XXL-SPECIAL: D&M Produktneuheiten 2014 aus den Bereichen Core und New Media

D&M geht mit neuer Strategie und einer Vielzahl neuer Produkte das weitere Jahr 2014 an. Zunächst erwähnenswert wäre die neue Konzernstrategie, hier gibt es zum einen das Core-Business (Denon und Marantz Hifi und Surroundkomponenten im klassischen 43 cm Rastermaß plus Plattenspieler/Tonabnehmer), zum anderen New Media (z.B. USB-DACs, Kopfhörer, Mini/Micro-Anlagen, CEOL, Bluetooth-Lautsprecher, Soundbars, aktive TV-Lautsprecher). Es findet demnach keine Trennung mehr nach Brand statt, sondern nach Produktkategorie. Ganz neu hinzu kommt „HEOS by Denon“, ein leistungsstarkes Multiroom-Musiksystem, für das man extra eine neue, weitere Marke aufbaut. Mit Polk und Definitive Technology sind zudem zwei Lautsprechermarken neu im Vertrieb. In Deutschland nicht mehr im Vertrieb von D&M ist Boston Acoustics. 

In diesem Special wenden wir uns den D&M Produktbereichen New Media und Core zu und beginnen mit „New Media“. Wir stellen nicht alle Unterbereiche vor, sondern konzentrieren uns auf besonders interessante Neuheiten und bestehende Produkte, die wir noch nicht im Test hatten. Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir nochmals die Marken Polk und Definitive aufgreifen und einzelne Modelle genauer beleuchten, die wir für besonders relevant halten.

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Aber nun zu New Media. Hier ist der von uns schon getestete Envaya Bluetooth Lautsprecher für 199 EUR zu nennen, der schick und modern daher kommt und überdies sehr gut klingt. Es ist davon auszugehen, dass Denon diese Baureihe auch noch erweitert. Dass dies erfolgversprechend ist, zeigen auch die Marktzahlen: Der Absatz von BT-Lautsprechern wächst und wächst, während die Absatzzahlen bei AirPlay Lautsprechern sinken. Die meisten Zugewinne bei BT-Lautsprechern der Preisliga zwischen 200 und 300 EUR erwartet. 

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 DA-300USB

Wichtiger Bestandteil der Denon New Media Strategie ist auch der bereits erhältliche DA-300USB für 399 EUR. Der kompakte D/A Wandler ist horizontal und vertikal aufzustellen, ebenso wie Carino aus der CEOL Produktfamilie. Optisch überzeugt die schlichte Gestaltung mit OLED Display. Denon Kerntechnologien kommen im USB-DAC zum Einsatz. Advanced AL32 Processing, digitale Isolation, Anti-Jitter-Konstruktion sowie die Nutzung als hochwertiger Kopfhörerverstärker sind hier Key Features. Die eben erwähnte „Digitale Isolation“ meint eine vollständige Isolationsschaltung für alle Digitalsignale mit Hilfe von induktiven Filtern. Die Anti-Jitter-Konstruktion meint: Es gibt einen asynchronen Modus für PCM-Signale bis zu 192 kHz/24-Bit und DSD 64/128. Hochpräzise, separate Quarz-Taktgeber für 44,1  und 48 kHz sowie das DAC Master Clock Design sind weitere Merkmale. Nutzt man den DA-300USB als Kopfhörerverstärker, gibt es einen Pufferverstärker zur Minimierung der Einflüsse vom Cincheingang. Verbaut sind hochwertige High Speed, Low Noise Operationsverstärker und diskrete Schaltungen am Ausgangspuffer. 

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Hochwertig verarbeitet

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Flexibel und kompakt

Schon berichtet haben wir im High End-Bericht vom neuen Denon Kopfhörerverstärker. Er hört auf den Namen DA-10 und wird im Oktober für 329 EUR kommen. Auch Marantz greift hier an, allerdings in deutlich höherer Preisklasse. 799 EUR werden genannt und ebenfalls im Oktober soll der HD-DAC1 kommen. 

