PREVIEW: Bluesound Node N132 - Streamer/Vorstufe mit bestechender Ausstattung zum kleinen Preis

Klangwertung

Nad C298 Front Seitlich

NAD C298 Endstufe

Dali Rubikore 8 Mit Und Ohne Abdeckung Schraeg

Dali RUBIKORE 8

Nun möchten wir wissen, wie es um die klanglichen Eigenschaften des neuen Node bestellt ist. Wir verwenden als Endstufe die NAD C298 und als Ausgabeorgan, kommen wieder einmal unsere sehr geschätzten Dali RUBIKORE 8 zum Einsatz.

Wir beginnen unsere Klangwertung mit "Darker Still" von Parkway Drive. Bei diesem Stück beweist die australische Metalcore-Band, dass sie durchaus auch langsamere Titel beherrschen. Der Track beginnt mit einem Pfeifen sowie mit Gitarrenklängen, und beide Facetten kann unsere Testkombo gekonnt und aussagekräftig umsetzen. Als Winston McCall, Frontband der Band, mit seinem außergewöhnlichen und sehr tiefen Gesang in der Titel einsteigt, sind wir begeistert, wie exakt und mit was für einer hervorragenden Tiefenstaffelung der Node diese umsetzen kann. Das Zusammenspiel aus feinfühligen Gitarren, sehr fordernden Gesang und harten Drums gelingt gerade in Anbetracht der Preisklasse unseres Testgerätes grandios. Zudem lösen sich die musikalischen Effekte hervorragend von unseren Schallwandlern und es entsteht ein authentisches Stereo-Panorama. 

Gefühlvoll wird es bei unserem nächsten Musikbeispiel. Sehr gerne verwenden wir für unsere Klangwertung den Titel "Run" von Leona Lewis, Steve Robson, Paul Beard, Jon Garrison, Karl Brazil und Luke Potashnick. Der Titel startet mit einem klassischen Klavier, das mit ausgezeichneten Strukturen und hoher Plastizität überzeugend präsentiert wird. Als Leona Lewis dann mit ihrem feinfühligen Gesang beginnt, berührt uns diese sofort ab der ersten Sekunde. Mit sehr viel Fingerspitzengefühl agiert der neue Bluesound NODE und selbst bei höheren Lautstärkepegel wird die spezielle Stimmfarbe nie zu harsch oder aufdringlich. Die verschiedenen Instrumente, die im Titel Verwendung finden, sowie der facettenreiche Gesang werden erstklassig ins Gesamtgeschehen eingebunden, was in Anbetracht der Preisklasse sehr beachtlich ist. Als der Titel etwas an Geschwindigkeit zunimmt, gelingt eine ausgezeichnete Differenzierung, bei höheren Lautstärkepegeln kann die Wiedergabe aber recht fordernd erscheinen.

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Wir wechseln das Genre, und es wird deutlich dynamischer in unserer Klangwertung. Wir starten den Dancetrack "Heavy Metal Love" von twocolors. Die zu Beginn des Titels erklingen Synthesizer-Effekte sowie der leicht elektronisch aufpolierte Gesang von Nina Chuba werden sehr differenziert und zugleich homogen in unserem Hörraum präsentiert. Als bereits nach wenigen Momenten ein deutlicher Dynamiksprung vollzogen wird, bleiben die zahlreichen Facetten des Tracks in vollem Umfang enthalten. Die elektronisch erzeugten Synthesizer-Effekte, die feinfühlige Stimme sowie die mehrstufigen Kickbässe bleiben selbst bei höheren Lautstärkepegeln exakt ortbar und präsentieren sich als klar definiert. 

Abschließen möchten wir unsere erste Einsätzung des klanglichen Eigenschaften des Bluesound Node mit "Unholy" von Sam Smith feat. Kim Petras. Der Titel startet mit einem Chorgesang, der sehr räumlich und mit guter Struktur präsentiert wird. Als das akustische Geschehen dann etwas an Dynamik gewinnt und sehr fordernde vokale Elemente in den Titel einfließen, gelingt eine hervorragende Differenzierung. Neben der hervorragenden Tiefenstaffelung der verschiedenen Elemente, liefert der Node einen ausgezeichnetes und kräftiges Bassfundament.

Erstes Fazit

Bluesound Node N132 Frontansicht2

Der aktuelle Bluesound Node erfüllt trotz des sehr fairen Kaufpreises hohe Erwartungen, und zwar in jeder Hinsicht. Das äußerst kompakte, sauber verarbeitende Device verblüfft mit einem für diese Liga unüblichen, enormen Ausstattungsumfang. Ein hochwertiger THX AAA-Kopfhörerverstärker, die Vorbereitung für Dirac Live, exzellente DACs und eine umfangreiche, sinnvolle Anschlussbestückung sind Faktoren, die klar für den Node N132 sprechen. Dass er zudem in seiner Funktion als Vorstufe auch überragend klingt, vervollständigt die äußerst positiven Eindrücke.

Preview: Sven Wunderlich, Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 04. März 2025

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