SPECIAL: Dalis Hightech-7.1.4-Cinema mit Phantom S Einbaulautsprechern in Dänemark
Dali hat in der Konzernzentrale in Nørager, Dänemark, unter anderem auch ein hochklassiges Kino, das unter anderem mit Komponenten aus der Premium-Einbaulautsprecherserie Phantom S bestückt ist. Bei unserem Besuch in Nørager bei Dali hatten wir die Möglichkeit, dieses außergewöhnliche Kino aus akustischer Perspektive kennen zu lernen.
Zunächst zu den Komponenten, die verbaut sind.

Dali Phantom S-280 zusammen mit Dali-Passivsubwoofern
Front: 3 x Phantom S-280 (Stückpreis 4.999 EUR): Der 1,53 m hohe, 53 cm breite, jedoch lediglich 10 cm flache Schallwandler garantiert mit einem um 90 Grad drehbaren Hybridhochtöner für eine Kombination aus Auflösungsvermögen und Flexbilität. Sowohl die Kalotte als auch das Bändchen arbeiten in ihren Übertragungsbereichen absolut linear.
Das Hybrid-Hochtonmodul stellt durch die außergewöhnlich gleichmäßige sowie breite horizontale Abstrahlung ein homogenes und zugleich detailreiches Klangbild sicher. Auch die Montageplatte fürs Hochtonmodul perfektionierte man in Dänemark hinsichtlich einer perfekten horizontalen Abstrahlung. Die Resonanzfrequenz liegt außergewöhnlich tief. Eine enorme maximale Belastbarkeit und außergewöhnliche Reserven für einen immensen Schalldruck in Verbindung mit hohen Auslenkungen ermöglichen beim Kalottenhochtöner, dass man den Phantom S-280 auch bei hoher Lautstärke im großen Hörraum bestens verwenden kann - die Wiedergabe hoher Frequenzen bleibt gelassen und detailreich.
Das Dali-Bändchen erweist sich als optimal geeignet in Bezug auf die horizontale Abstrahlung hoher Frequenzen, bietet dank ultrageringem Gewicht eine überragende Impulstreue und fungiert somit als perfekter Partner für die oberhalb von 2 kHz einsetzende Hochtonkalotte.

Hybrid-Hochtonmodul des S-280
Ein Verbund aus 200 mm großen Tiefmitteltönern und zwei zusätzlichen 250 mm großen passiven Membranen garantieren eine wirkungsvolle Präsentation des Tief- und Mitteltonbereiches. Natürlich offeriert das Chassis auch eine detailreiche und ausgewogene Mitteltonwiedergabe. Um eine optimale Basswiedergabe mit dem Phantom S-280 erzielen zu können, baut Dali zusätzlich noch zwei 250 mm messende Passivradiatoren ein, die auf der Passivmembran des firmeneigenen High-End-Subwoofers SUB P-10 DSS basieren.
Die Schallwände verfügen über einen Aluminiumrahmen, der in die Einbauöffnungen eingesetzt wird und einen praktisch bündigen Übergang zwischen den Lautsprechern und der Wand ermöglicht. Die flachen Abdeckungen fixiert man mit unsichtbaren Magneten. Die rückwärtige Gehäusekammer besitzt einen soliden MDF-Rahmen, an dem die Montagehalterungen sowie die Anschlussbuchsen fürs Lautsprecherkabel untergebracht sind.

Aktives Chassis

Passivradiator
Auch die Rückseite des Gehäuses wird aus einer MDF-Platte hergestelltt, die zudem mit einer hochwertigen Vinylfolie bezogen ist. Die Lautsprecherchassis sind in einer schwarzen MDF-Schallwand unterbracht. Aufgrund dezenter weißer Abdeckungen sieht man praktisch nichts.
Der S-280 stellt bei +/- 3db Frequenzen zwischen 48 Hz und 25 kHz dar. Die Empfindlichkeit wird mit 89 dB an (2,83V/1m) angegeben. Großzügig fallen die 112 dB maximaler Schalldruck aus. Verstärker mit Leistungen von 40 bis 400 Watt pro Kanal sind ideal, um zusammen mit dem Phantom S-280 Einbaulautsprecher betrieben zu werden. Die Nennimpedanz gibt Dali mit 6 Ohm an.
Surround: 2 x Dali Phantom S-180

