XXL-SPECIAL: KEF-/Arcam-Event am 22. Oktober 2022 bei Cinemike in Simmerath

Am 22. Oktober 2022 findet ein großer KEF & Arcam Event bei Cinemike in Simmerath statt. Die neuen Highlights des KEF & Arcam Portfolios können hier vor Ort live erlebt werden. Wir waren selbst schon häufiger zu Besuch bei Cinemike und können jedem Mehrkanal-, Stereo- und Streaming-Fan nur wärmstens empfehlen, vorbeizuschauen.

Um allen Besuchern ein optimales Hörerlebnis zu bieten, werden die Vorführungen in kleine Gruppen aufgeteilt, die durch die verschiedenen Räume wechseln. Es gibt 4 Starttermine: 10:30, 12:45, 15:00 sowie 17:15 Uhr. Programmdauer ca. 2 Stunden. Die Veranstaltung ist natürlich kostenlos und für das leibliche Wohl wird ebenfalls bestens gesorgt.

Aufgrund der stark limitierten Teilnehmer-Zahl ist eine vorherige Anmeldung zwingend erforderlich. Daher ist es unerlässlich, kurz per Email an info@cinemike.de oder per Telefon unter 02473 / 9271732 den Namen, Kontaktmöglichkeit und Wunschtermin durchzugeben - aber das sollte eine Selbstverständlichkeit sein.

Welche Komponenten sind im einzelnen zu sehen und zu hören?

Raum 1: KEF Blade Two Meta

Blade Two Meta

Im Raum 1 trifft man auf die KEF Blade Two Meta & KEF LS60 Wireless - allein hier finden sich schon zwei absolute Ausnahmetalente.

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Econik Speakers Interstitial

Die Blade Two Meta (Kostenpunkt/Paar in Standardfarben 26.000 EUR, in Sonderfarben/RAL+Pantone sowie 6 Farben für Uni-Q, 29.000 EUR) begeistert wie auch die "große Schwester" Blade Meta mit ihrer extravaganten Optik, die einen enormen Wiedererkennungswert sicherstellt. Der Schallwandler ist optisch mehr Kunstwerk als klassischer Lautsprecher. Gebaut wird die Blade Two Meta im KEF-Stammsitz in Maidstone/GB.

Wenden wir uns aber nun dem revolutionären Meta Absorptionsmaterial (MAT) zu. MAT ist ein großartiges Werkzeug, da jeder der komplex aufgebauten Kanäle des MAT-"Labyrinths" 99 % des unerwünschten Schalls effizient absorbiert. Störende Verzerrungen sowie Verfärbungen tauchen praktisch nicht mehr auf. Das Ergebnis ist eine reinere, natürlichere Akustik. Der Einsatz von MAT ist das Ergebnis einer gemeinsamen Entwicklung mit der Acoustic Metamaterials Group.

Uni-Q-Treiber

KEFs Uni-Q-Treiber der aktuellen Generation wurde mit MAT kombiniert. Der Hightech-Treiber sorgt für perfekte Gruppenlaufzeiten, eine überwältigende klangliche Gesamtharmonie und ein brillantes Auflösungsvermögen. Die koaxiale Uni-Q-Treiberanordnung mit dem Tweeter im Zentrum des Mitteltöners steht weiterhin für eine sehr hoch liegende atmosphärische Dichte. Hinzu kommt ein neues, extrem verzerrungsarmes Design der Mitteltönermotoren, das setzt den Gesamtklirrfaktor (THD) im Mitteltonbereich herab und vermindert die thermische Kompression, was wiederum die Effizienz erhöht.

Seitliche Basstreiber

Das Herzstück der luxuriösen Blade Meta-Lautsprecher und somit auch der Blade Two Meta ist die Single Apparent Source-Technologie. Sie ist die derzeit höchste Ausbaustufe der für KEF typischen Uni-Q-Treiberanordnung. Bereits seit seiner Entstehung zielt der Uni-Q-Treiber aus der britischen Lautsprecher-Manufaktur mit seiner koaxialen Treiberkonfiguration darauf ab, das akustische Ideal einer Punktschallquelle zu verwirklichen. Hierbei werden tiefe, mittlere und hohe Frequenzen von einem Punkt aus abgestrahlt, ein homogenes, ganzheitliches Hörerlebnis ist die Folge in der Praxis. Der Uni-Q inklusive MAT ist noch authentischer, direkter und homogener ausgelegt, der Vorzug der perfekten Gruppenlaufzeiten kann somit nochmals besser präsentiert werden.  

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Die vier 165 mm messenden Tieftöner der Blade Two Meta sind akustisch perfekt auf den Uni-Q-Koaxialtreiber mit MAT abgestimmt und erzeugen einen äußerst exakten Bass mit ausgeprägtem Tiefgang. In Kombination mit dem ursprünglichen Blade-Konzept sichert die Entkopplung der Schwingspule von der Membran und der Einsatz von Frequenzweichen niedriger Ordnung eine besonders exakte und zugleich homogene Basswiedergabe.

