TEST: beyerdynamic Open-Ear Clip Earbuds AMIRON ZERO - interessantes Produktkonzept für 149 EUR

Beyerdynamic Amiron Zero In Case 1

Für 149 EUR gibt es bei beyerdynamic mit dem Amiron Zero ein neues Open TWS-Produktkonzept.  Der Heilbronner Hersteller spricht von einem "offenen Clip-Ohrhörer". Das trifft es relativ präzise, denn beide Ohrstücke des Amiron Zero werden links und rechts ans Ohr geclippt - was aber keinesfalls als unangenehm empfunden wird. Im Gegenteil, man spürt die sehr leichten Ohrstücke (jeweils 6 Gramm) kaum, sodass man den Amiron Zero auch über mehrere Stunden sehr bequem tragen kann - wie wir auch später im Testbericht bei der Bewertung des Tragekomforts schreiben werden. Durchs Open TWS-Konzept sind die linken und rechten Earbdus vor dem Ohr und nicht im Ohr. Das wiederum sorgt dafür, dass man alles, was sich in der Umgebung abspielt, nach wie vor wahrnehmen kann. Erhältlich sind drei unterschiedliche Farbgebungen Schwarz, Sport (Schwarz mit orangen Elementen) sowie Weiß.

Beyerdynamic Amiron Zero Case Front

Hier das Case im geschlossenen Zustand

Der Amiron Zero bietet Schutz nach IP54 und erzielt eine Gesamtspielzeit von 20 Stunden. Mit einer einzelnen Ladung hält er 6 Stunden durch - das ist noch in Ordnung, aber nicht sensationell. Bluetooth fand in der Version 5.4 den Weg in den Amiron Zero. Den Übertragungsbereich gibt der Hersteller mit 20 Hz bis 20 kHz an, und die Reichweite mit bis zu 15 Metern. Hier sollten sich aber dann keine Wände im Weg befinden. Im normalen Zuhause kakulieren wir mit rund 10 Metern Reichweite. Integriert in den Amiron Zero sind eine Freisprecheinrichtung sowie eine App-Steuerung.

Fotogalerie

Beyerdynamic Amiron Zero 3

Die beiden Ohrstücke

Beyerdynamic Amiron Zero Earbuds 2

Aus anderer Perspektive

Beyerdynamic Amiron Zero Earbud 1

Im Detail

Beyerdynamic Amiron Zero Case Empty Inside

Case geöffnet ohne die Ohrstücke

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Beyerdynamic Amiron Zero Usb Ladeanschluss

USB-C-Ladeanschluss

Wie man es von beyerdynamic gewohnt ist, präsentiert sich auch der Amiron Zero in tadelloser Verarbeitungsqualität. Das Case ist haptisch durch seine gerundete Form und die leichte Gummierung der Oberfläche sehr angenehm, zudem ist es praktisch überall leicht zu verstauen, obwohl es nicht zu den kleinsten seiner Art gehört. Wie man auch Open TWS In-Ears in ein sehr kompaktes Case bekommt, das hat Panasonic mit dem RB-F10 sehr gut bewiesen. Zurück zum Testkandidaten. Auch das Material der beiden Ohrstücke erweckt einen hochwertigen Eindruck, haitisch wiederum ausgezeichnet.

App

Die App startet

Die Kopplung erfolgt innerhalb der beyerdynamic App sehr zügig, und man gelangt daher schnell auf dem Haupt-Screen der App.

Hauptmenü der App

In besagtem Hauptmenü finden sich Informationen zur mit dem aktuellen Akkustand maximal möglichen Laufzeit der zwei Ohrmodule, auch wird der Akkustand des Cases angezeigt.

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EQ im Modus "Podcast"

Zudem kann man direkt aus dem Hauptmenü auf den EQ zugreifen. Dieser umfasst die Modi "Aus", "Neutral", "Bass", "Sanft", "Loudness" sowie "Podcast". Über die virtuelle Taste mit dem "+" Symbol ist es dem Anwender möglich, eine eigene EQ-Kurve hinzufügen.

