TEST: Sharp HT-SB700 - kompakte Einsteiger-Soundbar mit Dolby Atmos Unterstützung und Bluetooth Musik-Streaming

Aus dem Hause Sharp stammt unser nächstes Testsample - für einen ausführlichen Einzeltest haben wir von den Japanern die HT-SB700 erhalten. Dabei handelt es sich um eine äußert kompakte Dolby Atmos Soundbar in einer 2.0.2 Konfiguration.
Das Sharp-Device ist für kleinere Räume konzipiert, also dort, wo wenig Platz vorhanden und der Klang des TVs nicht optimal ist. Die HT-SB700 hat eine unverbindliche Preisempfehlung von 199,99 EUR. Beim Onlinehändler Otto, der Partner von Sharp ist, ist der Soundriegel allerdings schon für 171,26 EUR erhältlich (Stand 02.04.2025). Das Device ist ausschließlich in der von uns getesteten schwarzen Farbvariante erhältlich.
Das Design der Soundbar ist als sehr schlank und zeitlos zu bezeichnen. Die Abmessungen lauten wie folgt: Eine Breite von 520 mm, 72 mm Höhe und eine Tiefe von 110 cm attestieren, dass der Platzbedarf des Devices tatsächlich sehr gering ist. An der Front schützt ein gut eingepasstes Abdeckgitter aus Metall in schwarzem Finish die Lautsprecherchassis vor Fremdeinwirkung. Apropos Chassis, die Soundbar verfügt über zwei Stereo-Vollbereichslautsprecher-Treiber, die nach vorne abstrahlen, sowie über zwei nach oben abstrahlende Atmos Top Firing-Module

Sauber eingepasstes Abdeckgitter aus Metall
Der integrierte Verstärker versorgt die Lautsprecherchassis der Soundbar mit 70 Watt RMS bzw. 140 Watt Peak tatkräftig. Wie wir bereits eingangs erwähnt haben, unterstützt das Sharp-Sample das objektbasierte Surround-Sound-Format Dolby Atmos, inklusive dedizierten Top-Firing Modulen. Ebenfalls integriert sind Decoder für Dolby Digital, Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD, zusätzlich ist der Dolby Surround Virtualizer an Board. Logischerweise besitzt die Sharp HT-SB700 keine Netzwerkschnittstelle, dennn das wäre bei diesem günstigen Anschaffungspreis kaum realisierbar. Dank der Integration von Bluetooth in der Version 5.3 mit AAC Standard ist die Wiedergabe von Musiktiteln etc. vom entsprechend kompatiblen Smartdevice möglich, ebenfalls die Nutzung von beliebten Musikstreamingdiensten.

Tadelloses Oberflächenfinish

LED's informieren über den Betriebszustand der Soundbar
Da die Sharp Soundbar über kein Display verfügt, informieren hinter der Frontabdeckung aus Metall zahlreiche LEDs über den Betriebszustand des aktiven Soundriegels. Der gewählte Eingang wird angeteigt und auch zum Beispiel, ob der 3D Sound-Aufpolierer aktiv ist oder ein Dolby Atmos Signal verarbeitet wird. Die Lautstärke wird ebenfalls über die Dioden angezeigt. Je mehr LEDs leuchten, umso höher ist der Lautstärkepegel. Und wer möchte, kann die Signalleuchten mittels der im Lieferumfang enthaltenen Fernbedienung komfortabel dimmen.


Gummierte Bedientaster auf der Geräteoberseite
Für eine direkte Handhabung elementarer Funktionen am Gerät besitzt die Sharp Soundbar zahlreiche Bedienelemente, die sich auf der Geräteoberseite befinden. Hier untergebracht sind gummierte Taster fürs Aus- oder Einschalten der Soundbar sowie eine Eingangswahltaste. Ebenfalls steht eine Lautstärkereglung plus eine Bluetooth-Taste zur Verfügung. Ein Taster für eine Mute-Schaltung fehlt allerdings im Funktionsumfang am Gerät, dies muss mittels der Fernbedienung erfolgen, dazu später gerne mehr. Die Knöpfe haben einen guten Druckpunkt und reagieren schnell auf auszuführende Befehle.

Der Signalgeber in der Detailansicht
Wie wir bereits erwähnt haben, befindet sich im Lieferumfang der Sharp HT-SB700 Soundbar eine Fernbedienung, die aus schwarzem Kunststoff hergestellt ist und ein mattes Oberflächenfinish besitzt. Auch in diesem Review möchten wir auf die Funktionen des Signalgebers genauer eingehen. Wir beginnen mit den Bedienelementen oben links. Die erste Taste ist fürs Ein- und Ausschalten der Soundbar zuständig, daneben befindet sich der Button für die Eingangswahl. Eine Etage tiefer finden wir das Bedienelement fürs Dimmen der Status-LEDs sowie den Mute-Taster für ein schnelles Stummschalten der Soundbar. Darauf folgt ein multifunktionales Steuerkreuz mit Play-Pause-Button im Zentrum, mit dem man des Weiteren die Lautstärke anpassen und Musiktitel skippen kann. Zudem befinden sich auf der Remote Bedienelemente fürs Anpassen des Bass- sowie des Hochtonbereichs. Ebenfalls aktivieren können wir mit dem Singalgeber die 3D Sound-Funktion. Durch dieses Feature soll der Zuhörer akustisch in den Mittelpunkt des Geschehens eingebunden werden und das Klangbild wird deutlich räumlicher, so verspricht es der Hersteller. Ob dies den Tatsachen entspricht, dazu später mehr in unserer Klangwertung. Der Sharp-Klangriegel verfügt zudem über unterschiedliche Soundmodis. So stehen dem Nutzer "Movie", "Voice", "Music" und "Night" zur Verfügung. Die Remote liegt gut in der Hand und die Taster haben einen guten Druckpunkt.

Die Rückseite der Sharp Soundbar
Wenden wir uns nun der Rückseite der Sharp HT-SB700 zu. Diese präsentiert sich, wie üblich, recht unspektakulär. Eine Wandmontage ist für die Soundbar nicht vorgesehen, da sich auf der Rückseite keinerlei Bohrungen oder Halterungen befinden. Im Mittelteil der Rückseite untergebracht wurde die Anschlusssektion, auf die wir nun genauer eingehen möchten. Hier finden wir auch die DC-Buchse für den Anschluss des externen Netzteils. Darauf folgt ein USB-Port, der ausschließlich für Servicearbeiten genutzt werden kann, sowie der Audio In, an dem ein externes Audiogerät verbunden werden kann. Weiterhin verfügt die Sharp HT-SB700 über einen optischen Digitaleingang sowie einen HDMI-Eingang mit eARC, für die problemlose Verbindung mit einem modernen Smart-TV.


Auf der Unterseite der Soundbar, befinden sich gummierte Standfüsse die für den richtigen Stand der Soundbar sorgen, gerade bei glatten oder lackierten Möbelstücke.
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