IFA 2014: Hands-On mit Sony Headphone MDR-1A DAC und HiRes-Walkman NWZ-A15

Sony NWZ-A15 Verschiedene Farben

High Resolution Audio liegt derzeit voll im Trend, und Sony betätigt sich mit aller Macht schon seit der vergangenen IFA 2013 als Motor dieser Bewegung. Nicht nur Flac, auch DSD (Direct Stream Digital) Dateien stehen bei Sony im Fokus. Das verwundert nicht wirklich, schließlich war Sony Initiator der Super Audio DC (SACD), deren Tonspur in DSD vorlag.

Sony NWZ-A15 Front Seitlich2

Der neue „Walkman“

Sony NWZ-A15 Front Seitlich1

NWZ-A15

Sony NWZ-A15 Bedienelemente Seitlich1

Schlank im Format und schlank im Preis

Nun bahnt sich HiRes, so die Kurzform, den portablen Weg: Im nagelneuen, ab Oktober erhältlichen Walkman NWZ-A15 für schlanke 200 EUR und im exzellent verarbeiteten, sehr gut auf dem Kopf sitzenden MDR-1A DAC Kopfhörer (300 EUR) findet sich ein nahezu ideales Gespann für denjenigen, der ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis nicht aus den Augen verlieren möchte. Der kleine, dünne und mit edler Metall-Wirkung versehene Walkman verfügt nicht über ein Touchscreendisplay, sondern wird nach alter Väter Sitte mittels eines multifunktionalen Bedienelements gehandhabt. Das kleine Display zeigt scharf an, doch ist man so kleine Diagonalen heute gar nicht mehr gewohnt – jedes preiswerte Smartphone klotzt schon mit mindestens 4,5 Zoll. Nur Apfel-Liebhaber sind noch kleinere Displays im 4 Zoll-Format gewohnt. Die Bedienung des Walkman geht trotzdem leicht von der Hand, und schnell ist man beim gewünschten Song.

Sony MDR-1A DAC Front Seitlich2

Kopfhörer mit integriertem USB-DAC

Sony MDR-1A DAC Detail1

Solide Materialqualität rundum

Sony MDR-1A DAC Buegel

Kopfband und Ohrmuscheln sind aus Leder

Sony MDR-1A DAC Anschluesse Bedienelemente

Hier gut zu sehen: USB-Anschlüsse und Lautstärkeregler

Nun müssen wir uns kurz dem Kopfhörer zuwenden, denn dieser weist eine absolute Besonderheit auf: Den eingebauten USB-DAC. Darum findet sich, griffgünstig an der Unterseite der rechten Ohrmuschel untergebracht, auch ein Lautstärkedrehrad. Für 200 EUR gibt es den identischen Kopfhörer auch ohne den eingebauten DAC. Wir haben uns „Drunk In Love“ von Beyonce sowie „Get Lucky“ von Daft Punkt angehört – schnell war der MDR-1A DAC optimal der Kopfform angepasst und es konnte losgehen. Der Hörer spielt ungemein harmonisch und angenehm, die Auflösung ist für die Preisklasse beeindruckend. Rauschen gibt es fast keines, der Bass ist ungemein voll, gleichzeitig aber toll gestaffelt. Die zahlreichen elektronischen Effekte sowie der Rhythmus beider Songs kommen detailreich und glasklar heraus. Fürs investierte Geld demnach eine tolle Kombination – Sony nimmt das Thema HiRes sehr ernst.

 

Special: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 04.09.2014




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