XXL-TEST: Philips Fidelio L3 - edler Over-Ear-Bluetooth-Kopfhörer mit adaptivem Noise Cancelling

Der Bluetooth Over-Ear-Kopfhörer Philips Fidelio L3 mit hybrider ANC ist zum Preis von knapp 280 EUR erhältlich. Er besitzt das Zertifikat, welches ihn auch für die Wiedergabe von HiRes-Audio-Dateien qualifiziert, und bietet eine gute Gesamtlaufzeit von 32 Stunden mit ANC und 38 Stunden ohne ANC. Im Inneren sorgen hoch entwickelte 40 mm Treiber für einen mitreißenden Klang und geben Frequenzen zwischen 7 Hz und 40 kHz wieder. Mit an Bord ist auch Google Fast Pair, zudem kann man den Fidelio L3 mittels der Philips Headphone App umfassend steuern. Geladen wird, wie heute üblich, über USB-C. Als Bluetooth-Version setzt Philips auf die moderne Variante 5.1. Mit zwei Geräten ist eine Multipoint-Verbindung möglich, und die maximale Reichweite zwischen Kopfhörer und dem sendenden Gerät liegt bei 10 Metern. Praktisch ist die Schnelllade-Funktion. Schon nach 15 Minuten Laden sind wieder sechs Stunden Musikgenuss möglich.

Verarbeitung 

Sehr hochwertige Materialien, auch echtes Leder gehört dazu, und saubere Verarbeitung

Schicke Formen, edler Gesamteindruck

Kopfband, mit Leder bezogen, von oben

Der Philips Fidelio L3 könnte durchaus noch teurer sein - die Verarbeitung gäbe es locker her. Das mit Muirhair-Leder veredelte, innenseitig hochwertig gepolsterte Kopfband, die ebenfalls mit Leder bezogenen Ohrpolster oder das hochwertige Material der Ohrmuscheln außen sind Merkmale, die sich zu einem erstklassigen Gesamteindruck verdichten.

Power-Taste und USB-C-Anschluss

Seitliche Ansicht

Kompletter Lieferumfang

Anzeige

Im Case besitzt der Fidelio L3 nochmals eine Schutzhülle

Hochwertige Transportbox

Der Verstellmechanismus des Kopfbandes funktioniert präzise und setzt dem Bestreben des Trägers, die perfekte Einstellung zu finden, keinen zu großen Widerstand entgegen. Sehr gut gefällt uns auch das hochwertige, mitgelieferte Case.

Philips Headphones App

Natürlich gibt es für den Philips Fidelio L3 auch eine App, die wir, da wir ein iPhone verwenden, in Apples App Store heruntergeladen und anschließend installiert haben. 

Die App im Store

Bluetooth-Verbindung


Erklärung, mit den Nutzungsbedingungen einverstanden zu sein

Nun folgt eine Schnellstart-Anleitung in mehreren Schritten. Wir haben die entsprechenden Screenshots erstellt: 

Nun folgt eine Schnellstart-Anleitung, hier der erste Teil: Laden des L3

Bluetooth muss aktiviert sein

Ins Zentrum der rechten Ohrmuschel drücken, und die Musikwiedergabe beginnt

Titelsprung vor- rückwärts - durch Wischen nach vorn beziehungsweise hinten auf dem Touchpad der rechten Ohrmuschel

Lautstärke erhöhen oder absenken durch Streichen nach oben beziehungsweise unten (rechte Ohrmuschel)

An- und Ausschalten. Der Power-Knopf befindet sich unten an der linken Ohrmuschel

Rechte Ohrmuschel: Anruf annehmen/Anruf ablehnen 

Weitere Anruffunktionen

Aktivieren/De-Aktivieren der aktiven Geräuschunterdrückung, bei aktivierter ANC kann man differenzieren: Normale ANC oder Transparency-Modus

Musik muten, um zu sprechen und den anderen zu verstehen

Wahlweises Anbringen einer Miniklinken-Verbindung (kabelbasiert)

Zugriff auf Sprachassistenten

Die Schnellstart-Anleitung innerhalb der App empfinden wir als weniger gut gelungen. Etwas mehr Text und weniger recht kleine Symbole wären der richtige Weg. In der Praxis aber kommt man mit dem Fidelio L3 trotzdem schnell zurecht, was auch an der sehr gut funktionierenden Touch-Funktion außen an der rechten Ohrmuschel liegt: Diese spricht in genau richtigem Maße an und vereinfacht die Bedienung, anstatt sie unnötig zu erschweren, was wir leider bei zahlreichen Konkurrenten mit unsensibel oder zu sensibel ansprechedem Touchpad bereits feststellen mussten. 