Die Chassis sind Rücken an Rücken angebracht um bei enormer Lautstärke eine die klangliche Homogenität störende Anregung des Gehäuses zu vermeiden und kinetische Kräfte auszubalancieren, die andernfalls den Klang negativ schmälern könnten. Jedes Paar befindet sich in einer separaten Kammer, um den Dämpfungsbedarf herabzusetzen. Die Frequenzweiche wurde in der neuesten Blade Tow Meta ebenfalls optimiert, um den Signalweg für maximale Präzision nochmals präziser zu definieren. Zwei Paare von WBT-Anschlüssen in Premiumqualität ermöglichen Bi-Wiring oder Bi-Amping für eine verlustfreie Übertragung.

Elegant auch in weißer Variante

Der Uni-Q-Treiber mit Meta-Technologie ist eine Kombination aus 25 mm Hochtöner mit Alukalotte und einem 25 mm messenden Mitteltöner (Li-Mg-AI LCP Hybrid-Membran) plus 4 x 165 mm Tieftönern mit Force Cancelling und Aluminium-Hybrid-Membran. Die Empfindlichkeit liegt bei 86 dB (2,83V/1m), die nominelle Impedanz wird mit vier Ohm benannt (minimal 3,2 Ohm). Verstärker mit Leistungen zwischen 50 und 400 Watt pro Kanal können mit der Blade Two verbunden werden. Maximal werden 116 dB Schalldruck erzeugt. 

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Absoluter Traumlautsprecher

Unser klares Fazit zum Test der Blade Two Meta: Der Lautsprecher verschiebt die Maßstäbe auch für sehr anspruchsvolle Hörer deutlich nach oben. Gut, schließlich kostet ein Paar der Spitzenkünstler aus Großbritannien auch so viel wie ein durchaus brauchbarer Neuwagen. Was man allerdings dafür geboten bekommt, sprengt den gängigen Rahmen deutlich: Sogar mit anerkannt guten Oberklasse-Lautsprechern hat das Performance-Profil der Blade Two Meta nicht mehr viel zu tun. Sie schafft es, dass man komplett im jeweiligen Musikstück versinkt, ganz gleich, aus welcher aktuellen Situation heraus. Atmosphärisch absolut dicht, extrem intensiv, stets auf Tuchfühlung zur Musik und zur feinsten akustischen Einzelheit, stellt der großartige Lautsprecher einen Hörgenuss bereit, den man sich nur dann wirklich vorstellen kann, wenn man das Glück hatte, längere Zeit zuhören zu dürfen. Diejenigen, die zu den "Auserwählten" gehören, so etwas zu besitzen, können sich absolut glücklich schätzen: Denn die Blade Two Meta ist nicht weniger als einer der besten Schallwandler, den man für Geld und gute Worte kaufen kann.

Raum 1: KEF LS60

"Schlank & rank": KEF LS60

Die LS60 rangieren über den LS50 Wireless II, der Preis der aufwändigen Neuentwicklung: 6.999 EUR. Wer es wissen möchte und im Bassbereich extremen Punch haben möchte, kann zudem noch den ultrakompakten aktiven Subwoofer KEF KC62 dazukamen, der auf 1.699 EUR (UVP) kommt und auch schon bei uns im Test war. 

Der LS60, entwickelt zum 60-jährigen Firmenjubiläum, präsentiert sich als  Dreiwege-Aktiv-Standlautsprecher mit geschlossenem Gehäuse, der in den Farben Mineral White, Royal Blue und Titanium Grey zu haben ist. Wie üblich setzen die Briten für die Wiedergabe des Mittel- und Hochtonbereichs wieder auf einen koaxialen Uni-Q-Treiber der neuestern (zwölften) Generation. Die für die letzten KEF-Neuentwicklungen typische Meta-Absorptionstechnologie (MAT) kommt bei der LS60 ebenfalls zum Einsatz: KEF verwendet ein spezielles synthetisches Material, das in der Lage ist, nahezu alle unerwünschte Frequenzen, die von der Rückseite des Lautsprechers abgestrahlt werden, zu absorbieren. Verzerrungen werden reduziert und Audio-Ablekungseffekte verhindert.

High End-Technologie für die bestmögliche Basswiedergabe

Auch der LS60 Wireless-Aktivlautsprecher arbeitet mit der Uni-Core-Technologie, die schon der KEF KC62 Aktivsubwoofer verwendet. Im einzelne ermöglichen zwei Force-Cancelling-Treiber durch konzentrisch angeordnete, sich überlappende Schwingspulen eine enorme Leistungsstärke auf kleinstem Raum. Zudem ermöglicht es Uni-Core, dass ein einziger Motor für den Antrieb beider Membranen zuständig ist. Die Spulen sind auf jedem Konus unterschiedlich groß, was garantiert, dass die Spulen bei der Rückwärtsbewegung der Konen den gleichen Platz im Gehäuse einnehmen können. Folge dieser speziellen Konstruktion ist, dass das physische Gehäuse enorm kompakt ausfallen kann und das Volumen im Vergleich zur Verwendung herkömmlicher Treibertechnologie um mehr als ein Drittel reduziert wird. Selbstredend wurde das System, das im neuen Lautsprecher verwendet wird, exklusiv für die LS60 Aktivbox entwickelt. 