Beschäftigen wir uns mit den Einzelheiten vom DA-10, der viel mehr ist als nur ein Kopfhörerverstärker. Klein und handlich, mit deutlich verbesserter Klangqualität und der Möglichkeit, hochwertige Lautsprecher zu betreiben, trumpft er sogar als Vorstufe auf. Er ist kompatibel mit Dateien mit bis zu 192 kHz und sogar zu DSD. Der DA-10 ist für den mobilen Einsatz ebenso geeignet wie für den stationären. USB-A (für iDevices), USB-B (für Notebooks) und Analog (für Android) als Anschlussform sorgt für Flexibilität. Eine Tragetasche ist im Lieferumfang enthalten – und in diese Tragetasche kann auch das Smartphone integriert werden. Verschiedene USB-Kabel für die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten sind auch mit dabei. Der eingebaute Akku hat 3.200 mAh Kapazität und hält zusammen mit einem iDevice 7,5 Stunden durch. Mit Analog-Quelle gehen sogar maximal 19 Stunden. Bei Schnell-Ladevorgang ist der Akku nach 4 Stunden wieder voll. Hochwertigkeit demonstriert der gerasterte Lautstärkeregler. Der DA-10 nutzt das Advanced AL32 Processing und DAC Master Clock Design mit zwei separaten störungsresistenten Low Jitter Taktgebern (44,1 und 48 kHz). Verbaut sind 192 kHz D/A-Wandler mit 32 Bit Genauigkeit. Für die Spannungsversorgung gibt es ein getrenntes Board, der hochwertige Kopfhörerverstärker mit rauscharmen Operationsverstärkern und diskreten Schaltungen am Ausgangspuffer ist weiteres Merkmal. Die Verstärkung ist anpassbar an Kopfhörer unterschiedlicher Impedanz. 

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HD-DAC1

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Bullaugen-Display, edle Holzwangen

Kommen wir zum HD-DAC1. Hier sind Hochwertigkeit und Noblesse Trumpf. Marantz-typische Merkmale wie das Bullaugendisplay oder die klassischen Holzseitenteile schaffen eine Synthese aus Klassik und Moderne. Verbaut sind HDAM-SA2 Verstärkermodule mit Stromgegenkopplung und eine Hochgeschwindigkeitsschaltung zum Erreichen einer hohen Flankensteilheit. Die dreistufige Verstärkungs-Anpassung für identische Lautstärke mit Kopfhörern mit unterschiedlicher Impedanz (32, 150, 600 Ohm) sorgt für Flexibilität. Ein großer Kühlkörper, optimierte Folienkondensatoren und eine doppelte Bodenplatte sind typische Merkmale edler Marantz HiFi Komponenten. Möglich ist die asynchrone Signalübertragung mit bis zu 192 kHz/24-Bit, ebenso wird DSD nativ unterstützt. 2 optische Eingänge und ein koaxialer Eingang sind auch vorhanden. Front USB für iDevices und Massenspeicher sorgt für erweiterte Nutzungsmöglichkeiten. Zwei Taktgeneratoren und eine vollständige digitale Isolationsschaltung verstehen sich von selbst. In schwarzer und silbern-goldener Varianate wird HD-DAC1 erhältlich sein. 

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CEOL Carino

CEOL, bestehend aus der gerade exklusiv von uns getesteten Carino, der Piccolo und der „großen“ CEOL, ist weiterer elementarer Bestandteil der New Media Produktsparte. 2014 nun kommen CEOL und CEOL Piccolo neu.

