TEST: Quadral 5.1-LS-Set Ferrum 7000 plus Qube 7

Quadral Ferrum 7000 Set Gruppenbild1

Für 999 EUR offerieren die Hannoveraner Klang-Experten ein 5.0-Lautsprecherset namens Ferrum, das aus zwei Ferrum 7000 F Front-Standlautsprechern, einem Ferrum 7000 Base Center und zwei Ferrum 7000 R Surroundlautsprechern besteht. Als Ergänzung empfiehlt Quadral den für 299 EUR erhältlichen kleinen aktiven Subwoofer Qube 7, der im Gegensatz zu den größeren Qube-Bassisten nach vorn abstrahlt. Insgesamt also kostet unser Test-Set in 5.1 Konfiguration 1.300 EUR – eine interessante und stark umkämpfte Preisklasse. Wir waren daher gespannt, ob Quadral mit diesem Ensemble ein Treffer gelungen ist.

Quadral Ferrum 7000 Set Rear Gruppenbild1

Rear-Lautsprecher

Quadral Ferrum 7000 Set Rear Rueckseite Seitlich

 Rückseite der Surroundlautsprecher

Quadral Ferrum 7000 Set Base Front Seitlich4

 Center-Lautsprecher

Quadral Ferrum 7000 Set Front Front Seitlich2

 Ferrum 7000 Frontlautsprecher, ohne Gitter

Quadral Ferrum 7000 Set Front Front Seitlich1

 Ferrum 7000 Frontlautsprecher, mit Gitter

Quadral Qube7 Front Seitlich1

 Qube 7 mit Gitter

Quadral Qube7 Front Seitlich3

 Qube 7 ohne Gitter

Optisch tritt das Set schlicht und modern auf. Die Stoffgitter wirken minimal altbacken, man kann sie aber abnehmen. Gerade die beiden Front-Standlautsprecher beweisen, dass Quadral auch im Detail Wert auf ein schönes Design gelegt hat. Sind Regal-LS und Center noch ohne liebevolle Details, so findet man diese bei den Ferrum 7000 F auf jeden Fall: Der Quadral-Schriftzug auf der Oberseite in glasartigem Material eingelassen und der solide Standfuß, der die gleiche Design-Sprache wieder aufnimmt – all dies wirkt außerordentlich gelungen. Das Basschassis der beiden Ferrum 7000 F strahlt im Übrigen seitlich ab. Die Folierung aller Boxen ist ordentlich, auch die Stoffgitter sind ordentlich bezogen. Zwar besteht das eigentliche Gitter aus recht leichtem Kunststoff, die Gitter sitzen aber gut und gehen für die Preisklasse ohne Zweifel in Ordnung. 

Quadral Ferrum 7000 Set Rear Bassreflexrohr2

Fronts und Surrounds (Bild) sind in Basssreflexbauweise ausgeführt

Quadral Ferrum 7000 Set Front Tieftoener

 Fronts mit seitlichem 220 mm Tieftöner

Quadral Ferrum 7000 Set Front Standfuss

 Fronts mit hochwertigem Standfuß

Quadral Ferrum 7000 Set Front Mitteltoener

 Mitteltöner der Ferrum 7000 Frontbox

Quadral Ferrum 7000 Set Front Ausgebaut1

 Ausgebauter Mitteltöner der Ferrum 7000 Front

Quadral Ferrum 7000 Set Front Hochtoener Ausgebaut1

 Größerer Hochtöner der Ferrum 7000 Frontbox

Quadral Ferrum 7000 Set Front Hochtoener

 Hochtöner im eingebauten Zustand (Ferrum 7000/Front)

Die Fronts sind als 3-Wege-Bassreflex-Lautsprecher ausgeführt, die kompakten Rearlautsprecher als 2-Wege-Bassreflexboxen. Der Center ist eine geschlossene 3-Wege-Konstruktion. Alle Lautsprecher sind in schwarzer und weißer Version erhältlich. Der Frontlautsprecher ist mit einer 25 mm Kalotte für den Hochtonbereich, zwei 155 mm Mitteltönern und einem 220 mm Tieftöner bestückt. Die beiden anderen LS haben einen 19 mm Hochtöner und 115 mm Tiefmitteltöner, 1 x bei der 7000 Rearbox und 2 x beim 7000 Base Center.

