XXL-SPECIAL: JVC präsentiert "Frame Adapt HDR" mit D-ILA Projektor DLA-N7 im Referenz-Kino auf der IFA

JVC präsentiert auf der IFA in Halle 1.2 mit Hilfe eines D-ILA-N7B (z.B. in der GROBI Edtion für 7.999 EUR zu haben) die Vorzüge der neuen Firmware-Version für die drei D-ILA-Modelle DLA-N5 (5.999 EUR), DLA-N7 und DLA-N9 (17.999 EUR) bei der Darstellung von HDR-Material: Denn das absolute Highlight ist die exklusive neue Funktion „Frame Adapt HDR“, welche die Helligkeit von HDR10-Inhalten für jeden einzelnen Frame analysiert und automatisch an die optimale Helligkeit anpasst.

JVC DLA-N7

Das hat bei verschiedenen Sequenzen von "Aquaman" und bei in Sizilien erstellen Filmsequenzen einen im wahrsten Sinne des Wortes enormen Eindruck hinterlassen, perfekte Abbildung des HDR-Effekts mit feinsten Kontrastnuancen, zudem ein sehr natürliches, dynamisches Bild. Nie wirkt das Bild zu grell oder zu düster, immer ist die Balance nahezu optimal. Auch in komplexen Szenen, als z.B. Aquman unter Wasser in eine Höhle hinabtaucht, wird ein extrem gutes Differenzierungsvermögen offeriert. Kleinste Helligkeitsunterschiede kommen treffend heraus, was dazu führt, dass sich der Zuschauer mitten im Geschehen wähnt. Auch bei sehr hellen Bildern oder stark kontrastierenden Inhalten wirkt der DLA-N7 mit aktiviertem Frame Adapt HDR stets souverän und vermittelt einen sehr realistischen Bildeindruck. 

Für ein optimales Ergebnis müsste bei statischem HDR stets der "Picture Tone" angepasst werden

Dies übernimmt "Frame Adapt HDR"

Was hat dazu geführt, dieses "Frame Adapt HDR" zu entwickeln?

HDR-Videos werden inzwischen auf zahlreichen UHD Blu-rays und von Streaming-Diensten an-geboten. Jedoch unterscheiden sich die Produktionen teilweise erheblich in ihrer Helligkeit, so erscheinen manche Inhalte zu hell, andere wiederum zu dunkel. JVC stellte daher schon früh verschiedene Abhilfen für eine möglichst einheitliche Wiedergabe von HDR-Inhalten bei der Projektion zur Verfügung, diese reichen von der manuellen Gamma-Einstellung für eine Feinjustage der Helligkeit bis zu „Auto Tone Mapping“, welche die Helligkeitseinstellung automatisch auf der Grundlage der im Video enthal-tenen Mastering-Informationen (MaxCLL / FALL) anpasst.

Die  in der neuen Firmware enthaltene Funktion „Frame Adapt HDR“ geht jedoch einen wesentlichen Schritt weiter: Sie analysiert mit Hilfe eines von JVC entwickelten Algorithmus in Echtzeit jedes Einzelbild des HDR10-Inhalts in Bezug auf die maximale Helligkeit und passt den Dynamikbereich für eine optimale Bildprojektion entsprechend an.

Ob in dunklen oder Hellen Szenen...

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Mit dem Update liefert der JVC-Projektor stets ein authentisches Bild

Gleichzeitig werden Sättigung, Farbton und Helligkeit der Videodaten inspiziert und ebenfalls in einer Art und Weise korrigiert, dass möglichst wenig Farbverluste auftreten. Infolgedessen haben selbst bei gleichem Inhalt dunklere Szenen tiefere Schwarztöne und helle Szenen eine höhere maximale Helligkeit, ohne an Farbe zu verlieren. Die reproduzierten Bilder entsprechen somit weitaus mehr der menschlichen optischen Wahrnehmung, was sich mit bisheriger Projektor-Technologie nicht in dieser Weise realisieren ließ.

