3-MONATS-BELASTUNGS-TEST: Wie schlägt sich das 5,1 Zoll-Smartphone Samsung Galaxy S5 im Alltag?

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Das Samsung Galaxy S5 (exakte Bezeichnung: SM-G900), auf dem freien Markt ab ca. 490 EUR in den Farben Anthrazit-Schwarz, Kupfer-Gold, Elektro-Blau und Glanz-Weiß erhältlich ist bereits einige Monate auf dem Markt und wurde schon häufig ausführlich getestet. Unser Anspruch war es diesmal, nicht besonders flott einen Test anbieten zu können, sondern während einer dreimonatigen Testphase dem Smartphone auf den Zahn fühlen zu können. Hier unsere Ergebnisse.

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Finish im Detail

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Hochwertig wirkende Rückseite

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USB-Slot unter Abdeckung. Diese sollte geschlossen sein, um Wasserdichtigkeit zu garantieren

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Struktur der Rückseite im Detail  

Viele meckern über Haptik, Optik und Verarbeitung - zu Unrecht, wie wir finden. Die Rückseite im gelochten Leder-Design finden wir sogar sehr hochwertig und zudem rutscht das Smartphone mit 5,1 Zoll Full HD-Super OLED-Display nicht so schnell aus der Hand. Auch ansonsten sieht das Smartphone schlicht und zeitlos aus. Darüber hinaus, ein großer Vorzug, ist es nach IP67-Norm wasserfest und staubgeschützt. Man sieht es, ebenso wenig wie den Sony Xperia Z-Modellen (Z, Z1, Z2), dem S5 nicht an, dass es sich so hart im Nehmen zeigt. Geringe Spaltmaße, sorgfältiger Zusammenbau mit sehr gut sitzender Rückseite, all dies spricht für das S5. Im Alltagsbetrieb zeigte das Samsung Galaxy S5 kaum Abnutzungserscheinungen, auch dann nicht, wenn es oft ohne schützendes Case in der Hosentasche transportiert wurde. Die Rückseite ist in der Praxis wirklich sehr unempfindlich, wobei dies in erster Linie für die schwarze Variante gelten dürfte. Im Urlaub am Strand zeigte das S5 auch, dass es tatsächlich wasserdicht ist - nach dem Einsatz im Salzwasser heißt es aber: Gut mit Süßwasser abspülen. Der Akku ist, wie üblich bei Samsung, auswechselbar, was immer noch ein großer Vorteil ist.

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MicroSIM und microSD-Karte: Die Slots liegen übereinander

MicroSD-Karten bis 64 GB (laut Samsung-Website) werden akzeptiert, man konnte aber feststellen, dass das S5 auch mit 128 GB fassenden microSD-Karten zurechtkommt. Die Konkurrenz von LG (G3) liest angeblich bis 2 TB microSD-Karten ein. An internem Speicher sind beim S5 16 GB vorhanden, für den Nutzer übrig bleiben gut 10 GB davon. Wenn der interne Speicher nicht ausreicht, können Apps auch auf die eingelegte microSD-Karte verschoben werden. Was uns an der optischen Anmutung gar nicht gefällt, ist der chromfarbene Kunststoffstreifen, der um das Gehäuse verläuft. Dieser sorgt für einen unnötig billigen Touch. Wäre er aus echtem Metall, könnte das Galaxy S5 als sehr attraktiv durchgehen. Kompakt genug für eine einhändige Nutzung ist das S5, wenn man nicht kleine Hände hat, durchaus. Es ist 142 mm hoch, 73 mm breit und ca. 8,1 mm tief. Das Gewicht fällt mit 145 Gramm nicht zu hoch aus, auch bei langen Telefonaten oder längerem Videodreh liegt das S5 nicht zu schwer in der Hand. Das haben wir im täglichen Betrieb sehr zu schätzen gelernt - und selbst mit etwas verschwitzten Händen fällt einem das S5 nicht sofort aus der Hand. 

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Home-Button als Hardkey, wie wir es von Samsung kennen, Top-Display

Wenden wir uns dem Display zu. Dieses hat eine völlig ausreichende Full HD-Auflösung, die Pixeldichte bei 5,1 Zoll Diagonale liegt so hoch, dass einzelne Pixel ohnehin kaum auszumachen sind. Im Vergleich zum Display des Vorgängers strahlt es heller, bietet mehr Kontrast und nochmals dynamischere Farben - kurzum, richtig gut.

