XXL-TEST: Canton Smart Amp 5.1 (V2) - 2021er Edition mit Apple AirPlay 2 und HDMI eARC

Der Canton Smart Amp 5.1 mit sechs eingebauten Endstufen und Decoding für Dolby Atmos und DTS-HD ist nun in der zweiten Auflage erschienen, die nun als Neuerungen HDMI eARC und Apple AirPlay 2 besitzt. Wir haben, obwohl sich die Anzahl der Unterschiede zum schon längst getesteten Vorgänger in einem sehr übersichtlichen Rahmen  bewegt, uns nochmals für einen Test entschieden, da wir den Vorgänger in klassischer 5.1 Konfiguration gestestet haben, beim jetzigen Modell aber auf ein 3.1.2 Setup gehen werden. Da der Smart Amp in der ersten und in eder zweiten Generation über sechs und nicht über sieben Endstufen verfügt, ist ein 5.1.2 Setup nicht möglich, denn dieses benötigte sieben Endstufen. Natürlich aber kann man auch mit dem Smart Amp ein vollwertiges Atmos-Setup, z.B. in 5.1.2. oder in 7.1.2, erstellen, da noch weitere aktive Lautsprecher vom Smart Amp 5.1 wireless angesteuert werden können.

Aus seitlicher Perspektive

Weitere Merkmale umfassen Google Chromecast built-in, die flexible Möglichkeit zur Erweiterung mit weiteren Canton Smart Produkten, und natürlich wahlweise die kabelgebundene oder drahtlose Einbindung ins Heimnetzwerk. Bluetooth 4.0 ist ebenfalls Bestandteil der Ausstattung. Die Systemleistung liegt bei satten 600 Watt. Der Smart Amp 5.1 der zweiten Generation geriet mit 2,64 kg recht leicht - die leidtungsstarken Class D Digitalendstufen brauchen keine großen, schweren Transformatoren und keine ausladenden, schweren passiven Kühlelemente wie Verstärker mit analogen Endstufen. Die Abmessungen: 24,5 cm breit, 12 cm hoch, und 15,4 cm tief. Aufgrund der Tatsache, dass die Ausstattung erweitert wurde und zahlreiche elektronische Bauteile deutlich teurer geworden sind, beträgt der Preis der zweiten Generation nun immer noch moderate 849 EUR. 

Verarbeitung

Sauberes Finish im Detail, schräge Ansicht

Das Markenlogo ist aufgedruckt, das wirkt etwas arg einfach

Edle Glasplatte oben

Formschöne, silberne Gerätestandfüße

Leider hat Canton bei der zweiten Generation das Display nicht getauscht

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Der Canton Smart Amp 5.1 präsentiert sich in der zweiten Generation optisch und hinsichtlich der Verarbeitung auf dem identischen Niveau zum Vorgänger. Die optische Erscheinung ist komplett schlicht, nur ein Display (das besser auflösen könnte) befindet sich auf der Gerätefront, die in Matt gehalten ist. Oben liegt eine edle Glasplatte auf. Die Spaltmaße sind überall gleichmäßig und klein. Unter dem AV-Verstärker sind kleine, hochwertige silberne Füße zu finden. Oben links auf der Frontblende befindet sich das Canton-Logo, welches nur gedruckt ist. Hier würden wir uns eine hochwertigere Lösung wünschen. Die Rückseite ist gut verarbeitet, alle Anschlussbuchsen sitzen fest und sind gerade eingepasst.

Fernbedienung

Schraubanschlüsse von normaler Qualität

Schon fast ikonisch schlichtes Design

Die im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung ist relativ kompakt, wirkt aber trotzdem durch die recht große Höhe etwas klobig. Die Tasten auf der Fernbedienung sind angenehm gummiert. Arbeitswinkel und Reichweite sind in Ordnung, der Arbeitswinkel könnte aber noch etwas größer sein. 

Anschlüsse

Rückseite komplett

Anschlüsse im Detail

Es finden sich sechs analoge Lautsprecherkabel-Anschlussterminals in Schraubausführung, drei HDMI-Eingänge, ein HDMI-Ausgang mit eARC, eine USB Service-Buchse, ein Cinch-Stereo-Analog-Eingang, ein optischer sowie ein koaxialer Digitaleingang, eine Ethernetbuchse und ein Subwoofer-Pre-Out.

