Das große Nubert Subwoofer-Special mit den beiden brandneuen Downfire-/DSP-Subwoofern nuSub XW900 und nuSub XW-700

Nubert führt neue aktive Subwoofer auf dem deutschen Markt ein - und, man höre und staune: Es handelt sich um zwei nach unten abstrahlende Downfire-Modelle. Nubert gibt als Grund für diese Entscheidung an, dass Downfire-Subwoofer sich schlichtweg besser im modernen Wohnraum integrieren lassen - sozusagen genau der richtige aktive Bassist, der nicht die Ehe des Liebhabers tiefer Frequenzen und deren umfassender Wiedergabe negativ belastet. 

Die  zwei Modelle heißen nuSub XW-900 (625 EUR) beziehungsweise nuSub XW-700 (495 EUR), beide sind mittels der Nubert X-Remote App, die gerade überarbeitet und mit einem integrierten Einmesssystem ergänzt wurde, zu steuern. Das Einmess-Tool arbeitet bis 160 Hz und heißt "X-Room Calibration". Unsere Bilder zeigen allesamt den nuSub XW900.

Der nuSub XW-900 steht fest auf jedem Untergrund

Gerade der Bassbereich, der oftmals aufgrund von Raummoden die gesamte Akustik zerstört, gewinnt nach der Nubert X-Room-Raumkorrektur sehr deutlich, kein "Aufschaukeln" mehr, keine "Spitzen", nur runder, homogener, präziser Bass. Man braucht nur das Smartphone mit der App darauf, kein separates Einmessmikrofon. Smartphone an, App aktivieren, Einmessung durchführen. Nach der erfolgten Einmessung werden nur noch die Daten übertragen, und schon ist man fertig.

Hier die Einmessung am Beispiel des nuConnect ampX. Man kann direkt im A/B-Vergleich die eingemessene gegen die nicht eingemessene Akustik hören

Der nuSub XW-700 besitzt eine leistungsfähige Endstufe mit 180 Watt Nennleistung und 250 Watt Musikleistung, der Frequenzgang reicht von 26 Hz bis 120 Hz, das Chassis misst 204 mm.

XW-900 in schwarze Variante

Der nuSub XW-900 bringt es auf 220 Watt Nennleistung/380 Watt Musikleistung und besitzt ein 267 mm messendes Basschassis. Der Frequenzgang: 21 Hz bis 120 Hz.

Rückseite

Blaue LED: Frequenz

Grüne LED: Pegel

Einmessung und auch noch Downfire? Das wäre früher bei Nubert undenkbar gewesen. Wir haben uns mit Nubert-Entwickler Markus Pedal ausführlich unterhalten. Früher, seit den 90er Jahren, waren Nubert-Subwoofer als Frontfire-Bassreflex-Modelle konzipiert, ehrlich, direkt, schnörkellos. Von nach unten abstrahlenden Subwoofer hielt man nie viel bei Nubert. Aufgrund der Fortschritte, die vor allem auf dem Software-Sektor gemacht wurden, so Markus Pedal von Nubert, kann man aber von Haus aus existente Nachteile von Downfire-Subwoofern mittlerweile gut kompensieren. Nubert hat den Markt lange beobachtet und festgestellt, dass leistungsfähige, DSP-gesteuerte Downfire-Subwoofer mit vertretbaren Abmessungen und mit edel-schlichter Optik sehr gefragt sind. Akustisch neutral, kompromisslos mit allem kombinierbar, linear abgestimmt, hervorragender Schalldruck, überragender Tiefgang, wenig Strömungsgeräusche - für all das standen Nuberts aktive Basslautsprecher, seit es sie gibt.

Schlichte, edle Optik

Aber auch die neuen zwei universell einzusetzenden Subwoofer möchten die Nubert-Tugenden in sehr guter Qualität fortführen. Natürlich, darauf weist Markus Pedal mehrfach hin, Bass braucht Volumen, sprich Gehäusevolumen, daran ändert sich nichts. Aber riesige Frontfire-Subwoofer in modernen, eleganten Wohnumgebungen sind auch keine Lösung. Daher: Das Beste aus allem machen, das Ergebnis sind die neuen aktiven Bässe, die Ausstattung, Klanggüte und Optik aufs Bestmögliche miteinander verbinden möchten.  Mit allen Nubert-Lautsprechern sind sie kombinierbar, und wahlweise in weißer oder schwarzer Variante zu haben.