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Neue „große“ CEOL

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Neue CEOL Piccolo

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Hochwertigkeit im Detail

Optisch besonders edel und schick, integrieren sich die neuen CEOL Anlagen sehr gut ins moderne Wohnambiente. Kennzeichen ist die robuste, absolut plane Acrylplatte mit enorm hoher Härte. Ein Dock, das ohnehin kaum noch jemand braucht, wird keine der Anlagen mehr haben. Technische Merkmale der neuen CEOL Anlagen sind Spotify, vTuner, Bluetooth mit NFC, und AirPlay. Ein konventionelles UKW und MW Radio fehlt auch nicht. Neue Funktionen umfassen höhere WLAN Reichweite als bislang, noch sorgfältiger feingetunte Lautsprecher und Verstärkerschaltungen, Spotify Connect-Support, sowie die HD-Wiedergabe von WAV, FLAC, AIFF (bis 192 kHz/24 Bit) und ALAC (bis 24 Bit/96 kHz). Schneller Vor- und Rücklauf ist bei allen Formaten mit an  Bord. Die o.g. Formate können auch gapless wiedergegeben werden. Es findet sich ein überarbeiteter Einrichtungsassistent mit Menü in 10 Sprachen. Beide CEOL Anlagen werden auch über einen Subwoofer-Preout besitzen. Die digitalen Endstufen in CEOL und CEOL Piccolo leisten 2 x 65 bzw. 2 x 40 Watt (4 Ohm, 1 kHz, 0,7 % Klirr). Die zugehörigen Lautsprecher sind komplett neu gestaltet, und zwar hinsichtlich Treibern und Gehäuse. Ab Oktober kommt die CEOL Piccolo N-4 für 399 EUR mit Lautsprechern und für 319 EUR ohne. Die CEOL N-9 liegt bei 599 EUR mit Lautsprechern und bei 499 EUR ohne Lautsprecher. In hochglänzendem Weiß oder Schwarz sind die Anlagen verfügbar.

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HEOS-Lautsprecher in drei Größen, dazu Verstärkermodul für bereits existente Boxen und „Vorverstärker“, um HiFi- und AVR-Komponenten um HEOS zu erweitern

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Gleich schon zu Beginn gibt es viele gefragte onlinebasierte Music Services

 

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Homebar

Sehr wichtig ist der „Neuzugang“ HEOS im New Media-Bereich. Hierzu haben wir heute die Pressemitteilung veröffentlicht und nennen hier Wichtiges in Kürze. HEOS funktioniert mit dem vorhandenen Netzwerk, man braucht keine weitere Hardware. HEOS funktioniert mit dem aktuellen 5 GHz WLAN. Die Erstinstallation ist einfach und eine Systemerweiterung funktioniert per Knopfdruck. Man kann sich einen eigenen HEOS Account erstellen (Passwörter für Musikdienste, Wiedergabelisten, zuletzt gespielte Titel). Die Steuerung erfolgt per App, die mit der 3-Tasten-Homebar (Rooms, Music, Playing) sehr intuitiv zu bedienen ist. Ab HEOS Start sind Spotify, tuneIn, Pandora, Deezer, Napster, Rhapsody verfügbar. Weitere Dienste werden folgen. Die HEOS Komponenten an sich bieten ein ausgeklügeltes Sounddesign, das stehende Wellen eliminiert, und Passivmembranen für tiefen Bass bis unter 60 Hz. Kennzeichen von HEOS ist die audiophile Synchronisierung: Keine Verzögerung, keine Echos, und eine absolut exakte Verbindung sind die Kennzeichen. Im einzelnen gibt es HEOS 7 als großen Lautsprecher, die mittlere Alternative heißt HEOS 5, der kleinste HEOS 3. Hinzu kommen HEOS Amp (Verstärker) und HEOS Link („Vorstufe“) sowie HEOS Extend (WLAN-Erweiterung). HEOS 7 kostet 599 EUR, HEOS 5 399 EUR, HEOS 3 299 EUR.  HEOS Amp macht jeden bestehenden Lautsprecher zu einem HEOS Mitglied und bietet 2 x 100 Watt. Preis: 499 EUR. HEOS Link erweitert z.B. den AVR oder die HiFi-Anlage um eine HEOS Zone und kostet 349 EUR. HEOS Extend liegt als WLAN-Erweiterung bei 99 EUR.

Wie sieht es im Core Business aus? Schauen wir uns die 2014er AVR Highlights an. Schwerpunkte sind hier: WiFi und Bluetooth in allen neuen Denon und Marantz Netzwerk-Receivern, die neue HDMI 4K 60 Hz 4:4:4 Generation sorgt für Kompatibilität zur 4K Ära, in der Liga um 2.000 EUR wird es eines Denon AVR Modell geben, und die Bedienung aller 2014er Geräte wurde weiter vereinfacht. 

