TEST: Teufel ZOLA - Individualisierbares USB Gaming-Headset mit hoher Performance zum fairen Preis?

Für knapp 130 Euro bietet Teufel seit kurzem das neue Gaming-Headset ZOLA in zahlreichen möglichen Farbkombinationen an. Zwei Grundfarben und sechs Farbsets ermöglichen zahlreiche Kombinationen von "zeitlos über hip bis abgefahren". Schicke Optik ist natürlich nur eines der Attribute, die der schicke Spiele-Kopfhörer bieten möchte. Allem voran steht hohe Klangqualität mit ausgeprägter Präzision und Räumlichkeit. Dafür soll ein 40 mm großer Linear-HD-Treiber verantwortlich zeichnen. Integriert ist auch DTS Headphone X 2.0 für 7.1-Binaural-Surround-Sound am PC. Zusätzlich zum Computer kann man das ZOLA aber auch zusammen mit Playstation, Switch und Xbox oder am Smartphone und Tablet verwenden. Für die klare und transparente Sprachübertragung im VoiceChat sorgt ein Kondensatormikrofon mit spezieller Richtcharakteristik. Dieses sitzt an einem Mikrofonarm, den man justieren oder gar komplett abnehmen kann. Eine dicke Polsterung und das geringe Gewicht garantieren, so der Hersteller, hohen Tragekomfort, von dem auch Brillenträger profitieren sollen. Das ZOLA ist im Teufel Webshop sowie in allen Teufel Stores ab sofort erhältlich.

ZOLA ist in vielen unterschiedlichen Farbkombinationen erhältlich

Das zunächst auffälligste Merkmal des ZOLA ist zweifellos die große Farbauswahl. Die Grundfarben lauten Dark Gray und Light Gray. Die lassen sich beim Kauf aber mit einer der sechs Accessoire-Farben kombinieren, so dass bereits auf diese Weise insgesamt zwölf individuelle Kombinationen möglich sind. Ohrpolster und Cover außen auf den Ohrhörern sowie der Mikroschutz sind neben Light Gray und Dark Gray auch in Coral Red, Golden Amber, Grape & Aqua sowie Teal & Lime erhältlich. Die Ohrpolster und der Mikroschutz sind im Set sowie als separates Zubehör in allen sechs Farben zu haben und erweitern die Kombinationsmöglichkeiten damit zusätzlich.

So kommt das ZOLA nach Hause

Kopfhörer ohne Ohrpolster

Dicke, komfortable Ohrpolster

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Einzelansicht

Cover der Hörerschale

Einzeln, semi-transparent

Lieferumfang

Hat man sich denn einmal für eine Variante entschieden, kann man sich an einem überaus solide verarbeiteten Headset mit ansprechender Haptik erfreuen. Der Kopfhörer ist zum Teil aus Kunststoff und zum Teil aus Metall gefertigt. Während die obere Bügelabdeckung und die Hörerschalen sowie die Cover aus Kunststoff bestehen, sind die Gelenke inklusive Verstellmechanismus aus Metall, schwarz lackiert. Das Plastik fühlt sich keinesfalls billig an und das Metall wirkt ebenfalls recht massiv und solide. Gut gefällt uns die Gewebeummantelung der Kabel, die sich direkt am Kopfhörer und am steckbaren Mikrofon befinden. Das Mikrofon sagt uns ebenfalls zu und ist sehr handlich. Es lässt sich stufenlos justieren und bleibt recht zuverlässig in seiner Position. Der Aktionsradius ist nicht enorm, aber für den Sprachchat passt es wunderbar und auch ein Wegklappen nach unten ist problemlos möglich. Die Ohrpolster sind, wie vom Hersteller versprochen, wirklich dick und machen einen richtig komfortablen Eindruck. Sie bestehen, wie das Kopfband, aus Stoff und weisen eine attraktive Strukturoptik auf. Auch das Kopfband erscheint nahtlos mit dem Kopfbügel verbunden und macht einen sehr komfortablen Eindruck.

