HOME CINEMA TRENDS 2019: So geht Heimkino! Vorführungen bei den Sound Brothers mit Top-Komponenten und leistungsfähigen Kompakt-Lautsprechern

Ein besonders interessanter Themenpunkt auf der Sound Brothers Messe in Kassel sind für uns natürlich jedes Jahr die interessanten Vorführungen, die abseits der Show-Fläche in separaten Räumen stattfinden. Neben einer attraktiven Auswahl an Filmbeispielen stehen hier auch stets Ansprechpartner der jeweiligen Hersteller sowie der Sound Brothers zur Verfügung, um auftretende Fragen direkt beantworten zu können.

Für eine exzellente visuelle Darstellung trägt der JVC DLA-N7 Sorge

Heute haben wir zwei Demos ausgewählt, die uns besonders beeindruckten. Natürlich darf das Referenz-Heimkino im 6. Stock nicht fehlen. Hier warten wieder absolute Top-Komponenten von Quadral/Aurum auf uns, das akustische Feuerwerk scheint garantiert. Ums Bild kümmert sich auch 2019 wieder ein JVC-Exemplar der Extraklasse - der DLA-N7.

Elektronik

Vorstufe Yamaha CX-A5200

Aurum M10

Sony übernimmt die Zuspielung

Bei der Elektronik setzt man bei den Brothers auf die auch von uns für hervorragend befundene Yamaha-Vorstufe CX-A5200. Bei den Endstufen, das lässt sich Quadral nicht nehmen, findet die Aurum-Elektronik M10 Einsatz. Die Zuspielung übernimmt Sony mit dem UBP-X800M2.

Die Lautsprecher-Komponenten kommen, wie bereits erwähnt, aus Hannover. Hier bleibt man vorne bei Bewährtem - und warum sollte man die monströse Titan 9 auch durch eine andere Komponente ersetzen, hier ist für viele das Optimum zweifellos erreicht. 

Gleiches gilt für den Center-Lautsprecher. Der Base Titan besitzt zwar ein sehr ausladendes Format, für uns gibt es im Heimkino-Bereich aber keine Alternative. Als Surrounds dienen die Modelle VULKAN und als Subwoofer - braucht man die zusammen mit den Titan 9 überhaupt? - zwei mal der bärenstarke ORKUS.

Massiv: Aurum Titan 9

Fuß der Titan 9

Ausnahme-Talent: Titan Base

quadral ORKUS

Dieser Absatz aus dem letzten Jahr gilt auch 2019 und ist ohne jede Änderung gültig:

Die pro Stück ab 8.000 EUR kostende, klanglich über jeden Zweifel erhabene Quadral Aurum Titan 9 mit dem in Hannover gebauten quSense-Bändchenhochtöner, großen Altima Chassis für den Mittelton- und Bassbereich und dem bewährten Druckkammer-/Bassreflex-Arbeitsprinzip ist zusammen mit dem Titan Base, einem der weltbesten Center (Bestückung wie Titan) für die Frontbeschallung verantwortlich.

Doch jetzt zur Praxis: Bevor wir uns an ein Filmbeispiel machen, legen die Revolverhelden zusammen mit Das Bo "Darf ich bitten?" auf und wie nicht anders erwartet zünden die Aurum-Komponenten in Kombination mit der leistungsfähigen Elektronik ein Feuerwerk an Emotionen. Selbst im nicht optimalen Raum wird hier ein sensationell mitreißendes Erlebnis mit exzellenter Stimmwiedergabe geboten. Die Bassgewalt, man kann es nicht anders formulieren, ist brutal und gewaltig. Die Kombination aus Titan 9 und Orkus weiß zu begeistern, der Orkus greift nur chirurgisch ein, dann spürt man aber durchaus die wenigen dB mehr in den tiefsten Bereichen. Selbst hartgesottene Enthusiasten gehen hier nicht ohne Gänsehaut aus der Demo.

Aufbau im Referenz-Heimkino im 6. Stock

Etwas massenkompatibler geht es dann weiter mit "Bohemian Rhapsody". Zunächst die Szene, in der das Riff von "Another One Bites the Dust" endgültig in einem Song vollendet wird. Schon nach den ersten Sekunden wird die weitläufige Bühne spürbar und natürlich begeistert der Base Titan wieder mit einer überragenden Vokalstimme, dieses mal in Form von Freddy Mercury. Die leichte Schärfe der Percussion-Elemente wird ebenfalls erfasst und die Bassdrum kommt sofort und präzise.