Der Anwender kann die DSP-Modi um eine eigene EQ-Kurve ergänzen und anhand eines 5-Band-Grafik-EQ erstellen. Auch kann man der Kurve einen Namen geben

Dafür nutzt man einen grafischen EQ mit den Bändern 150 Hz, 250 Hz, 1 kHz, 4 kHz sowie 8 kHz. Nach der Erstellung kann man der eigenen EQ-Kurve einen individuellen Namen geben. Bis zu drei selbst erstellte EQ-Kurven können gespeichert werden. Es ist übrigens ebenso möglich, eine bereits bestehende EQ-Kurve weiter zu bearbeiten, im Anschluss wird sie automatisch unter den eigenen EQ-Kurven geführt. 

Man kann dem eigenen EQ-Setting auch einen Namen geben

Ebenfalls gelangt man direkt aus dem Hauptmenü zum Submenü für die "Benutzerdefinierte Taste". Hier wird nach Links und Rechts unterteilt.

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Benutzerdefinierte Taste: Links, doppelt tippen

links, 3 x tippen

Bei "Links" folgt dann "Doppelt Tippen": Hier hat man dann die Wahl zwischen "Abspielen/Pause" oder "Keine". Bei dreifachem Tippen finden sich die Optionen "Abspielen/Pause", "Vorheriger Titel", "Nächster Titel", "Sprachassistent" oder "Keine".

Rechts, doppelt tippen: "Abspielen/Pause" oder "Keine"

Rechts, dreifaches Tippen

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Wechseln wir zum rechten Teil. Hier folgt zunächst die Funktion "Doppelt Tippen" mit den Optionen "keine" oder "Abspielen/Pause". Bei dreifachem Tippen finden sich die Wahlmöglichkeiten "Nächster Titel", "Abspielen/Pause", "Vorheriger Titel", "Sprachassistent" oder "Keine".

Optionen beim Zeitraum, nach dem die automatische Abschaltung greift

Auch aus dem Hauptmenü kommt man zum Menü für die "Automatische Abschaltung". Die folgenden Zeiträume sind wählbar: entweder nie, oder 15/30/60/120 Minuten. Im Hauptmenü ist es ebenfalls möglich, den Assistenten ein- oder auszuschalten.

Wahl-Optionen für die Sprachansagen

Eine Auswahlmöglichkeit bekommt man auch auf die Sprachwahl bei den Sprachansagen. Darüber hinaus sind alle vorkommenden Sprachansagen gelistet, und man kann jede für sich aktivieren oder deaktivieren.

Oben rechts im Hauptmenü ist noch das Zahnrad zu finden. Drückt man dieses, kann man im folgenden Submenü den Gerätenamen ändern, zudem gibt es die Positionen "Kundenfeedback", "Seriennummer" und "Werkseinstellungen wiederherstellen".

Bisher mit der App genutzte beyerdynamic Devices in der Übersicht

Links oben im Hauptmenü ist noch ein Listensymbol, drückt man dieses, kommt man in eine Übersicht, in der jeder beyerdynamic Kopfhörer, der mit der App verwendet und das darin registriert wurde, zu sehen ist. In diesem Bereich kann man zudem rasch ein weiteres Produkt hinzufügen.

Zugang zu Produktvorstellungen aus der Amiron-Baureihe

Scrollt man weiter nach unten, gelangt man in den Bereich der Produktvorstellungen. Dort angekommen, kann man sich umgend einen Überblick über die verschiedenen Baureihen sowie Produkte von beyerdynamic verschaffen.

