 240 EUR im Handel erhältlich. Der One Plus ist aber nicht für den Schwimmbadeinsatz oder die Grillparty konzipiert, sondern für die Verwendung in den eigenen vier Wänden. Für eine ressourcenschonende Verbindung zum Smartdevice sorgt Bluetooth in der Version 5.3. Über einen integrierten Akku oder eine Netzwerkschnittstelle verfügt der Klipsch Speaker allerdings nicht. Die neuen Bluetooth-Systeme von Klipsch verfolgen die Designsprache der Heritage Serie, wie sie z.B. bei den The Nines Verwendung findet. Unser Testsample ist auf der Gehäuseoberseite mit einer Abdeckplatte in Echtholz Esche schwarz ausgeführt. Diese macht auf uns einen sehr hochwertigen und edlen Eindruck. Die Kantenverarbeitung möchten wir als hervorragend einstufen. Scharfe Kanten sind bei unseren Testdevice nicht feststellbar. Lediglich der Übergang vom Akustikstoff zum Gehäusedeckel, könnte etwas präziser ausgeführt sein. Die Stoffbespannung verläuft dadurch nicht plan zum Gehäusedeckel. Für weitere Zuspieler, verfügt der Speaker über eine USB-C Buchse sowie einen 3,5 mm Stereoklinkeneingang. Am USB-C-Eingang lassen sich z.B. ein Computer, ein USB-Stick oder ein Netzwerkstreamer verbinden. Zudem verfügt dieser, über eine Powerbankfunktion, um z.B. das Smartdevice zu laden. Die 3,5mm Klinkenbuchse kann für analoge Zuspieler genutzt werden. Über einen HDMI- Eingang für die komfortable Einbindung eines TVs verfügt der Klipsch Speaker allerdings nicht. Die Klipsch Connect App machte einen soliden Eindruck, und die Nutzung gestaltete sich intuitiv. Etwas verwundert sind wir aber, was die Gestaltung der Sprache betrifft. Mal sind die Ausführungen in deutscher Sprache und mal in englischer. In unseren Klangtestreihen überzeugte der neue Klispch Speaker mit einer tadellosen Stimmdarstellung und einer kräftigen Basswiedergabe. Leider fehlte es bei manchen Titeln an einer klaren Differenzierung der unterschiedlichen Effekte. Auch mussten wir mehrmals in den EQ eingreifen, da die Hochtonwiedergabe aggressiv wurde.

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