Das integrierte WiFi arbeitet mit 2 externen Antennen inklusive iOS WiFi Sharing für einfache Verbindung. Für DLNA Music Streaming gibt es erweiterte Formatunterstützung (nicht nur FLAC/WAV sondern auch AIFF/ALAC bis 24 Bit/192 kHz, gapless), und auch DSD wird nun unterstützt. Wer  Connect nutzen möchte und den dafür erforderlichen Spotify Premium Account besitzt, kann dies mit den neuen AVRs ebenfalls tun. 

Die Bluetooth-Funktion umfasst Auto Power On, den Support von Zone 2 und das Speichern von 8 Quellen. Bezüglich WiFi sorgt die duale Antenne für optimale Reichweite. Die implementierte WAC Setup-Funktion (Wireless Accessary Configuration) sorgt für das Kopieren der WLAN-Einstellungen vom iOS-Endgerät für eine einfache Einrichtung.

Ebenfalls im Jahr 2014 kommt eine neue App für Smartphone und Tablet. Sie soll voraussichtlich im Oktober erscheinen und erfreut mit frischer Optik und individuellen Anpassungsmöglichkeiten.

Denon und Marantz AVRs weisen ein Quick Select (Denon) bzw. Smart Select (Marantz) Konzept mit jeweils vier Tasten auf Remote und am Gerät auf. Quelle, Soundmodus, Lautstärke, ggfs. Internet Radio-Station, Videoausgang sowie alle Audyssey Funktionen werden gespeichert. 

Apropos Audyssey – hier gibt es nun ein Vierstufen-Line-Up mit Bronze, Silver, Gold und Platinum. Bronze umfasst MultEQ/2EQ, Dynamic Volume und Dynamic EQ. Silver bietet anstatt MultEQ/2EQ die präzisere MultEQ XT Einmess- und Raumoptimierung. Sonst ändert sich nichts. Bei Gold kommen Audyssey DSX und Audyssey Pro hinzu. Bei Platinum werden noch Audyssey SubEQ HT und Audyssey LFC offeriert. Übrigens liefert Denon einen neuen Mikrofonständer mit, der auch ohne Kamerastativ eine perfekte Einmessung ermöglicht.

Das gesamte Lautsprecher-Setup wurde im GUI grafisch nochmals optimiert. Zudem gibt es mehr Informationen auf dem Bildschirm. Der Setup Assistent wurde um einen Verbindungscheck erweitert. Er hat die Aufgabe, Fehlverkabelungen zu erkennen. Auch überarbeitet wurde der Playback Screen für Netzwerkstreaming, nun werden Cover korrekt auf HD-Bildschirmen dargestellt und die Spielzeitanzeige ist mit Restlaufzeit und Gesamtlänge versehen. 

Denon denkt mit dem New smart ECO Mode auch an die Umwelt. Mit der Generation 2014 sind bis zu 40 Prozent Energieeinsparung im Betrieb möglich. Das ECO GUI Display blendet einen Energiezähler bei der Lautstärkeänderung ein. Ab einer bestimmten Schwelle wird die interne Spannungsversorgung der Endstufen dann hochgeschaltet. 

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AVR-X1100W

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 AVR-X2100W

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Neuer Mikrofonständer für optimales Einmessen

Die Modelle AVR-X1100W sowie AVR-X2100W haben wir schon im Rahmen unseres High End-Berichtes vorgestellt. Die Siebenkanalmodelle kommen auf 499 und 649 EUR.

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AVR-X5200W

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AVR-X4100W

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AVR-X3100W

Natürlich aber werden noch weitere AVRs in diesem Jahr erwartet. So kommt schon im August für 999 EUR der AVR-X3100W, natürlich mit WiFi und BT, aber auch mit 4K/60 Hz Scaler (AVR-X2100 mit 4K/30 Hz Scaler), aufwändigem Soundtuning für besten Klang und mit edler Optik. 180 Watt Leistung wird pro Kanal erreicht. 7.2 Pre-Out, DSD through  HDMI, Zone HDMI Out, 2 koaxiale Digitaleingänge, DTS Neo:X 7.1 und Komponentenvideo-Anschlüsse sind weitere Aufwertungen gegenüber dem kleineren Modell.

