XXL-TEST: Canton Vento 30 und Power Sub 8 - die perfekte 2.1 Stereo-Lösung für den gehobenen Anspruch ?

Klangwertung

Teufel Kombo 62 Cd Receiver Frontansicht2

Für die Zuspielung und Umsetzung unserer Audiosignale haben wir uns für den Teufel Kombo 62 CD-Receiver entschieden, da dieser für 599 EUR ein echtes Schnäppchen, in Anbetracht der Performance und der Ausstattung, darstellt.

Nun möchten wir wissen, welche klanglichen Qualitäten unsere Kombo aus Vento 30 und Power Sub 8 zu bieten hat. Wir starten unsere Klangwertung mit einem klassischen Stück in Form eines Orchesters. Hierfür verwenden wir gerne die Junge Cruise-Version des Metallica-Klassikers "Nothing Else Matters". Der Track begeistert mit vielen unterschiedlichen Dynamiksprüngen sowie einer hohen atmosphärischen Dichte. Unser Canton/Teufel-Testaufbau kann den Titel sehr gefühlvoll und differenziert darstellen. Präzise und stimmig werden die unterschiedlichen Instrumente beziehungsweise Instrumentengruppen aus dem Orchester, herausgearbeitet und sehr luftig und räumlich in unserem Hörraum präsentiert. Etwas erstaunt sind wir über die Performance des Power Sub 8, liefert der Tieffrequenz-Experte auch bei diesem eher ruhigeren Stück ein sattes und auf den Punkt genaues Bassfundament. 

Lange nicht mehr in unser Klangwertung verwendet und dennoch ein grandioser Titel: Wir spielen dem Teufel Kombo 62 CD-Receiver die Coverversion von "Last Resort" von Falling in Reserve zu. Der Titel startet mit Bläsern, die sich aus dem Hintergrund nach vorne schieben, sowie den ersten Vocals von Frontmann Ronnie Radke. Die Bläser werden feinfühlig und zugleich mit der nötigen Portion Kraft präsentiert. Die Darstellung von Radkes Stimme kann durch ihre nahezu ungefilterte Authentizität überzeugen. Als Ronnie dann mit dem Klavier loslegt, gelingt eine ausgezeichnete Differenzierung zwischen den verschiedenen Effekten. Selbst als der Sänger förmlich ins Mikrofon brüllt, bleiben die verschiedenen Facetten des Titels erhalten und lösen sich richtig gut von den Lautsprechern. Die tieffrequente Signale werden vom verwendeten Canton Subwoofer eindrucksvoll umgesetzt und dadurch entsteht ein komplettes Klangbild über den gesamten Frequenzbereich. Selbst die tiefen und langgezogenen Basspassagen, bei denen förmlich "das Hosenbein flattert", meistert der Power Sub 8 mit Bravour.

Nun möchten wir unsere Testsamples etwas aus der Komfortzone locken und starten die Wiedergabe von "Unholy" (Sam Smith feat. Kim Petras). Los geht der Titel mit einem Chorgesang, der mit sehr viel Struktur und mit ausgezeichneter Räumlichkeit zur Geltung kommt. Als der Titel dann immer dynamischer wird und sehr fordernde vokale Elemente in den Titel einfließen, bevor auch noch harte Basspassagen folgen, bleibt unser Testsystem gelassen. Die unterschiedlichen Gesangseinlagen der Künstler werden gekonnt und mit erstaunlichem Wiedererkennungswert umgesetzt, ohne etwas vom akustischen Gesamtgeschehen auf der Strecke zu lassen. Auf ganzer Linie kann uns wieder der Power Sub 8 überzeugen. Der aktive subwoofer liefert ein sattes sowie präzises Bassfundament, welches in Anbetracht der Preisklasse, erstaunlich ist. Selbst ultratiefe Basspassagen meistert der "Bassist" problemlos und ohne viel Mühen.

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Als nächstes Klangbeispiel haben wir "The Sound of Silence" im Cyril-Remix verwendet. Die elektronisch erzeugten Effekte zu Beginn des Tracks, kann unsere Testkette hervorragend umsetzen. Die elektronisch aufpolierte Stimme von Disturbed-Frontmann David Drainmann erklingt sehr dynamisch und besitzt trotz der sehr speziellen Art der Darbietung solide Konturen. Als der Titel an Fahrt aufnimmt sich mehr Effekte dazugesellen, gelingt ein hervorragendes Zusammenspiel der Canton Vento mit dem Power Sub 8. So bekommen wir als Resultat eine facettenreiche und fein auflösende Wiedergabe, gepaart mit einem harten und punktgenauen Bassfundament. 

Weiter geht unsere Klangwertung mit dem dynamischen Titel "Silence" von DJ Klaas und Michael Roman. Der Titel beginnt mit einer elektronischen verzerrten Gesangseinlage von Anja Weber, welche facettenreich und sehr luftig von den Canton Vento 30 umgesetzt wird. Bereits nach wenigen Momenten gesellen sich harte Kickbässe sowie Syhntesizer-Klänge hinzu. Aber auch hier können wir keine Auflösungsdefizite feststellen. Die Vocals bleiben in vollem Umfang enthalten, die elektronisch erzeugten Effekte vom Synthesizer nehmen wir kristallklar wahr, und die harten Basspassagen werden präzise sowie mit der nötigen Portion Durchschlagskraft umgesetzt.

Abschließen möchten wir unsere Klangwertung mit harten E-Gitarren und Drums. Wir haben uns für den Titel "Sinner" von Of Virtue entschieden. Der Titel startet mit einer elektronisch verzerrten männlichen Stimme, die detailreich von den Canton Vento 30 präsentiert wird. Bereits nach wenigen Momenten klaren die vokalen Elemente auf und der Titel bekommt einen deutlichen Dynamiksprung in Form von harten Bässen und E-Gitarren, die differenziert und mit Nachdruck in unserem Hörraum abgegeben werden. Die verwendeten E-Gitarren werden räumlich homogen und akkurat dargestellt, ohne dabei aggressiv oder spitz wiedergegeben zu werden. Ebenfalls überzeugen kann uns die hervorragende Stimmwiedergabe, auch wenn diese nicht gerade unkritisch ist mit ihren wechselnden Stimmcharakteren.

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