XXL-TEST: Denon PMA-1700NE Vollverstärker und Denon DNP-2000NE Netzwerkplayer inklusive großer Einordnung ins Konkurrenzzumfeld

Denon PMA-1700NE

Frontansicht des Denon PMA-1700NE

Präzises Finish

Große Standfüße

Der Denon PMA-1700NE ist ausgezeichnet verarbeitet (bis auf den unten beschriebenen großen Lautstärkedrehregler, dieser weist leichte Schwächen auf) und übernimmt zahlreiche technische Details vom Topmodell PMA-A110. Optimiert wurden die Phono MM/MC Sektion ebenso wie die Digitalsektion mit dem DAC und die Endstufe. Dabei bleiben klassische Denon Technologien wie die 2 Trafos in Leakage Cancelling Technologie und die Endstufe in UHC-MOS Single Pull Technologie bestehen. Letztere wurde weiter nach dem Vorbild des A110 neu abgestimmt. Mit dabei ist der Endstufen-Direkteingang, um auch als potenter Partner in Surround-Setups zu dienen.

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Das können wir nur applaudieren. Übersichtliches Innenleben mit hochwertigen Baugruppen, Alu-Kühlkörper und zwei Trafos

Die beiden Transformatoren im Detail

Groß dimensionierte Elkos

Sehr sorgfältiger Aufbau auch im Detail

Der PMA-1700NE bringt es auf 140 Watt pro Kanal an 4 Ohm und beschallt durch das souveräne Leistungsvermögen auch größere Hörraume. Wie wir aus der Vergangenheit wissen, sind gerade die größeren Denon Stereoverstärker äußerst potent und arbeiten auch mit durchaus leistungshungrigen Lautsprechern zusammen. Zum Ausstattungsumfang gehört auch das von Denon selbst entwickelte Advanced AL32 Processing Plus, das digitale Audioquellen mit hohen Auflösungen von bis zu 384 kHz/32-Bit. Die Algorithmen ersetzen Informationen, die während der digitalen Aufnahme unterschlagen wurden, und stellen auf diese Art eine präzise Gesamtwiedergabe sicher. Der USB D/A-Wandler erfreut durch enorme Leistungsfähigkeit. 

Rückseite

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Yamaha True X 800x600

Äußerst hochwertige Lautsprecherkabel-Anschlüsse

Der DAC des Vollverstärkers unterstützt hochauflösende Audiosignale mit bis zu 11,2 MHz (Quad-DSD) beziehungsweise mit bis zu 384 kHz/32-Bit (PCM). Ein weiteres Merkmal des Modells ist die besonders exakt arbeitende elektronische Lautstärkeregelung. Balance- und Klangregelung erfolgen genauso auf der elektronischen Ebene. Denon verspricht für Zweifler sofort, dass die "analoge Anmutung früherer Generationen erhalten bleibt". Vinyl-Liebhaber wrrden mit dem PMA-1700NE ebenfalls glücklich. Der einbebaute Phono-Vorverstärker ist der ideale Partner sowohl für MM- als auch für MC-Systeme, Dadurch entfällt der zusätzliche Kauf eines Phono-Pre-Amplifiers.

Wenden wir uns nun der digitalen Seite zu. Ein koaxialer Digitaleingang und zwei optische Digitaleingänge sind vorhanden, PCM wird mit bis zu 192 kHz/24-Bit unterstützt. Der schon weiter oben erwähnte Endstufen-Direkteingang findet beim ein oder anderen Anwender bestimmt Verwendung, denn mit dessen Hilfe kann man den PMA-1700NE als exzellente Endstufe im Heimkino-Einsatz einsetzen. Nützlich in der täglichen Praxis ist auch die nächste Funktion: Der Verstärker schaltet sich automatisch ein, sobald er digitale Audiosignale wie z.B. dem TV-Gerät erhält. 

Bedienelemente: Oben Standby-Knopf, es folgen Analogmodus, Source Direct und MM/MC-Umschalter. Darunter: Bass, Höhen, Balance

Kleines, sauber integriertes Display

Großer, leider nicht gerasterter Lautstärkeregler, der etwas eiert

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Die Bedienung gestaltet sich dank des kleinen Displays und der verschiedenen Bedienelemente mit sauberem Druckpunkt übersichtlich und einfach. 

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