XXL-SPECIAL: Der LG IFA-Report 2022 mit Live-Bildern und ersten Eindrücken

LG OLED Flex

Auch eine wichtige Rolle bei LG spielte der 42 Zoll LG OLED Flex, der einerseits als normaler 4K OLED TV verwendet werden kann, zum anderen sich von einem Flat-Screen in einen Curved-Screen verwandelt - was ihn z.B. für Gamer hochinteressant macht. Laut Hersteller ist er der weltweit erste biegsame OLED-Bildschirm in 42 Zoll. Aus insgesamt zwanzig Krümmungsgraden kann man als Anwender die ideale Position wählen und somit auch entscheiden, ob der Fernseher völlig flach oder mit bis zu 900R gekrümmt ist.

Der Krümmungsgrad lässt sich über eine spezielle Taste auf der Fernbedienung auf eine von zwei verfügbaren Voreinstellungen einstellen. Alternativ kann man, wie erwähnt, den Grad der Krümmung manuell in 20 Stufen in Fünf-Prozent-Schritten ändern. Dies führt LG in der LG-Halle 18 auch in Dauerschleife vor, wer es nicht glaubt, dass das funktioniert, kann als Beweis ein Video filmen. Der LG OLED Flex beeindruckt ansonsten mit sattem Schwarz, sehr lebendigen, trotzdem nicht überzogenen Farben und einem hohen Gesamt- und Detailkontrast

Wahlweise "Flat", "Soft curved" oder, siehe oben, "extrem curved"

Weiter im Text, weiter im Feature-Setup des neuen Geräts. Auch der Neigungswinkel ist einstellbar. Der Bildschirm kann um bis zu zehn Grad zum Nutzer hin oder um bis zu fünf Grad von ihm weg geneigt werden. Ein höhenverstellbarer Standfuß ermöglicht die Positionierung nach oben oder unten im Bereich von 140 mm.

Wie schon eingangs zu diesem Device erwähnt: Gaming ist ein zentrales Thema beim neuen LG OLED Flex, darum läuft auch entsprechender Content auf der IFA. Der LX3 soll Gamern mehr Kontrolle über das Spielerlebnis bieten, so kann nach einem in diesem Jahr erscheinenden Firmware-Update die Größe des Bildes auf dem Bildschirm an die individuelle Präferenz oder an das Genre angepasst werden. Während man Rollenspiele oder Jump'n'Run-Games auf den vollen 42" gezockt werden, bevorzugen RTS- oder FPS-Spieler möglicherweise ein anderes Format, z.B. 21:9. Die Funktion zur Größenanpassung des Bildes soll nach Verfügbarkeit der Option über das Gaming-Dashboard-Menü aufgerufen werden können.

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Ferner befindet sich ein Multi-View-Modus in der Feature-Liste, der es ermöglicht, Inhalte von zwei verschiedenen Quellen gleichzeitig anzuzeigen. Links läuft das PC-oder Konsolenspiel und im rechten Bildbereich wird z.B ein YouTube-Video präsentiert.

Hohen Komfort bringt laut Hersteller die "Switching Hub"-Funktion, welche die Verwendung des integrierten Mikrofons des LG OLED Flex und alle über die USB-Anschlüsse angeschlossenen Geräte (z.B. Headset, Tastatur oder Maus) mit einem via HDMI-Kabel verbundenen PC sicherstellt. Mit der Quellenwahl-Taste an der Seite des LX3-Ständers schaltet der Benutzer die Geräteverbindung zwischen PC und LG OLED Flex hin und her, ohne dass etwas abgesteckt werden muss. Das eingebaute Mikrofon bringt laut LG eine effektive Echounterdrückung mit und ermöglicht klare Sprachchats während des Gamings.

Nur auf dem LX3 gibt es die neue Gaming-App, die benutzerdefinierte Bildschirmschoneer unterstützt und Schnellzugriffe zu relevanten Apps (beispielsweisde Twitch oder YouTube) bietet. Auch eine Liste der angeschlossenen externen Eingabegeräte kann man sich anzeigen lassen. Der Game Optimizer von LG wurde vom Hersteller speziell für den OLED Flex überarbeitet und erweitert die Bild- und Klangoptionen um individuelle Soundeinstellungen für bestimmte Spielegenres. Das Interface umfasst einen Equalizer, einen Schalter für AI Game Sound und Dolby Atmos plus weitere Audioeinstellungen.