Da die „Frame Adapt HDR“ Funktion ihre Anpassungen anhand der analysierten HDR10-Eingangssignale vornimmt, werden nicht nur Videodaten mit integrierten Mastering-Informationen korrigiert, sondern auch alle anderen HDR10-Inhalte. Die Projektion der Videos erfolgt in einer derart dynamischen und hochwertigen Qualität, wie man sie noch nie zuvor gesehen hat.

Im Kino kommen außerdem Komponenten von Quadral zum Einsatz, hier ein Phase 9

Aurum Phase 9

Die neue Firmware ermöglicht zudem eine extrem feine Helligkeitsabstufung mit 18 Bit Genauigkeit. Statt den bislang üblichen Farbtiefen von 10 oder 12 Bit sind hier künftig Helligkeitsabstufungen mit einer Genauigkeit von 18 Bit möglich, was mehr als 262.000 darstellbaren Stufen je Farbe entspricht. Somit ist eine extrem präzise und gleichmäßige Abbildung aller Farbschattierungen vom tiefsten Schwarz bis zum hellsten Weiß gewährleistet.

Weitere im Upgrade enthaltene Verbesserungen: Die Bildeinstellungen lassen sich über eine neu gestaltete, übersichtlichere Oberfläche vorneh-men. Zudem werden künftig die anamorphen Linsen der DCR-Serie von Panamorph für den 16:9-Modus unterstützt. Die neue kostenlose Firmware der Version 3.10 für die Projektoren JVC DLA-NX9B, DLA-N7B und DLA-N5B/W wird ab November 2019 verfügbar sein und nach Erscheinen auf der globalen JVC Support-Webseite zum Download bereitgestellt.

Extrem bildstark: JVC DLA-N7

Was lässt sich zum DLA-N7 sagen? Er ist ein nativer 4K-Projektor mit D-ILA typischem Kontrast und exzellenter Farbdarstellung. Das 0,69 Zoll große native 4K D-ILA-Panel mit 3,8 µm Pixelabstand erreicht eine hoch­auflösende Darstellung von etwa 8,8 Mio. Pixeln (4096 x 2160 Pixel), somit wird die Full HD-Auflösung um das Vierfache übertroffen. Der enorme native Kontrast der 4K D-ILA Panels wird durch Reduzierung von Lichtstreuung mit aufwendiger Planari­sierungstechnik erreicht. Der nun fast lückenlose Pixelabstand ermöglicht einzigartige native 4K-Bilder mit glattem, detailliertem Bild ohne sichtbare Pixelstruktur auch auf übergroßen Heimkino Leinwänden.

Die Helligkeit beträgt beim DLA-N7 1.900 Lumen. Der Beamer verfügt über ein Ganzglas-Objektiv mit 65 mm Durchmesser, das aus 17 Elementen in 15 Gruppen besteht. Ein besonders authentisches, tiefes Schwarz wird durch ein natives Kontrastverhältnis von 80.000:1 realisiert. Der erweiterte Farbraum über DCI P3 erzeugt lebensechte Bilder reinen, exzellent gesättigten färben. Das optimierte Clear Motion Drive unterstützt 4K/60P (4:4:4) für eine scharfe, flüssige Darstellung bewegter Bilder. 

Stewart stellt die Leinwand

Die Leinwand kommt vom renommierten Spezialisten Stewart, die Elektronik für Ton und Bild von Yamaha (RX-A3080) beziehungsweise von Oppo (UDP-203). Der Oppo-Player wird leider nicht mehr gebaut, sehr wohl aber der edle Yamaha RX-A3080 (2.499 EUR), der hochwertigste AVENTAGE AVR mit dem charakteristischen fünften Standfuß. Als Wandler kommen ESS ES9026PRO Sabre DAC sowie SABRE9007S Ultra DAC zum Einsatz, die absolute Präzision bei der anspruchsvollen Digital/Analog-Wandlung liefern sollen. Darüber hinaus ist YPAO R.S.C. mit 3D und Mehrpunkt-Einmessung integriert und mit dem präzisesten 64-Bit-EQ ausgestattet. Bei den HDMI-Slots belässt man es praxisgerecht bei sieben Eingängen und drei Ausgängen, dafür hält der RX-A3080 einen XLR-Eingang sowie Pre-Out bereit.