Nochmals zur Einmessung. An AV-Receivern z.B. ist bei den automatischen Lautsprecher-Einmesssystemen auch eine Einmessung für den aktiven Subwoofer integriert, die aber meist keinerlei brauchbare Ergebnisse liefert. Darum entschloss sich Nubert, bei der Entwicklung eines Einmesssystems sich a) auf den Bassbereich zu beschränken und b) hier eine sehr komfortable, einfach zu handhabende, aber dennoch sehr effektive Lösung anzubieten.

Nubert - in jeder Preisklasse erstklassige Subwoofer. Ein Überblick

Für uns sind die neuen Downfire-Subwoofer auch ein guter Grund, auf besonders beachtenswerte Nubert Subwoofer zurückzublicken - vier Modelle haben wir uns ausgesucht, die wir nochmals detailliert vorstellen. Wir stellen die aktiven Basslautsprecher in chronologischer Reihenfolge vor, beginnen mit dem, den wir zuerst, das war im Jahre 2011, unter die Lupe genommen haben.

Nubert nuLine AW-1300 DSP

Zur einfacheren Fortbewegung stand der nuLine AW-1300DSP bei unserem Test auf Rollen

Schon 2011 gab es Nubert-Bassisten mit DSP-Steuerung, so den nicht nur bei Nubert-Fans legendären nuLine AW-1300DSP.  Der aktive Subwoofer ist mit einer 440 Watt starken Endstufe ausgestattet, die 2 Longstroke Chassis in der Größe von jeweils 22 cm versorgt. Die verbaute DSP-Elektronik kann eine vielfältige Klangoptimierung bewirken. Die Schleiflack-Gehäuse sind in den Farben Schwarz, Weiß und Silber erhältlich, weiterhin kann der AW-1300DSP aber auch in Kirsche und Buche Furnier geordert werden. Der nuLine AW-1300 DSP war damals zu einem Preis von 1185 € zu haben.

Ohne Abdeckung

Aus seitlicher Perspektive

Von unten

Ein edles Stück Technik - mit exzellenter Verarbeitung außen, zeitloser Optik und hochwertiger Materialqualität kann der schnörkellose, schlicht-schöne AW-1300 auch noch heute überzeugen und könnte locker 2000 EUR und mehr kosten. Das Gehäusefinish ist makellos, mit ansprechender Oberflächengüte (wahlweise lieferbare Farben: Echtholzfurnier Buche, Kirsche oder Mehrschichtlack weiß, silber, schwarz) und solide eingepassten Chassis. Das solide Lautsprecher-Schutzgitter aus Metall passt hinsichtlich der Hochwertigkeit perfekt. Richtig gut gefällt uns auch die mitgelieferte Fernbedienung, die sich wohltuend von billigen IR-Gebern im Scheckkartenformat unterschiedet. Die etwas klobige Form mag nicht jedermanns Geschmack genau treffen, wir finden das Bauhaus-Design - eckig und ohne Schnörkel - aber sehr gelungen, aus objektiver Sicht Pluspunkte bringt die solide Verschraubung auf der Rückseite - diese Fernbedienung verzeiht auch mal eine etwas - lässigere - Behandlung.

Dicke Magnete an jedem der beiden 22 cm Langhub-Chassis

Elektronik

Der AW-1300 besitzt ein massives MDF-Gehäuse, das von außen mit Echtholzfurnier beplankt und von innen mit soliden Verstrebungen versehen wurde. Die speziellen, asymmetrisch angeordneten Innenverstrebungen ermöglichen eine wirkungsvolle Versteifung, was eine enorme mechanische Stabilität des AW-1300 zur Folge hat. Die beiden Chassis mit großen Magneten und stabilen Körben machen einen vertrauenserweckenden Eindruck. Die zwei 22 cm Langhub-Einheiten schaffen je 35 mm maximale Auslenkung, das ist auch heute noch exzellent.

Durch die Anordnung der Chassis übereinander werden die vertikalen Resonanzen des Hörraums abgeschwächt. Die Membranen bestehen aus Glasfaser-Waben-Struktur und verfügen über eine zweite Zentrierspinne für eine kontrollierte Bewegung, was eine reine, saubere und störeinflussfreie Basswiedergabe zur Folge hat. Die aufwändige DSP-Einheit und die Endstufe sind mit hochwertigen Bauteilen bestückt und punkten durch das akkurate Platinenlayout. Die digitale Endstufe erzeugt praktisch keine Verlustwärme. Dadurch ist ein effizienter Betrieb möglich, und überdies hinaus können keine Probleme durch Überhitzung entstehen, was bei analogen Verstärkereinheiten gerade bei heftigem Einsatz immer ein Thema ist. Was sehr schön ist und wir durch Nachmessen auch bestätigen können: Der nuLine AW-1300 "schluckt" im Standby-Betrieb weniger als 1 Watt - um diese möglichst gezielt zu aktivieren, gibt es einen recht sensibel und zuverlässig funktionierenden Automatik-Modus.

