XXL-TEST: Philips Fidelio B97 Soundbar - erstklassiger Alleinunterhalter im 7.1.2 Layout?

1.199 EUR kostet das Philips Fidelio B97 System in 7.1.2 Konfiguration. Das Paket besteht aus einer Soundbar, an der die wirklich kabellosenn Rears (mit Akku) angedockt und aufgeladen werden. Hinzu kommt ein drahtloser Subwoofer. Decoder für Dolby Atmos, DTS:X und, derzeit bei Soundbars einzigartig, IMAX Enhanced kommen hinzu. Zahlreiche Streaming- und Multimedia-Optionen ergänzen die Ausstattungsliste.  Mit insgesamt 450 Watt Leistung (RMS) stehen genug Reserven auch für größere Hörräume bereit. 

Verarbeitung

Flaches, elegantes Design

Rückseite 

Ausgezeichnet integrierte Bedienelemente

Display

Auch an der Wand kann man die B97 befestigen

Die flach bauende Soundbar mit dem sauber angebrachten Metallgitter über den Treibern macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Das gilt auch für die beiden Wireless Rear-Lautsprecher, die seitlich an der Soundbar angedockt sind. In dieser Position werden die eingebauten Akkus geladen.

Abnehmbare Rear-Lautsprecher

Nachdem die Wireless Rears abgenommen wurden, setzt man zwei solide wirkende Aufsätze an die Soundbar

Steckverbindung der "Surround On Demand" Rear-Lautsprecher

Die beiden Surround-Lautsprecher überzeugen ebenfalls durch die schicke optische Erscheinung

Nimmt man die beiden Rear-Lautsprecher ab, liefert Philips für die Soundbar passende Abdeckungen mit, sodass man nicht auf die Löcher mit dem Systemanschluss für die Surroundboxen schauen muss. Auch diese Abdeckungen sind qualitativ gut. An der Soundbar sind die Bedienelemente (Lautstärkeregelung, Play/Pause-Taste, Eingangswahl, Standby-Knopf) akkurat verbaut. Der Druckpunkt der Knöpfe ist nicht zu beanstanden.

Vorderseite des Subwoofers

Rückseite


Fuss

Bassreflexrohr

Bleibt noch der aktive drahtlose Subwoofer. Mit den gerundeten Ecken und dem fest und präzise eingebauten Chassis (Downfire) müssen wir auch hier keine Kritik üben. 

Bestückung

Die Soundbar selbst weist folgende Bestückung auf:

Seitliche Treiber der Soundbar 

  • Mittlere Treiber: 2 Full Range (L+R)
  • Vordere Treiber: 4 x Full Range /L + R) sowie 2 x Hpochtöner (L + R)
  • Nach oben gerichtete Treiber: 2 x Full FRange (L + R)
  • Zur Seite gerichtete Treiber: 2 x Hochtöner (L + R)

Surround-Lautsprecher:

Wireless Surround-Speaker mit Akku

  • 2 x Full Range (L + R)
  • 2 x Hochtöner (L + R)

Subwoofer:

Downfire-Treiber des aktiven Subwoofers

Treiber im Detail 

  • 20 cm Chassis

Insgesamt eine Bestückung, die der Preisklasse durchaus angemessen ist.

Unterstützte Audioformate

Neben den schon erwähnten "Highlights" Dolby Atmos, DTS:X und IMAX Enhanced kommt die B97 auch mit Dolby Digital, Dolby Digital Plus, Dolby True HD, Dolby Digital EX, DTS, DTS 96/24, DTS-ES, DTS-HD Master Audio/High Resolution Audio zurecht. Über Play-Fi wird AIFF, Flac, ALAC, MP3, WAV, MPEG4 AAC und MPEG4 M4A unterstützt. 

Die Philips B97 bietet verschiedene DSP-Modi: Film, Musik, Stimme, Sport und die Möglichkeit, sich selbst eine Klang-Kurve zu erstellen. Neben den DSPs gibt es mit Surround Standard (1:1 verarbeitung der Quelle, Name etwas missverständlich), Upmix (alle LS des Systems mit dabei) und Surround A-I drei Optionen, die man  über die mitgelieferte Fernbedienung anwählen kann - ebenso wie die DSP-Modi. 

