XXL-SPECIAL: Eine Legende in der großen Übersicht - alles über die KEF The Reference Meta-Baureihe und ihre "Vorfahren"

Metamaterial Absorption Technology (MAT) und Uni-Q-Chassis der 12. Generation

Die aktuellen Modelle der The Reference-Baureihe verfügen über KEFs Metamaterial Absorption Technology, kurz MAT, sowie über die neueste Version des legendären Uni-Q-Koaxialchassis.

MAT

Um eine faszinierende, enorm präzise, zugleich homogene und ausgewogene Akustik bieten zu können, setzt KEF jetzt bei allen The Reference-Varianten auf die Metamaterial Absorption Technology (MAT), ein maßgeschneidertes Uni-Q®-Treiber-Array der 12. Generation und eine Vielzahl weiterer Verbesserungen bis ins letzte Detail.

Uni-Q-Treiber der 12. Generation mit MAT

MAT bewirkt tatsächlich eine hörbare Steigerung der akustischen Performance, da jeder der komplizierten Kanäle 99 % des unerwünschten Schalls effizient absorbiert. Dies verhindert die normalerweise daraus resultierenden Verzerrungen und ermöglicht einen ungeheuer sauberen Klang, ohne störende Beeinflussungen. Das ist gerade in der Luxus-Liga unerlässlich, möchte man Akzente im starken Konkurrenzumfeld setzen. 

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Der Einsatz von MAT ist das Resultat einer gemeinsamen Entwicklung mit der Acoustic Metamaterials Group und bietet vielfältige neue Optionen hinsichtlich des Lautsprecher-Layouts. Seit es KEF gibt (über 60 Jahre), sind die Birten dafür bekannt, oftmals neuartige Materialien und Technologien, immer im Dienste des bestmöglichen Klangs, zu entwickeln und zur Serienreife zu bringen.

Metamaterialien stellen speziell entwickelte Strukturen dar, die vorhandene Materialien so perfektionieren, dass neue, zuvor nicht vorhandene Vorteile entstehen - die in natürlichen Rohstoffen so nicht vorkommen. 

Uni-Q-Chassis der 12. Generation

Aufgrund jahrzehntelanger Erfahrungen und neuester Analyse- Entwicklungs- und Produktions-Technologie konnten die KEF-Ingenieure KEFs Uni-Q-Treiber mit MAT für The Reference gemeinsam anwenden. Der optimal auf The Reference angepasste Treiber ermöglicht bestmögliche Gruppenlaufzeiten, eine exzellente klangliche Homogenität sowie eine überragende Auflösung. Die koaxiale Uni-Q-Treiberanordnung ist somit für ein räumlich intensives, zugleich exaktes und doch entspanntes Hören verantwortlich. Die Optimierungen in der aktuellen Ausbaustufe von The Reference bringen noch weitere Vorzüge mit sich. Ein äußerst verzerrungsarmes Design der Mitteltönermotoren senkt den Gesamtklirrfaktor (THD) im Mitteltonbereich und reduziert die thermische Kompression -  im Sinne erstklassiger Effizienz. 

Die Konturen der Kalotte im Mitteltonhorn und in der Sicke von The Reference wurden computergestützt optimiert, um einen nahtlosen Übergang zum Gehäuse sicherzustellen. Die patentierte Tangerine-Waveguide-Technologie der Engländer steuert den Luftstrom, um die weite, gleichmäßige Ausbreitung eines natürlichen Klangfeldes zu garantieren und die überdurchschnittlich reine Darstellung hoher Frequenzen gleichmäßig und akkurat ausbalanciert im ganzen Raum zu verteilen.

Das Resultat dieser Innovationen und Entwicklungen für The Reference ist, dass der Uni-Q mit MAT noch detailgetreuer, harmonischer und räumlich dichter abgestimmt ist. Der Bassbereich wurde übrigens keinesfalls außer Acht gelassen: Der Tieftöner von The Reference profitiert von einem massiven, belüfteten Magnetsystem, einer üppig dimensionierten Aluminium-Schwingspule und einer außergewöhnlich leichten sowie steifen Aluminiummembran.