Verbindung mit dem Kopfhörer

Grundmenü

EQ in neutraler Einstellung

"Bass Booster"

DSP "klassisch"

DSP "Jazz"

DSP "Hip-Hop"

Wer selbst "Hand anlegt", kann sich auch eine klassische "Badewanne" erstellen

ANC im normalen Modus

ANC  im Umgebungs-Modus

Vor der Verwendung des adaptive Modus wird die Einwilligung des Anwenders abgefragt

Adaptive Betriebsart

Einstellungen

Neue Firmware-Version

Die Aktualisierung der Software lief problemlos ab

Die App agiert ohne Ausfälle, ist zuverlässig und schon nach kurzer Übung ohne Schwierigkeiten bedienbar. Dass die App nicht korrekt funktioniert, was einige Anwender berichteten, konnten wir im Test nicht nachvollziehen, der Fidelio L3 wurde auch immer umgehend erkannt.

ANC, Tragekomfort, Freisprecheinrichtung:

Die ANC-Funktion des Fidelio L3 kann absolut überzeugen. Das merkt man schon, wenn man den Vergleich ANC On/ANC Off zieht: Der Hochtonbereich wird kaum beschnitten, und der Klang nicht unnatürlich verbogen. Zunächst verwenden wir die normale ANC-Betriebsart mit maximaler Abschirmung, perfekt zum Beispiel fürs Flugzeug. Hier dringen auch penetrante und lautere Umgebungsgeräusche kaum zum Hörenden vor. Der Philips schafft es aber zugleich, dass die Wirkung der aktiven Geräuschunterdrückung nicht als zu "drückend" wahrgenommen wird. Alles wirkt harmonisch, sogar in Ansätzen noch etwas luftig. Das haben wir in dieser Qualität bislang auch bei Produkten der Branchen-Leader wie Sony oder Bose kaum wahrgenommen. Im Modus "Umgebung" überzeugt der Fidelio L3 ebenfalls, da man wichtige Umgebunsgeräusche nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis gut wahrnehmen kann.

Sehr gut funktioniert die schaltbare Stimmverbesserung. Diese sorgt dafür, dass man Stimmen besonders gut wahrnehmen kann, ohne dass andere Geräuschquellen ebenfalls stärker hervorstechen. Philips liefert zudem noch den Modus "Anpassungsfähig", hier passt sich der Fidelio L3 der aktuellen Situation automatisch an. Er reagiert hier zügig und wechselt, weas man auch am kleinen Thumbnail in der App sehen kann, dann schnell zum entsprechenden programm, z.B. vom Umfeld "Sitzen zuhause" zum Umfeld "unterwegs". Prakltisch ist zudem: Nimmt man den Fidelio L3 vom Koof, stoppt automatisch die Wiedergabe. Kleiner Kritikpunkt: Ab und zu knackt es kurz beim Umschalten der Betriebsarten.

Bequem gepolstertes Kopfband

Sehr bequeme Polsterung der Ohrmuscheln. Links und rechts kann bei einer so leicht zu findenden und klaren Kennzeichnung zudem keiner verwechseln

Bezüglich des Tragekomforts verdient sich der 360 Gramm wiegende Fidelio L3 Bestnoten. Er sitzt schlichtweg exzellent, die Ohrpolster sind äußerst angenehm auf der empfindlichen Haut der Ohren, auch bei längerem Tragen. Der Philips drückt nicht, sitzt aber auch nicht zu locker. Als absolut passend empfinden wir auch die Polsterung des Kopfbandes.

