High End: KEF präsentiert die neue Reference-Lautsprecherserie sowie Blade 2 und überarbeitete Muon

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Reference 5 und Reference 3 – KEFs brandneue Spitzen-Standlautsprecher

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Muon und Blade – KEFs Design-Meisterwerke und Technologieträger

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Noblesse und Klangkultur – die neue Reference-Serie

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 KEF brilliert in München mit einer Vielzahl an Neuheiten

KEF begeistert auf der High End in München durch eine Vielzahl hochklassiger Neuheiten, beginnend mit der neuen Reference-Baureihe, die aus folgenden Vertretern besteht: Die Reference 1 ist ein Drei-Wege-Bassreflex-Regallautsprecher für einen Paarpreis von 6.000 EUR. Die Reference 3 ist ein Dreiwege-Standlautsprecher  und kommt auf einen Paarpreis von 9.000 EUR. Für 12.800/Paar bekommt man die Reference 5, einen größeren und noch leistungsfähigeren Dreiwege-Bassreflex-Standlautsprecher. Der zur Serie gehörende Center heißt Reference Center, er arbeitet auch nach dem Dreiwege-Bassreflexprinzip und liegt bei einem Stückpreis von 6.000 EUR. Fehlt noch der passende aktive Subwoofer – bitteschön: Der Reference Subwoofer mit satten 1.000 Watt Leistung liegt bei einem Stückpreis von 5.000 EUR. 

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Die neuen „Referenzen“: Links die Reference 5, dann die Reference 3 und als Regallautsprecher die Reference 1

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 Reference 5 – das Flaggschiff der neuen Serie

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Edel verpackter Hightech – neuer Reference-Center

Wie wir es von KEF kennen, setzen die Briten auch bei der neuen Reference-Serie wieder auf edelste Verarbeitung – und natürlich eine neue Generation des schon legendären Uni-Q-Treibers. Bei diesem sitzt im Zentrum des Mitteltöners der Hochtöner – Punktschallquellenprinzip – was eine ungemein präzise Wiedergabe ermöglicht. Ein kraftvoller 125 mm Mitteltöner und ein brillant klingender, belüfteter 25 mm Hochtöner bilden eine optisch und akustisch harmonische Einheit. Das Ansprechverhalten des neuen Hochtöners ist frei von Resonanzen, und die computerunterstützt optimierte zweiteilige Alu-Kalotte ist so verwindungssteif, dass sie auch unter höchster Belastung noch einen kolbenförmigen Hub gewährleistet. Kennzeichen des Hochtöners ist auch die hohe Empfindlichkeit.

Neu entwickelt wurde auch der 165 mm messende Tieftöner, für die Feinjustierung im Bassbereich bietet KEFs Reference-Baureihe frei definierbare Eingangseinstellungen Die flexible Anschlusstechnologie, schon von der LS50 her bekannt, reduziert Resonanzen im Mitteltonbereich, zudem werden Luftströme vermieden, die für unschöne Klangverfälschungen sorgen könnten. Überdies sind die Lautsprecher auf eine Art und Weise in unbeweglichen, akustisch inaktiven Chassis verbaut, dass Störungen der akustischen Harmonie durch nicht gewünschte Vibrationen, Gehäuseresonanzen und stehende Wellen beinahe ausgeschlossen sind.  Die Tieftöner verfügen selbstverständlich über sehr starke Magnetsysteme und über eine außergewöhnlich leichte Aluminium-Einfassung mit KEFs „Force-Cancelling“-Technologie. 

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Bassspezialist mit 2 x 500 Watt Class D-Endstufen 

Der aktive Subwoofer ist aufwändig aufgebaut und beeindruckt mit zwei Class D-Verstärkern mit je 500 Watt. Jeder der Verstärker treibt einen 228 mm messenden klirrarmen Langhub-Tieftöner an.

In drei Holzfurnieren gibt es die neuen Reference-Serie: Deep Piano Black, Luxury Gloss Rosewood und Satin American Walnut. Hinzu kommen zwei Sondermodelle der Kent-Engineeriung-and-Foundry-Edition in „Blue Ice White“ und in „Copper Black Aluminium“.

Die innovativ gestaltete KEF Blade bekommt nun eine kleinere Blade 2 zur Seite gestellt. Während die schon bekannte Blade auf einen Paarpreis von 25.000 EUR kommt, ist das Paar Blade 2 für 19.000 EUR zu haben.  Lieferbar ist der edle Schallwandler in den Standard-Finishes  Diamond Black, Snow White, Racing Red, Warm Metallic Grey und Light Silver Metallic. Hinzu kommen die „Kent Engineering and Foundry“-Editionen in Frosted Blue und Frosted Copper Black – nicht nur Autos, auch Lautsprecher sehen in Mattlack sehr edel aus. 

Kennzeichen der Blade 2: Es handelt sich um einen Dreiwege-Bassreflexlautsprecher mit Uni-Q-Punktschallquelle. Der 25 mm Hochtöner sitzt im Zentrum des 125 mm Aluminium-Mitteltöners. Gleich vier 165 mm Tieftöner sorgen für ein eindrucksvolles Bassfundament. Der Frequenzgang reicht von 40 Hz bis 35 kHz (-/+ 3 dB), Verstärker mit einer Leistung von 50 bis 400 Wattt können an der Blade 2 betrieben werden. Der Wirkungsgrad der außergewöhnlich gestalteten Box liegt bei 90 dB (2,83 V/1m). Der maximale Schalldruck wird mit 116 dB angegeben. Der edle Schallwandler wiegt 41 kg. 

Auch KEFs Innovationsträger MUON wurde überarbeitet. Die 2 Meter hohe Ausnahmeerscheinung kostet 160.000 EUR/Paar, die Edition ist auf 100 Paare limitiert. Natürlich ist die neueste UniQ-Version mit an Bord, ebenfalls von Grund auf neu konzipiert wurde die Frequenzweiche.  Von allen konstruktiven Verbesserungen verspricht sich KEF noch mehr Dynamik, Klarheit und noch mehr Detailschärfe. 

Text: Carsten Rampacher
Fotos: Thomas Hermsen
Datum: 16. Mai 2014




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