Fernbedienung

Einfache Fernbedienung

Die im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung verfügt lediglich über ein einfaches Hartplastik-Gehäuse. Der Druckpunkt der wenigen Tasten geht in Ordnung, ebenso sind Arbeitswinkel und Reichweite nicht zu kritisieren. Oben ist der Standby-Knopf, daunter sind Eingangswahl-Schalter und Mute-Taste integriert. Darunter wiederum befindet sich das Navigationskreuz, das nicht nur für die Lautstärkeregelung, sondern auch für das Navigieren in den Menüs verwendet wird. Unterhalb der Navi-Einheit kommt man in die Einstellungen (Zahnrad), hier kann man z.B, Updates ermitteln und installieren oder die Pegel der Lautsprechergruppen verändern. Unterm Zahnrad ist die Taste für die Festlegung des aktiven DSP-Programms. Rechts daneben ermittelt man das aktive Grund-Soundprogramm (umgeschaltet wird mittels Navi-Kreuz), Surround Standard, Surround Upmix oder Surround A-I. Zudem kann man hier einstellen: DRC (Dynamic Range Control, On, Off, Auto), IMAX (On oder Auto) und Dialog Control. 

Anschlüsse und Multimedia

HDMI-Sektion

Externes Netzteil - Anschluss, 3,5 mm Miniklinke, Digital-Optisch, USB für Service-Zwecke

Es findet sich Bluetooth 4.2 (besser wären hier 5.0 oder 5.1) sowie zwei HDMI-Eingänge und ein HDMI-Ausgang mit eARC. HDCP 1.4/2.3 ist ebenfalls vorhanden. Die HDMI-Slots sind zudem kompatinel zu Dolby Vision, HDR10, HDR10+ und HLG. Hinzu kommen ein optischer Digitaleingang sowie ein 3,5 mm AUX-Eingang. Weiterhin verbaut ist ein WLAN-Modul für die drahtlose Netzwerkeinbindung. 

Was die multimedialen Eigenschaften angeht, fehlt es an nichts - nur sehr kritische Zeitgenossen finden Lücken. So gibt es keine Kompatibilität zu MQA. Im einzelnen vorhanden sind Apple AirPlay 2, Spotify Connect, Google Chromecast und auch noch DTS Play-Fi - über letztere offene Plattform haben wir die B97 installiert, was absolut problemlos vonstatten ging. Kompatibel zu Amazon Alexa und Google Assistant ist die Soundbar ebenfalls. 

App-Screenshots

Hier stellen wir nun die verschiedenen zur Bedienung erwähnenswerten Apps mittels Screenshots vor. Wir beginnen mit der "Philips Sound App", die direkt mit DTS Play-Fi verknüpft ist.

Die App im Apple-Store

Play-Fi-App für Streaming-Funktionen in Verbindung mit einem Philips TV ist mit eingebunden

Nun geht die App gleich auf die Suche nach der B97

Datenmigration

Einrichtung über Play-Fi

AirPlay 2 Konfiguration

Auch als AirPlay 2 Lautsprecher ist die B97 nun zu verwenden

Automatisch erneut verbinden - aktivieren oder nicht?

Typische Play-Fi-Benutzeroberfläche

Spotify Connect

Wiedergabe

Einstellungen

Auch innerhalb von Play-Fi ist eine Mehrkanal-Konfiguration möglich

Wahlmöglichkeiten

PS Fine Tune-App (extra App im App Store)

Anstatt mit der Fernbedienung kann man die BS97 auch über die Fine Tune App steuern

Auch sämtliche Surround-Optionen kann man innerhalb der App anwählen

Sound-Regelung

Weitere App-Screenshots

In der Google Home-App wird die B97 als Play-Fi-Device geführt

Spotify Connect

In Spotify Connect als Play-Fi-Device

Tidal

AirPlay 2-Wiedergabe

Insgesamt ist die Handhabung einfach, trotz der Tatsache, dass Philips mit der PS Fine App noch eine weitere App anbietet. 