Quadral Ferrum 7000 Set Base Tieftoener Ausgebaut2

Tiefmitteltöner, wie er in Center und Rears verwendet wird

Quadral Ferrum 7000 Set Base Tieftoener Ausgebaut1

 Aus seitlicher Perspektive

Quadral Ferrum 7000 Set Base Hochoener Ausgebaut1

 Kleinerer 19 mm Hochtöner aus Surround- und Centerlautsprecher

Quadral Ferrum 7000 Set Base Tieftoener

 Tiefmitteltöner im Center eingebaut

Quadral Ferrum 7000 Set Base Hochoener

 Hochtöner im Center eingebaut

Quadral Ferrum 7000 Set Base Rueckseite Seitlich

 Rückseite des Ferrum 7000 Base

Quadral Ferrum 7000 Set Base Anschluesse

Alle passiven Komponenten besitzen Lautsprecherkabel-Schraubanschlüsse

Quadral Ferrum 7000 Set Base Aufnahme LS Abdeckung

Detailverarbeitung vom Center – fürs Geld gut

Quadral Ferrum 7000 Set Front Oberseite

Dieses schicke Detail kennzeichnet die Ferrum 7000 Frontbox – ein Glaseinsatz oben mit Quadral-Logo 

Quadral Ferrum 7000 Set Front Bassreflexrohr

 Bassreflexrohr bei der Ferrum 7000 Frontbox

 Die Nennbelastbarkeit liegt bei den Frontschallwandlern bei 110 Watt, beim Center bei 80 und bei den Surrounds bei 50 Watt. Maximale Musikbelastbarkeit – 170 Watt bei den Front-LS, 120 Watt beim Center und 100 Watt bei den Surroundboxen. Als Wirkungsgrad gibt Quadral 89 dB (1W, 1m) bei den Frontlautsprechern, 87 dB bei den Surroundboxen und ebenfalls 87 dB beim Center an. Der Übertragungsbereich der 7000 Front reicht von 28 bis 25.000 Hz, beim 7000 Base von 55 bis 25.000 Hz und bei den Surrounds ebenfalls von 55 bis 25.000 Hz. Die Fronts sind 105 cm hoch, 18,8 cm breit und 31,3 cm tief.  Die 7000 Rear sind 24 cm hoch, 15,5 cm breit und 19,5 cm tief. Der 7000 Base ist 14,8 cm hoch, 41,8 cm breit und 19,5 cm tief. 

Quadral Qube7 Tieftoener

Qube 7 – Tieftöner mit 220 mm Durchmesser

Quadral Qube7 Rueckseite Seitlich2

 Subwoofer-Rückseite

Quadral Qube7 Anschluesse Bedienelemente

 Subwoofer-Bedienelemente: Phase 0/180 Grad, Automatikmodus, Regler für Frequenz und Lautstärke

Quadral Qube7 Innenleben

 Endstufenlayout

Der Qube 7 Aktiv-Bassreflexsubwoofer besitzt eine Endstufe mit 70 Watt Nennleistung und 100 Watt Musikleistung. Der Übertragungsbereich des ordentlich verarbeiteten Bassisten mit zum Gehäuse-Design passenden Standfüßen reicht von 33 bis 150 Hz. Mit Abmessungen von 326 mm Höhe, 296 mm Breite und 315 mm Tiefe ist er sehr kompakt. Es gibt ihn wahlweise in weißer oder schwarzer Variante. Hinten befindet sich ein Niederpegeleingang, der auch explizit für den LFE-Kanal genutzt werden kann. Die Endstufe zeigt ein übersichtliches Layout, die Platinen und anderen Bauteile sind solide auf der Grundplatte befestigt. 

Testequipment
Klang

BD „Skyfall“, DTS-HD Master Audio, ab Filmbeginn: Das Ferrum 5.1 Set zeigt direkt zu Filmbeginn Stärke. Der Muezzin-Gesang im Hintergrund und der Music Score, der Spannung aufbaut, kommen sehr gut zur Geltung, auch Bonds leise Schritte auf dem Weg in die Wohnung, in der er die getöteten und schwer verletzten MI6-Agenten findet. Der Dialog mit M kommt klar und mit sehr guter Einarbeitung heraus. Im Hintergrund vergessen die Ferrum-Lautsprecher auch hier nie, den Music Score erstaunlich gut zu repräsentieren.