Der AVR-X4100W wird dann für September erwartet und kostet 1.499 EUR. Unterschiede zum 3100: Frontklappe für aufgeräumte Optik, 200 Watt/Kanal, Denon Link HD, DDSC-HD/AL24+ Processing, 3 HDMI Out, neue Soundformate (Näheres ist noch nicht bekannt), 9.2 Processing und 11.2 Pre-Out, Audyssey LFC, und ein Phonoeingang.

Neu ins Sortiment wird für 1.999 EUR der AVR-X5200W aufgenommen, der auch im September kommt. Im Gegensatz zum 4100 ist der 5200 mit 9 Endstufen ausgestattet. Mit besonders aufwändigem Aufbau und hochwertigen Bauteilen wird sich dieses Modell von den kleineren „Geschwistern“ abgrenzen. 

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Oben steht der NR1605

Von Marantz haben wir den Slim Line AV-Netzwerkreceiver NR1605 für 699 EUR schon vorgestellt, aber natürlich kommen weitere neue „ausgewachsene“ AVRs.

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Von oben nach unten: SR7009, SR6009, SR5009

Im August erscheint voraussichtlich der SR5009 mit 180 Watt, BT, WiFi, 7 x HDMI-In, Spotify Connect und allen HiRes Features für 899 EUR. Der SR6009 ergänzt das Sortiment im Oktober, er ist wie der 5009 ein 7-Kanal-Gerät, verfügt mit 185 Watt aber über etwas mehr Leistung pro Kanal. Die Alu-Front, der Phonoeingang, DTS Neo:X 7.1, DSD through HDMI und der 4K/60 Hz Scaler sind bei diesem Modell für 1.099 EUR die Features, die echten Mehrwert bieten. Auf 1.699 EUR kommt der SR7009, der 200 Watt für jeden der neun Kanäle bereitstellt. Neue Tonformate, 3 HDMI Out, Audyssey LFC und DTS Neo:X 11.1 sind hier Features, die den AV-Receiver von kleineren Modellen abgrenzen. 

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DNP-730AE

Neu von Denon im HiFi-Bereich kommt noch der DNP-730AE, der den betagten DNP-720AE ablöst. Mit noch besserer Klanggüte sowie HiRes-Kompatibilität (DSD, ferner FLAC/WAV/AIFF/ALAC)  sorgt er für frischen Wind. Neue DACs mit nun 32 Bit anstatt 24 Bit Auflösung verbessern die Präzision. Eine neue Schaltung für das effektive Reduzieren von Jitter bei PCM-Signalen wäre ebenfalls erwähnenswert. Duale Antennen für WLAN, edlere Optik und verbessertes Display sind weitere Aufwertungsmaßnahmen. Neben 802.11 b/g wird nun auch n unterstützt. Der neue Netzwerkplayer ist überdies kompatibel zu Spotify Connect.

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Oben der neue Netzwerkplayer

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Fein auflösendes Display

Marantz kokettiert mit dem Netzwerkplayer NA8005, der die beliebte Oberklasse-Stereoserie 8005 nun komplettiert. Ab Juli ist das bereits auf der High End gezeigte edle Gerät erhältlich, der Preis beträgt 1.499 EUR. Die Eckdaten zeigen – hier steht ein echtes Universaltalent mit hochwertigem Aufbau vor dem stolzen Besitzer:

• Hochwertiger D/A Wandler CS4398
• Marantz HDAM®-SA2 diskrete Schaltkreise
• DSD Audio Streaming per Netzwerk
• 192/24 Bit Wiedergabe FLAC, WAV, AIFF, ALAC
• Gapless playback Unterstützung
• DAC Mode Input (USB-B, Coaxial, Optical)
• USB-B für PC Audio asynchron bis zu 192kHz/24bit sowie DSD2.8 & 5.6 MHz
• Extended USB-B Signalisolation
• Hochwertiger diskreter Kopfhörerverstärker
• Spotify Connect
• AirPlay, Streaming von PC/MAC or iDevices
• Internet Radio
• USB-A Front für iDevice und USB-HDD
• DLNA ver. 1.5 zertifiziert DMP (Digital Media Player) &DMR (Digital Media Renderer)

Wir werden diesen Netzwerkplayer schnellstmöglich testen. 

Text: Carsten Rampacher
Fotos: D&M, areadvd
Datum: 03. Juni 2014

 

 




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