Weiter geht es mit dem Abschlusskonzert auf der UHD Blu-ray. Schon das Eintauchen in die Zuschauermenge gefällt und man fühlt sich mitten ins Konzert in die 1985er Jahre hinein versetzt. Das Piano beginnt und begeistert mit perfekter Temperatur, auch die Anschlagdynamik nehmen wir wahr. Beim diesmaligem Einsetzen der Bassdrum wird klar, dass der Raum durchaus seine Schwächen aufweist. Mit einer derartigen Bassgewalt kann das 6. Stockwerk des WYNDHAM GARDEN nur mit einem leichten Beben umgehen. Wieder übernehmen die Orkus Woofer nur die tiefsten Frequenzen und greifen sehr präzise und knackig ein, ohne höhere Frequenzbereiche zu beeinflussen. Erneut eine superbe Darstellung der Komponenten von Quadral/Aurum und natürlich auch Yamaha.

Rückseite des JVC-Projektor

Frame Adapt HDR ist beim DLA-N7 natürlich verfügbar, wir berichteten von der IFA

Vornehmlich ging es hier um die akustische Darbietung, aber natürlich gefiel auch der JVC DLA-N7 mit einem überragend detailscharfen und kontrastreichen Bild. Das Software-Update mit Frame Adapt HDR war hier bereits aufgespielt und die unterschiedliche Helligkeit und das sehr breite Kontrastspektrum des JVC-Projektors konnte sich hier voll entfalten. Dies fiel z.B. besonders an den Scheinwerfern im Stadion des Queen Abschlusskonzertes auf. Zumal der Raum nicht absolut dunkel war und weiß gestrichene, reflektierende Wände besaß. Der N7 ist auch enorm stark, was eine natürliche Farbgebung angeht. Sehr authentisch, gefällt die leicht zurückgenommene Intensität des Kino-Krachers. Die Frame-Interpolation war aktiv, hat den Filmgenuss und die Wirkung nicht negativ beeinflusst, im Gegenteil. Beeindruckend wenig ist sie uns aufgefallen, störende Artefakte oder unsaubere Kanten haben wir nicht bemerkt.

Cabasse-Lautsprecher

Cabasse Eole 4 in Weiß

Schwarzes Modell einzeln

Abseits des Referenz-Heimkinos in der obersten Etage gab es noch weitere Vorführungen, von denen uns zwei weitere besonders begeistert haben. Zum einen war dies die Ultrakurzdistanz-Projektion mit dem neuen UHZ65UST, über die wir bereits hier berichteten, zum anderen eine Vorführung mit dem Sony VPL-VW270ES und Cabasse Eole 5.1-Komponenten. Der Sony Beamer ist leistungsstark und auch schon länger bekannt, keine Frage. Erstaunt hat uns hier die Performance der kompakten Eole 5.1 Lautsprecher, von denen wir zunächst aufgrund ihrer Größe nicht enorm viel erwartet haben.

Optionale Ständer

Subwoofer

Für die Bilddarstellung verantwortlich: Sony VPL-VW270ES

Hier wurden wir schnell eines besseren belehrt, die Cabasse-Lautsprecher haben bei Mad Max: Fury Road ein derartiges Spektakel veranstaltet, dass wir erstmal hinter der Leinwand nach weiteren, größeren Schallwandlern gesucht haben. Einen sehr authentischen Surround-Aufbau und trotz der Größe des Raumes eine sehr dichte, immersive Atmosphäre konnten wir erleben. Selbst der flache Subwoofer bietet für seine Größe einen überdurchschnittlichen Tiefgang und versorgt die Bühne mit einem massiven Fundament und solidem Volumen. Auch sehr gut setzten die Cabasse-Satelliten direktionale Effekte und traten insgesamt sehr geschlossen auf. 

Das Cabasse Eole 4 5.1-System ist bei den Sound Brothers für 899 Euro erhältlich, die Ständer gibt es optional. Es handelt sich bei den Satelliten um 2-Wege-Lautsprecher mit Koax-Chassis, die auch an der Wand montiert werden können. Der schlanke Subwoofer liefert 200 Watt und ist mit einem 8 Zoll Chassis mit Cellulose-Membran bestückt. Das Set gibt es in Weiß und Schwarz.

Vom sündhaft teuren Referenz-Heimkino bis hin zum kompakten 5.1-System für beengte Platzverhältnisse konnten wir bei den Sound Brothers in Kassel das ganze Spektrum erleben und waren von der gebotenen Performance, trotz oder gerade wegen des massiven Preisunterschiedes, absolut begeistert.

 

Special: Philipp Kind
Datum: 19. Oktober 2019

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