TEST: Sharp HT-SBW320 - kompakte 2.1 Soundbar mit Dolby Atmos/ DTS Virtual:X und Wireless Subwoofer

Auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung in Berlin hat der japanische Elektronikhersteller Sharp seine neueste Generation an Soundbars dem Publikum erstmals präsentiert.
Wir haben aus dem Reigen der Neuheiten die Sharp HT-SBW320 für einen Test erhalten. Hierbei handelt es sich um eine ultra-slim Soundbar/Subwoofer Kombination in einer 2.1 Konfiguration, die über Dolby Atmos und DTS Virtual:X Decoder verfügt. Erhältlich ist das kompakte System ausschließlich in der von uns getesteten Farbvariante. Für einen Kaufpreis von 199 EUR ist die Sharp HT-SBW320 ab Oktober im Handel zu haben.
Soundbar

Soundbar Frontansicht
Sehen wir uns nun die Einzelkomponenten genauer an und wir beginnen unsere Erläuterungen mit der Soundbar des Sets. Die Designsprache möchten wir als zeitlos und optisch zurückhaltend bezeichnen. Durch die ultrakompakten Abmessungen mit 651 mm Breite, einer Höhe von 36 mm und einer Tiefe von 74 mm eignet sich die Soundbar auch für kleinere TV-Größen. Auf der Frontpartie sowie auf der Oberseite der Soundbar befindet sich ein Kunststoffgeflecht, das mit einem dunkelgrauen/schwarzem Akustikstoff bezogen ist. Das Gewebe erweckt einen hochwertigen Eindruck und ist sehr sauber sowie fest aufgebracht.

Das sauber aufgebrachte Akustikgewebe im Detail
Die Sharp HT-SBW320 verfügt über Neodym-Lautsprechertreiber und eine Systemleistung von 360 Watt. Das Soundbar/Subwoofer-System ist unserer Meinung nach speziell für kleinere bis mittelgroße Räume bestens geeignet. Wie wir bereits eingangs erwähnt haben, ist die Sharp Soundbar für die Wiedergabe von Dolby Atmos sowie DTS:Virtual X ausgelegt. An Decodern stehen Dolby Atmos, Dolby TrueHD, Dolby Digital Plus, Dolby Digital und DTS:Virtual X zur Verfügung. Über eine Netzwerkschnittstelle verfügt die Sharp HT-SBW320 nicht. Ein ressourcenschonendes und einfaches Musikstreaming ist aber dank der Integration von Bluetooth in der Version 5.3 jederzeit möglich.

Mittig platziertes LED-Display
Hinter der Frontabdeckung und mittig platziert befindet ein Display, das über den Betriebszustand der Soundbar und weitere Parameter des Systems informiert. Es ist tadellos ablesbar, und wer möchte, kann im Menü der Soundbar das Display mittels der im Lieferumfang enthaltenen Fernbedienung komfortabel in drei Stufen dimmen. Das Display schaltet sich nach wenigen Momenten ab und ermöglicht dadurch eine cleane Optik.

Dolby Atmos Schriftzug auf der linken Außenflanke der Soundbar

Auf der rechten Außenseite befindet sich der dts Virtual:X Schriftzug

Die stationären Bedienelemente im Detail
Auf der Soundbar untergebracht sind zahlreiche Bedienelemente für eine direkte Handhabung elementarer Funktionen. Im Mittelteil der Geräteoberseite befindet sich ein Bedienelement fürs Aus- oder Einschalten der Soundbar sowie eine Eingangswahltaste, mit der sich die Audioquellen TV, Bluetooth, Optical, Aux oder USB abrufen lassen. Möchte der Nutzer das Bluetooth-Pairing aktivieren, muss dieser Button länger betätigt werden. Den Abschluss der stationären Bedienelemente bilden die beiden Taster für die Lautstärkeregulierung. Das Bedienfeld ist erfreulicherweise gummiert und die Taster haben einen knackigen Druckpunkt.