Bilanzierend gefällt uns die App auch beim Amiron Zero wieder richtig gut. Optisch attraktiv ausgeführt, mit übersichtlichen Menüs - das ergibt einen hohen praktischen Nutzwert. Zudem sind alle wirklich wichtigen Funktionen vorhanden, überflüssige Spielereien sucht man hingegen gottseidank umsonst. Betriebsstabil ist die App ebenfalls, der Kopfhörer wird umgehend verbunden, und die Verbindung nervt nicht durch störende Unterbrechungen.

Freisprecheinrichtung

Die eingebaute Freisprecheinrichtung ist mit gut bis sehr gut zu bewerten. Auf beiden Seiten des Gesprächs sind kein Hall und auch kein Rauschen vorhanden, und die Stimmcharakteristik beider Gesprächsteilnehmer kommen tadellose heraus. Nur selten klingt die Stimme des Gesprächsteilnehmers, mit der Träger des Amiron Zero telefoniert, kurz minimal verzerrt und etwas inhomogen. Im direkten Vergleich war die Freisprecheinrichtung des Amiron 200 nochmals besser, hier wurde ein rundherum exzellentes Niveau geboten. 

Tragekomfort

Die beiden Teile des Systems befinden sich, wie bei einem Open TWS üblich, vor dem Gehörgang, allerdings legt man die Ohrteile beim Amiron Zero nicht mittels eines Bügels hinters Ohr. Vielmehr werden die Ohrstücke hinter dem Ohr angeclipst. Klingt vielleicht nicht nach hohem Tragekomfort, doch die Praxis straft die Theorie Lügen. Man spürt den Amiron Zero kaum, kann ihn daher ohne Probleme den ganzen Tag tragen. Natürlich ist das Gefühl eines hohen oder eines eingeschränkten Tragekomforts immer auch individuell - wir jedenfalls waren mit der Bequemlichkeit sehr zufrieden und empfinden auch das verwendete Oberflächenmaterial als angenehm und hautfreundlich.

Klang Hörbuch

Wir verwenden das DSP-Programm "Podcast" und widmen uns dem Hörbuch "Kripo Sylt - Gefährliche Gezeiten" von Lea Jansen, gelesen von Rebecca Soumagné. Unser Eindruck ist hier ausgezeichnet. Präzise wird die Stimmcharakteristik der Vorlesenden getroffen. Dass im Podcast-Programm die Stimme leicht hervorgehoben wird, ist hier Sinn der Sache. Zum Vergleich schalten wir die EQ-Programme nun komplett ab. Hier hören wir die Grundabstimmung des Amiron Zero, die etwas zurückhaltender, und daher gerade beim langen Zuhörern ausgesprochen angenehm ist. 

Klang Filmton

Was kann der Amiron Zero bei der Präsentation von Filmton? Wir hören ab Laufzeit 22 Minuten in den Amazon Prime Video Action-Blockbuster "Heads Of State" hinein. Der britische Premierminister und der US-Präsident unterhalten sich zunächst und streiten sich im Anschluss an Bord der Airforce 1. Die Darstellung der Stimmen überzeugt uns, wirklich klar sowie facettenreich. Schon jetzt allerdings merken wir, dass die mögliche maximale Lautstärke nicht allzu hoch liegt - allerdings, im Interesse der Gesundheit des Gehörs, reicht das Gebotene schon für den Filmtongenuss aus. 

Nun erfolgt nach kurzer Zeit ein Angriff auf die Boieng 747 von Innen und von Außen. Wir wechseln jetzt auf das "Bass" DSP, um herauszufinden, ob die Treiber der Herausforderung einer intensiven Basswiedergabe gewachsen sind. Klar hören wir die Sequenz mit guter Dynamik, aber natürlich nicht auf einem Level, der den vollen dynamischen Umfang dieser Szene akustisch umsetzen kann. Bilanzierend eine gute Leistung - nur bei den heftigen Explosionen merkt man dann, dass die Treiber doch am Ende ihrer maximalen Belastbarkeit angekommen sind. Der Amiron 200 schlug sich im Vergleich bei Filmton besser und überzeugte durch eine rundherum unterhaltsame Effektkulisse. Dafür schlägt der Amiron Zero bei der Musikwiedergabe eiskalt zurück, dazu später mehr. 

