XXL-SPECIAL: KEF Q-Serie 2024 - acht neue Lautsprecher mit KEFs revolutionärer MAT-Technologie - zum verblüffenden Preis

KEF stellt die neueste Generation der Q-Serie vor, die jetzt mit Metamaterial-Absorptionstechnologie (MAT) ausgestattet ist. Erwartungsgemäß handelt es sich um eine Weiterentwicklung der bisherigen, sehr erfolgreichen Q-Serie des britischen Herstellers. Ein schlankes, modernes Design wird mit hochmoderner Technologie und einer fairen Preisgestaltung kombiniert. Wir hatten in der KEF Gallery in London bereits die Möglichkeit, die Lautsprecher live in Augenschein zu nehmen, und wir haben sogar schon drei Modelle hören können.
Die Serie umfasst insgesamt acht Lautsprecher. Darunter die Q Concerto Meta, der erste Drei-Wege-Regallautsprecher der Q-Serie, und eine Neuauflage der klassischen KEF Concerto von 1969. Als besonderes Highlight kann auch der erste Wandlautsprecher der Q-Serie gelten, der Q4 Meta. Er eignet sich sehr gut für den Einsatz als LCR- oder Surround-Lautsprecher und soll, trotz der kompakten Abmessungen, ein eindrucksvoll räumliches Klangerlebnis bieten. Ob Stereo- oder Mehrkanal-Aufbau, die neue Q-Serie mit Metamaterial-Absorptionstechnologie möchte einen klaren, transparenten, realistischen Klang mit hoher Immersion bieten.
Revolutionäre Schallabsorption mit MAT

Q-Serie nun mit MAT

MAT als Hightech-Merkmal

Uni-Q Koaxialtreiber
Das Highlight der neuen Q-Serie ist zweifellos die Metamaterial-Absorptionstechnologie (MAT). Die innovative Technologie kommt bereits in höherpreisigen Baureihen sowie Modellen von KEF enorm erfolgreich zum Einsatz und sorgt für höhere Präzision und Klarheit. Die Performance des neuesten Uni-Q-Treibers der 12. Generation wird damit auf ein gänzlich neues Niveau gehoben.
Bei MAT handelt es sich um eine labyrinthartige, sehr komplexe Struktur, in der jeder der aufwändig konstruierten Kanäle eine bestimmte Frequenz mit hoher Effizienz absorbiert. In Kombination wirkt das Ganze dann wie ein akustisches schwarzes Loch, in dem 99% alles unerwünschten Schalls schlichtweg verschwindet und eliminiert wird. Das Resultat: ein unverfälschter und natürlicher Sound.

Uni-Q-Chassis in der Q4 Meta

Uni-Q-Chassis in der Q Concerto Meta
Die neuesten Uni-Q-Treiber (12. Generation) wurden dafür speziell auf MAT abgestimmt und sind in allen acht Modellen der Q-Serie verbaut. Jedes einzelne Modell liefert daher, so KEF, eine sensationell detailreiche Wiedergabe. Die Entwicklung dieser speziellen Technologie nahm mehrere Jahre in Anspruch und ist das Ergebnis des gesammelten Know-Hows und der Erfahrung mit modernsten Simulations- und Analysetools der britischen Akustik-Ingenieure.
Der Uni-Q-Treiber selbst wurde überarbeitet, um die Leistungssteigerungen, die mit MAT möglich sind, komplett auszuschöpfen. Das reicht von der speziell für den Treiber entwickelten, auf seiner Tiefe basierenden konischen Schallführung, die den Hochtöner mit der Metamaterial-Absorption verbindet, bis hin zum neu entwickelten Hochtöner-Spaltdämpfer, in dem zwei Ringe aus porösem Material strategisch so angeordnet sind, dass Resonanzen und Unvollkommenheiten beruhigt und die Detaillierung und die Klangtransparenz optimiert werden.
Das Motorensystem des Hochtöners wurde ebenfalls neu gestaltet, um die Energieübertragung von der Rückseite des Hochtöners zum MAT-Absorber zu maximieren. Die Fläche der Rückkammeröffnung wurde um 250% vergrößert, so dass mehr Schall den Metamaterial-Absorber erreichen kann. Das reduziert wiederum den Schalldruck hinter der Kalotte deutlich. Der Tweeter arbeitet linearer und mit geringeren Verzerrungen (gilt für Q8 Meta, Q4 Meta, Q3 Meta und Q1 Meta).

