TEST: Teufel Ultima 40 Mk4 - Dreiwege-Standlautsprecher aus der aktualisierten ULTIMA-Serie

Klangwertung

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HiFi-ROSE RS520 - All-In-One-Streaming-Verstärker

Nun möchten wir in unserem Review auf die klanglichen Eigenschaften der Teufel ULTIMA 40 genauer eingehen. Für die Zuspielung und Umsetzung unseren digitalen Audiosignale haben wir uns für den HiFi-ROSE RS520 Streaming-Verstärker ausgewählt.

Wir starten unsere Klangwertung mit "Whatever" von Kygo feat. Ava Max. Der Titel beginnt mit vokalen Elementen von Ava, welche authentisch dargestellt werden, und zwar in einer Qualität, die man in dieser günstigen Preisklasse nicht erwartet hätte. Unterstützt werden die Vocals von einem Bassfundament, das voluminös und zugleich sehr präzise ertönt. Als sich nach wenigen Momenten ein mehrstimmiger Gesang mit einfügt, gelingt eine wirklich gute Differenzierung, auch hier wieder gerade in Anbetracht der Preisklasse. Selbst bei höheren Lautstärkepegel werden die unterschiedlichen Elemente noch einwandfrei hervorgehoben. Als der Titel an Fahrt aufnimmt, punkten die Teufel ULTIMA 40 mit Nachdruck, Räumlichkeit und Lebendigkeit. Der Bass ist auch bei den schnelleren Passagen exakt, kraftvoll und selbst die tieffrequenden Sequenzen meistern die Schallwandler problemlos.

Deutlich dynamischer wird es beim nächsten Klangbeispiel. Gerne verwenden wir das Techno-Mix von Bennett des Klassikers "Vois sur ton chemin", da dieser Titel Lautsprechern und auch Elektronikkomponenten alles abverlangt. Der von Energie strotzende Titel beginnt mit einem mehrstimmigen Chorgesang, welcher sich als sauber gegliedert präsentiert und sehr homogen abgebildet werden kann. Selbst bei höheren Pegel wird der Chorgesang nie zu harsch oder aggressiv. Bereits nach wenigen Momenten explodiert der Track und es fliegen förmlich "die Fetzen" mit extrem schnellen und harten Bässen. Die ULTIMA 40 geben sich aber auch bei diesem schwierigen Track keine Blöße und liefern ein sattes und präzises Bassfeuerwerk, was in Anbetracht des günstigen Kaufpreis, wir so nicht erwartet hätten. Selbst als wir den Lautstärkeregler des HiFi-ROSE RS520 fast bis zum Anschlag aufdrehen, bleiben die Berliner Schallwandler ihrer klaren Linie treu. Das Bassfeuerwerk wirkt trocken, präzise und kraftvoll, selbst in unserem größeren Hörraum. Das Zusammenspiel aus dem sehr fordernden Synthesizer und den kräftigen, schnellen Kickbässen gelingt mit einer ausgezeichneten Differenzierung.

Wir wechseln das Genre und möchten nun wissen, wie sich die neuen ULTIMA 40 Lautsprecher bei klassischer Musik schlagen. Hierfür verwenden wir "I Believe in You (Je crois en toi)" von Il Divo feat. Céline Dion. Der Titel startet mit Querflöten, welche sehr natürlich und mit einem hervorragenden Aufbau präsentiert werden. Als sich nach wenigen Momenten Streicher aus dem Orchester hinzugesellen, gelingt eine ausgezeichnete Tiefenstaffelung der verschiedenen akustischen Elemente. Als dann die ersten vokalen Anteile der Gesangsgruppe folgen, überzeugen die ULTIMA 40 mit sehr viel Fingerspitzengefühl und der nötigen Portion Aussagekraft und Gefühl. Selbst der Wechsel der verschiedenen Stimmfarben klappt ausgezeichnet. Die dynamischen und tiefen Passagen des Titels werden von den beiden Tieftöner kraftvoll und präzise in Szene gesetzt. Sehr gut gefällt uns die Darstellung von Céline Dion unverwechselbaren Stimme, die gerne bei anderen Devices etwas fordernd wird. Nicht so bei den Teufel Lautsprechern, die Stimmfarbe erklingt wohltuend und besitzt Wiedererkennungswert. Kleiner Wermutstropfen: Bei hohem Lautstärkepegel leidet etwas die Differenzierung, was aber in Anbetracht des aufgerufenen Budgets absolut vertretbar ist.