Menu

Drückt man die "M" Taste auf der Fernbedienung, kommt man ins Menü, welches sich folgendermaßen gliedert:

  • Lautsprecher-Einstellung: Kanalpegel (in 1 dB-Schritten), Lautsprecher-Abstand (in 10 cm Schritten), DRC, Sprachverständlichkeit, EQ (Front, Center, Surround, Rear, Top, Sub, jeweils EQ1/Aufstellung der LS frei im Raum, EQ2/Aufstellung der LS an einer Rück- oder Seitenwand, oder EQ3/Aufstellung der LS in einer Raumecke), X-Over kleine Lautsprecher, Subwoofer Setup (Subwoofer-Phasenlage, Sub Stereo, Stereo-Sub X-Over), Raumhöhe (wichtig wegen Dolby Atmos), Gerätehöhen (Front Upfire, Rear Upfire, in 10 cm Schritten), Klangeinstellung (Bass, Mitten, Höhen).
  • System-Einstellung: Schlummerfunktion (Aus, 15/30/45/60 Minuten), IR Menü (IR Lernen, Direkter Eingang, IR Löschen), HDMI CEC ein/aus, Standby-Modus (Auto, Manuell, Netzwerk), Eingangskonfiguration (Ab Werk: ARC-TV, HDMI1-BDP, HDMI2-SAT, HDMI3-PS, OPT-CD, COAX-DVD, AUX-AUX), Verstärkung Analog (0 bis 6 dB in 1 dB-Schritten), Eingangswahl (Manuell/Auto), Lia-Sync (0 bis 200 ms, in 10 ms Schritten), maximale Lautstärke (maximalen Pegel definieren), Wiedergabemodus (Pure Direct, Party, Discrete, Night), 3D-Audio (Stärke des Effektes: Gering, Normal, Stark), Displayeinstellungen (Sprache, LED Blinken, Datenstromanzeige, Slave Display), Zurücksetzen auf Werkseinstellung.
  • Netzwerkeinstellung: Netzwerkverbindung (WLAN oder LAN), Netzwerk Reset
  • Funkeinstellung: HF Sendeleistung (Eco, Mittel, Max), HF Kanal (Auto, 5.2 G1, 5.2G2, 5.2G3, 5.8G1, 5.8G2, 5.8G3), Bluetooth Setup (Kopplungsmodus, BT Auswahl, BT Reset, Automatische Wiedergabe), Funk Reset.
  • Ausgangskonfiguration: Lautsprecherkonfiguration (Front L&R, Center, Surround L&R, Rear L&R, Top Front L&R, Top Rear L&R, Sub. Je nach Lautsprecher, kann man wählen: Large, Small, Smart/Canton Smart Aktivlautsprecher, Aus. Bei Front L&R ist "Aus" verständlicherweise nicht verfügbar. Bei den Top Front & Top Rear-Lautsprechern für den Atmos-Betrieb kann man zwischen Upfiring-Modulen und Deckenlautsprechern wählen. Lautsprecherzuordnung: Hier werden die Lautsprecher den entsprechenden Anschlüssen zugeordnet. 
  • System Info: Firmware Info, Netzwerk Info

Menü - Screenshots

Hauptmenü

Lautsprecher-Einstellung

Kanalpegel

Lautsprecher-Abstand

EQ

Klangeinstellung

Systemeinstellung

Lautsprecher-Setup, Größen und Umfang der LS-Konstellation

Wiedergabemodi

Lautsprecherzuordnung

Das OSD ist schlicht gehalten, es gibt lediglich textbasierte Menüs, keine Grafiken. Noch nützlicher wären die Menüs, wenn es zusätzlich Hilfetexte zu der Verwendung einzelner Funktionen gäbe. 

Klang 

Was kann das kompakte Kraftpaket akustisch?

