XXL-SPECIAL: Hegel-/KEF Event auf Schloss Burgbrohl, unter anderen mit Hegel H600 und KEF Blade One Meta
In Burgbrohl steht ihm der hochklassige Hegel Viking CD-Player zur Seite.

H600 plus Viking CD-Player
Auch, wenn CD-Player aktuell etwas aus dem Fokus gerückt sind, hindert das die norwegischen Entwickler von Hegel nicht, ein von der Performance her außergewöhnliches Produkt aus dieser Sparte zur Serienreife zu bringen - den "Viking" CD-Spieler.
Dahinter steht eine Geschichte.

Hegel Mohican (unten)
Vor wenigen Jahren musste Hegel die Produktion des äußerst hochwertigen "Mohican" CD-Players einstellen. Nicht, weil es keine Nachfrage nach reinen Disc-Spielern mit hohem audiophilem Anspruch gab. Sondern, weil elementare Bauteile nicht mehr verfügbar waren und Hegel beim "Mohican" in keinster Form einen akustischen Kompromiss eingehen wollte. Seit diesem Zeitpunkt arbeiteten die fähigen Entwickler aus Norwegen an einem mindestens ebenso talentierten Nachfolger. Jetzt ist das Team um Bent Holter endlich zufrieden und stellt mit dem Viking einen neuen CD-Player vor. Den "besten, den Sie je gebaut haben", lassen die Norweger stolz verlauten.
Aber warum kommen sie zu dieser Einschätzung?
Der Viking, der vom Gehäusedesign perfekt zum H600 passt. ist ein reiner 44.1 kHz/16-Bit CD-Player, der von Grund auf für die maximal authentische und originalgetreue Wiedergabe von Standard-CDs konzipiert wurde - "reduce to the max" sozusagen. Was Realismus und Authentizität angeht, setzt der Viking neue Maßstäbe, verspricht Hegel.

Der neue Viking
Der Name Viking wurde gewählt, da Hegel - identisch zu ihren norwegischen Vorvätern - die vorhandene Technologie als Basis nahm und "nur" verbesserte. Als die Wikinger-Ära begann, gab es Schiffe und Boote bereits seit Tausenden von Jahren. Die Wikinger haben das Schiffsdesign lediglich perfektioniert, nicht völlig neu erfunden. Die Langboote konnten nicht lediglich die Küsten absegeln, sondern auch das offene Meer durchkreuzen. Die Verbesserungen und Optimierungen ermöglichten den Wikingern den Aufbruch zu neuen Welten und Kontinenten. Die CD-Technologie ist vielleicht alt. Für Hegel jedoch stellt sie, im perfektionierten Zustand, alledings das beste digitale Medium dar.
Der Viking erscheint auf den ersten Blick recht einfach. Doch exakt darin liegt auch seine große Stärke - weil er eben ein purer CD-Spieler ohne jeden "Firlefanz" ist. Für eine CD-Wiedergabequalität auf Referenzlevel kommen selbstredend ausschließlich hochwertige Bauteile und Komponenten zum Einsatz, die für ihren jeweiligen Verwendungszwecke perfekt geeignet sind.
Dazu gehört auch ein dedizierter Laser und Laufwerk, um ein perfektes Auslesen der digitalen Daten zu garantieren. Ein DAC der Extraklasse übernimmt die qualitativ hochwertige D/A-Wandlung mit minimalen Verzerrungen, um sämtliche Facetten im Musiksignal wahrnehmen zu können. Es gibt kein Upsampling und auch sonst keinerlei Eingriff in das ursprüngliche Audiosignal, welches auf der CD vorliegt. Dies sind die besten Voraussetzungen für den von Hegel verwendeten DAC.
Kontrolliert werden alle Vorgänge vom Master Clock System von Hegel, damit das Timing der Einzelkomponenten perfekt zu synchronisiert wird. Ein Quartz-Kristall mit geringstem Phasenrauschen und die patentierte SoundEngine-Technologie mit diskreter Clock im Viking reduziert Jitter auf ein absolutes Minimum.