Was beim Amiron Zero sehr positiv ist: Das freie räumliche Gefühl. Man stört sich nicht an einem auf einen kleinen virtuellen Ausbreitungsraum reduzierten Sound, sondern genießt eine recht weitläufige, angenehme und in verschiedene akustische Ebenen gut differenzierte Gesamtakustik. Auch, wenn der Music Score hinzukommt, werden dieser, die Stimmen der Akteure und die zahlreichen Effekte sauber voneinander getrennt. Als der US-Präsident und der britische Premier mit dem Fallschirm aus dem Flugzeug abspringen, wird der durch den Wind flatternde Stoff des Fallschirms exakt wiedergegeben. Das beweist, dass der Amiron Zero auch bei kleineren klanglichen Einzelheiten nicht den Überblick verliert und tadellos arbeitet. 

Klang Musik

Nun lauschen wir verschiedenen Musiktiteln und deaktivieren wieder die EQ-Funktion, um den Amiron Zero bei unterschiedlichen Titeln "Pur" zu hören. Wir beginnen mit "For Your Eyes Only" von Sheena Gaston und registrieren eine natürliche Wiedergabe der Instrumente direkt zu Beginn. Sheenas Stimme, die kurz darauf zu vernehmen ist, hat eine in sich schlüssige und lebendige Charakteristik, und auch dann, wenn sie ihre Stimme erhebt, bleibt der Amiron Zero gelassen. Insgesamt gefällt es uns sehr gut, wie der beyerdynamic-Kopfhörer mit unterschiedlich ausgeprägter vokaler und auch instrumentaler Dynamik umgeht. Dass der Song bereits mehrere Jahrzehnte "auf dem Buckel" hat, kehrt unser Testkandidat niemals negativ heraus, sondern bleibt stets gefällig und klar hinsichtlich der Wiedergabe. 

Weil der Amiron Zero offenbar weibliche Gesangsstimmen mag, schließen wir Diana Kralls "The Look Of Love" gleich an. Und wieder überzeugt unser Testkandidat, indem er auch stimmtypische Einzelheiten von Dianas Organ nicht "unter den Tisch kehrt", sondern mit erstaunlicher Präzision und einem luftigen, unbeschweren Klang bei der Wiedergabe kombiniert. Nein, das hätten wir definitiv nicht gedacht, dass sich der Amiron Zero hier als wahrer Profi erweist. Wäre der maximale Pegel noch ein wenig höher, würde sich tatsächlich ein umfassendes Glücksgefühl einstellen. Aber auch so taugt der Open TWS-Hörer überraschend gut auch zum Hören anspruchsvoller Stücke - das merkt man auch an der gelungenen Wiedergabe des Klaviers, bei der auch kleinere dynamische Unterschiede exakt erfasst werden.

Wir wechseln zu "Resonance"" (Boris Blank) - und sind schon wieder sehr angetan vom Amiron Zero. Beim sehr tief nach unten reichenden Bass gleich am Anfang des Tracks erzielt der Open TWS-In-Ear einen überraschend guten Tiefgang sowie ein sich homogen ausbreitendes Volumen. Der Aufbau wird sehr sauber vorgetragen, jeder neu hinzugekommene Effekt kommt sofort mit hoher Impulstreue heraus. Das ist schon wirklich überdurchschnittlich, was der Amiron Zero auch an räumlicher Weite freisetzt. Man wähnt sich daher inmitten eines breiten, aber zugleich klar definierten Klang-Panoramas, in dem auch dynamische Unterschieden ausgezeichnet zur Geltung kommen.