Lichtmond, BD "The Journey", Dolby Atmos:

Wie schon einleitend erwähnt, testen wir den Smart Amp 5.1 diesmal in einer 3.1.2 Konfiguration, also mit Top Firing-Modulen vorne und ohne Surround-Speaker. Eine gar nicht so unübliche Konfiguration, da manche Anwender schlichtweg keinen Platz haben, sich hinten Surround-Lautsprecher aufzustellen. Also starten wir durch mit der Dolby Atmos-Tonspur der "The Journey" Blu-ray von Lichtmond, und hier mit den Tracks "The Journey 1", "The Journey 2" und "Flowing Like A River". Als Frontlautsprecher verwenden wir die Canton Vento 886 DC (letzte Generation), als Center den Canton Vento 866.2, die Top-Firing-Module Elac 3030 und dazu den Canton Sub 1500R. Hier sind wir sehr angetan von der dichten Räumlichkeit und der Effektfülle. Obwohl hinten keine Lautsprecher verwendet werden, haben wir den Eindruck, dass wir nahezu komplett von Klang umgeben sind. Der Smart Amp 5.1 arbeitet nahezu optimal mit dem SUB 1500R zusammen, die Übergänge, das Volumen, die Klarheit im Bassbereich haben uns absolut überzeugt.

Hohe Pegel sind kein Problem - auch wenn man beim sehr kompakten Smart Amp 5.1 zunächst zurückhaltend ist, weil man es nur schwer für  möglich hält, was aus diesem kleinen Kasten für Pegel freigesetzt werden können. Aber nicht nur Basskraft und Pegelfestigkeit überzeugen uns, auch die Struktur bei den ganzen akustisch-elektronischen Effekten ist hervorragend. Der Smart Amp 5.1 liefert stets eine authentische, glaubwürdige Präsentation ab, und er präsentiert sich tonal als sehr ausgewogen. Zumindest bei der Blu-ray nehmen wir auch bei gehobener Lautstärke keine störende Schärfe oder harsche Elemente wahr. Das Klavier, aber auch die Stimmen glänzen durch Klarheit und Transparenz, mit deutlich erkennbaren Strukuren. Insgesamt eine richtig reife, zugleich aber fesselnde und dynamische Vorstellung des Canton Smart Amp 5.1 V2 

Missionn Impossible, Rogue Nation, englisch Dolby Atmos, Filmbeginn und Wien-Sequenz

Direkt am Anfang des Films müssen Ethan Hunt und sein Team in Weißrussland verhindern, dass ein Militär-Airbus A400 mit gefährlicher Ladung an Bord seinen Zielort erreicht. Der Dialog zwischen Benji und der Zentrale kommt sehr gut heraus, der Smart Amp 5.1 bildet Stimmen lebendig und klar ab, was man auch an Luthers sehr spezieller Stimme nachvollziehen kann. Der Music Score, der den Spannungsbbogen wesentlich mitträgt, wird mit Nachdruck und hoher räumlicher Konzentration übertragen. Die Startgeräusche der Militärmaschine mit den dröhnenden Turboprop-Triebwerken bildet der Smart Amp 5.1 mit genau der richtigen Mischung aus Kraft und Präzision ab. Dabei wird der Music Score sauber mit eingebunden. Die Zusammenarbeit mit dem Sub 1500R ist auch diesmal wieder hervorragend, sodass der Eindruck eines äußerst potenten Bassbereichs entsteht, der sich auch im 30 Quadratmeter messenden Hörraum sehr gleichmäßig ausbreitet. Details wie das Umlegen der Schalter im Cockpit des Airbus oder akustische Warnmeldungen arbeitet der Canton AV-Verstärker zuverlässig und impulstreu ein.

Wechseln wir nun zur Wien-Sequenz. Die österreicherische Hauptstadt beziehungsweise ihre Skyline bei Nacht erscheint, dazu ertönt kurz klassische Musik. Der Smart Amp 5.1 V2 ist sofort auf der Höhe und modelliert eine breite Front-Klangkulisse in allen Dimensionen heraus. Auch, als im Anschluss Benji an einer U-Bahn-Station gegenüber der Wiener Staatsoper auftaucht, begeistert die dynamische Geräuschkulisse: Der herausfahrende Zug, das Murmeln der Menschenmenge in der Station, der kurze Dialog zwischen Ethan und Benji. Der Smart Amp 5.1 V2 schafft es auch in Sequenzen, in denen keine großen Effekte vorkommen, eine dreidimensionale, frei aufspielende Klangkulisse zu präsentieren. Nun folgt der Szenenwechsel - vor der Oper kommt gerade der österreichische Bundeskanzler mit seiner Ehefrau im Dienst-Maibach an. Das Blitzlicht-Gewitter der Pressefotografen dokumentiert der Canton Mehrkanal-Verstärker exakt und mit  sehr guter räumlicher Wirkung. Dann geht es ins Innere des Opernhauses, in dem in Kürze Puccinis "Turandot" aufgeführt wird. Die Dialoge der Techniker im Kontrollraum, die Sicherheitskontrolle der Musiker, all dies erfasst der Smart Ampo 5.1 nicht nur sauber, sondern arbeitet es auch mit hoher Geschwindigkeit in den tonalen Gesamtzusammenhang ein.