Die im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung
Für die komfortable Bedienung von der Couch aus befindet sich im Lieferumfang der Sharp HT-SBW320 eine Fernbedienung, die aus schwarzem und grauen Kunststoff hergestellt ist und ein mattes Oberflächenfinish besitzt. Natürlich möchten wir auch in diesem Test näher auf die Funktionen des Signalgebers eingehen. Wir starten mit den Bedienelementen oben links. Der erste Taster ist für das Ein- und Ausschalten der Soundbar zuständig, und eine Etage tiefer befindet sich ein Taster für eine Bluetooth-Verbindung. Für ein Bluetooth Pairing muss die Taste länger betätigt werden. Rechts daneben ist ein Knopf für die Eingangswahl. Mittels des "SURR" Buttons können wir den Surround-Modus ein- bzw. ausschalten. Wird die Menü-Taste betätigt, wird das Soundbar-Menü aufgerufen. Dort angekommen, können wir z.B. das Display dimmen, die Lautstärke des Subwoofers anpassen sowie den Subwoofer manuell verbinden. Eine Etage tiefer befindet sich ein multifunktionales Steuerkreuz. Werden die jeweiligen Bedienelemente nach oben bzw. unten betätigt, wird die Lautstärke abgesenkt bzw. angehoben und werden die Button links beziehungsweise rechts betätigt, erfolgt ein Skippen von Musiktiteln. Mittig platziert wurde der Taster für ein Pausieren/Starten der Wiedergabe. Das Steuerkreuz wird zudem für die Navigation im Hauptmenü der Soundbar genutzt. Die Soundbar besitzt zudem unterschiedliche Soundmodis, die sich mittels der EQ-Taste abrufen lassen. So stehen dem Nutzer "Voice", "Movie", "Sport", "Game", "Night", "Music" sowie "Custom" zur Verfügung. Der darüberliegende Button ist für ein rasches Stummschalten der Komponente. Abschließend befinden sich noch Taster für ein Verändern des Bass- sowie des Hochtonbereichs auf der Fernbedienung. Die Remote liegt gut in der Hand, und die Taster haben einen guten Druckpunkt.
Die Sharp HT-SBW320 ist Roku TV Ready-zertifiziert. In Verbindung mit einem TV-Modell, das auf der ROKU-Plattform basiert, profitiert der Nutzer von einer einfachen Einrichtung, einer einzigen Fernbedienung und schnellem Zugriff auf die Einstellungen.

Die Rückseite der Soundbar
Wenden wir uns nun der Rückseite der Soundbar zu. Diese präsentiert sich, wie üblich, recht unspektakulär. Im Mittelteil des Soundriegels ist die Anschlusssektion untergebracht. Hier befinden sich die Buchse fürs externe Netzteil sowie eine USB Buchse, für die Wiedergabe von USB-Speichermedien. Die Sharp HT-SBW320 unterstützt die Wiedergabe von folgenden Formaten: MP3, OGG, WAV, FLAC, AAC Mpeg2 und ALAC. Darauf folgt der Aux-Eingang für eine Verbindung mittels eines Stereoklinkenkabels sowie ein optischer Digitaleingang für den Anschluss eines älteren TV-Modells.
Den Abschluss der Anschlusssektion bildet der HDMI-Port, für die komfortable Einbindung eines Smart-TV. Selbstverständlich unterstützt dieser eARC. Das „e“ in eARC steht für „enhanced“. Die eARC-HDMI-Anschlüsse bieten eine größere Bandbreite und Geschwindigkeit als Standard-ARC – so können Audioformate wie Dolby Atmos in voller Qualität realisiert werden.

Die Anschlüsse im Detail
Wireless Subwoofer

Frontansicht des Bassisten
Nachdem wir uns die Soundbar genauer angesehen haben, möchten wir unsere Erläuterungen mit dem Wireless-Subwoofer unseres Sets fortführen. Der Bassist verfügt auf der rechten Seite über eine 5,25 Zoll messende Lautsprechermembrane. Auf der Rückseite des Subwoofers untergebacht ist das dazugehörige Bassreflexrohr.
Das Gehäuse des Subwoofers besteht aus MDF und die Außenseiten sowie die Oberseite sind einem schwarzen Oberfächenfinish gestaltet. Die Abmessungen des Subwoofers sind wie folgt: 258 mm Höhe, 370 mm Tiefe und 105 mm Breite. Auf der rechten Außenflanke des Wireless-Subs befindet sich eine Blende, die mit Akustikstoff bezogen ist und die Treibereinheit vor Fremdeinwirkung schützt.

Hinter der Blende befindet sich der 5,25" messende Tieftöner

Sharp-Logo auf der Frontpartie des Bassisten
Die Verarbeitung des Subwoofers möchten wir in Anbetracht des günstigen Kaufpreises als sehr gut einstufen. Natürlich sind nicht alle Übergänge absolut plan, das kann man aber auch nicht erwarten. Scharfkantige Übergänge oder eine unsauber aufgebrachte Folierung können wir an unserem Testsample nicht feststellen.

