SPECIAL: Nubert „nuLog“ lässt die gute alte HiFi-Zeit wieder aufleben

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Mit der CD fing alles an! Das Zeitalter des digitalen Musiktransportes nahm Fahrt auf und die gute alte analoge HiFi-Technik geriet immer weiter ins Abseits. Heutzutage wimmelt es im Netz von „High-resolution Audio“-Aufnahmen – 96 kHz, 192 kHz, 24-Bit – Die Auflösung und Bittiefe kann gar nicht hoch genug sein. FLAC, WAV, ALAC, das sind die Schlagworte der modernen Musikwelt. Bits und Bytes werden auf kalt und industrialisiert wirkenden Netzwerk-Servern oder NAS-Festplatten gespeichert.

Doch wo steckt die Leidenschaft? Die Passion? Die Authentizität? Kann man wirklich Creedence Clearwater Revival’s „Fortunate Son“ mit klinisch-reinem Klangbild genießen? Wo sind die Gleichlaufschwankungen des Tonbands bei „(I Cant Get No) Satisfaction“ geblieben? Das beruhigende Grundrauschen des Plattenspielers und leise Knacken der Staubkörner auf Gummi, Schellack und Vinyl – es ist uns verloren gegangen in dieser Zeit, in der moderne Stereo-Anlagen auf reine, unverfälschte Wiedergabe getrimmt sind.

Passionierte HiFi-Kenner können jetzt aufatmen! Nubert lässt mit dem „nuLog“ die gute alte HiFi-Zeit wieder aufleben und bringt die knisternde Romantik einstiger Analogtechnik zurück ins Wohnzimmer. Aktuelle, hochmoderne Aufnahmen werden analogisiert und um die stark vermissten, authentischen Effekte bereichert.

Entwicklungsleiter und Firmengründer Günther Nubert spricht selbst über seine Neuentwicklung: „Endlich klingt meine Anlage wieder wie 1970, bevor ich Lautsprecher entwickelt habe, die Aufnahmen originalgetreu und ohne klangschädliche Artefakte wiedergeben können. Das nuLog bringt die klassische HiFi-Zeit zurück!“

Nicht zu unrecht ist man stolz im „Schwobaländle“, Nubert gibt den historischen Aufnahmen mit dem Effektgerät „nuLog“ ihre Seele zurück. Das „nuLog“ ist natürlich komplett mit klassisch analogen Strukturen aufgebaut, ausgefeilte elektronische Schaltungen sorgen für eine Reihe an Effekten, die einzeln und je nach gewünschtem Ergebnis, zugeschaltet werden können. Das Produkt wird dabei direkt zwischen der modernen HiFi-Anlage und den eigenen Lautsprechern geschaltet.

Offiziell wird das Gerät erst auf der diesjährigen High End in München vorgestellt werden, bereits freigegebene Highlights umfassen folgende Klangeffekte:

  • Schallplattenknistern in den Ausführungen „Gummi“, „Schellack“ und „PVC“
  • Übertragungsrauschen in Versionen für „Langwelle“, „Mittelwelle“ und „Kurzwelle“
  • Gleichlaufschwankungen in den Formen „Tonband“, „Kassette“ und „Platte“
  • Plattenknacksen in den Stärkegraden „Dachbodenfund“, „Erbstück“ und „Flohmarkt“
  • Volksempfängermodus, der Stimmen einen schnarrenden Kommandoton verleiht
  • Kompressionspumpen, das Überspielartefakte bei Audiokassetten simuliert
  • Kondensatoreffekt, der das typische Brummen früher Elektrokondensatoren nachbildet
  • Dynamikreduktion zur Simulation analoger Tonträger und Filter wie Anti-Multiplex-Schaltungen
  • Frequenzschere zur Beschneidung des Bereichs oberhalb 12,5 Kilohertz

Besonders der Volksempfängermodus hat uns bei einer ersten Teaser-Präsentation beeindruckt. Fordernd und mit progressivem Befehlston preschen auch moderne Marschaufnahmen in alter Manier nach vorne – aber auch das typische Schallplattenknistern transportiert den Zuhörer in die „gute alte Zeit“.

Wir sind gespannt und absolut sicher, das „nuLog“ wird das Highlight vieler Messe-Besucher auf der High End in München. Bei der gebotenen Performance scheint der geplante Preis von 1415 EUR mehr als fair.

 

Idee und Bildmaterial: nubert
Text: Philipp Kind
Datum: 01. April 2015




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