TEST: Teufel Ultima 40 Mk4 - Dreiwege-Standlautsprecher aus der aktualisierten ULTIMA-Serie

Die beliebte Ultima-Serie vom Berliner Lautsprecher- und Elektronikspezialisten Teufel hat in diesem Jahr ein Refresh erhalten - somit wurde das Lautsprecher-Erfolgsmodell schlechthin renoviert: Kaum eine andere Baureihe des Herstellers hat die Kunden derart überzeugt wie die ULTIMA-Serie. Mit solider Verarbeitungsqualität, hoher akustischer Leistungsfähigkeit, charakteristischen Merkmalen wie dem kupferfarbenen Mitteltöner und schließlich dem überaus attraktiven Preis zählten die bisherigen Ultima Lautsprecher zu den begehrtesten Passivkomponenten bei Teufel.
Nun ist es an der Zeit für eine Neuauflage der passiven ULTIMA Lautsprecher-Serie. Die Grundsätze sollen erhalten bleiben: ein modernes, erwachsenes Design mit unverkennbarem Look, beeindruckende Performance und ein exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis. Die neu aufgelegte Serie umfasst die Regallautsprecher ULTIMA 20, die wir bereits im Einzeltest hatten, den neuen ULTIMA CENTER sowie die ULTIMA 40 Standlautsprecher, die wir in diesem Test genauer unter die Lupe nehmen möchten. Natürlich haben die Berliner Klangspezialisten auch wieder zahlreiche und interessante Sets im Programm, ein 5.1 Surround-System hatten wir ebenfalls bereits im Test: Klick
Wenden wir uns nun unseren Testkandidaten zu, den ULTIMA 40. Hierbei handelt es sich um passive 3-Wege Standlautsprecher, die für einen Paarpreis von 499,00 EUR in den Farbvarianten schwarz oder weiß direkt im Onlineshop von Teufel oder in einem der zahlreichen Flagshipstores erhältlich.
Mit stolzen Abmessungen von 106,9 cm Höhe, einer Tiefe von 35,2 cm sowie einer Breite von 25 cm verdeutlichen die Schallwandler, das wir klanglich einiges erwarten dürfen. Das Stückgewicht einer ULTIMA 40 beträgt satte 20,3 kg.

Frontansicht mit Lautsprecherabdeckung
Die Gehäuse der ULTIMA-Lautsprecherserie bestehen aus FSC-zertifiziertem Holz und besitzen ein moderneres und unserer Meinung nach ein frischeres Design im Vergleich zu den Vorgängermodellen. Lautsprecher Teufel möchte aber das Rad nicht neu erfinden und setzt daher nicht auf eine komplette Neuentwicklung, sondern realisiert vor allem auf optische Detailoptimierungen bei der 2025er Generation. Auf den Außenflanken sowie der Rückseite der Lautsprecher befindet sich eine schwarz-matte Folierung, die in Anbetracht des günstigen Kaufpreises sehr sauber aufgebracht ist.
Vor Fremdeinwirkung werden die Lautsprechertreiber von einem Kunststoffgeflecht mit schwarz/grauem Akustikstoff bestens geschützt. Das aufgebrachte Gewebe sitzt bombenfest und macht optisch einen wertigen Eindruck. Am rechten Rand der Lautsprecherabdeckungen ist ein Stoffsegel mit ULTIMA-Schriftzug angebracht und im unteren Teil der Abdeckung ist zudem ein Teufel-Konterfei in Form eines "T"-Logos zu finden.

Ultima-Segel aus Stoff an der Lautsprecherabdeckung

Teufel-Logo auf der Unterseite der Abdeckungen

Die Rückseite des Kunststoffgeflechts in der Detailansicht
Die Lautsprecherabdeckungen bestehen aus einem Kunststoffgeflecht und werden mittels Passstiften in die Schallwand der ULTIMA 40 angebracht sowie fixiert. Die aufgesetzte Schallwand ist mit einem schwarz-matten Finish versehen, auch sie ist absolut ansprechend verarbeitet. Scharfe Kanten oder unsaubere Übergänge können wir bei unseren Testsamples nicht feststellen.

In der Detailansicht: Die Passstifte der Lautsprecherabdeckung

Und hier die dazugehörigen Aufnahmen in der Schallwand

Auch ohne Abdeckungen ein Leckerbissen: Die Teufel ULTIMA 40
Nach dem Entfernen der Lautsprecherabdeckungen können wir einen Blick auf die Lautsprecherchassis sowie auf die aufgesetzten Schallwand werfen. Die ULTIMA 40 verfügt ebenfalls über einen 25-mm-Hochtöner mit Waveguide, der für hochauflösende, feine Höhen und sehr gute Sprachverständlichkeit sorgen soll, so verspricht es der Hersteller. Ob dies den Tatsachen entspricht, dazu später mehr in unserer Klangwertung. Der Tweeter wird an nur noch vier Schrauben befestigt, beim Vorgängermodell waren es noch acht Schrauben.
Eine silberne Gitterkonstruktion über der Kalotte setzt einen weiteren optischen Akzent. Den Mitteltonbereich übernimmt ein 165 mm Mitteltöner mit kupferfarbener Kevlar-Membran sowie einem Phaseplug. Die tieffrequenten Signale setzten gleich zwei 165 mm große Tieftöner mit Glasfasermembrane um. Verschraubt werden die beiden Tief- sowie der Mitteltöner mit einem schwarzen Zierring aus Metall. Die Chassis sind allesamt sehr passgenau integriert, grobe Spaltmaße findet man nicht.
Der Frequenzgang der Berliner Schallwandler ist mit 39 Hz bis 20 kHz angegeben, die Empfindlichkeit liegt bei 87 dB und die Nennimpedanz bei 4 - 8 Ohm. Der maximale Schalldruck liegt bei 108 dB.

Die Gewebekalotte mit 25mm Durchmesser in der Detailansicht...

.... der kupferfarbene Mitteltöner mit Phaseplug aus Kevlar im Detail

Hier die beiden 165 mm messenden Basstreiber mit Glasfasermembranen

Die Rückseite der ULTIMA 40
Wenden wir uns nun der Rückseite der HiFi-Standlautsprecher zu. Wie wir bereits eingangs erwähnt haben, befindet sich auf der Rückseite die gleiche Folierung, wie sie auf den Seitenwangen zum Einsatz kommt. Hinter den beiden Tieftönern montiert und rückseitig zu finden sind die aufgesetzten Bassreflexrohre, die am Ende ein schwarzes Hochglanzfinish mit Punktmuster besitzen und fest eingefügt sind.
Im unteren Teil der Lautsprecher lokalisieren wir die Anschlussterminals. Die messingbeschichteten, massiven Bi-Wiring/Bi-Amping-Schraubanschlüsse nehmen sowohl herkömmliche Kabelverbindungen als auch Bananenstecker auf.

Die Anschlussterminals im Detail

Eine Standfussplatte inklusive gummierter Standfüsse sorgt für eine gute Bodenentkopplung und Standfestigkeit
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