Klang

Nehmen wir die beiden drahtlosen rear-Lautsprecher mit eingebautem Akku ab und positionieren sie entsprechend (Wichtig: natürlich müssen die kleinen aktiven Boxen eingeschaltet sein), kann es sofort mit der Mehrkanal-Wiedergabe losgehen. 

Wir starten mit drei Musikbeispielen und verwenden hier das "Music" DSP. Bei den ebenfalls auswählbaren Surround-Betriebsarten Surround A-I, Surround Standard und Surround Upmix haben wir umgeschaltet und alles ausprobiert. 

Andrea Bocelli, Dell'Amore Non Si Sa, über Airplay 2: Der als "Play-Fi-Device" eingerichtete Philips-Klangriegel wird vom iPhone 12 Pro sofort als AirPlay 2-Device erkannt. Die Soundbar poliert das Stereomaterial im Modfus "Surround A-I" auf und bezieht auch die Wireless-Rears mit ins Geschehen ein. Das, was zu hören ist, erfreut durch die natürliche Räumlichkeit. Nichts erscheint übertrieben oder künstlich "aufgeblasen". Lebendig, natürlich, frisch - prima für eine Soundbar. Die Stimme Andreas steht zunächst etwas zu weit hinten, dann, als er die Stimme erhebt, erfolgt die Fokussierung präzise und stimmig. Das Klavier wird mit guter Feindynamik präsentiert, noch besser allerdings gefallen uns die klar und fein auftretenden Streicher. Erhöht man den Pegel deutlich, auch über die viel zitierte Zimmerlautstärke, kommt für unseren Geschmack etwas zu viel Schärfe in die Höhen und die oberen Mitten. Senkt man die Höhenwiedergabe im Menü ab, kann man das Problem gut verringern, ohne dass die Höhen dann glanzlos erscheinen. Wählt man den Modus "Surround Standard", ist zwar die empfundene Räumlichkeit nicht mehr so intensiv, dafür ist Andreas Stimme allzeit im richtigen Maß präsent und weist mehr Konturen auf. Die Rears sind dann inaktiv. Aber auch hier gibt es Abhilfe: "Surround Upmix" verwenden, dann sind die Rears wieder im Spiel, und man hat eine gute Räumlichkeit, und gleichzeitig eine tadellose Homogenität. 

Spotify Connect, "Don't Leave Me This Way", Klaas/Moodygee: Wer Titel über Spotify Connect wiedergeben möchte, kann dies über AirPlay 2 erledigen, oder die Philips Soundbar wird als Play-Fi oder Chromecast-Device erkannt. Welchen Weg man auch immer wählt, alles funktioniert absolut unkompliziert. Der Klang beim ausgewählten Titel ist räumlich dicht und frisch. Allerdings steht für unseren Geschmack auch hier die Stimme etwas zu weit im Hintergrund, zudem ist ein leichtes Verwischen der Konturen festzustellen (Modus Surround A-I). Wer auf "Surround Standard" wechselt, nimmt in Kauf, dass die Rears nicht mitarbeiten und die Räumlichkeit eingedampft wird. Dafür weist die Stimme mehr Kontur auf und die Gesamt-Wiedergabe erscheint homogener, die festgestellte leichte Schärfe im oberen Mittelton-/Hochtonbereich ist kaum noch vorhanden. Nehmen wir "Surround Upmix", bringen wir die Rears wieder zurück ins Spiel, und nun haben wir eine gute Kombination von Natürlichkeit, Konturenschärfe und Homogenität. Der "Surround A-I" Modus überzeugt zwar absolut bei der empfundenen räumlichen Weite und Tiefe, vernachlässigt aber z.B. vokale Konturen und lässt, wie mehrfach erwähnt, den oberen Mitteltonbereich und den Hochtonbereich leicht scharf erscheinen.