Nun läuft 007 vor die Türe und nimmt zusammen mit seiner Kollegin die Verfolgung des für das Massaker verantwortlichen Killers Patrice auf. Dieser flüchtet im schwarzen Audi A5 Sportback. Am Landrover Pickup, den Bonds Kollegin steuert, brechen nach kleineren Crashs beide Außenspiegel ab – auch hier beweist uns das Ferrum, wie gut auch ein solch kurzer Effekt zum Ausdruck kommen kann. Kurze Zeit später verunglückt Patrice mit seinem Audi, der Killer kann jedoch unverletzt aus dem Wrack klettern. Sofort eröffnet er mit seiner Automatikwaffe das Feuer – die Schüsse haben eine sehr gute Raumwirkung und eine tolle Durchschlagskraft. Die gesamte frontale Klangkulisse wirkt wie aus einem Guss – der sehr kompakte Qube 7 Aktivsubwoofer integriert sich hervorragend. Er liefert für seine kompakten Abmessungen einen tadellosen Tiefgang, wie sich bei der nun folgenden Verfolgungsjagd auf Gelände-Enduros nachvollziehen lässt.

007 hetzt dem Killer über den Dächern des Grand Bazar hinterher. Das Hochdrehen der 2-Zylindermotoren der Geländemotorräder kommt ebenso gut heraus wie die wegfliegenden Dachziegel. Als Patrice mit seiner Maschine durch ein Fenster springt, spritzen die Glasscherben nach allen Seiten weg. Der Hochtonbereich könnte noch brillanter und transparenter sein – Quadral hat das Set „auf Nummer sicher“ ausgelegt. So können zwar erstaunlich hohe Pegel auf angenehme Art und Weise gehört werden, aber durch die leichte Zurückhaltung mag mancher anspruchsvolle Hörer etwas Frische vermissen. Der recht kompakte Center integriert sich sehr gut in die Front-Klangkulisse, er hat einen relativ breiten horizontalen Abstrahlwinkel, dies hilft dabei. Stimmen sind auch bei hoher Lautstärke gut zu verstehen. Sie stehen aber nicht künstlich im Vordergrund, sondern sind mit realistischer Dynamik ins tonale Gesamtgeschehen eingebunden.

Dies merkt man sehr gut, als 007 und Patrice auf einen fahrenden Zug aufspringen und Bonds Kollegin vor der lauten Klangkulisse ans MI& Hauptquartier in London rapportiert. Als Bond auf dem Zug den großen Caterpillar-Bagger anlässt, gefällt einmal mehr der kleine aktive Subwoofer mit seiner kräftigen und präzisen Effektwiedergabe. Als Patrice und 007 auf dem Waggondach um Leben und Tod kämpfen, ist die raumfüllende, lebhafte Darstellung des Music Score positiv hervorzuheben. Das Quietschen des Zuges auf den Gleisen und die Geräuschkulisse im Tunnel erscheinen ebenfalls gelungen, wenngleich das Quietschen noch etwas dominanter heraus kommen könnte.

Nun schießt die Kollegin des britischen Doppelnull-Agenten – und trifft Bond, der in die Fluten stürzt. Das Gurgeln des Wassers verteilt sich lebendig im Hörraum, der Schuss zuvor hat Substanz und Durchschlagskraft. Nun folgt der Titelsong – gesungen von Adele. Hier lässt das Ferrum-Ensemble musikalische Qualitäten aufblitzen und gibt das Lied mit sehr guter Dynamik wieder. Prima kommt das Klavier heraus, die Stimme Adeles löst sich sogar recht ordentlich vom Center. 

Wir überspringen einige Kapitel, nun wird die Fitness von 007 überprüft, damit er wieder in den Dienst zurückkann. Sein heftiges Atmen während der Übungen arbeitet das Quadral-Set sehr gut heraus. Der Hall, aufgrund der Lokalität, in der die Sequenz spielt, in der Stimmwiedergabe vorhanden, kommt sehr gut heraus. Bei den Schussübungen lässt es der Qube 7 wiederum nicht an Nachdruck fehlen. Gleichzeitig ist die Impulstreue bei den Probeschüssen hoch. 

Wieder einige Kapitel später erscheint die eindrucksvolle Skyline von Shanghai bei Nacht, dazu ertönt passend majestätisch der Music Score. Bass- und Raumwirkung sind erneut überragend. Bond atmet erneut heftig, diesmal nach seiner abendlichen Schwimmeinlage. Kurz spielt der Film an der Hotelbar, Bond bekommt hier eine SMS mit den Flugdaten von Patrice, den er nun ausschalten soll. Die Hintergrundgeräusche in der Bar verteilen sich flächig im Hörraum.