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Weiter geht es in unserer Klangwertung ausdrucksstark mit "In Your Arms" von der rumänisch-amerikanische Sopranistin Laura Bretan. Der Titel beginnt ebenfalls mit Querflöten aus einem Orchester und kurz darauf, folgen die Klänge eines Klaviers. Beide Facetten meistern die Teufel-Lautsprecher mit Bravour. Als Laura Bretan mit ihrer außergewöhnlichen Stimmfarbe und ihrer speziellen Gesangstechnik loslegt, sind wir sofort ergriffen, mit wieviel Gefühl und Aussagekraft die vokalen Elemente präsentiert werden. Hier stellen die ULTIMA 40 unter Beweis, dass die Speaker nicht nur dynamische und schnelle Titel hervorragend umgesetzt können. Selbst als Laura in sehr hoch angesiedelte Gesangspassagen wechselt, gelingt ein hervorragender Aufbau der verschiedenen Ebenen, und die Stimmfarbe wird nicht zu fordernd oder harsch.

Deutlich härter und grobdynamischer wird es beim nächsten Titel. Hierfür haben wir uns für "Prey" von der australischen Metalcore Band Parkway Drive ausgesucht. Der Titel beginnt mit E-Gitarren und bereits nach wenigen Momenten, wird der Titel mit mehreren und aggressiv gespielten E-Gitarren und harten Drums erweitert. Aber auch hier können wir nichts Negatives feststellen und dieses Msuikgenre meistern die ULTIMA 40 Schallwandler souverän und gekonnt. Die Vocals von Winston McCall, Frontmann der Band, können sich sehr gut von den Schallwandlern lösen, und die charismatische Stimme wird mit all ihren Facetten präsentiert, so wie wir diese nur von deutlich teuereren Devices kennen. Kleine Anmerkung unsererseits, man sollte es mit den Lautstärkeregler allerdings nicht komplett übertrieben.

Abschließen möchten wir unsere Klangwertung mit "Loser" von 3 Doors Down. Der Eine Akustik- sowie eine E-Gitarre hören wir am Anfang, und beide Elemente werden von den Teufel ULTIMA 40 glaubwürdig und absolut präzise dargestellt. Als Brand Arnold, Frontmann der US-amerikanischen Rockband und bei dem leider kürzlich Krebs im Endstadium diagnostiziert wurde, mit seiner außergewöhnlichen Stimme einsteigt, können die Teufel Lautsprecher wieder mit einer hervorragenden Stimmwiedergabe überzeugen. Selbst die unterschiedlichen tonalen Ebenen, die Arnold mit seinem Gesang beherrscht, meistern die Boxen ausgezeichnet. Auch der mehrstimmigen Gesang wird mit einer hervorragenden Tiefenstaffelung präsentiert. Das Zusammenspiel aus den unterschiedlichen Instrumenten und den vokalen Element gelingt sauber und zugleich gefühlvoll.

Konkurrenzvergleich

Elac Debut 5.3 Style 2

  • ELAC Debut F5.3: Wir starten unseren Konkurrenzvergleich mit der ELAC Debut F5.3. Optisch schlicht-zürückhaltend, aber durchaus elegant, präsentiert sich der Kieler Lautsprecher des Einstiegssegments als tadellos verarbeitet. Dass die Chassis auf der Schallwand ohne sichtbare Schrauben eingepasst sind, gefällt uns ebenso gut wie der solide und formschöne Standfuß. Hier wird klar ein Niveau geboten, das deutlich über dem liegt, was in dieser Preisklasse üblich ist. Die Folierung wurde exakt aufgebracht und zeigt auch an den kritischen Gehäuseecken keine Schwächen. Akustisch beweist uns vor allem das erstaunliche Auflösungsvermögen, wie gut günstige Lautsprecher mittlerweile klingen können. Der Bass ist straff und überraschend nachdrücklich, das gesamte Klangbild kann mit einer tadellosen Räumlichkeit aufwarten. Bedingt durch die saubere und durchdachte Gesamtabstimmung kommt die FS5.3 mit praktisch jedem Musikstil zurecht. 

Nubert Nuboxx B 60 Gruppenbild2

In Nubert nuBoxx-Serie befindet sich, wie es typisch für die Produkte des schwäbischen Herstellers ist, ebenfalls ein Paar leistungsfähige Standlautsprecher. Sie hören auf den Namen nuBoxx B-60 und kommen auf einen Paarpreis von 976 EUR. Was die Pegelfestigkeit angeht, so lässt sich der Standlautsprecher aus Schwäbisch-Gmünd nichts vormachen und bietet das exzellente Niveau der Ultima 40 Mk4. Die Detaillierung im Hochtonbereich ist noch etwas feinfühliger, was man in Anbetracht des Aufpreises aber auch erwarten kann.

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