Sehr hochwertige Fernbedienung

Im Detail

Die DSP-Sektion erlaubte umfangreiche Justagen, diese waren über die hochwertige mitgelieferte Fernbedienung steuerbar:

  • Tiefpass für Subwoofer
  • Polarität, Verzögerung
  • Hochpass für Satelliten
  • Hochpass für Subwoofer
  • Vollparametrischer 3-Band-Equalizer
  • Einstellungen für Slave-Ausgang
  • Eingangsempfindlichkeit
  • Automatische Standby-Schaltung (und deren Empfindlichkeit)
  • Softclipping-Schaltung

Zum EQ: Beim AW-1300 stehen drei separate parametrische EQs zur Verfügung. Hier stellt sich die Frage: Was kann ich mit einem parametrischen EQ anfangen? Meist werden parametrische EQs in Subwoofern dazu eingesetzt, um gegen störendes Bass-Dröhnen anzukämpfen. Bass-Dröhnen entsteht bei sogenannten Raummoden. Dahinter verbergen sich "stehende Wellen", die beim Erreichen der Eigenresonanzfrequenzen des jeweiligen Hörraums auftreten. Die Eigenfrequenzen sind abhängig von der Größe des Hörraums beziehungsweise mit dem Abstand der Wände zueinander: Es kommt bei derjenigen Frequenz, deren Wellenlänge doppelt so groß ist wie der Abstand der parallelen Wände zueinander, zur Entstehung einer stehenden Welle, d.h., die entstehende Schallwelle wird zwischen den beiden Hörraumwänden mehrfach reflektiert - man kann bereits erahnen, was dies akustisch bedeutet: Der entstehende Ton ist im Vergleich zum akustischen Rest zu laut und lang und sorgt somit für klangliche Disharmonie - technisch ausgedrückt kommt es, wenn ein Basslautsprecher mit tief nach unten reichendem Frequenzgang den Raum zu Eigenschwingungen anregt, zu starken Überhöhungen ("Peaks") im Frequenzgang. Die erste stehende Welle, aus der sich die weiteren stehenden Wellen rechnerisch ableiten lassen, wird auch "Grundmode" genannt. Weitere stehende Wellen entstehen dann bei ganzzahligen Vielfachen der Grundmode. Üblich sind solche Überhöhungen im Frequenzgang besonders in großen Räumen und/oder in Fällen, in denen der aktive Subwoofer weit von der Hörposition entfernt aufgestellt ist.

Der AW-1300 bietet zudem den Luxus von fünf vollkommen voneinander getrennten Speicherplätzen, die bequem von der Fernbedienung aus aufgerufen werden können. Bei Auslieferung waren diese Presets nicht "leer", sondern bereits mit Werks-Voreinstellungen hinterlegt. Dadurch wird eine unkomplizierte Inbetriebnahme erreicht.

Unser Fazit 2011: "Der Nubert nuLine AW-1300 ist ein modern ausgestatteter und extrem leistungsfähiger DSP-Subwoofer, dessen Einstellmöglichkeiten auch versierte Anwender begeistern. Er ist DBA-ready und eröffnet dem Heimkinio-Freak damit neue Bass-Horizonte. Durch die fünf Voreinstellungen, die bereits ab Wer programmiert sind, können auch weniger versierte Anwender sofort mit dem nuLine AW-1300 zurechtkommen. Mit herausragendem Tiefgang, untadeliger Präzision und erstklassiger Pegelfestigkeit bei gleichzeitig absolut vertretbaren Abmessungen kann man ohne Übertreibung sagen, dass das schwäbische DSP-Wunder zu den derzeit besten aktiven Subwoofers gehört, die überhaupt auf dem deutschen Markt erhältlich sind - und diese These wird vom Nubert-typisch günstigen Kaufpreis noch weiter untermauert".

Nubert nuBox AW-993

Nubert nuBox AW-993

Auf den Nubert nuBox AW-993 muss man nicht zurückblicken, derzeit gibt es ihm immer noch. Der "Evergreen" wurde bereits im Sommer 2013 von uns getestet, mittlerweile aber ist die Farbauswahl etwas verändert. In schwarzer oder weißer Variante ist er für 629 EUR erhältlich. Die 240 Watt Leistung der Endstufe reichen locker auch für größere Räume aus. Wer es wirklich wissen möchte, kann sich natürlich auch zwei der schwäbischen Basskraftwerke z.B. in den dedizierten Heimkinoraum holen.

