SPECIAL: Praxiseindrücke des Samsung Lifestyle TV-Portfolios 2022 auf der IFA

Der City Cube auf der IFA 2022 in Berlin stand erneut gänzlich im Zeichen des südkoreanischen Herstellers Samsung. Neue Mikro LED-Fernseher, die nun nicht mehr wie Prototypen sondern als richtige Produkte erschienen, die hochwertigen Neo QLED 8K- und 4K-TVs sowie die leistungsfähigen Soundbars stehen im Bereich der Unterhaltungselektronik-Sparte im Fokus. Gaming mit dem neuen Gaming Hub auf den TVs sowie dem neuen Odyssey Ark-Monitor natürlich ebenfalls und schließlich wurde den Lifestyle-Bildgeräten zur Präsentation ein nicht unscheinbarer Teil der Halle großen Halle eingeräumt. Samsung hatte hier alles im Gepäck und zeigte sowohl den Outdoor-Fernseher "The Terrace" als auch den praktischen und äußerst flexiblen Smart-Projektor "The Freestyle" in zahlreichen Einsatzgebieten. Wir haben uns insbesondere die drei Fernseher "The Frame", "The Sero" und "The Serif" angesehen, die auf der CES zu Beginn dieses Jahres mit einem matten Display für reduzierte Lichtreflektionen erstmal vorgestellt wurden und auch gegenüber Fingerabdrücken sehr immun zu sein scheinen. Verschiedene Aufbauten und Szenarien zeigten die TVs in ihrer natürlichen Umgebung und veranschaulichten die praktischen Funktionen der Modelle. Auch die Vorteile der matten Display-Oberfläche gegenüber den Vorgänger-Modellen wurde einprägsam dargestellt.

The Frame 2021 vs The Frame 2022

Fernseher oder gerahmtes Kunstwerk?

Die Vorteile des matten Displays in der Praxis

Auswahl von Rahmenoptionen

Widmen wir uns zunächst mal dem "The Frame". Samsung präsentiert hier den direkten Vergleich zwischen einem 2021er Gerät und dem neuen Modell mit mattem Display des aktuellen Jahrgangs. Die beiden TVs wurden direkt nebeneinander an der Wand montiert und man sieht die Optimierungen deutlich. Am auffälligsten ist dies zweifellos bei den Reflektionen und Spiegelungen. Um das zu veranschaulichen, haben die Messebauer von Samsung zwei Leuchten direkt neben den beiden Fernsehern platziert. Im 2021er The Frame spiegelt sich die Lampe deutlich und ist auch in ihren Umrissen klar erkennbar, während beim 2022er The Frame das matte Display dafür sorgt, dass die Reflektion kaum auffällig sind. Es ist zwar immer noch sichtbar, dass dort, wo sich die Lampe spiegelt, eine Erhellung des Bildes erfolgt, aber man erkennt nicht direkt die Lampe als Spiegelung, sondern lediglich eine diffuse Erhellung eines bestimmten Bereiches im Bild. Doch auch abseits der Verbesserungen bzgl. Lichtreflektionen gibt es Fortschritte. Detaillierung und Schärfe entsprechen in etwa dem Vorgänger, die gebotene Plastizität aber wirkt ausgeprägter und auch die Farbdarstellung erscheint nuancierter. Ganz eindeutig ist aber der Vorteil des matten Displays das auffälligste Merkmal und dies kommt durch den demonstrativen Aufbau sofort zur Geltung. Der aktuelle The Frame behält in 2022 natürlich seine bereits bekannten Argumente und wartet mit zahlreichen Rahmenoptionen auf, die Samsung ebenfalls in vollem Umfang präsentiert.

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Der The Frame kann auch auf einem Standfuß mit Rotationsmöglichkeit platziert werden

Der Fernseher während der Drehbewegung

Vertikaler Betriebsmodus

Ansicht von hinten

Rotationsmechanismus

Interessant ist die seit diesem Jahr bestehende Möglichkeit, den "The Frame" in der Größe bis zu 65 Zoll auch vertikal zu positionieren. Samsung bietet spezielle Halterungen mit Drehfunktion an und der TV wechselt dann in einen vertikalen Betriebsmodus. Perfektionist in diesem Bereich ist natürlich der "The Sero", der direkt für diesen Anwendungsfall konzipiert wurde, automatisch vom horizontalen in den vertikalen Modus und wieder zurück wechselt und nun auch mit einer vertikalen "Multi View"-Funktion ausgestattet ist, die neben der Darstellung von verschiedenen Inhalten im oberen und unteren Bereich des Bildschirms auch die Online-Suche parallel zur Video-Wiedergabe ermöglicht.

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