Tidal, "Dance Monkey", Tunes & I: Auch die Wiedergabe über Tidal ist überhaupt kein Problem, das oft problematische Umschalten zwischen verschiedenen Streaming-Services erledigt die B97 überzeugend und ohne große Aussetzer. Mit dem Titel kommt die Philips-Soundbar gut zurecht - MQA allerdings beherrscht sie nicht. So wird der in Tidal Master Audio vorliegende Titel in normalem "Tidal HiFi" wiedergegeben. Gut, kein Beinbruch, denn so gut, dass man die Vorzüge der erhöhten Hi-Res Audio-Qualität akustisch wahrnehmen würde, ist eigentlich kein Soundbar-/Subwoofer-System. Mit der quäkigen Stimme kommt die B97 überraschend gut zurecht, wir wählen den "Surround Upmix" Modus. Allerdings kommt die Wiedergabe bei hohem Peglel etwas aus dem Gleichgewicht und wirkt nicht mehr so souverän. Sehr gut präsentiert die Soundbar "Don't Start Me Now" von Dua Lipa. Die Stimme wirkt hier ausgewogen und charismatisch, der straffe Bass hat uns absolut überzeugt. Die Zusammenarbeit zwischen Soundbar und dem aktiven drahtlosen Subwoofer funktioniert überzeugend. Störende Klanglöcher zwischen der unteren Grenzfrequenz der Soundbar und der oberen Grenzfrequenz des Subwoofers sind nicht festzustellen.

Blu-ray, Mission Impossible, Rogue Nation, Kapitel 1 + 4, englische Tonspur, Dolby Atmos: Gleich zu Beginn ist "mächtig was los". Wir kombinieren das Movie-DSP mit dem Surround A-I Modus. Und die Ergebnisse gefallen uns durchaus. So arbeitet die B97 Stimmen gut heraus, und auch die rotierenden Turboprop-Triebwerke der mächtigen Airbus-Frachtmaschine kommen gut heraus. Zugleich wird der typische Mission Impossible-Music Score sehr gut eingearbeitet. Die Pegel, mit denen man noch recht entspannt hören kann, sind hoch - eine saubere Leistung der Philips-Soundbar. Der kompakte aktive Subwoofer punktet durch eine ordentlich gestaffelte, präzise Bass-Darstellung. Beim Tiefgang kann man natürlich keine sensationellen Ergebnisse erwarten, aber das Gebotene ist absolut ausreichend. Der 3D-Audio-Effekt kommt sehr gut heraus, man fühlt sich auch in der Überkopf-Ebene richtig umgeben von erstaunlich intensiven Effekten. Klar, wer eine hochwertige Mehrkanal-Anlage mit AV-Receiver/Verstärker und leistungsstarkem Lautsprechersystem gewohnt ist, wird vielleicht enttäuscht sein: Hier fehlt es schon an Breite und Intensität der Kulisse. Wer jedoch aus eigener Erfahrung weiß, wo Soundbar-/Subwoofer-Systeme noch vor einigen Jahren standen, wird zweifelsohne begeistert sein, wie gut die B97 akustisch arbeitet. 

Gehen wir nun zu Kapitel 4, das in Wien spielt, genauer gesagt, rund um das legendäre Wiener Opernhaus. Zunächst steigt Benji aus der U-Bahn und nimmt noch in der Station Kontakt mit Ethan auf. Gut verständliche Stimmen, prima Einarbeitung der Geräusche im Hintergrund (Zug fährt aus der Station, Geräusche der Menschenmenge in der Station) sind hier hervorzuheben. Dynamische Sprünge erfasst die B97 überraschend umfassend, was man hört, als Benji nun aus der Station tritt und das Opernhaus vor Augen hat. Hier kommt gerade der österreichische Bundeskanzler mit seiner Ehefrau an und befindet sich sofort im Blitzlicht-Gewitter der Fotografen. Alle Effekte, die Stimmen und den Music Score differenziert das leistungsstarke System überzeugend auseinander. Jetzt wird die Handlungs ins Innere des Opernhauses verlagert. Die Melange aus verschiedensten Geräuschen präsentiert die B97 erneut sauber, nur das letzte Detail fehlt - was aber typisch selbst für hervorragende Soundbar/Subwoofer-Systeme ist. In Kürze startet Puccinis Oper "Turandot", und nun muss das Philips-Topmodell zeigen, ob es auch mit klassischer Musik umgehen kann, wenn parallel z.B. eine massive Schlägerei zwischen Ethan und seinem Widersache oben über der Bühne stattfindet. Die Auszüge aus "Turandot" gibt die B97 deutlich besser wieder, als wir es erwartet hätten. Der große Facettenreichtum kommt tatsächlich zur Geltung, das Orchester, aber auch die weiblichen und männlichen Gesangsstimmen haben eine Klarheit, die wir in dieser Ausprägung wahrhaftig nicht erwartet hätten. Als es parallel oberhalb der Bühne zur Sache geht, managt die B97 diese akustischen Ereignisse souverän. Der aktive Subwoofer schaltet sich ein weiteres Mal absolut Gewinn bringend ein und serviert ein kräftiges, aber auch exaktes Fundament. 

