SPECIAL: Elac auf der High End 2023
Elac Vela BS404 mit Varro DS1200 an Elac-Elektronik

Vorführung mit einem Elac Varro Dual Reference Aktivsubwoofer und der neuen Vela BS404, der größeren der beiden Regallautsprecher, an Elac Elektronik
Die seit kurzem erhältliche Elac Vela BS 404 stand in München natürlich auch im Fokus. Der kompakte Lautsprecher offeriert für seine Größe eine eine hohe Performance: Klarer, kräftiger, stets natürlicher Bass, lebendige, sauber definierte Mitten und fein nivellierte, räumlich frei aufspielende Höhen - tolle Impulstreue inklusive. Wie die übrigen Komponenten der Vela-Serie setzt die neue BS 404 auf ein edel verarbeitetes, leicht nach hinten geneigtes Gehäuse mit Trapezform in hoher Wandstärke und großen Radien.

BS 404
Zu haben ist der Lautsprecher in Schwarz und Weiß hochglanz oder in Echtholzfurnier. An Treibern an Bord sind ein 180 mm großer Tieftöner mit AS-XR-Technologie und sowie der für Kieler Lautsprecher typische JET-Hochtöner, der bis 50 kHz hoch spielt. Gegenüber dem Schwestermodell BS 403 soll mit dem BS 404 eine leicht gesteigerte Richtwirkung im Mitteltonbereich für bessere Ortung und ein klarer definiertes Bühnenbild in Räumen mit hohem Diffusschallanteil ermöglichen. Die Preise:
- Vela BS 404 Schwarz Hochglanz: 1.599 EUR UVP
- Vela BS 404 Weiß Hochglanz: 1.599 EUR UVP
- Vela BS 404 Nussbaum Hochglanz: 1.699 EUR UVP
Auch eine Erwähnung verdient die Elac Elektronik, die zum Einsatz kam. Die wichtigsten Komponenten stellenn wir kurz vor.

Im Setup enthalten sind der Vorverstärker/DAC Alchemy DDP-2 sowie der dazugehörigen Alchemy Endverstärker DPA-2. Zusätzlich zu den beiden Testkandidaten bietet Elac noch den PPA-2 an, der als Phono-Vorverstärker dient. Alle drei Alchemy Komponenten besitzen ein 19 Zoll Rastermaß und können dadurch auch die Custom Installation-Schiene bedienen, die gerade für den US-Markt sehr wichtig ist und auch in einige Heimkinos in Deutschland Einzug gefunden hat. Der DPA-2 lässt sich dank mitgelieferter Metallplatten auch direkt mit dem DDP-2 verbinden. Die Alchemy HiFi-Devices sind ausschließlich in schwarz erhältlich. Der Vorverstärker DDP-2, der als Roon Endpoint dienen kann, ist unter anderem kompatibel zu Spotify Connect und ist zusätzlich mit einer Bluetooth-Schnittstelle ausgestattet. Er hat eine UVP von 2599 EUR. Der Endverstärker DPA-2 besitzt diskrete FET-Stufen und schlägt mit einer UVP von 1599 EUR zu Buche. Marktpreise im Handel können auch darunter liegen.

Alchemy Vorverstärker/Streamer und Endstufe
Wir hatten die Alchemy-Komponenten auch im großen Test (Klick!) und waren durchaus beeindruckt von der Performance. Hier das Fazit aus unserem damaligen Review:
Für rund 4.200 EUR ist die Kombonation aus Elac Alchemy DPA-2 und DDP-2 erhältlich. Dafür erhält der Käufer einen üppig ausgestatteten Vorverstärker (DDP-2 Einzelpreis 2599 EUR) mit DAC und Streamingmöglichkeiten sowie den Verstärker (DPA-2 Einzelpreis 1599 EUR) mit satten 325 Watt pro Kanal im Stereomodus. Optisch sind die Komponenten sehr schlicht in schwarz gehalten und haben trotzdem einen hohen Wiedererkennungswert. Rechts in den Frontplatten sind die einfarbigen OLED-Display sauber eingepasst. Die Bedienelemente an der Fronten machen einen guten Eindruck und haben einen guten Druckpunkt. Die Verarbeitung der Alchemy Testprobanden ist als sehr gut zu bezeichnen, auch wenn wir uns hier etwas mehr Detailverliebtheit wünschen würden: Die Außenkanten wirken doch etwas scharfkantig und auch der Lautstärkeregler begeistert nicht bis ins letzte Detail. Das Innenleben der beiden Probanden ist absolut mit Sinn und Verstand gestaltet und besteht aus hochwertigen Baugruppen. Allerdings hätten wir uns gerade bei der Vorstufe eine Aufteilung in mehrere Kammern zwecks absoluter Störungsfreiheit gewünscht. Dank der Netzwerkkonnektivität des DDP-2 kann der Nutzer auch Musiktitel via Spotify Connect, Bluetooth oder Airplay (erste Version) auf den Alchemy Geräten wiedergeben lassen. Wer es gerne hochauflösend mag, der darf sich ebenfalls freuen, da der DDP-2 als Roon Endpoint fungieren kann. Das heißt, wer eine Roon Core Komponente nutzt, kann auf der Alchemy Vorstufe hochauflösende Musikdateien von Tidal oder auch Qobuz wiedergeben lassen. Klanglich haben uns die beiden Probanden auf jeden Fall absolut gefesselt und überzeugen mit einer sehr facettenreichen Wiedergabe der Stimmen und mit einem ordentlichen Punch im Bassbereich. Gerade die Kombination aus unbändiger Kraft auf der einen Seite und enormer Detailverliebtheit auf der anderen Seite ist es, was den großen Reiz der Elac-Kombination ausmacht: Hier wird eine akustische Leistung geboten, die sehr deutlich über dem bereits hohen Level der angestammten Preisklasse liegt.
Special: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 25. Mai 2023
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Tags: Elac • Elektronik • Lautsprecher • Subwoofer