Freisprecheinrichtung: Die Freisprecheinrichtung ist gut, setzt aber keine Maßstäbe. Das liegt aber eher daran, wie der Gesprächspartner denjenigen versteht, der über den Fidelio L3 telefoniert: Ein ganz leichtes Rauschen, eine minimale Verzerrung am Ende des gesprochenen Wortes/Satzes. Es entsteht der Eindruck, als ob die Stimme etwas zu deutlich verstärkt wird - so umschreiben es die Gesprächspartner. Man selber, mit dem Fidelio L3 auf dem Kopf, versteht den Sprechenden auf der anderen Seite hingegen exzellent - kein Rauschen, ein natürlicher Klang der Stimme, alles top und auf hohem Level.

Klang

Der Philips liefert bei "Shallow" von Lady Gaga und Bradley Cooper eine reife akustische Leistung ab. Er klingt ungemein natürlich, der frei aufspielende Hochtonbereich ist hervorragend: Das schaffen Devices mit ANC sonst nicht. Wir probieren gleich die vordefinierten Klang-Kurven aus. "Bass-Booster" passt hier gar nicht. "Klassisch" grenzt das Fundament etwas zu deutlich ein. Die Bereiche 400 Hz, 1 kHz und 2,5 kHz werden in diesem Modus hervorgehoben. Das DSP "Jazz" hat eine Abstimmung, die nicht wirklich zu diesem Musikstil passt, denn der deutliche Boost bei 100 Hz im grafischen EQ verdeckt Details im Mitteltonbereich. Auch das "Hip Hop" DSP macht nicht nur hier (hier passt auch das Quellmaterial nicht), sondern auch grundsätzlich wenig Sinn. Boost in den Höhen, kein Boost in den Bässen - überflüssiges DSP. Wie gut, dass man auch selbst eingreifen kann. Die Bänder 100 Hz, 400 Hz, 1 kHz, 2,5 kHz, 6,3 kHz und 15,6 kHz stehen zur Verfügung. Auch gut fährt man, wenn man einfach die Soundeffekte auf "aus" stellt. In der Grundeinstellung begeistert uns der Fidelio L3 mit einer feinen, kultivierten Auslegung, was man an Bradleys Gitarre direkt zu Beginn gut feststellen kann. Auch seine Stimme überzeugt durch die sauberen Konturen, und als Lady Gaga die virtuelle Bühne betritt, wird auch ihre Stimme mit einer enormen Detailtreue wiedergegeben. Dynamiksprünge kommen impulstreu und umfassend heraus, sodass man mit der akustischen Performance äußersr glücklich sein kann. 

Der Klassiker "Drive" (The Cars) wird vom Fidelio mit enormer Gelassenheit erfasst. Das soll nun aber nicht bedeuten, dass eine langweilige, oberflächliche Wiedergabe die Folge ist. Nein, der Philips besticht durch einen fundierten, kräftigen Sound - hier braucht man keine der weniger überzeugenden EQ-Kurven. Abgeschottet durchs nahezu perfekte aktive Noise Cancelling, genießt man ein sehr gutes Bassvolumen und eine charismatische, klare Stimmwiedergabe. Der Rhythmus des Songs wird zu jeder Sekunde exakt erfasst. Erstaunlich ist, was der Fidelio L3 aus dem doch relativ alten Master an Auflösung und natürlicher Frische herausholt. 

Wolfgang Amadeus Mozart, Klavierkonzert Nr. 20, Köchelverzeichnis 466, Münchner Philharmoniker, am Klavier Friedrich Gulda, 1. Allegro: Auch hier raten wir dazu, die Soundeffekte nicht zu verwenden, sondern mit neutraler Grundeinstellung zu hören. Der Fidelio L3 erbringt eine ausgezeichnete Leistung, mit einer akkuraten Durchzeichnung aller Instrumente und mit ordentlichem Schub bei den dynamischen Sprüngen. Gespannt sind wir natürlich, wie der Kopfhörer mit dem Piano umgeht. Die Streicher lassen bereits hoffen, sehr feinfühlig, brillant, nie zu spitz. Und das Klavier begeistert über alle Maßen: So klar, so feingliedrig und so souverän haben wir die Passagen nur selten wahrgenommen. Für diese Leistung, das müssen wir klar zum Ausdruck bringen, sind die rund 280 EUR Kaufpreis als äußerst niedrig einzustufen. Der Philips agiert sehr kultiviert, sehr treffsicher und überzeugt uns mit seinem enormen Auflösungsvermögen über den gesamten Frequenzbereich. 