Die Rückseite des Wireless-Subwoofers
Die Rückseite des Bassmachers präsentiert sich ohne große Überraschungen. Im oberen Teil des Bassisten befinden sich der Stromanschluss sowie ein Pairing-Taster, falls die Verbindung von Soundbar und Subwoofer nicht automatisch klappen sollte. Im unteren Teil stoßen wir noch auf das Bassreflexrohr, dessen äußeres Ende ein schwarzes Hochglanz-Finish besitzt.

Das Bassreflexrohr im Detail

Pairing-Taster und der obligatorische Stromanschluss
Nun checken wir die akustischen Eigenschaften genau.
Klangwertung
In diesem Abschnitt unseres Reviews möchten wir nun genauer auf die klangliche Auslegung der Sharp HT-SBW320 eingehen. Mittlerweile werden Soundbar-Systeme vielseitig eingesetzt, deswegen starten wir unsere Klangwertung mit der Wiedergabe von Musik. Hierfür haben wir uns "Glitch" von der australischen Metalcore-Band Parkway Drive ausgesucht. Die zu Beginn des Titels erklingenden E-Gitarren, die aus dem Hintergrund agieren und sich dann in den Vordergrund schieben, meistert das Soundbar/Subwoofer System für seine Preis- und Leistungskategorie zweifelsohne hervorragend. Als der Titel dann nach wenigen Momenten einen deutlichen Dynamiksprung in Form von harten Drums und Gitarrenriffs gewinnt, sind wir erstaunt, was uns die Sharp HT-SBW320 vorführt. Die aggressiv gespielten E-Gitarren werden auch auch bei höherem Lautstärkepegel nie schrill oder zu aufdringlich. Als dann Winston McCall zum Mikrofon greift, wird die sehr fordernde und vielseitige Stimme überzeugend präsentiert, was wir so nicht erwartet haben. Der Bassbereich kommt sehr kräftig und voluminös zur Geltung, könnte aber etwas präziser sein. Natürlich gelingt auch nicht eine klare Differenzierung, wie es z.B. die KEF XIO vollbringt. Wenn wir allerdings den günstigen Kaufpreis von 199 EUR betrachten, ist die Gesamtperformance auf einem hervorragenden Niveau.
Weiter geht es in unserer Klangwertung mit dem CYRIL Remix von "The Door" von Teddy Swims. Ab der ersten Sekunde liefert der Track schnelle Bässe sowie dynamische Synthesizer-Klänge. Die Synthesizer werden sehr klar und einer sehr guten Struktur dargeboten und präsentieren sich auch im weiteren Verlauf des Track nie zu harsch. Die tieffrequenden Signale werden vom Wireless-Subwoofer überzeugend umgesetzt. Der kompakte Sub liefert ein sehr gutes Bassfundament und reicht für kleinere Räume/Wohnzimmer mehr als aus. Überraschend gut gelingt die Darstellung von Teddy Swims spezieller Stimmfarbe, die sehr facettenreich und relativ hoch angesiedelt ist. Auch bei diesem Track sind wir ein weiteres mal erstaunt, wie gut das Soundbar/Subwoofer Ensemble aus dem Hause Sharp klanglich abgestimmt ist.
Nun möchten wir die Performance der Sharp HT-SBW320 bei der Wiedergabe von Filmton in Dolby Atmos checken. Sehr gerne verwenden wir hierfür "The Expandables 3: A Man's Job" das Kapitel Nummer 10, als sich "Barney" alias Sylvester Stallone und sein Team aus dem Hochhaus befreien möchten und unter massiven Beschuss von zahlreichen Sturmgewehren, Panzern sowie Hubschraubern stehen. Die Dialoge der Protagonisten sowie die Kampfszenen werden überraschend klar und mit tadelloser Struktur herausgearbeitet. Die Schussszenen der schweren Feuerwaffen und der Panzer kann vom Wireless Subwoofer mit einem sehr guten Bassfundament unterstützt werden. Bei größeren Hörräumen sollte allerdings der Subwooferpegel manuell angehoben werden. Auch bei der Wiedergabe von Filmton überzeugt die Sharp Soundbar/Subwoofer Kombination mit einem facettenreichen und stimmigen Klangbild. Die Dolby Atmos-Effekte in Form der in Überkopfposition fliegenden Hubschrauber werden ebenfalls relativ überzeugend dargestellt. Für den schmalen Kaufpreis von gerade einmal 199 EUR ist die Gesamtperformance deutlich höher, als wir erhofft hätten.
Weiter geht es mit "Kingsman: The Golden Circle". Auch hier müssen wir die englische Tonspur auswählen, da nur diese in Dolby Atmos verfügbar ist. Wir starten die Sequenz, als sich Eggsy und Charlie nach langer Zeit wiedersehen und sich in einem Einsatzfahrzeug von Eggsy quer durch London einen erbitterten und harten Faustkampf liefern. Die sehr energiegeladene und facettenreiche Szene wird von der Sharp HW-HT320 in Anbetracht der Preisklasse dynamisch, kraftvoll und sehr klar präsentiert. Als die Jaguar-SUVs von Charlies Schergen eintreffen, wird die begleitende Geräuschkulisse tatkräftig vom Wireless-Subwoofer umgesetzt. Die Schussszenen aus den automatischen Waffen der Verfolger werden absolut klar und tatkräftig dargestellt. Auch das Zerbersten der Glasscheiben wird kristallklar und einem hervorragenden Volumen präsentiert.
Abschließen möchten wir unsere Klangwertung mit der Blu-ray Disc "Batman versus Superman: Dawn Of Justice", natürlich auch in der Dolby Atmos Tonspur. Bei diesem Movie verwenden wir das Kapitel Nummer 12, in dem Batman seine Ziehmutter rettet, die vorher von Lex Luthor als Geisel genommen wurde. Die dynamischen Kampfszenen werden vom Wireless Subwoofer erstaunlich nachdrücklich untermauert. Die geführten Dialoge werden natürlich und klar dargestellt. Die Handfeuerwaffen und die Schüsse aus Batmans Fluggefährt werden mit einer für ein solches System ausgezeichneten Dynamik präsentiert. Stets bleibt die Gesamtwiedergabe facettenreich, und selbst als Batman einem Geiselnehmer den Arm bricht, werden wir als Zuschauer gut ins Geschehen mit eingebunden.
Konkurrenzvergleich