Als nun die Oper beginnt, beeindruckt uns das hessische Kraftpaket mit einer überraschend kultivierten Stimm- und Instrumentalabbildung: gerade die Qualität der Stimmen der Opernsängerinnen und Opernsänger ist überraschend hoch angesiedelt. Das Orchester wird ebenfalls vielschichtig zur Geltung gebracht, die Einsätze des komplettenn Orchesters haben auch die nötige Substanz. Im weiteren Verlauf liefert sich Ethan hoch oben über der Bühne eine Schlägerei mit seinem Widersacher - und weiter unten setzt sich die Oper auf der Bühne fort. Der Smart Amp 5 1V2 bekommt beide parallel stattfindenden akustischen Ereignisse sehr gut in den Griff und schafft es zugleich, eine homogene Gesamtdarstellung abzuliefern. Später, beim Angriff auf den Bundeskanzler, stellen die Endstufen des Verstärkers bei den Schüssen die erforderliche Kraft ohne Verzögerung bereit: Mit Nachdruck und hoher Durchschlagskraft ertönen die Schüsse. 

Apple AirPlay 2, über Apple uTunes: 

AirPlay 2-Wiedergabe von iTunes

Bei unserer 3.1.2 Konfiguration haben wir die Modi Movie und Music zur Verfügung. Wir verwenden "Music". In beiden Betriebsarten läuft das System komplett in 3.1.2 Konfiguration, die Top-Firing-Module sind demnach auch in Aktion. Die Erkennung des Smart Amp 5.1 über AirPlay 2 funktionierte ohne Schwierigkeiten, und sofort konnten wir Tracks aus unserer iTunes-Mediathek und von Apple Music wiedergeben. So den 90er Jahre Eurodance-Charthit "Da Beat Goes" von Red 5:  Mit sehr nachdrücklichem Bass, ausgezeichneter Einarbeitung der beiden Top Firing-Module und einer dichten Räumlichkeit insgesamt trumpft der Smart Amp 5.1 der neuesten Generation hier auf. Mit solidem Bass und einer wiederum tadellosen Räumlichkeit kommt "Celebrate Youth" von Rick Springfield zur Geltung. Dieser Track ist nicht einfach, da das Quellmaterial recht spitz im Bereich der oberen Mitten abgestimmt ist, und die Wiedergabe bei komplett analytisch ausgelegten Devices sehr harsch erfolgen kann.

Natürlich, gewisse Einflüsse dieser Art sind auch bei der Wiedergabe über den Smart Amp 5.1 zu vernehmen - allerdings recht deutlich zurückgenommen. Man kann mit Cantons kompaktem Verstärker zudem problemlos in gehobener Lautstärke hören, ohne dass es zu aggressiv in den oberen Mitten wird, und die Stimme hat auch dann immer noch klare Konturen. Sehr erstaunt waren wir bei "I Belong To You" von Eros Ramazzotti & Anastacia: Beide Stimmen bringt er in einer Klarheit heraus, die wir nie erwartet hätten. Auch die Instrumente werden detailreich erfasst, und die Trennung der vokalen von den instrumentalen Anteilen ist stets ausgezeichnet, auch bei 70 Prozent des maximal möglichen Pegels. Wieder auffällig ist die sehr gelungene Räumlichkeit des "Music" DSP-Programms.

