XXL-TEST: Dali K-60 LP, Phantom IW SUB S-100 mit Endstufe Phantom CI AMP-2500 DSP plus NAD M10v2

Dali Phantom IW SUB S-100 plus passende Endstufe CI AMP-2500 DSP

Paketpreis Einbau-Subwoofer und Endstufe: 3.698 EUR, passiver Subwoofer einzeln: 1.499 EUR/Stück. 

dali_phantom_iw_sub_s_100_front

Passiver Subwoofer

Beim Dali Phantom IW SUB S-100 handelt es sich um einen 10-Zoll Einbau-Subwoofer, der mit seinem besonders flachen Profil in einer Wand, auf einer Wand oder auch auf dem Boden installiert werden kann. Durch diese Optionen ist man h och flexibel und erhält einen Bass-Experten für überragende Tieftonwiedergabe, sieht aber kaum etwas. Robustheit, Dynamik und Pegelfestigkeit sind drei Kerneigenschaften des Subwoofers, für den Dali auch gleich die passende Endstufe bereit hält. Dazu später mehr.

Mit seiner Auslegung eignet sich der Einbau-Subwoofer vortrefflich für Stereo- und Mehrkanal-Lösungen. Und eines sei gesagt: Wir haben ihn zusammen mit zwei recht kleinen Einbaulautsprechern getestet. Aber der Bassist kann noch sehr viel mehr und ist auch im großen Hörraum zuhause. Auch mti großen Phantom Lautsprechern wie z.B. mit einem Phantom S-180 oder einem Phantom M-675 arbeitet er bestens zusammen.Die stabile Konstruktion, hohe Leistungsfähigkeit und hohe Lautstärken liefern eine außergewöhnliche musikalische und cineastische Darbietung für jede HiFi Stereo- oder Mehrkanal-Heimkinoanlage. Mit dem optional erhältlichen Dali Aufbaurahmen ergeben sich noch mehr Verwendungsmöglichkeiten. 

dali_phantom_iw_sub_s_100_front_mit_abdeckung

Front des Subs mit Abdeckung

Das erstaunlich schlanke und vollständig geschlossene Gehäuse des Subwoofers passt in nahezu jede Standardwand und beeindruckt mit einem hochsteifen, resonanzarmen Aufbau - perfekte Rahmenbedingungen für eine hervorragende Basswiedergabe. Der 10-Zoll-Treiber des SUB S-100 wurde nach denselben Prinzipien entworfen wie der herausragende Woofer für den ebenfalls äußerst flachen Phantom K-60 LP Lautsprecher. Schlanke Bauweise und beeindruckende Performance, so versprechen die Dänen, schließen sich daher nicht aus. 

dali_phantom_iw_sub_s_100_ecke

Gehäusekante

Anzeige

dali_phantom_iw_sub_s_100_anschluesse

Anschlüsse

Natürlich findet sich auch die passende Endstufe bei Dali, denn der SUB S-100 wurde entwickelt, um ausschließlich mit dem Phantom CI AMP-2500 DSP Verstärker zusammen zu arbeiten. Mit satten 2 x 500 Watt Class-D Verstärkung hat der CI AMP-2500 DSP die Mittel, um bis zu vier SUB S-100 Subwoofer anzutreiben – und das ist ausreichend selbst für enormm große Räume. Zusammen mit dem SUB S-100 entworfen, verfügt der rackmontierbare Verstärker auch über ein integriertes DSP, das optimal auf das Klangprofil des SUB-100 abgestimmt wurde.

Dali Phantom Subwoofer Amp

Verstärker für den Einbau-Subwoofer

Das, wie bereits erwähnt, vollständig geschlossene Gehäuse des Phantom IW SUB S-100 garantiert eine einfache Installation, ohne dass ein separates Einbaugehäuse notwendig wäre. Der Lautsprecher ist sofort montagebereit. Die mitgelieferte Ausschnittschablone ermöglicht eine perfekte Passform, während acht Feder-Winkelhalterungen den SUB S-100 in nahezu jeder Standardwand optimal absichern.

Der neu in der Dali-Zentrale in Dänemark entwickelte 10-Zoll, ultra-flache Langhub-Basstreiber verfügt über die Constant Surface Surround (CSS) Technologie. Hier liegt der Fokus auf hoher Leistungsaufnahme und ultra-exakter Tieftonwiedergabe. Kommen wir zu den Einzelheiten. Der Bass-Treiber des SUB S-100 ist der weltweit erste hauseigene entwickelte Treiber mit einer speziellen, verlustarmen Gummi-Sicke-Geometrie, die die lineare Auslenkung erhöht, Selbstresonanz reduziert und die Gesamtverzerrung verringert. Dali nennt diese Technologie "Constant Surface Surround" (CSS). In Kooperation mit Purifi Audio in Dänemark entwickelt, verbessert CSS das herkömmliche Layout der Gummisicke durch eine clevere Geometrie von abwechselnd positiven und negativen Bereichen, die sicherstellt, dass eine konstante Strahlungsfläche vorhanden ist, unabhängig von der Position der Membran.

Zum Schluss die technischen Daten in der Zusammenfassung. 