Blu-ray, Lichtmond - The Journey, Tracks: The Journey 1 + 2, Dolby Atmos: Hier bietet die Surround A-I-Betriebsart zwar eine sehr weitläufige Räumlichkeit und üppige Height-Effekte, aber der obere Mitteltonbereich und der Hochtonbereich sind gerade bei höherem Pegel etwas zu prägnant. Der "Surround Standard" Modus, der das Signal im Originalformat wiedergibt, erscheint hier authentischer, homogener und kultivierter, zudem präziser. Hier werden dynamische Unterschiede sauber herausgearbeitet, und die gesamte Klangkulisse ist immer noch weiitläufig. Der aktive Subwoofer erzeugt kein extrem großes Volumen, bleibt aber auch bei gehobenem Pegel noch präzise und punkte mit gutem Tiefgang. 

Konkurrenzvergleich

Sennheiser Ambeo: Mit 2.499 EUR ist die Ambeo sehr deutlich teurer, und ganz klar ausgedrückt: Sie ist die beträchtliche Mehrinvestition nicht Wert. Klar ist die Ambeo ein beeindruckendes Hightech-Paket, man braucht nicht einmal einen Wireless Subwoofer. Aber die nicht bis ins Detail überzeugende Verarbeitung und der zwar absolut gesehen sehr gute, für die Preisklasse aber nicht überwältigende Klang verhindern eine größere Begeisterung seitens der Redaktion. Was die Streaming-Gene anbetrifft, kann sich die Philips B97 zudem auch sehr gut in Szene setzen, und sie wirkt besser verarbeitet. 

Nubert nuPro XS-7500: Mit 1.495 EUR ist die Alternative von der Ostalb wahrhaftig gigantisch. In unserer Redaktion wird sie liebevoll "liegende Standbox" genannt. Die Ausstattung ist absolut puristisch. Keine Decoder, nicht einmal für Dolby Digital und DTS. Die Leistungswerte der eingebauten Endstufen sind nicht nur auf dem Papier sensationell, sondern auch in der Praxis prügelt die XS-7500 abnormale Pegel in den Hörraum. Man kann noch einen aktiven Subwoofer zusätzlich anschließen, aber viele werden schon restlos begeistert von der Bassleistung sein, die die XS-7500 HiFi-TV-Box allein stemmt. Streaming-Optionen sind bis auf Bluetooth keine verbaut. 

Fazit

Die Philips Fidelio B97 erzielt im Test durchweg hervorragende Ergebnisse. Das fängt bereits bei der ausgezeichneten Verarbeitung aller Komponenten (mit Ausnahme der billig wirkenden Hartplastik-Fernbedienung) an. Die Ausstattung ist reichhaltig: Dolby Atmos, IMAX Enhanced, Google Chromecaat, Apple AirPlay 2, DTS Play-Fi: Hier fehlt es an nichts. Die Installation ist einfach, schnell hat man Zugriff auf den gesamten Funktionsumfang. Klanglich beeindrucken atmosphärische Dichte, Weitläufigkeit und die Herausarbeitung der Überkopf-Klangkulisse. Auch an der Pegelfestigkeit des Philips-Systems gibt es nichts auszusetzen.

Klangstarkes 7.1.2-System mit Vollausstattung und hervorragendem Finish

Soundbar-/Subwoofer-Set Oberklasse
Test 21. Juli 2021

Test: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 21. Juli 2021

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