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Klang

Wir konnten The Reference 5 Meta ausgiebig hören.

The Reference 5 Meta in den Hörtestreihen

Bei Antonio Vivaldis Concerto Grosso in D-Dur, Opus 3, Nummer 2, RV 578 konnte uns der edle Standlautsprecher vollauf überzeugen. Wie feinfühlig, realistisch, und zugleich schwunvgvoll die Streicher erklingen, begeistert. Auch kleine Impulse werden schnell und treffend wiedergegeben. Dank der vier 165 mm Basstreiber ermöglicht The Reference 5 Meta unter praktisch allen denkbaren Umständen ein nachdrückliches und gleichzeitig exaktes Fundament, das auch im großen Hörraum oberhalb der 35-40 Quadratmeter erhalten bleibt. Das schwierig wiederzugebende Cembalo tritt homogene und mit toller Auflösung zutage. Sämtliche Konturen sind orhanden, was den Eindruck einer absolut vollständigen, anspruchsvollen und differenzierten Darbietung weiter fördert.

Exzellente Impulstreue und großartige Räumlichkeit

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Wechseln wir den Musikstil und wenden wir uns "Hurt" von Gundelach zu. Hier entwickelt The Reference 5 Meta einen sehr druckvollen, zugleich präzisen Bassbereich, der, was Tiefgang und Härte angeht, klar auf dem Level der Ober-/Luxusklasse ist. Dazu kommt eine sehr genau definierte räumliche Ausbreitung, die sich in Tiefe und Weite als ungemein reichhaltig herausstellt. Man wird sozusagen komplett von Klang umgeben und taucht in die Musik ein. Immer wieder muss man diesen Spruch strapazieren, aber "Mittendrin statt nur dabei"  ist hier tatsächlich das Motto. Wie ungemein souverän, unbeeindruckt von hohem Pegel, der Lautsprecher agiert, das hat wirklich Seltenheitswert. Perfekt sind die Gruppenlaufzeiten, und sehr schnell sowie fundiert agieren die vier 165 mm Bassmembranen. 

Die vier aufwändigen Bassstreiber, hier ein Querschnitt, liefern ein exzellentes Fundament

Enden wir mit dem dritten Titel, "Animales hambrientos" von Bebe. Hier brilliert The Reference 5 Meta mit einer überragenden Herausarbeitung der sehr speziellen weiblichen Stimme. Jede kleine Vibration, jede marginale Ausformung wird exakt ausbalanciert in den Hörraum gestellt. Dabei schafft The Reference 5 Meta eine Kulisse, die andere, ebenfalls hochklassige Schallwandler bei einem eher ruhigeren Stück nicht offerieren können.

Dass The Reference 5 Meta so grandios klingt, liegt auch am äußerst aufwändigen Aufbau innen

Das Klavier kommt mit der dem Instrument eigenen Anschlagdynamik heraus, auch, wenn sich lediglich kleine Änderungen im akustischen Gefüge ereignen, ist der Schallwandler dank seiner vorzüglichen Impulstreue direkt da. Wir kannten die "alte" REF5 ohne Meta-Technologie ausgesprochen gut - aus diesem Grunde sind wir schon überrascht, dass die "Neue" so wirklich noch authentischer, sauberer und feiner klingt. Häufig wird viel entwickelt, was einen großen Sprung bewirken soll, man nimmt es jedoch kaum wahr oder erst dann, wenn man einen längeren Zeitraum überdurchschnittlich genau hinhört. Anders ist es bei The Reference 5 Meta: Die neue Technologie garantiert in der Tat einen hörbaren Anstieg bei Klarheit, Struktur und Feinarbeit.  

Auf der dritten Seite beschäftigen wir uns mit Verarbeitung, Fertigung und der Historie zur The Reference-Serie. 

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