XXL-SPECIAL: Fünf Bluetooth-Tipps von Lautsprecher Teufel

Bei Teufel wird auch in Krisenzeiten fleißig drahtlos per Bluetooth gestreamt - viele erfolgreiche und klangstarke Bluetooth-Lautsprecher sind daher nach wie vor lieferbar und können den derzeit schwierigen Alltag akustisch versüßen. Wir stellen fünf Kandidaten vor, die wir für besonders empfehlenswert halten.

Boomster Go

Boomster Go

So kann man durchstarten mit dem kompakten Boomster Go - "klein, aber oho" - diese eigentlich abgedroschene Weisheit passt hier zu 100 Prozent. Auch wir waren beim damaligen Test höchst überrascht, zu welchen akustischen Höhenflügen sich der kleine Bluetooth-Lautsprecher aufschwingt.

Der ultrakompakte Bluetooth-Lautsprecher (nur 10,2 x 10,7 x 4,6 cm) ist nach IPX7 wasserdicht und spielt mit seinem integrierten Akku bis zu 10 Stunden lang. Wer es möchte, kann - dann ist die maximale Laufzeit des Akkus entsprechend kürzer - mit bis zu 84 dB RMS-Lautstärke mit beachtlichem Pegel hören. Erhältlich ist das kleine, 355 Gramm wiegende Kraftpaket wahlweise in fünf Farben: Night Black, Sand White, Space Blue, Ivy Green und Coral Red (Bild) für 99,99 Euro.

Wer es wissen möchte, kann auch gleich ein Doppelpack kaufen und Geld (Doppelback knapp 180 anstatt knapp 200 EUR) sparen: Denn der Boomster Go lässt sich auch als Stereo-Paar betreiben. 

Gewinde für flexible Befestigungsmöglichkeiten auf der Unterseite 

Kleiner Geheimtipp: Man kann sich auch mit der besten Freundin oder dem besten Freund zusammentun, ein Pärchen zum günstigeren Preis bestellen (minus 10 EUR pro Boomster Go) und sich dann die "Beute" teilen.

Saubere Verarbeitung. Der Boomster Go ist ein zahlreichen Farbvarianten erhältlich

Ein robustes Gehäuse, das exzellent in der Hand liegt, und eine ausgezeichnete Oberflächenqualität gibt es immer mit dazu. Die bereits oben erwähnte Akkulaufzeit ist mit 10 Stunden für einen so kleinen BT-Speaker tadellos, sodass auch einem längeren Outdoor-Einsatz nichts im Wege steht.

Rockster Go

Rockster Go

Der Rockster Go ist für derzeit knapp 140 EUR ein solider, wasser- und staubgeschützter Begleiter für alle Lebenslagen. Das Design sichert einen hohen Wiedererkennungswert, die Akkulaufzeit ist mit 12 Stunden gut. Die Bedienelemente direkt am Rockster Go sind tadellos erreichbar und überzeugen durch einen klaren Druckpunkt.

Bedienelemente

Der Rockster Go ist ohne Zweifel noch als kompakt zu bezeichnen, erfüllt aber klanglich schon einige Ansprüche. Besonders der kräftige Bassbereich ist zu loben, der dafür sorgt, dass auch die abendliche Session am See akustisch passend untermalt wird.

Rückseite

Dank Dynamore bietet der Rockster Go zudem eine effektiv arbeitende Erweiterung der Stereobühne. So kann man durchaus auch größere Räume, als man spontan denken würde, mit dem Rockster Go beschallen. 

Boomster

Boomster 2018 mit Display

Der Boomster in seiner reinsten Form ist längst ein Berliner Klassiker. Für uns in seiner Preisliga - derzeit ist der Boomster für besonders schmale 249,99 EUR zu haben (sonst glatte 100 EUR mehr) - nach wie vor unschlagbar. Schon die feine, solide Verarbeitung mit echtem Metall hebt den "Boomster classic", wie wir ihn auf die Schnelle taufen, vom Rest der Kontrahenten wirkungsvoll ab.

Sauber integrierte Bedienelemente oben

Aber auch die kräftigen digitalen Endstufen und die hochwertigen Chassis sind Pluspunkte, die man schnell zu schätzen lernt. An Bord ist auch ein erstklassiger DAB/DAB+ Radiotuner, der störungs- und rauschfreien Empfang in CD-Qualität sicherstellt.

Elegant auch von der Seite aus gesehen

Wie ist es um die Basis-Daten bestellt? Hier wurde ein enorm hoher konstruktiver Aufwand betrieben. An Bord ist ein 90 mm messender Downfire-Subwoofer, das Dreiwege-System besteht außerdem aus zwei 20 mm Hochtönern und zwei 65 mm Mitteltönern. Frequenzen zwischen 50 Hz und 20 kHz gibt der Boomster wieder. Mit 38 Watt RMS-Ausgangsleistung ist einiges vorhanden, um im Freien oder im etwas größeren Raum für entsprechende Pegelfestigkeit zu sorgen. Die Signalverstärkung übernimmt ein digitaler Class D-Verstärker mit hohem Wirkungsgrad. Das 2.1-System besitzt drei Verstärkerkanäle. 