Es folgt "Sadness" (Crash & Burn) von Klaas, und wir nutzen mit Erfolg das Bass-DSP. Hier schiebt der Amiron Zero mit einem Nachdruck voran, der für eine intensive und zugleich klare Wahrnehmung sorgt. Die weiblichen Vokals und der Chorgesang gehen in den entsprechenden Passagen allerdings nicht unter, sondern sind absolut präsent und lebendig - eine Klasse-Leistung des "beyerdynamicers", der wieder ein sehr gefälliges Gefühl einer authentischen Weitläufigkeit erzeugt. Wechsel hinsichtlich der Ausprägung der akustischen Balance und Dynamik pariert er extrem schnell. 

Nun - mit elektronischer Musik kommt der Amiron Zero enorm überzeugend klar - aber wie sieht es bei "Over The Hills And Far Away" in der Cover-Version von Nightwish aus? Hier geraten die Treiber bei Maximalpegel schon einmal leicht an ihre Grenzen, allerdings so geringfügig, dass es keine wirklichen Punktabzüge mit sich bringt. Ansonsten bleibt unser Testkandidat auch hier seiner Linie treu, das heißt: Gute Dynamik, nie harsch oder zu metallisch, saubere Integration vokaler Elemente und eine ein weiteres Mal erstaunliche Differenzierung der verschiedenen akustischen Ebenen.

Konkurrenzvergleich

Beyerynamic Amiron 200 In Case 3

beyerdynamic Amiron 200: Mit 149 EUR ist der Amiron Zero teurer als andere Open TWS In-Ears, aber günstiger als der Amiron 200 aus gleichem Hause, der auf 179 EUR kommt. Im direkten "beyerdynamic-Hausvergleich" lockt der Amiron Zero mit praktisch unmerklichen, sehr kompakten Ohrstücken, die extrem leicht sind und daher wirklich praktisch nicht spürbar. Bei der Musikwiedergabe und auch bei der Wiedergabe von Hörbüchern sehen wir erstaunlicherweise den Amiron Zero gegenüber dem bereits richtig guten Amiron 200 leicht vorne. Beim maximalen Pegel, bei der Filmtondarstellung und hinsichtlich der eingebauten Freisprecheinrichtung bietet der Amiron 200 dafür nochmals mehr Performance. Wer viel unterwegs ist und auf maximalen Tragekomfort und eine überraschend kultivierte, differenzierte Akustik Wert kegt, ist mit dem Amiron Zero wirklich sehr gut bedient.

Teufel Airy Open Tws Im Case 2

Teufel Airy Open TWS: Für aktuell (Stand 19. Dezember 2025) gibt es den Teufel Airy TWS in weiß oder schwarz für 99,99 EUR. Ein fairer Preis für ein überzeugendes Device mit einstellbarer Position von Earhook und Earbud-Position, so findet der Airy Open TWS mit IPX 4-Zertifikat immer komfortabel und stabil Halt. Verbaut in den Ohrstücken sind 14,2 mm Fullrange-Treiber, die einen wirklich kultivierten, homogenen Sound garantieren. Sie klingen im Vergleich zu den RB-F10 noch etwas runder, und bieten auch dem Amiron Zero Paroli. Der Amiron Zero klingt jedoch noch facettenreicher und offeriert als Zusatz-Bonus eine durchdachte und nützliche App-Steuerung inklusive einem in die App integrierten grafischen EQ. Als Ergänzung zu den vordefinierten Klang-Modi kann der Anwender hier selbst aktiv werden und sich bis zu drei eigene Kurven anfertigen. Darüber hinaus ist das Teufel-Case aus Hartplastik einfacher verarbeitet als das mit einer hochwertig erscheinenden Gummierung versehene Pendant von beyerdynamic. 6 Stunden schaffen die Airy Open TWS mit einer Ladung, und weitere 20 Stunden stecken im Case. Eine Schnellladefunktion - 10 Minuten Laden für 90 Minuten Betrieb - ist ebenfalls Bestandteil der Ausstattung. Die beiden Touch-Zonen außen an den Earbuds sind, wie auch beim Panasonic Open TWS, mit fest definierten Funktionen belegt, während man beim Amiron Zero über die App Wahlmöglichkeiten hinsichtlich der Funktion hat. 