Tequila, Gestört aber GeiL, Fabrizio Levita, Kernkraft 4000, MaxRiven: Bei "Tequila" kann der Fidelio L3 zeigen, was er bei sehr bassstarker Musik leisten kann. Er schiebt direkt ab Beginn mächtig voran, ohne es jedoch an Präzision missen zu lassen. Jederzeit überzeugt die Trennung der Stimme von den Instrumenten. Wechsel im dynamischen Geschehen managt der L3 souverän, ganz gleich, wie massiv sie ausfallen. Der sehr kräftige, exakt den Punkt treffende Bass setzt Akzente. Auch Konkurrenten weisen eine sehr nachdrückliche Basswiedergabe auf, doch der Fidelio L3 punktet darüber hinaus mit einer absolut untadeligen Präzision. Absolut ausreichend für nahezu jede Situation sind zudem die maximal erzielbaren Pegel. Auch bei hoher Hörlautstärke produziert der Philips, selbst im Bassbereich, kaum Verzerrungen. Bei "Kernkraft 400" schafft der L3 eine weite und zugleich glaubwürdige Bühne mit sauberer Verteilung der elektronischen Effekte. Der Bass ertönt auch hier satt und mit ordentlich Volumen. Wechsel in der Effektstruktur übermittelt der Philips schnell und zuverlässig. 

Transformers, The Last Knight, ab Filmbeginn: Mit einer exzellenten Räumlichkeit und einer hervoragenden Treffsicherheit beim Orten der Effekte direkt in der allerersten Sequenz setzt sich der L3 glänzend in Szene. Die erbitterte Schlacht kommt in vielen Facetten zum Ausdruck, und was wir immer wieder bewundern: Wie frei, wie komplett der virtuelle Raum auftritt, den uns der Philips Kopfhörer präsentiert. Das Galoppieren der Pferde, der Music Score, der den Spannungsbogen definiert, die vokalen Elemente, die einschlagenden Brandbomben: Der Philips behandelt jeden Teil des explosiven Cocktails mit viel Sorgfalt und hoher Impulstreue. Man muss kaum eine eigene EQ-Kurve erstellen, der Philips tritt bereits in Grundeinstellung souverän auf. Auch in den Mitten muss man nicht nachregeln, die Stimmen haben bereits in der neutralen EQ-Einstellung genug Präsenz und fügen sich hervorragend ins tonale Gesamtgeschehen. Als nun das havarierte Raumschiff in den Fokus rückt, punktet der Philips wieder mit einer sauberen Wiedergabe von Merlins Stimme. Die Stimme des Autobots hat den nötigen Nachdruck, um bedrohlich zu wirken. Kurze Zeit später beschreibt der L3 die Flugbahn des Drachens akustisch präzise, ohne jedoch den Music Score, der hier bewusst die Sequenz dominiert, zu benachteiligen. Die finale Schlacht mit Hilfe der "Autobot-Power" transportiert der Philips tadellos in den Gehörgang. Zeitsprung, 1.600 Jahre später, Optimus Prime hat die Erde verlassen - die Stimme des Erzählers hat klare Konturen und wirkt souverän. Das gesamte Geschehen wird vom Fidelio-Headphone mit kultivierter Gelassenheit vorgetragen, ohne es aber an Dynamik mangeln zu lassen.

Hürbuch, Andreas Franz&Daniel Holbe, "Der Fänger", gelesen von Julia Fischer: Auch für Hörbuch-Fans ist der Philips eine sehr gute Wahl. Das beginnt schon beim exzellenten Sitz und bei der bereits beschriebenen sehr guten aktiven Geräuschunterdrückung. Aber auch die Stimme der Erzählerin arbeitet der L3 überragend heraus - so hat man die Möglichkeit, tief ins Geschehen einzutauchen. Dass Julia Fischer nicht umsonst stets für die Julia Durant-Kriminalfälle als Sprecherin diente, wird gleich klar: Charismatisch, fesselnd, intensiv, so ist das Erlebnis, das dem Hörer serviert wird. Dass der Philips kaum Eigenrauschen besitzt, ist ein weiterer großer Vorzug. So kann man auch über Stunden dem Lieblingshörbuch lauschen. 