Display

Bassreflexerohr

Anmerkung: Für Nostalgiefreunde gibt es auch einen analogen FM-Tuner. In kleineren Wohnräumen, der Ferienwohnung oder im Ein-Zimmer-Appartment mimt der Boomster erfolgreich die kräftig, dynamisch und homogen klingende Entertainment-Lösung. 

Rockster Cross

Rockster Cross

Der Rockster Cross ist hinsichtlich seiner Abmessungen schon deutlich größer als der Rockster Go. Mit knapp 250 EUR derzeit ist er auch kostspieliger. Das ist er aber auch Wert: Er klingt dank kräftigerer Endstufen hörbar fundierter und schafft souverän auch höhere Pegel. Dynamore für eine ausgezeichnete Verbreiterung der Stereobühne ist ebenfalls vorhanden. In unserem Test überzeugte der Rockster Cross. 

Bedienelemente mit Button für Dynamore

Mit dem Einsatz von Dynamore schafft man sich im wahrsten Wortsinne eine "breite Bühne". Was kaum, jemand weiß: Man kann, für eine bessere akustische Ausbreitung, den Rockster Cross nach hinten neigen - sehr praktisch.

Rückseite 

Die robuste, langlebige Verarbeitung sorgt dafür, dass der Wasser-und staubgeschützte Rockster Cross auch die Wanderung durch die Berge, im Rucksack gelagert, ohne Schwierigkeiten mitmacht. Der Rockster Cross verfügt über Bluetooth 4.0 plus aptX und ist als Zweiwege-Aktivlautsprecher aufgebaut.

Solides Metallgitter

Bestückt ist er mit zwei 20 mm Gewebe-Hochtönern, einem aktiv angetriebenen 120 mm Subwoofer-Chassis (Gewebe-Membran) und zwei passiven Radiatoren (95 x 75 mm, Metallmembran). Im Inneren gibt es einen Class D-Verstärker mit drei Verstärkerkanälen (2.1-System) - die aufwändige Technik schlägt sich im Sound zu 100 Prozent nieder. Die Optik ist charakteristisch, sofort erkennt man, dass es sich hier um ein Mitglied der Rockster-Family handelt. Die Akkulaufzeit fällt mit 16 Stunden absolut angemessen aus. 

Rockster Air

Fast so imposant wie der "Ur-Rockster" präsentiert sich der Rockster Air

Der Rockster Air ist nach dem "Ur-Rockster" das zweitgrößte Modell aus der beliebten Rockster-Modellreihe - derzeit anstatt für knapp 600 für knapp 500 EUR zu haben. Er hat ein besonders praktisches Merkmal, das viele noch gar nicht kennen: Man kann den Rockster Air auf ein Audio-Stativ stellen. Das ist gerade bei einer spontanen Party eine wirkungsvolle Maßnahme für die effektive Verbreitung von kraftvollem Sound.

Bedienelemente

Auch eine kompakte Fernbedienung wird mitgeliefert

Und: Natürlich ist es auch möglich, zwei Rockster Air zu einem Stereo-Paar zu verbinden. Unter der schicken Plexiglas-Klappe auf der Oberseite verbergen sich die beleuchteten Regler für die Klangeinstellung und andere Funktionen- was finden wir dort ? Das Bluetooth-Symbol schmückt den Lautstärke-Regler und die Pairing-Taste für den BT-Betrieb. "Line In" bezeichnet den Lautstärkeregler für den Eingang "Aux In". Für "Microphone" und "Instrument" gibt es ebenfalls einen eigenen Pegelregler, so dass man z.B. ein Mikrophon und eine E-Gitarre mit dem Rockster Air verbinden kann, was die Flexibilität des Rockster Air weiter erhöht. Natürlich gibt es auch einen Gesamt-Pegelsteller, der rot leuchtet - typisch Teufel -, wenn man die Lautstärke verändert. Für Bass und Höhen finden sich ebenfalls Regelmöglichkeiten.

Solide Verarbeitung im Detail

Mit tadelloser Akkulaufzeit (bis zu 30 Stunden bei normalem Pegel, Aufladeneines komplett leeren Akkus dauert 6 Stunden)und einer kraftvollen Endstufenleistung von 200 Watt (Class D-Verstärker/RMS) empfiehlt sich der optisch richtig attraktive Rockster Air souverän für "höhere Aufgaben".  Maximal werden satte 112 dB Schalldruck erzielt. 

Fazit

Es ist schlichtweg für jeden der Richtige dabei - so kann man in einem Satz die Auswahl an Bluetooth-Speakern bei Lautsprecher Teufel charakterisieren. Vom kleinsten Modell, dem Boomster Go, bis zum schon recht imposant auftretenden Rockster Air werden die Berliner ihrem Ruf, akustisch ausgezeichnete Lösungen anzubieten, immer gerecht. 

Special: Carsten Rampacher
Datum: 07. April 2020

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