- Sharp HT-SB700: Wir starten unseren Konkurrenzvergleich mit der Sharp HT-SB700. Der Klangriegel ist ausschließlich in der schwarzen Farbvariante bereits für 111 EUR bei Otto, z.B. erhältlich (Stand 24.09.2025). Das Design der Soundbar ist als sehr schlank und zeitlos zu bezeichnen. Die Abmessungen lauten wie folgt: Eine Breite von 520 mm, 72 mm Höhe und eine Tiefe von 110 cm attestieren, dass der Platzbedarf des Device sehr gering ist. An der Front schützt ein gut eingepasstes schwarzes Abdeckgitter aus Metall die Lautsprecherchassis vor Fremdeinwirkung. Apropos Chassis, die Soundbar besitzt zwei Stereo-Vollbereichslautsprecher-Treiber, die nach vorne abstrahlen sowie zwei nach oben abstrahlende Vollbereichstreiber. Der integrierte Verstärker versorgt die Lautsprecherchassis der Soundbar mit 70 Watt RMS bzw. 140 Watt Peak, laut Datenblatt. Das Sharp-Device unterstützt das objektbasierte Surround-Sound-Format Dolby Atmos, inklusive dedizierten Top-Firing Modulen. Ebenfalls integriert sind Decoder für Dolby Digital, Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD und für die 3D-Soundverarbeitung, ist der Dolby Surround Virtualizer an Board. Logischerweise besitzt die Sharp HT-SB700 über keine Netzwerkschnittstelle, bei diesem günstigen Anschaffungspreis aber auch nicht verwunderlich. Dank der Integration von Bluetooth in der Version 5.3 mit AAC Standard ist die Wiedergabe von Musiktiteln etc. vom entsprechend kompatiblen Smartdevice möglich, ebenfalls die Nutzung von beliebten Musikstreamingdiensten. In unserer Klangwertung präsentierte die Sharp Soundbar einen erstaunlich guten Hochtonbereich, der recht facettenreich und stellenweise sogar mit Ansätzen von Fingerspitzengefühl umgesetzt wurde. Bei mittleren Lautstärkepegel gelingt insgesamt, über den gesamten Frequenzbereich, eine tadellose Musikwiedergabe. Bei der Wiedergabe von Filmton inklusive der Dolby Atmos Wiedergabe, punktet die HT-SB700 mit einer wirklich guten Klarheit bei der Wiedergabe von Stimmen. Für echtes Film-Feeling fehlt es der Soundbar, durch den fehlenden externen Subwoofer, naturgemäß etwas an Durchschlagskraft.

