XXL-TEST: Elac Debut Connex DCB41 Adsum - kompaktes Master-/Slave-Aktivlautsprecherset im hochwertigen Design

Die Kooperation von ELAC und ADSUM (in Brooklyn/NY gegründete, US-Brand für modische Kleidung) trägt Früchte - der Beweis dafür sind unsere neuesten Testsamples, die mit vollem Namen Elac Debut Connex DCB41 Adsum heißen. Bei den in weißer Ausführung bei uns antretenden Boxen handelt es sich um die Elac DCB41 Aktivlautsprecher, die wir bereits im Test hatten, allerdings in einem neuen und moderneren Gewand.
Die neu gestylten Design-Aktivlautsprecher sind in Kürze für einen Paarpreis von 649 EUR, und zwar ausschließlich in der von uns getesteten weißen Farbvariante, im Handel erhältlich.

Der 2 cm messende Soft Dome Hochtöner im Detail
Die Elac Debut Connex DCB41 Adsum verfügen über effiziente Class D-Verstärker mit einer Leistung von 2 x 50 Watt, die einen 2 cm Soft Dome-Hochtöner sowie einen 11,5 cm messenden Langhub-Tieftöner mit breiter Sicke, wirkungsvoll antreiben sollen. Ob dies gelingt, klären wir in später in den Klangtestreihen.

Der Tiefmitteltöner mit Polypropylenmembran in der Detailansicht

Akkurate Detailverarbeitung
Mit sehr kompakten Abmessungen von 14 cm Breite, einer Höhe von 31,5 cm (inklusive Standfüsse) sowie einer Tiefe rund 20 cm (Masterbox) fühlen sich die Debut ConneX Adsum Aktivlautsprecher auf einem Sideboard oder auch direkt neben einem TV positioniert pudelwohl. Die Verarbeitungsqualität der speziellen Version der Debut Connex DCB41 möchten wir als sehr gut einstufen. Die Gehäuse sind lackiert und nicht mit einer Folie beschichtet, was einen edlen Look unterstützt. Der Lack ist größtenteils ohne Makel aufgetragen, leichte Staubeinschlüssen sind allerdings bei unseren Testsamples vorhanden. Die Kantenverarbeitung ist bei unseren Protagonisten tadellos gestaltet und scharfe Kanten können wir nicht feststellen. Die Lautsprecherabdeckungen sind aus Metall gefertigt und ebenfalls in weiß lackiert. Erfreulicherweise werden die Abdeckungen magnetisch an den Schallwandlern befestigt und störende Löcher in der Schallwand sind dadurch nicht vorhanden.

Lautsprecherabdeckungen aus Metall im Detail

Die Rückseite der magnetisch haftenden Abdeckung

.... sowie ein Magnet in der Nahansicht

Im Lieferumfang enthaltenes Lautsprecherkabel
Wie meist üblich in dieser Preisklasse agieren die Elac Debut Connex DCB41 Adsum nach dem Master/Slave-Prinzip. Das heißt, dass der Hauptlautsprecher über die Anschlussvielfalt sowie die Elektronik verfügt und mit dem passiven Speaker mittels Lautsprecherkabel verbunden werden muss. Im Lieferumfang befinden sich ein passendes Lautsprecherkabel sowie ein HDMI-Kabel, letzteres ist defintiv lobend zu erwähnen.

Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist ein HDMI Kabel

Frontansicht des "Aktivisten"
Wie wir bereits erwähnten, sind die Aktivlautsprecher nach dem Master/Slave Prinzip konzipiert. Im ersten Schritt möchten wir uns den aktiven Part unserer Kombo etwas genauer ansehen. Nachdem wir die magnetische Abdeckung entfernt haben, wird der Blick frei, auf den Empfänger, der sich im unteren Teil des Lautsprechers befindet. Wie bei dieser Preisklasse leider sehr oft üblich, sind die Lautsprecher nicht mit einem Display ausgestattet. Eine kleine LED informiert am Hauptlautsprecher über den gewählten Eingang. Leuchtet diese blau, ist eine Bluetooth-Verbindung aktiv, leuchtet die LED rot, ist der optische Eingang ausgewählt, der USB-Eingang wird mit weißem Leuchten dargestellt, und wählt man den Phono-Eingang aus, leuchtet die LED lila. Sind die Aktivlautsprecher mit dem TV über HDMI verbunden, wird der Eingang von der LED in grün dargestellt. Etwas mysteriös ist die Aktivierung der XBass Funktion mittels der Fernbedienung. Der LED zeigt hier nichts an und der Nutzer muss sich auf seine Wahrnehmung verlassen.

Empfänger sowie Status LEDs

Im Lieferumfang enthaltene Remote
Gesteuert werden die Elac Debut Connex DCB41 Adsum ausschließlich mit der im Lieferumfang befindlichen Fernbedienung. Eine Bedienung direkt an den Lautsprechern ist nicht vorgesehen. Die schlanke Fernbedienung ist aus weißem Kunststoff gefertigt. Im oberen Teil sind die Standby- und Bluetooth-Taste zu finden, darunter lokalisieren wir ein multifunktionales Bedienelement, das unter anderem für Titelsprung vor- und rückwärts, Play sowie Pause zuständig ist. Ebenfalls findet sich ein Button für die X-Bass-Funktion, die eine verbesserte Wiedergabe tiefer Frequenzen ermöglichen soll. Mittels des Button "LED" kann die Front-LED am Hauptlautsprecher deaktiviert werden. Darunter sind die Eingangswahltasten für den optischen Digitaleingang, den USB-B-Eingang und für den Phono-Eingang. Eine Etage tiefer befindet sich die Lautstärkeregelung, während ganz unten der Knopf für den HDMI-Eingang untergebracht ist. Die Qualität der Fernbedienung ist in Anbetracht der Preisklasse angemessen.

Rückseite des Master-Lautsprechers
Interessant fällt die Anschlussbestückung aus. Hier befindet sich auf der Rückseite der Masterbox ein breites Spektrum. Dieses beginnt mit HDMI-ARC und Bluetooth inklusive aptX, geht weiter mit USB-B (gekoppelt an einen 96 kHz/24-Bit-DAC) und einem optischen Digitaleingang und endet mit einem 2-Kanal-Cinch-Eingang, den man über Kippschalter wahlweise in einen Phono-Input verwandeln kann. Dank des Subwoofer Pre-Outs können die beiden kompakten Lautsprecher in größeren Lokalitäten von einem zusätzlichen aktiven Subwoofer unterstützt werden. Im unteren Teil sitzen die Lautsprecherdrehanschlüsse für die Verbindung zum passiven Lautsprecher.

Anschlussbestückung Teil 1

Anschlussbestückung Teil 2

Lautsprecheranschlüsse am passiven Speaker im Detail

Auf der Rückseite des passiven Schallwandlers zu finden: eine Metallplakette im gebürsteten Design mit Logos von Elac und Adsum, sowie Seriennummer

Standfusssockel, ebenfalls aus Metall
Ebenfalls neu ist eine Standfusskonstruktion aus Metall. Diese macht einen wertigen Eindruck auf uns und sieht in Verbindung mit den Lautsprechern unserer Meinung nach hervorragend aus. Die Standfläche sowie die Auflagefläche für die Lautsprecher sind gummiert und ein Verrutschen ist fast nicht möglich.

Gummierte Unterseite des Standfusskonzepts
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