AirPlay 2 Wiedergabe bei Spotify

Auch, wenn man Spotify verwendet, kann die Wiedergabe über AirPlay 2 erfolgen, und dies funktioniert mit dem Smart Amp 5.1 V2 ohne Schwierigkeiten. Beim Klaas-Remake des 90er Jahre Eurodance-Hits "Hymn" (von Music Instructor) punktet Cantons kompakte Klangzentrale wieder mit einer präzisen Ansteuerung des aktiven Subwoofers, mit einer sehr gut auf den Punkt gebrachten Stimmwiedergabe und einer hohen atmosphärischen Dichte. Insgesamt beeindruckt uns der Smart Amp 5.1 V2 hier zu nahezu 100 Prozent und liefert eine eindrucksvolle Performance ab, die sich hinter keinem ausgewachsenen AV-Verstärker-/Receiver verstecken muss. 

Konkurrenzvergleich

Denon AVR-X1700H/1700H DAB: Wahlweise mit (679 EUR) oder ohne (659 EUR) DAB-Tuner begeistert der Denon AVR-X1700H mit seiner üppigen Ausstattung. Audyssey Lautsprechereinmess- und Room EQ-System, Heos-Modul, Einrichtungsassistent, Decoder unter anderem für Dolby Atmos und DTS:X, Kompatibilität zu relevanten Sprachassistenten sowie satte 7 x 145 Watt an Leistung stehen auf der Habenseite. Der Denon ist im klassischen Rastermaß gehalten und somit um einiges größer als der Smart Amp 5.1. Chromecast fehlt beim Denon, der Apple AirPlay 2 und die hauseigene Heos Technologie mitbringt. Die Anschlüssbestückung des 1700H ist ausgezeichnet, und dasselbe gilt auch für den Klang. Der Canton Smart Amp 5.1 wächst hier aber über sich hinaus: Ok, er bringt eine Endstufe weniger mit, aber er klingt homogener, zugleich entschlossener. Schon krass, wie gut das kleine Kraftwerk aus dem Taunus in der Praxis funktioniert. Wer Vollausstattung und hohen Bedienkomfort sucht, greift zum Denon, wer kultiviert-kraftvollen Klang mit kleinstmöglichen Abmessungen kombinieren möchte, nimmt den Canton. 

Bluesound Powernode 2021: Wem zwei Kanäle reichen, der fährt mit dem flachen, schicken und akustisch extrem starken Bluesound Powernode der 2021er Generation goldrichtig. HDMI für den direkten Anschluss an den TV ist mit dabei, ebenso das ultraflexible BluOS-Modul. Natürlich fehlen weder Bluetooth noch AirPlay 2. 

Fazit

Auch in der zweiten Generation setzt der Canton Smart Amp 5.1 Akezente und kann praktisch ohne Abstriche empfohlen werden. Die kompakten Abmessungen und die dezent-schlichte, aber edle Optik überzeugen nach wie vor. Die Ausstattung ist praxisgerecht, dass nach wie vor DTS:X fehlt, halten wir für weniger wichtig - praktisch alle VoD-Inhalte liegen, wenn in 3D Audio, dann in Dolby Atmos vor, nur sehr wenige Inhalte in IMAX Enhanced (welches auf DTS:X basiert). Dass nun HDMI mit eARC an Bord ist, ist genau wegen besagter Streamingdienste essentiell wichtig, denn nun kann auch die Lieblings-Serie von Netflix oder Apple TV in Dolby Atmos auf den Smart Amp 5.1 V1 übertragen werden. Das ging bei der ersten Generation nicht, da hier nur HDMI-ARC vorhanden war. Auch Apple AirPlay 2 ist jetzt in der Feature-Liste enthalten - zusammen mit dem schon in der ersten Generation verbauten Chromecast-Modul ist der Canton-Verstärker nun auch hinsichtlicht der Streaming-Flexibilität voll auf der Höhe. Akustisch begeisterte bereits die erste Generation, und das Modell der zweiten Generation ist ebenfalls klanglich exzellent. Wir haben diesmal nicht, wie beim ersten Test, in einer 5.1 Konfiguration getestet, sondern in 3.1.2, und sind von Räumlichkeit, Klarheit, der akustischen Kultur und der Pegelfestigkeit begeistert. Kleine Kritikpunkte umfassen das Display mit zu geringer Auflösung und die OSD-Menüs ohne Hilfetexte.

Exzellenter Klang, enorm hoher praktischer Nutzwert und edle Optik auf kleinstem Raum

AV-Verstärker bis 1.000 EUR
Test 26. Dezember 2021

 

Test: Carsten Rampacher
Bilder: Philipp Kind
Datum: 26. Dezember 2021

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