- Teufel Cinebar One: Weiter geht es in unserem Konkurrenzvergleich mit der Teufel Cinebar One. Diese ist derzeit für reduzierte 199,99 EUR im Onlineshop oder in einem der zahlreichen Flagshipstores von Teufel erhältlich. Die aktuelle Cinebar One bietet eine Vielzahl von Wiedergabemöglichkeiten. So kann der TV mittels des HDMI CEC mit ARC an die Soundbar angeschlossen werden, um TV Inhalte wiederzugeben. Für weitere Zuspieler stehen zudem ein optischer Digitaleingang sowie ein AUX-In zur Verfügung und dank eines USB-Soundinterface, kann die Cinebar One zudem als PC-Soundsystem genutzt werden. Natürlich ist auch Bluetooth an Bord (in der älteren Version 5.0). Decodiert werden Dolby Digital und Dolby Pro Logic. Im Inneren der Cinebar One arbeitet ein Class D Verstärker und liefert dabei 4 x 10 Watt (RMS) bzw. 4 x 15 Watt (Peak). Das sollte für kleinere Räume definitiv ausreichen. Auch für den Einsatz auf einem Schreibtisch ist die Cinebar One sehr gut geeignet. Wichtig: Die neue Generation der Cinebar One ist dank einer unteren Grenzfrequenz von 71 Hz (erste Generation: 90 Hz) deutlich besser für den Einsatz als One-In-All-System geeignet. Daher haben wir uns auch entschieden, die neue Cinebar One ohne den zusätzlichen Support durch einen aktiven Subwoofer durchzuchecken. Die Cinebar One ist in einer weißen oder schwarzen Ausführung erhältlich. Wem der Tiefgang der reinen Soundbar nicht ausreicht, kann das Set Cinebar One + ordern, welches aus der Cinebar One und dem flachen Subwoofer T6 besteht. Hierfür werden derzeit 299,99 EUR fällig (Stand 24.9.2025). Für einen ordentlichen Raumklang sorgt von Teufel entwickelte Dynamore Ultra-Technologie im Zusammenspiel mit den seitlich angewinkelten Treibern. Drei Soundmodis stehen zudem direkt über Taster auf der Fernbedienung zur Verfügung. Die Klangkurve "Movie" ist dabei speziell auf die Wiedergabe von Filmton ausgelegt. Der Modus "Voice" erhöht die Dialogverständlichkeit durch eine adaptive Betonung der Dialoge und eignet für die Wiedergabe von Talkshows, Nachrichten und Co. Und der letzte im Bunde ist der Klangmodus "Music", der sich für die Musikwiedergabe besonders eignet. Kleiner Wermutstropfen, die Cinebar One unterstützt nicht die objektbasierten Audioformate wie Dolby Atmos oder dts Virtual:X. Klanglich agiert die Cinebar One ausgewogen, recht klar und mit einer guten Räumlichkeit. Für etwas größere Räume empfehlen wir auf jeden Fall das Paket mit aktivem Subwoofer.