Panasonic Rb F10 Komplett 3

Panasonic RB-F10: Richtig gut bei den sauber verarbeiteten Panasonic Open TWS gefallen uns die äußerst kompakten Abmessungen des Cases. Durch eine durchdachte Raumaufteilung passen beide Ohrstücke hochkant ins Case, das man ohne Schwierigkeiten auch in der vorderen Tasche einer Jeans unterbringen kann. Die RB-F10 arbeiten mit Bluetooth 5.4 und verfügen über eine IPX4-Zertifizierung für den Schutz vor Spritzwasser Für aktuell rund 80 EUR Marktpreis ist die Ausstattung gut - wobei eine App-Steuerung nicht vorhanden ist. Dafür gibt es Bluetooth Multipairing und zahlreiche Maßnahmen, um Telefongespräche möglichst unterbrechungs- und störungsfrei verlaufen zu lassen, was auch gelingt - die Freisprecheinrichtung des Amiron Zero ist auch gut, aber nicht so extrem störungsresistent wie beim Panasonic. Sieben Stunden Akkulaufzeit bieten die RB-F10, (eine Stunde mehr als beim Amiron Zero), weitere 18 Stunden stecken im Case. Die Ohrpasstücke sitzen äußerst komfortabel und bieten links und rechts berührungssensitive Flächen an, die für verschiedene Funktionen (da es keine App gibt, sind diese nicht frei konfigurierbar) eingesetzt werden können. Das Case ist hinsichtlich der Verarbeitung (keine Gummierung) weniger hochwertig gestaltet als das der beyerdynamic Amiron Zero, was aber aufgrund des deutlichen Preisunterschiedes auch kein Problem darstellt. Akustisch gibt sich der Panasonic Open TWS ausgewogen und punktet mit einem durchaus kräftigen Sound. Mit mehr Detailreichtum und besserer Differenzierung akustischer Ebenen rechtfertigt der Amiron Zero jedoch seinen Mehrpreis, gerade im Hochtonbereich spielt er beeindruckend auf. 

Fazit

Beyerdynamic Amiron Zero Buds With Case 1

Der Amiron Zero begeistert zunächst durch den enorm hohen Tragekomfort. Man spürt die am Ohr festgeclipsten beiden Teile des beyerdynamic Open Ear-TWS praktisch nicht. Wie bei anderen beyerdynamic Kopfhörer-Modellen hinterlässt die zugehörige App auch bei diesem Test einen ausgezeichneten Eindruck. Der Funktionsumfang ist durchdacht und sinnvoll, sodass man auch wirklich einen praktischen Mehrwert durch die App hat. Der Anwender kann auch bis zu drei eigene EQ-Kurven erstellen und entsprechende Namen vergeben. Die Akkulaufzeit der Open TWS Kopfhörer ist mit sechs Stunden in Ordnung, aber nicht sensationell. Gute Ergebnisse erzielt die eingebaute Freisprecheinrichtung. Klanglich überzeugt uns der Amiron Zero sowohl bei der Wiedergabe von Hörbüchern als auch bei Musik oder bei Filmton. Der maximal mögliche Pegel ist zwar nicht enorm hoch, aber eine angenehme, glaubwürdige räumliche Weitläufigkeit, die richtig gute Stimmwiedergabe und die hervorragende tonale Ausgewogenheit sprechen fürs Produkt des Heilbronner Traditionsherstellers. 

Der sehr komfortable Amiron Zero punktet mit einem enorm differenzierten Klang, der überdies extrem angenehm ist
Area Dvd Prj Testsiegel 20241031 Md Überragend 7
Open TWS In-Ears
Test 31. Dezember 2025

 

Test und Fotos: Carsten Rampacher
Datum: 31. Dezember 2025

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