Verwendete Elektronik: Yamaha RX-A3080 und Oppo UDP-203

Selbstredend ist auch der RX-A3080 mit Decodern für Dolby Atmos, DTS:X und dem Yamaha-eigenen Surround:AI bestückt greift auf die aktuelle Version des Cinema DSP HD3 Prozessors zurück, der für eine optimale Darstellung der zahlreichen DSP-Modi (für Kino, Musik, Entertainment und Gaming) sorgt. Für die Entwicklung der DSP-Betriebsarten vermisst Yamaha real existierten Räume wie Kirchen, Referenz-Kinosäle, Jazz-Clubs oder Konzerthallen. Bezüglich der entwickelten Leistung steht er ebenfalls an der Spitze: 150 Watt pro Kanal (8 Ohm) liefert er bei der aufwändigeren Messungen mit 2 Kanälen angesteuert, 20 Hz bis 20 kHz, 0,06% THD. Bei 1 Kanal angesteuert, 1kHz, 0,9% THD sind es satte 230 Watt (4 Ohm).

Das Lautsprechersystem steuert Quadral bei. Kernstück ist der hier der Aurum Phase 9 (1.500 EUR/Stück), ein multifunktionaler und enorm klangstarker Lautsprecher. Er ist, typisch für Aurum-Modelle, mit einem Bändchenhochntöner für höchste Impulstreue ausgestattet, der zwischen den Mittel-/Tieftönern sitzt (D'Appolito-Prinzip). Der geschlossene Zweiwege-Lautsprecher mit 85 db Wirkungsgrad (1W/1m) besitzt ein quSENSE-Bändchen und zwei jeweils 155 mm lesende Tiefmitteltöner mit ALTIMA Membran. 11,6 kg wiegt ein Aurum Phase 9, er ist 53 cm hoch, 27 cm breit und 14 cm tief, optimal für die Wandmontage. Frequenzen von 38 Hz bis 65 kHz können wiedergegeben werden, 150 Watt Nennleistung und 250 Watt Musikleistung kann der Lautsprecher vertragen. 

Der massive Base Maxime 9 dient als Center-Lautsprecher

Als Center fungiert der Aurum Base Maxime 9 (2.200 EUR/Stück). Der Dreiwege-Bassreflex-Center (4 Ohm) stellt Frequenzen zwischen 27 Hz und 65 kHz dar, ist mit 250 Watt (Nennbelastbarkeit) beziehungsweise 400 Watt (Musikbelastbarkeit) maximal ansteuerbar und weist 87 dB Wirkungsgrad auf. Ein von Quadral selbst entwickeltes und in Hannover produziertes quSENSE Bändchen sowie ein 155 mm Mitteltöner und zwei 180 mm Tieftöner (Mittel- und Tieftöner mit ALTIMA Membran) stellen die Bestückung dar. Der Center ist 24 cm hoch, 62 cm breit und 36 cm tief. Das Gewicht: 24 kg. 

Zwei Orkus Subwoofer sorgen für Tiefton-Spektakel

Für enorme Bassgewalt sorgen gleich zwei Quadral Aurum Orkus 9, der mit 500 Watt Nennleistung pro Stück satte Reserven bietet. Die enorme Energie wird von einem großen, trotzdem sehr impulstreuen 320 mm Chassis weitergereicht. 20 Hz beträgt die untere Grenzfrequenz. Der 33 kg wiegende Bass-Experte ist 47 cm hoch, 40 cm breit und 50 cm tief. 

Special: Carsten Rampacher
Fotos: Philipp Kind
Datum: 08. September 2019

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