Dolby Vision sowie 4K 120 Hz inklusive aller aktuellen HDMI 2.1-Features werden vom neuen OLED-Fernseher natürlich unterstützt. Unter den HDMI 2.1 Merkmalen befinden sich auch VRR und ALLM, G-SYNC kompatibel und AMD FreeSync Premium-zertifiziert ist der biegsame OLED-TV ebenfalls.

Das Display basiert auf der OLED evo-Technologie, die auch in der C2- und G2-Serie zum Einsatz kommt und für exzellente Kontrastwerte, sattes Schwarz und eine authentische Farbgebung sorgt. Aufgrund der extrem schnellen Pixelreaktionszeit von 0,1 ms und dem laut Hersteller geringen Input Lag ist er für Gaming bestens geeignet. Der alpha9 Gen5 AI-Prozessor ist das Herzstück und garantiert hohe Rechenleistung für eine hochwertige Signalverarbeitung, das kennen wir auch von den OLEDs der C2 und G2 Baureihe. Darüber hinaus soll der neue LX3 auch enorm hohen Sehkomfort bieten und ist mehrfach für Flimmer- und Blendfreiheit zertifiziert. Eine "Super-Anti-Reflexions-Beschichtung" (SAR) von LG reduziert Ablenkungen.

Für eine gute Klangwiedergabe sind zwei Lautsprecher auf der Vorderseite eingebaut, die mit jeweils 40 Watt angetrieben werden. Der Dolby Atmos-Support ermöglicht bei kompatiblen Titeln mehr Räumlichkeit, Klarheit und Lebendigkeit. Eine anpassbare Beleuchtungsfunktion möchten wir zum Schluss auch noch kurz erwähnen. Diese sitzt im schildartigen Rückseitendesign und schafft eine spezielle Atmosphäre, indem sie sich auf Wunsch mit den Video- oder Audioinhalten synchronisiert, die gerade angezeigt werden. Fünf Modi sind integriert, aus denen man wählen kann. Der Beleuchtungsmodus ist allerdings nicht für alle Eingangsquellen verfügbar.

LG Micro LED-TV "Magnit"

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LG Magnit

Weiter geht es im Text mit einem B2B-Produkt, das aber auf individuellen Wunsch jeder bestellen kann: Dabei handelt es sich um den 4K Micro LED-TV namens "Magnit" mit satten 136 Zoll Bilddiagonale (entspricht mehr als 345 cm) für einen Preis von 136.000 EUR. Bei unserer Visite in Halle 18 liefen gerade Auszüge aus einem Fußballspiel auf dem gigantischen Screen. Schon toll, aber noch mehr haben uns die OLEDs (4K G2 97 Zoll, 8K Z2 88 Zoll) begeistert.

Unterer Bereich bei Magnit 

Natürlich geht ein Teil von dem nicht ganz so bestechenden Bildeindruck beim vom Quellmaterial aus, aber auch andere Eigenschaften sind dafür verantwortlich: Die ganzen Farben bei den OLEDs wirken tiefer, lebendiger, dynamischer. Aber der Magnit ist eben auch hinsichtlich der Einsatzmöglichkeiten völlig anders gedacht: Einkaufszentrum, Bahnhofshalle, kleinere Kinosäle - das sind nur einige Anwendungen für dieses riesigen Modular-Modell.

Highend B&O Lautsprecher sorgten für eine eindrucksvolle Akustik

Kurz einige Daten zum Magnit:

  • Modularer Micro LED-TV mit 4K-Auflösung
  • Moduldimensionen: 150 x 168,8 mm (Breite x Höhe)
  • Gewicht pro Modul: 150 Gramm
  • Maximale Helligkeit: 1.200 Nits  (Peak)
  • Horizontaler/Vertikaler Blickwinkel 160/160 Grad
  • Kompatibel zu: HDR10, HDR10 Pro

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