- Sony HT-S2000: Abschließen möchten wir unseren Konkurrenzvergleich mit der Sony HT-S2000. Diese ist als 3.1 Soundbar konzipiert und unterstützt die objektbasierten Audiotechnologien Dolby Atmos sowie DTS:X. Da sie über keine dedizierten Top-Firing Module verfügt, setzt Sony auf selbst entwickelte Upmixer. Mittels der Vertical Surround Engine und S-Force PRO Front-Surround soll die HT-S2000 einen packenden Surround Sound, inklusive der objektbasierten Technologien Dolby Atmos und DTS:X, abliefern. Mit dem in der HT-S2000 integrierten Centerlautsprecher sind stets klare Dialoge und eine sehr gute Sprachverständlichkeit immer gegeben. Die beiden integrierten Subwoofer sorgen für ein sattes Fundament. Die Treibereinheiten der Soundbar verfügen über eine X-Balanced Speaker Unit. Die spezielle Rechteckform dieser Lautsprecher maximiert den Membranbereich für einen kräftigeren Bass. Die Auslenkung wird verringert und gleichzeitig der Schalldruck beibehalten. So entstehen weniger Verzerrungen und Stimmen werden klarer wiedergegeben, so der Hersteller. Der Soundriegel ist ausschließlich in der von uns getesteten schwarzen Farbausführung für 399 EUR direkt im Onlineshop des Herstellers oder im Fachhandel erhältlich. Die HT-S2000 Soundbar ist mit der Sony Home Entertainment Connect App kompatibel. Die Sony Soundbar verfügt ebenfalls über keine Netzwerkschnittstelle, eine Verbindung zwischen Smartdevice und Soundbar ist nur via Bluetooth (5.2) möglich. Die Anschlusssektion der Sony Soundbar präsentiert sich von der sparsamen Seite. So verfügt diese lediglich über einen HDMI-Ausgang, der für die Einbindung des TVs genutzt werden kann. Dieser unterstützt eARC und ARC. Zudem steht ein optischer Digitaleingang zur Verfügung, sollte der verwendete TV über keinen HDMI-Port verfügen. In unseren Klangwertung präsentierte die Sony HT-S2000 eine für ein solches Gerät hervorragende Detaillierung, gerade bei zahlreichen einwirkenden Effekten, und konnte eine gute Bassperformance liefern. Wie üblich, bei All-In-One Systemen, fehlt es aber an der nötigen Durchschlagskraft und Präzision im Tieftonbereich.
Fazit

Die Sharp HT-SBW320 ist eine 2.1-ultra-slim Soundbar/Subwoofer Kombination, die über Dolby Atmos und DTS Virtual:X Decoder verfügt. Erhältlich ist das kompakte Soundbar/Subwoofer-System ausschließlich in der von uns getesteten Farbvariante. Für preisgünstige 199 EUR ist die Sharp HT-SBW320 im Handel erhältlich.
Die Sharp HT-SBW320 besitzt Neodym-Lautsprechertreiber und eine Systemleistung von 360 Watt, und das Soundbar/Subwoofer-System ist unserer Meinung nach speziell für kleinere/mittelgroße Räume bestens geeignet.
Ein ressourcenschonendes und einfaches Musikstreaming ist dank der Integration von Bluetooth in der Version 5.3, jederzeit möglich. Die Sharp HT-SBW320 ist Roku TV Ready-zertifiziert. In Verbindung mit einem Smart TV, der auf der ROKU-Plattform basiert, profitiert der Nutzer von einer einfachen Einrichtung, einer einzigen Fernbedienung und schnellem Zugriff auf die Einstellungen.
Die Soundbar besitzt zudem unterschiedliche Soundmodis, die sich mittels der EQ-Taste abrufen lassen. So stehen dem Nutzer "Voice", "Movie", "Sport", "Game", "Night", "Music" sowie "Custom" zur Verfügung. Bei letzterem lassen sich der Hochton- sowie der Bassbereich komfortabel mittels der Fernbedienung anpassen.
In der Anschlusssektion finden wir eine Buchse für das externe Netzteil sowie eine USB Buchse für die Wiedergabe von USB-Speichermedien. Weiterhin besitzt die Soundbar einen Aux-Eingang für die Verbindung mittels eines Stereoklinkenkabels sowie einen optischen Digitaleingang für den Anschluss eines älteren TVs. Den Abschluss der Anschlusssektion bildet der HDMI-Port, für die komfortable Einbindung eines Smart-TV. Selbstverständlich wird eARC unterstützt.
Völlig überrascht hat uns die Sharp HT-SBW320 in unserer Klangwertung. So offerierte das Soundbar/Subwoofer System eine klare und natürliche Akustik, die für ein Budget von 199 EUR absolut nicht selbstverständlich ist. Bei der Musikwiedergabe konnte die HT-SBW320 mit einem dynamischen und räumlich tadellosen Klang überzeugen. Auch bei Filmton präsentierte uns das Sharp-Ensemble realistische Dialoge, kräftig untermalte Kampfszenen und erstaunlich gut integrierte Überkopfeffekte.
Ultra-slim Dolby Atmos-Soundbar mit hervorragenden klanglichen Eigenschaften zum günstigen Kaufpreis

Einsteiger-Soundbar System bis 200 EUR
Datum 06. Oktober 2025
Test: Sven Wunderlich
Fotos: Sven Wunderlich
Redaktion: Carsten Rampacher
Datum: 06. Oktober 2025
Tags: Dolby Atmos Soundbar • Lautsprecher • Sharp • Soundbar • Soundbar-System