Mikrofon mit Cover

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Weitere Einzelansicht des Mikrofons

Mikro am ZOLA

USB-Adapter

Mit Klinkenanschluss

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Inline-Fernbedienung am Kabel

Mute-Button

Lautstärkeregler

Aufgrund der großen Farbauswahl kommt der Teufel ZOLA als eine Art Bausatz beim Kunden an. Der Kopfhörer selbst muss natürlich nicht zusammengestückelt werden, aber Ohrpolster, Hörerschalen-Cover, Mikrofon, Mikrofon-Cover und natürlich das Kabel mit der Inline-Fernbedienung und der USB-Adapter sind einzeln verpackt. Zunächst muss man also die Hörerschalen-Cover anklipsen und die Ohrpolster mit den Hörerschalen verbinden. Bei den Covern funktioniert das wirklich einfach und mit einem vernehmbaren Klickgeräusch rasten sie bei unserem farblich sehr schlichten Modell ausgezeichnet ein. Man sollte darauf achten, dass sowohl das "T" auf den Hörerschalen als auch die Cover selbst bei der Anbringung sauber sind. Das Innere kann man logischerweise im Nachhinein nicht mehr säubern und da man durch den mittleren Teil der Cover hindurchsehen kann, sind Fingerabdrücke o.ä. dann erkennbar. Die Cover passen auch nur auf eine der beiden Hörerschalen, da sie kleine Aussparungen für die Kordel im unteren Bereich der Hörerschale aufweisen. Diese kleine Textilschnur ist tatsächlich nur integriert, um die Cover wieder komfortabel abnehmen zu können. Und das ist auch sinnvoll, ohne die Schnur kriegt man die Cover nur durch rohe Gewaltanwendung wieder ab. Etwas umständlicher ist die Anbringung der Ohrpolster, geht aber auch binnen weniger Minuten vonstatten. Die Ohrpolster sind mit einer feinen Gummilippe ausgestattet, die am entsprechenden Schlitz an den Hörerschalen des ZOLA eingeführt wird. Hat man dies erledigt, sitzen die Ohrpolster wirklich exzellent auf dem Kopfhörer und schmiegen sich nahezu völlig nahtlos an die Hörerschalen an. Das Anbringen des Mikrofons ist dann nur noch Makulatur. Einfach den Klinkenstecker, übrigens wirken alle Stecker und Anschlüsse solide und robust, einstecken - fertig!

Auffällig ist auch das beiliegende Kabel. Wir haben zunächst erwartet, dass dem ZOLA vermutlich ein USB-Kabel und ein zusätzliches Klinkenkabel für die Verbindung mit den genannten Spielekonsolen beiliegt. Dem ist aber nicht so. Der Kopfhörer ist mit lediglich einem Kabel mit Klinkenanschlüssen ausgestattet, welches auch die Fernbedienung integriert hat. Je nachdem, woran man den Kopfhörer dann anschließt, verwendet man nur das Kabel oder zusätzlich den beiliegenden Adapter von Klinke auf USB. Das Anschlusskabel verfügt nicht über eine Gewebeummantelung, macht aber ebenfalls einen ganz guten Eindruck. Auf den Anschlüssen sind Markierungen zum Arretieren des Kabels erkennbar, eine entsprechende Befestigungsfunktion scheint aber nicht vorhanden zu seinDie Fernbedienung ist sehr kompakt, besteht aus Kunststoff und bringt einen Clip, ein einfaches ungerastertes Drehrad für die Lautstärkeeinstellung und einen Mute-Knopf zur Stummschaltung des Mikrofons mit. Auch am USB-Adapter ist ein Knopf mit der Beschriftung "7.1" integriert. Damit lässt sich der 7.1-Binaural-Surround-Sound direkt aktivieren bzw. deaktivieren.

Nach dem Zusammenbau wirkt alles "wie aus einem Guss"

Cover sitzt sehr gut, auch sichtbar das Metallgelenk

Einer der wenigen Kritikpunkte: Die Aussparungen können etwas "fransig" wirken

Übrigens: Auch in der schlichten, grauschwarzen Variante ohne Farbtupfer macht das ZOLA eine gute Figur und wirkt sehr elegant. Das Teufel-T im Chrom-Look unter den semi-transparenten Covern wirkt nahezu understated, weist den Kopfhörer aber doch klar als Teufel-Produkt aus. Nicht ganz zum edlen Auftritt passen die nicht 100% sauberen Ränder der Ausschnitte für den Kabel-/bzw. Mikrofonanschluss. Bezogen auf den Gesamtauftritt ist das aber kein K.O.-Kriterium. Im Gegenteil, bei einem so modularen Konzept ist dies zweifellos Meckern auf hohem Niveau und man kann eher lobenswert erwähnen, dass der Kopfhörer sonst wirklich wie aus einem Guss erscheint.

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