Uni-Q-Chassis

Die LS60 Wireless ist laut KEF das erste Wireless-System weltweit mit Single Apparent Source. Diese Technik verwenden auch die High End-Lautsprecher der Serien Blade Meta und Blade Two Meta. Durch die präzise Platzierung der Tieftöner in gleichem Abstand um den Uni-Q-Treiber wird das akustische Ideal einer Punktschallquelle erzielt. Hier werdentiefe, mittlere und hohe Frequenzen von einem einzigen Punkt aus abgestrahlt. Das Resultat ist eine spürbar präzisere Abbildung und ein fein nivellierter, akkurater Klang über einen größeren Hörbereich.

Anschlüsse

Unterscheidungsmerkmal ist, dass die LS60 als vollaktiver Lautsprecher entwickelt wurde. Die Kommunikation zwischen beiden Schallwandlern kann drahtlos (bis 96 kHz/24-Bit) oder kabelgebunden (bis 192 kHz/24-Bit) vorgenommen werden. Im einzelnen vorhanden sind 4 x 135 mm Uni-Core-Force-Cancelling-Treiber sowie das schon erwähnte Uni-Q-Chassis (19 mm Aluminium-Hochtöner plus 100 mm Mitteltöner, Alu-Membran). Leistungsmangel ist ein Fremdwort: Jeder Lautsprecher wird mit 100 Watt für den Hochtonbereich, 100 Watt für den Mitteltonbereich und großzügige 500 Watt für den Bassbereich angesteuert. Somit warten pro Lautsprecher 700 Watt, um auch gehobene Pegelansprüche souverän zu erfüllen. Spezialität der LS60: Während für den Bass- und den Mitteltonbereich Class D-Endstufen eingesetzt werden, funktionieren die Endstufen für den Hochtonbereich nach klassischem analogen Class AB-Prinzip. Bei -3 dB, gemessen bei 85 dB/1m, kann die LS60 Frequenzen zwischen 31 Hz und 24 kHz wiedergeben, bei -6 dB, 85 dB/1m, sind es 26 Hz bis 36 kHz.

Die LS60 ist KEFs eigenes Geburtstagsgeschenk zum Firmenjubiläum

KEFs Music Ingegrity Engine sorgt für volle DSP-Kontrolle auch bei hohem Pegel, zudem gibt es eigene Einstellungen für den Anwender (die beispielsweise die Aufstellung in einem akustisch eher lebendigen oder eher toten Raum berücksichtigen). Das System führt die Single Apparent Source-Konfiguration sowie andere exklusive Akustiktechnologien zusammen, sodass sie optimal funktionieren und die Wirkung der einzelnen Technologien noch heraufgesetzt wird. Die Music Integrity Engine offeriert eine Reihe präzise auf die LS60 angepasster digitaler Signalverarbeitungsalgorithmen (DSPs), die eine genau richtig getimte Performance mit überragendem Abbildungsvermögen und einem sauber ausbalancierten Klang ermöglichen. Die Version für die LS60 Wireless inkludiert eine Phasenkorrektur für niedrige Frequenzen, im Sinne einer sehr guten Bass-Performance.

Integriert in die LS60 Wireless ist die W2 Connectivity Plattform inklusive Dualband WLAN und der KEF Connect App für eine einfache Einrichtung. Der Zugriff unter anderem auf Spotify Connect, TIDAL Connect, Amazon Music und Qobuz stellt hohe Flexibilität sicher. Chromecast, AirPlay 2 sowie das Roon ready-Zertifikat und die Kompatibilität zu MQA und DSD sind weitere Bestandteile. Somit spielt die LS60 ihre Rolle als multimediales Talent mit 384 kHz-DAC überzeugend. Das Angebot an Anschlüssen beinhaltet beispielsweise HDMI eARC, Sub-Out, digital optisch und koaxial, plus Stereo Cinch analog.

Klanglich beeindruckt die LS60 mit einer Vehemenz, die man der schlanken, sauber verarbeiteten Konstruktion niemals zugetraut hätte. Der Bassbereich ist überraschend voluminös und satt, zudem sind die Gruppenlaufzeiten nahezu perfekt und die Auflösung über den gesamten Frequenzbereich ausgezeichent. Pegelfest ist die LS60 aufgrund der äußerst kraftvollen Endstufen ebenfalls. 

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