Fernbedienungen für H600 und Viking
Auf jede Feinheit, die anderen Entwicklern vielleicht gar nicht aufgefallen wäre, dachte man bei Hegel. Daher dient als Anzeige ein Display, welches ebenfalls aufgrund seines geringen Eigenrauschens ausgewählt wurde. Die Analogsektion entwickelte man speziell für den Viking. Sie ist mit dem analogen Lowpass-Filter und der Line-Driver-Technologie von Hegel ausgestattet. Hohe Ausgewogenheit und minimales Rauschen bis hin zum Verstärker sind die positiven Auswirkungen.
An Anschlüssen gibt es ein Paar XLR-Schnittstellen, ein Paar Cinch-Anschlüsse und einen BNC 75 Ohm-Ausgang. Der Viking verfügt über Auto-Standby und wird mit der Hegel RC8 Fernbedienung im Alu-Gehäuse ausgeliefert, die auch zur Steuerung anderer Hegel-Komponenten verwendet werden kann.

Das Setup

KEF Blade One Meta
Diese beiden Elektronik-Komponenten der Extraklasse verdienen natürlich auch einen unfassbar präzise und zugleich emotional aufspielenden Lautsprecher - und da kommt nur eine Box in Frage: Die schon optisch absolut unverwechselbare KEF Blade One Meta zum Paarpreis von 35.000 EUR.

Uni-Q-Treiber der Blade One Meta

Uni-Q-Chassis in der Box eingebaut
Die KEF Blade One Meta ist ein Single Apparent Source Lautsprecher und arbeitet mit dem KEF-eigenen Uni-Q-Treiber der 12. Generation. Der Uni-Q-Treiber präsentiert sich als eine koaxiale Chassiskonstruktion, bei der sich der Hochtöner (25mm Aluminiumkalotte mit MAT) im Zentrum des Mitteltöners befindet. Seit der aktuellen Generation ist die revolutiuonäre Meta-Absorptionstechnologie mit an Bord. Verbaut in der Blade One Meta sind vier jeweils 225 mm messende Tieftöner mit Flachmembran aus Aluminium mit Force Cancelling.

Basstreiber der KEF Blade One Meta
Die Blade One Meta wird ebenso wie die Blade Two Meta im KEF-Stammwerk in Maidstone, GB, mittels aufwändiger Handarbeit gefertigt. Der Dreiwege-Bassreflexlautsprecher ist für die schon erwähnten 35.000 EUR Paarpreis in Standardfarben und für 39.000 EUR in "Custom Colour" lieferbar. Als Farbversionen, die auf der Website aufgelistet sind, stehen bereit: Piano Black/Copper, Piano Black/Grey, Frosted Blue/Blue, Frosted Blue/Bronze, Charcoal Grey/Red, Charcoal Grey/Bronze, Racing Red/Grey, Arctic White/Champagne.

Aufwändiges Innenleben
Das beeindruckende Gewicht von 57,2 kg und die Abmessungen (mit Sockel) von 1590 x 363 x 540 mm (H x B x T) sorgen für klare Verhältnisse und verdeutlichen die Ausnahmestellung der Blade One Meta. Der Frequenzgang geht von 27 Hz bis 45 kHz (- 6dB), als Übergangsfrequenzen nennt KEF mit 350 Hz und 2 kHz. Verstärker zwischen 50 und 400W/Kanal eignen sich für den Betrieb an der Blade One Meta. Die Impedanz des Ausnahme-Lautsprechers liegt bei 4 Ohm, die Minimalimpedanz bei 2,8 Ohm. Die Empfindlichkeit wird mit 88 dB (2,83V/1m) beziffert. Maximal erzielt die Blade One Meta satte 117 dB Schalldruck (Spitzenschalldruckpegel in 1 Meter Entfernung mit Rosa Rauschen).
Das Innenleben der KEF Blade One Meta stellt mit Nachdruck unter Beweis, welchen großen Aufwand KEF betreibt, um die akustische Qualität auf ein absolutes Maximum zu treiben. Alles ist bis ins Detail durchdacht, die Arbeitsbedingungen für die jeweiligen Chassis sind perfekt. Natürlich wurde auch hinsichtlich der Frequenzweiche ein enormer Aufwand betrieben.
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Tags: Aktivlautsprecher • CD-Player • Hegel • KEF • Lautsprecher • Verstärker