Dali Phantom S-180
Der Dali Phantom S-180 liegt bei € 2.999 (UVP in Deutschland pro Stück) und ist mit einem 20 cm Tiefmitteltöner (mit Holzfasermembran) in Verbindung mit einem 25 cm Passivtreiber bestückt. Ergänzt wird das Set-Up durchs Hybrid-Hochtonmodul. Diese Konfiguration ermöglicht dem Phantom S-180 einen rundherum kompletten Klang, vom Hochton- bis zum Bassbereich. Bei allen Qualtäten im tieffrequenten Bereich ist der S-180 ein kompakter Lautsprecher, der ebenso gut als Front- oder Center-Lautsprecher verwendet werden kann.

S-180 Rückseite
Der Phantom S-180 besitzt ein sehr flaches Gehäuse, das man in die meisten Standard-Wände einsetzen kann. Die Entwicklung war in mehrfacher Hinsicht herausfordnern. Bei der vorgesehenen Einbautiefe von lediglich 103 mm musste basierend auf den Abmessungen der Lautsprecher das optimale Gehäusevolumen für die Tiefmitteltöner ermittelt werden. Die Schallwände haben einen Aluminiumrahmen, der in die Einbauöffnungen eingesetzt wird und einen praktisch komplett bündigen Übergang zwischen den Lautsprechern und der Wand ermöglicht. Die flachen Abdeckungen werden mit unsichtbaren Magneten fixiert.

S-180 Front
Die rückwärtige Gehäusekammer besitzt einen stabilen MDF-Rahmen, an dem die Montagehalterungen und die Anschlussterminals angebracht sind. Die Rückseite des Gehäuses besteht ebenfalls aus einer MDF-Platte, auf die eine hochwertige Vinylfolie aufgebracht wurde. Die Lautsprecherchassis sind in einer schwarz gestrichenen MDF-Schallwand montiert.
Der Phantom S-180 wird so in die Wand integriert, dass sich sein Bändchenhochtöner exakt in Ohrhöhe der sitzenden Zuhörer befindet. Um dies einfach zu realisieren, hat Dali das Hybrid-Hochtonmodul in diesem Modell um 180 Grad gedreht auf dem Kopf stehend verbaut. So lassen sich die Lautsprecher auf gleicher Höhe wie der TV-Bildschirm montieren statt unterhalb des TV-Monitors.
Ein weiterer Grund, warum Dali den Hybridhochtöner bei diesem Modell anders herum als sonst verbaut hat, ist die möglichst nahe Platzierung der Hochtonkalotte am Tiefmitteltöner. Auf diese Art und Weise ist ein praktisch optimaler Übergang vom Mitteltöner auf die tiefsten von der Kalotte wiedergegebenen Frequenzen sichergestellt. Der Abstand zwischen den beiden Chassis ist so beschaffen, dass sich die von ihnen abgestrahlten Frequenzen optimal summieren und mit dem von der Frequenzweiche vorgegebenen Pegel präzise überein stimmen.
Auch bei einer horizontalen Anbringung des Phantom S-180 (für die Wiedergabe des Center-Kanals) muss sich das Hochtonbändchen in Ohrhöhe und oberhalb der Kalotte befinden. Nur dann ist die für das Bändchen typische überaus weitwinklige Abstrahlung aller sehr hohen Frequenzen gegeben. In der vertikalen Ebene, in der der Abstrahlwinkel des Bändchens prinzipbedingt eingeschränkt ist, setzt die unterhalb des Bändchens platzierte Hochtonkalotte mit ihrem hervorragenden Abstrahlverhalten Akzente. Der Phantom S-180 gibt Frequenzen zwischen 49 Hz und 25 kHz wieder, besitzt eine Empfindlichkeit von 89 dB (2,83V/1m) und hat eine Nennimpedanz von 6 Ohm. Sehr ordenliche 109 dB beträgt der Maximal-Schallpegel. Verstärker mit einer Kanalleistung von 40 bis 200 Watt können verwendet werden.
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Tags: Dali • Einbaulautsprecher • Phantom