Rückseite

Fernbedienung

 

Für erstklassigen Tiefgang ist der mächtige 300 mm Tieftöner verantwortlich. Auf der Unterseite finden sich zwei Bassreflex-Öffnungen. 

Sogar ein besonders leistungsfähiger Ringkern-Trafo ist an Bord

Innenleben im Detail

Der aktive Subwoofer ist aus formalen Gesichtspunkten durchaus als "stattlich" zu bezeichnen. Er ist mit Füßen 62 cm hoch, 37 cm breit und mit Stoffrahmen und Verstärker 47 cm tief. Mit 27 kg ist er alles andere als ein "Leichtgewicht", schon der massive Lautsprecherkorb nebst großem Magneten ist recht schwer. Dann noch das massive MDF-Gehäuse und die Endstufe mit hochwertigen Bauteilen - so kann man sich das immense Gewicht durchaus erklären. Mit einem Frequenzgang, der bei Nutzung der Low Cut Schaltung bei 20 Hz (- 3 dB) bzw. 18 Hz (- 6 dB) tief im Keller losgeht, fühlt sich auch der Heimkino-Liebhaber in aller Deutlichkeit angesprochen. Wer die Low Cut Schaltung nicht aktiviert, hat bei - 3 dB 30 und bei - 6 dB 28 Hz als untere Grenzfrequenz. Mit der Low Cut Schaltung sinkt die Pegelfestigkeit etwas, dafür steigt der Tiefgang weiter. Damit sich der AW-993 im Grenzbereich nicht durch unschönes Anschlagen der Membran zu Wort meldet, setzt Nubert auch bei diesem Modell die sogenannte Softclipping-Schaltung ein, die man aktivieren kann. Dann hat man etwas weniger maximal möglichen Pegel, dafür aber größtmögliche Sicherheit und klangliche Reinheit.

Wenden wir uns weiteren technischen Einzelheiten zu. Das Chassis im AW-993 besitzt einen massiven Alu-Druckgusskorb und eine belüftete Zentrierspinne für höchste Belastbarkeit. Die Sicke ist breit und läuft in Richtung Rand flach aus. Die maximal mögliche Membranauslenkung fällt mit 3,5 cm großzügig aus. Sehr hohe Schalldrücke bei extrem kleinen Verzerrungen - diese Botschaft möchte der AW-993 in deutsche Heimkinoräume tragen. Um dies zu ermöglichen, ist Endstufenleistung unerlässlich. Darum setzen die Klangmeister von der Ostalb auf einen großen Ringkerntrafo, damit der AW-993 nicht nur bei kurzen Stromspitzen wie z.B. bei einer großen Explosion viel Reserven besitzt, sondern auch in effektgeladenen Action-Spektakeln über die gesamte Laufzeit des Filmes stets üppig Strom zugeliefert bekommt. Das Verstärkermodul wurde damals von Nubert für den AW-993 komplett neu entwickelt und bringt ein besonders effizientes Schaltnetzteil mit, das im Standbybetrieb mit höchstens 0,5 Watt Stromverbrauch aufwarten kann. Im Signalweg arbeitet der Verstärker rein analog. Sämtliche Betriebsparameter werden mittels Mikrocontroller justiert und natürlich auch im ausgeschalteten Zustand gespeichert. Einstellungen für Lautstärke, Phase und Filter werden durch digitale Potentiometer und MOS-Schalter realisiert.

Unser klares Fazit lautete damals: "Mit exorbitant hoher Pegelfestigkeit und einem erstklassigen Tiefgang setzt der nuBox AW-993 Maßstäbe. Für den schwäbischen "Aktivposten" sprechen auch die routinierte Verarbeitung, die hochwertigen Bauteile innen, die komfortable Bedienung mittels Fernbedienung und die Möglichkeit, gleich vier Presets, z.B. für Musik und Filmton, einzugeben". Ein würdiger Vertreter der Nubert Woofer-Erfolgsgeschichte, ohne Zweifel.

Nubert nuPro AW-350

AW-350

Im Dezember 2013 und im Februar 2014 untersuchten wir den immer noch für 445 EUR angebotenen nuPro AW-350. Der Subwoofer bringt mit 8,8 kg minimal mehr auf die Waage und ist 39cm x 24cm x 24cm (HxBxT) groß. Der Tieftöner weist eine Membranfläche von 180mm auf - was nicht unbedingt sehr beeindruckend klingt. Allerdings handelt es sich um ein "Longstroke"-Chassis, welches einen Hub von maximal 3cm aufweist und daher trotz der "nur" 18cm Fläche viel Luft bewegen kann. Das Chassis wird dabei von 150 Watt Nennleistung (200 Watt Musikleistung) angefeuert. Um Strömungsgeräusche zu vermeiden, ist das nach unten abstrahlende Bassreflexrohr an beiden Seiten abgerundet und besitzt eine glatte Oberfläche.