Q7 Meta und Q Concerto Meta mit hochmoderner Chassistechnologie
Das flexible Decoupling-Chassis (verfügbar für Q11 Meta, Q7 Meta, Q Concerto Meta und Q6 Meta) kam erstmals bei den neuesten Blade- und The Reference-Lautsprechern zum Einsatz und wird beim Uni-Q-Treiber verwendet, um Klangverfärbungen, entstanden durch die Übertragung von Schwingungen im Mitteltonbereich auf das Gehäuse, drastisch zu reduzieren. Gleichzeitig hat KEF das Problem des zusätzlichen Schalls, der durch den Treiberkorb entsteht und bei herkömmlichen Entkopplungsmethoden auftritt, gelöst. Der massive Mitteltönermotor wird vom Uni-Q-Chassis entkoppelt, so dass seine Schwingungen abgeleitet werden, bevor sie sich auf das Gehäuse übertragen und als unerwünschter Nebengeräuschanteil abgestrahlt werden können. All das sorgt dafür, dass die neue Q-Serie noch transparenter und naturgetreuer klingen soll.
Optimiertes Design
MAT ist aber bei weitem nicht das einzige, was bei der neuen KEF Q-Serie für mehr Detailreichtum und Klarheit sorgt. Die neuen Modelle Q11 Meta, Q7 Meta, Q Concerto Meta und Q6 Meta wurden von einem 2,5-Wege- auf ein 3-Wege-System aufgerüstet. In dieser neuen Konfiguration werden die Frequenzbereiche getrennt, wobei der Uni-Q-Treiber die hohen und mittleren Frequenzen verarbeitet und ein neu entwickelter Basstreiber ausschließlich für die Reproduktion der unteren Frequenzen zuständig ist. Mit der Optimierung der Treiber für ihre jeweiligen Frequenzbereiche können die Uni-Q-Treiber der 12. Generation eine bessere Performance realisieren. Die Bewegung der Mittenfrequenz-Membran wurde minimiert, so dass der Tweeter die hohen Frequenzen über eine glattere und stabilere Oberfläche übertragen kann. Das wiederum führt zu einer geringeren Verzerrung der unteren Mitten.
Das neue Basstreiberdesign (Q11 Meta, Q7 Meta, Q Concerto Meta, Q6 Meta) ist eine Hybridstruktur mit einer flachen, konkaven Aluminiumhaut auf einer Papiermembran. Diese verleiht Steifigkeit, um eine kolbenartige Bewegung für mehr Bassdruck und Geschwindigkeit zu erreichen. Kombiniert wird dies mit einer 3D FEA-optimierten Sickengeometrie für höhere Linearität bei größerer Auslenkung. Ein präziser und agiler Bass wird auch bei besonders hohem Leistungsabruf bereitgestellt.

Explosionszeichnung
Die Frequenzweiche wurde, laut KEF, mithilfe von 1.000 Messungen entschieden verbessert. Sie spricht deutlich empfindlicher an und gewährt eine nahtlose Integration aller Lautsprecherkomponenten. Für die Optimierung kam der schalltote Raum in Maidstone, Großbritannien mit einem speziellen Referenzmikrofon-Meßaufbau häufig zum Einsatz. Mehr als 1.000 spezifische Messungen wurden für jedes Lautsprechermodell vorgenommen. Durch diese umfassenden Prüfungen an und neben der Achse konnten die Ingenieure die akustischen Interaktionen jedes Modells besser nachvollziehen und verstehen. Simulation und modernes Prototyping ermöglichten dann das neue, optimierte Frequenzweichen-Design. Erstmals kam dieser akribische Prozess bei der Entwicklung der LS50 Meta zum Einsatz und wurde bei den neuen Blade-, Reference und R-Serie-Modellen weiter verbessert. Bei jedem Lautsprecher kann so ein präziser Signalweg und spezifische Optimierungen für eine bestmögliche Leistungsentfaltung ermittelt werden.

Alte und neue KEF-Legenden
Von den Spitzenmodellen erben die Q11 Meta, Q7 Meta, Q Concerto Meta und Q Meta die Shadow Flare-Technologie. Das Design reduziert unerwünschte Reflexionen an den Ecken der Lautsprechergehäuse, so dass der Uni-Q-Treiber mit MAT perfekt arbeiten kann. Shadow Flare ist eine präzise gestaltete Oberfläche zur Verbesserung der Schallabstrahlung des Uni-Qs. Der Hochtöner hat dann keine "Sichtlinie" mehr zu den Gehäusekanten. Es entsteht ein sogenannter "Schattenbereich", in dem das Potential für Reflexionen am höchsten ist, wodurch die akustischen Auswirkungen so weit reduziert werden, dass sie vernachlässigt werden können. Das verbessert die Klarheit feiner Details und ermöglicht die Abbildung subtiler Nuancen, wie z.B. das zarte Streicheln eines Besens auf einem Becken oder die komplexen Obertöne eines Klaviers.
Weiter auf: Nächste Seite
Tags: KEF • KEF Q-Serie • Lautsprecher • Passivlautsprecher