Konkurrenzvergleich

Der beyerdynamic Lagoon ANC für knapp 200 EUR ist nach wie vor ein hervorragender Bluetooth Over-ear-Kopfhörer mit ANC mit persönlicher Klang-Personalisierung via App - hier wird das eigene Gehör präzise eingemessen. Daher schafft es der bereits ältere, aber vor einiger Zeit nochmals upgedatete beyerdynamic, sich an die Fersen des modernen Konkurrenten zu heften. Auch mit seiner gediegenen, edlen Verarbeitung kommt der Lagoon dem Philips nahe, die Touch-Bedienung außen an der Ohrmuschel funktioniert tadellos. Zum Überholen aber reicht es nicht. Die ANC des Fidelio L3 agiert noch effektiver, der Philips löst noch besser auf und bietet die größerer Funktionsvielefalt - zum moderaten Mehrpreis. 

Sony WH-1000XM4: Der Sony für Marktpreise ab rund 265 EUR ist schon beinahe over-featured - das ist auch sein größtes Problem. Das Hightech-Feuerwerk mit unzähligen Modi, Einstellmöglichkeiten und Funktionen dürfte manchen Anwender überfordern. Absolut betrachtet ist dieses Maß an Ausstattung, kmomplett über App steuerbar, natürlich grandios, auch die 360 Reality Audio-Kompatibilität. Klanglich kann der Philips den Sony allzeit auf Distanz halten. Mehr Konturen, mehr Auiflösung der Bass straffer, Stimmen klarer: Der Fidelio L3 dokumentiert eindeutig, warum er bei uns im Test so gut abschneidet.

JBL Tour One: Der optisch schlicht gehaltene JBL Kopfhörer mit extrem langer Akkulaufzeit überzeugt durch eine gute aktive Geräuschunterdrückung und durch eine tadellose Funktionsvielfalt. Knapp 260 EUR muss man berappen, um in den Genuss eines erstaunlich ausgewogenen und lebendigen Klangs zu kommen. Der Fideolio L3 ist geringfügig teurer, löst aber noch besser auf, ist eine Idee souveräner, und die aktive Geräuschunterdrückung agiert noch etwas effektiver. Dass der Philips zudem noch besser verarbeitet ist, sollte ebenfalls nicht unterschätzt werden.

Fazit

Auch überflüssige DSP-Programme und eine schlechte Schnellstart-Anleitung innerhalb der App können nicht verhindern, dass sich der Philips klar auf Platz 1 der Bluetooth-Kopfhörer mit ANC in der Preisliga bis 400 EUR katapuliert. Akustisch setzt er sich mit schon fast erschreckender Souveränität selbst gegenüber stärkster Konkurrenz durch: Weder Sony noch beyerdynamic oder JBL haben ein probates Mittel, um den Fidelio L3 akustisch in den Griff zu bekommen. Der Philips löst besser auf, liefert einen straffen, zugleich äußerst kraftvollen Bass, der aber nie zu weit in den Vordergrund tritt. Die Pegelfestigkeit ist ohne Zweifel hervorragend, und seine klangliche Gesamtsouveränität ist unerreicht derzeit. Die höchst effektive aktive Geräuschunterdrückung mit ihren verschiedenen, bis zum Ende durchdachten Betriebsarten, der Maßstäbe setzende Tragekomfort und nicht zuletzt die enorme Verarbeitungs- und Materialqualität bringen den Philips Fidelio L3 auf die Siegerstraße.

Einsam an der Spitze: Der Philips Fidelio L3 brilliert durch überragende Akustik und eine herausragende ANC-Funktion

Gesamtreferenz Over-Ear BT-Kopfhörer mit ANC bis 400 EUR
Test 27. Oktober 2021

 

Test: Carsten Rampacher 
Fotos: Philipp Kind
Datum: 27. Oktober 2021

Werbung - Für Käufe bei Amazon.de, Media Markt, SATURN, JPC, Disney+, Sky & Apple iTunes erhalten wir Provisionen über Affilliate-Links. Preise & Verfügbarkeit unter Vorbehalt.

Anzeige

Alle aktuellen Tests auf AREA DVD
  ZURÜCK