Anzeige

Der Subwoofer stellt einen  Frequenzbereich (+/- 3 dB) von 26 - 250 Hertz dar. Die Empfindlichkeit gibt Dali (2,83V/1m) mit 84.0 dB an. Die Nennimpedanz liegt bei 6 Ohm, der maximale Schalldruckpegel bei enormen 110 dB. Die empfohlene Verstärkerleistung reicht von 200 - 500 Watt, der passende Verstärker ist der Phantom CI AMP-2500 DSP. Verbaut ist ein 10 Zoll-Tieftöner mit hoch belastbarer Aluminium-Membran. Es handelt sich um eine geschlossene Konstruktion und mittels zwei Schraubklemmen befestigt man die passenden Lautsprecherkabel.. Die Gehäuseabmessungen (HxBxT in mm) betragen 657 x 412 x 107, die Einbaumaβe (HxBxT) [mm] 615 x 370. Die Einbautiefe (HxBxT) liegt lediglich bei 102 mm. Zubehör im Lieferumfang: Bedienungsanleitung, Ausschnitt-Schablone, der Front-Grill und ein 3 mm Inbus Bit sowie Gummiunterleger. Das Gewicht: 17.25 kg. 

NAD M10v2

Noch kurz wenden wir uns dem Zuspieler für die K-60LP zu - der noch viel mehr kann, als er hier beweisen muss. 

nad_m10_v2_wiedergabe_cover_anzeige

M10 v2

Aktuell ist dieses kompakte Schmuckstück aus der NAD Master Series für 2.499 EUR zu haben. In unserem Test konnte die zweite Generation restlos überzeugen.

Die Leistung (2 x 100 Watt) klingt nach gar nicht so viel, aber das täuscht. Denn der M10v2 treibt auch große Standlautsprecher wie z.B. eine Dali Rubicon 6 locker an. Weiteres Kennzeichen: Das flexible BluOS-Modul-Streaming-Modul. Zahlreiche wertvolle Features sind bei der zweiten Generationhinzugekommen.

An Bord befindet sich nun ein Dolby Digital-Decoder. Mehrkanal-Liebhaber können über die zur Steuerung aller Streaming-Funktionen kostenlos für Android, iOS, Windows, macOS und Kindle Fire verfügbaren BluOS App zwei zusätzliche kabellose BluOS-fähige Lautsprecher oder einen entsprechenden Verstärker für die Wiedergabe der beiden rückwärtigen Surround-Kanäle einbinden. Hinzu kommen zwei Subwoofer-Pre-Outs. Daher ist der Anwender in der Lage, mit dem NAD M10 v2 Konfigurationen in den Formen 4.0, 4.1 oder 4.2 zu betreiben.

Anzeige

nad_m10_v2_rueckseite

Rückseite

Schon kurz angesprochen haben wir die HybridDigital-Endstufen. Hinter den Namen verbirgt sich ein selbstschwingender, mit einer aktiven Gegenkopplung arbeitender Class D-Digitalverstärker. Er konvertiert das analoge kurvenförmige Eingangssignal zunächst mittels Pulswellenmodulation (PVM) in ein Rechtecksignal um. Nun befindet sich sämtliche Musikinformation ausschließlich in der sich verändernden Pulsweite. Da die Leistungstransistoren benötigen somit nur zwei Zustände (0 oder 1). Das führt zu einer außergewöhnlich effizienten Arbeitsweise. An eine Leistungsausbeute von über 90 Prozent kommt kein analog arbeitender Verstärker auch nur annähernd heran. Bei analog aufgebauten Verstärkereinheiten geht im Verlauf des Verstärkungsprozesses im Vergleich viel Energie in Form von Verlustwärme verloren. 

nad_m10_v2_dirac_live_app_5_alle_pos_eingemessen

Mit Dirac Live

Darüber hinaus kommt dem NAD M10 v2 eine perfektionierte Verstärkerabstimmung mit um 6 dB höheren Ausgangspegeln für eine verbesserte Nutzung der integrierten Raumkorrektur Dirac Live, der Klangregler und der Subwooferausgänge zugute. Dieses Detail wirkt sich in der Praxis auch entsprechend aus, wie die Klangtestreihen später zeigen. Wie auch der Vorgänger ist der NAD M10 v2 mit Dirac Live ausgestattet. Der Room EQ lässt sich übersichtlich über die Dirac Live App steuern.

NAD M10 V2 im Einsatz

Toller Klang und mächtig Kraft

Anzeige

In den Testreihen beeindruckte uns der M10 v2 mit einem sehr standhaften, authentischen sowie homogenen Klang. Er entfaltet eine dichte Räumlichkeit, im virtuellen Raum präsentiert sich nahezu jedes wichtige akustische Detail als klar definiert. Er beeindruckt mit seinem feinen, lebendigen Hochtonbereich, facettenreichen Mitten und einem straffen Bass. Für den M10v2 sprechen auch die hoch effektive Dirac Live Raumkorrektur, die umfangreiche Anschlussbestückung und die vorzügliche Verarbeitung. Beim M10 v2 ist auch eine hochwertige Fernbedienung im Lieferumfang. Alternativ kann man ihn über den sehr gut reagierenden Touchscreen oder in Teilen über die BluOS-App bedienen.

Anzeige

Weiter auf: Vorherige Seite Nächste Seite

Seiten: 1 2 3

Tags:


Alle aktuellen Tests auf AREA DVD
Privacy Manager
  ZURÜCK