Basschassis

Anschlüsse

Innen arbeitet der digitale Audioprozessor für die Signalverarbeitung. Der AW-350 bietet vielfältige Parameter zur Justage an,  die sich mit der Fernbedienung bequem regeln lassen: Einstellung von oberer Grenzfrequenz und Phase, Einstellung der unteren Grenzfrequenz mit aktivierbarem Subsonic-Filter (hier hat man die Wahl zwischen maximalem Tiefgang bei leicht reduzierter Maximallautstärke oder aber maximaler Lautstärke und etwas geringerem Tiefgang), die Aktivierung/De-Aktivierung der Schutzschaltung sowie das Abspeichern und Aufrufen von Presets – sehr praktisch.  Auf der Frontseite unten ist ein Display eingebaut, das sich auf Wunsch auch deaktivieren lässt. Im Standby-Betrieb braucht der nuPro-Woofer nur 0,4 Watt. Lieferbar ist er in schwarz oder weiß, gerade in Anbetracht der kompakten Abmessungen geht er äußerst nachdrücklich zu Werke und hat auch gegen höhere Pegel nichts einzuwenden.

Nubert nuVero AW-17

Nubert nuVero AW-17

Im Februar 2014 konnten wir noch den nuVero AW-17 für 1.570 EUR hören, in einem großen Nubert-Subwoofer-Vergleich: Lieferbar in Anthrazit, Perlweiß oder Goldbraun, gibt es das Ausnahme-Talent immer noch.

Ohne Abdeckung

Der AW-17 zeigt der nuVero-typisch die Schallwand in Hochglanzausführung und den Korpus in mattem, haptisch und optisch edlem Nextel. Der nuVero 17 fungiert als Basspartner für leistungsstarke nuVero-Boxensysteme und brilliert mit edler Verarbeitung sowie 25 mm Gehäuse-Wandstärke. Stolz trägt er das Gütezeichen „Made In Germany“.  Verbaut ist ein 31 cm Langhub-Chassis und eine äußerst kraftvolle Endstufe mit maximal 450 Watt Musikleistung – gebaut für höchste Ansprüche.  Im Signalweg arbeitet das Verstärkermodul rein analog.

Rückseite

Der geringe Standby-Stromverbrauch von 0,5 Watt ist hervorzuheben. Alle justierten Parameter werden mittels Mikro-Controller gespeichert, auch im ausgeschalteten Zustand bleibt daher alles erhalten. Die Einstellungen für Lautstärke, Filter, Phase werden durch digitale Potentiometer und MOS-Schalter umgesetzt. Gesteuert wird dieser Woofer komfortabel mittels Fernbedienung.

Begeisterung pur nach den Testreihen: Souverän, extrem präzise, ungeheurer Tiefgang, das charakterisiert den nuVero AW-17 in Kurzform.  Jeder Bassimpuls, ganz gleich, welcher Ausprägung, wird direkt, ohne jede Verzögerung, dargestellt. Uns ist auch heute, im Jahre 2019, kaum ein anderer aktiver Subwoofer für unter 2.000 EUR bekannt, der bei Musik und Filmton so kompromisslos überzeugend aufspielt. Der AW-17 kann im Single-Woofer-Betrieb problemlos auch im großen Hörraum um die 40 Quadratmeter verwendet werden. Die Qualitäten bei der Filmtonwiedergabe sind ebenso Maßstäbe setzend: Ohne Verzerrungen werden bei gewaltigem Pegel tiefste Bassschläge wiedergegeben. Impulstreue und Durchschlagskraft sind auf oberstem Level.

Fazit

Nubert und die aktiven Subwoofer - ein "kraftvolles" Thema, das nun um ein komplett neues Kapitel bereichert wird. Modern, schick, edel, technisch hochgerüstet, klanglich stark und preislich fair, so werden die beiden Bass-Neulinge nuSub XW700 und nuSub XW-900 bestimmt viele Liebhaber finden. Wir wünschen für die tieffreuqente Zukunft der Lautsprecher-Tüftler von der Ostalb alles Gute!

Special: Carsten Rampacher
Datum: 25. Oktober 2019

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