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Das S5 läuft unter Android 4.4.2

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Sehr scharfes, klares Display

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Full HD Videos von YouTube sehen exzellent aus, und dank des flotten Prozessors aus dem Hause Qualcomm werden die Videos weitgehend ruckelfrei und mit guter Bewegungsstabilität präsentiert. Der verbaute Snapdragon 801 arbeitet mit 2,5 GHz Taktung und bringt vier Kerne mit. 

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Schnelle Erstinstallation, schnelles Arbeiten - kein Problem mit dem S5

Das S5 hat 2 GB Arbeitsspeicher, hier herrscht Gleichstand mit der 16 GB Variante des LG G3. Die in Deutschland ebenfalls erhältliche 32 GB-Version des LG G3 kokettiert für schmale 50 EUR Mehrpreis nicht nur mit 32 anstatt 16 GB, sondern auch mit 3 anstatt mit 2 GB Arbeitsspeicher. Wer bei Samsung die üppigen 3 GB möchte, muss zum großen Phablet Note 3 greifen, das mit 5,7 Zoll Full HD Display ab gut 500 EUR zu haben ist. 

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S-Health

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 S-Voice

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Einstellungen - mit klar verständlichen Symbolen

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 Schnelleinstellungen

In der Praxis konnte man den Snapdragon 801 zu flottem Arbeitstempo ermuntern. Ruckeln oder verzögertes Ansprechen beim Öffnen von Apps mussten wir nur äußerst selten beobachten. Samsungs TouchWiz Benutzeroberfläche, die über der Android Kitkat-Version (4.4.2) liegt, sieht sehr gut aus, als Beispiel nehmen wir die Buttons für alle Einstellungen (Verbindungen, Display etc.). Samsung ließ es sich auch nicht nehmen, verschiedene eigene Apps (S Health, S Voice etc.) sowie einen eigenen App Store (Voraussetzung für die Nutzung ist ein Samsung-Konto) zu installieren. Einige der Samsung-Apps sind nützlich (S-Voice, Notfallassistent), andere braucht man nicht wirklich (My Magazine Nachrichten-Feed, S-Health). Das ist aber wie üblich auch Geschmackssache. Die S-Voice Spracherkennung arbeitet besser als früher und versteht viel eher, was der Nutzer möchte - ein klarer Fortschritt.  Bei verschiedenen alltäglichen Aufgaben wie der Restaurantsuche oder der Suche im Internet nach verschiedenen Begriffen schlug sich S-Voice gut. 

Vergessen kann man den Fingerabdruck-Scanner des Quadband-Smartphones, den wir gleich zu Beginn unserer Dauertestphase gecheckt und danach nie wieder genutzt haben. Das Prinzip, das Apple beim iPhone 5S anwendet (Legen des Fingers auf den Home-Button) funktioniert um Welten besser als das vertikale Streichen mit dem Finger über den Home Button - untauglich, ähnlich wie beim HTC One Max. 

Was Verbindungen angeht, punktet das S5 mit USB 3.0,  WLSN-n, sogar WLAN-ac fehlt nicht (Voraussetzung: Ein WLAN-ac Router). Weitere Verbindungs-Features: Bluetooth 4.0, NFC, LTE Cat4 und sogar ein Infrarot-Sender. Das WLAN-Modul, das war bei Samsung nicht immer so, ist durchaus empfangsstark und bietet auch dann, wenn man nicht direkt neben dem Router sitzt, einen guten Empfang. Zusammen mit dem schnellen Prozessor kann man mittels WLAN oder LTE in rasender Schnelle downloaden, auch größere Inhalte stellen kein Problem dar. Fest steht - wer LTE oft nutzt, wird sehr begeistert sein, sollte aber auch über einen Datentarif mit entsprechendem Volumen wie dem neuen größten Telekom Premium-Tarif für 150 EUR/Monat mit 20 GB Volumen verfügen. Was uns auffiel: Schon im 3G-Netz, auch im Ausland, agiert das S5 schnell und lädt z.B. Anhänge von E-Mails zuverlässig herunter. 

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