In der nächsten Szene fährt 007 als Chauffeur getarnt zum Airport und folgt Patrice, der auf dem Weg zu seinem nächsten Opfer ist. Von einem noch nicht fertig eingerichteten Wolkenkratzer aus möchte er mit seiner Präzisionswaffe den nächsten  Mord begehen. 007 dringt ebenfalls in den Skyscraper ein und hängt sich in letzter Sekunde unten an den Aufzug. So kann der Agent dem Killer unerkannt folgen. Die Musik zeigt vom Aufbau her ein hohes Spannungspotential, welches vom Hannoveraner Lautsprechersystem sehr gut umgesetzt wird. Auch, als Patrice mit einer speziellen Maschine ein Stück aus dem Panzerglas herausschneidet und parallel seine Waffe zusammenbaut, beweist das Ferrum-Set sein Können – der nun zu Höchstform auflaufende Music Score mit heftigen Bassschlägen kommt überdies erneut sehr gut heraus. Die feinen Pianoklänge, schon beinahe mystisch, ertönen präzise und mit sehr guter Räumlichkeit. 

Wie kommt unser 5.1-Ensemble mit Musik zurecht? Bei „Tequila Sunrise“ (BD „Farewell“, DTS-HD Master Audio) von den Eagles zeigt sich im Bassbereich der kleine Qube 7 wieder in Bestform. Impulstreu, klar, raumfüllend – ein absolut gelungener Bassist zum kleinen Kaufpreis ist hier entstanden. Aber auch die restliche Komponenten finden unsere Zustimmung – die recht kompakten Ferrum 7000 R arbeiten ausgezeichnet und schaffen es trotz der Abmessungen, eine gute Räumlichkeit entstehen zu lassen. Wer im großen Hörraum mit weitem Abstand der Surrounds vom Hörplatz Klang genießen möchte, sollte sich aber darauf einstellen, dass dann das Gefühl von Räumlichkeit etwas nachlässt. Der Ferrum 7000 Base Center gibt Stimmen lebendig und authentisch wieder – die Abmischung der BD mit leichtem Zischeln der Stimmen kann zwar auch das Ferrum-Set nicht ganz verleugnen, aber die Wiedergabe ist aus  vokaler Sicht absolut souverän, auch bei hohen Pegeln nicht zu aggressiv oder spitz. 

Bei „Time To say Goodbye“ (Andrea Bocelli mit Sarah Brightman, BD „Vivere“, PCM Multichannel) waren wir auf die Darstellung der Stimmen von Sarah und Andrea sehr gespannt – und wurden nicht enttäuscht: Sarahs Stimme ertönt gut durchhörbar, aber ohne störende Aggressivität, nur der Kenner wünscht sich noch mehr Transparenz. Andreas Stimme hat Charisma und eine tadellose Ausdruckskraft. Alle vokalen Elemente lösen sich tadellos vom kompakten Center. Die Instrumente kommen gut heraus, es könnte im Detail aber etwas mehr Prägnanz vorhanden sein. Die Kraft der Stimmen überstrahlt ein wenig die Ausdruckskraft der instrumentalen Anteile. Der Qube 7 integriert sich auch hier wieder ausgezeichnet, so dass der Eindruck einer in sich schlüssigen, sehr lebendigen Klangkulisse entsteht.

Wie ist es um die Fähigkeiten des Sets bei harten Trance-Beats bestellt? Wir hörten uns „He’s A Pirate“ im Remix von Tiesto an (BD „Elements Of Life“, DTS-HD Master Audio, Disc 2,  Track 11) und waren überrascht: Soviel Kraft, Nachdruck, Räumlichkeit bei der Effektwiedergabe und Gesamtatmosphäre für so wenig Geld? Hier muss man schon eine Weile überlegen, bis einem Konkurrenten einfallen, die überhaupt in Frage kämen. Die Mischung aus potenten Standlautsprechern und erstaunlich kompetentem kompakten Subwoofer hinterlässt einen exzellenten Eindruck. Der kleine Qube 7 macht ordentlich Druck, der schnelle Effektaufbau kommt überragend heraus. 

Die beiden Ferrum 7000 F bewähren sich bei Wolfgang Amadeus Mozarts Violinenkonzert Nr. 4, 1. Allegro (PCM 192 kHz/24-Bit) auch im Stereobetrieb. Die vorderen akustischen Ebenen werden prima auseinander differenziert. Nicht erwarten darf man freilich, dass auch in den hinteren Ebenen jede Kleinigkeit ans Tageslicht geholt wird. Hier wird schon die Preisklasse (eine Ferrum 7000 R kostet sehr faire 299 EUR) deutlich. Recht sauber kommen die Violinen-Soli heraus. Auch die Sequenzen, in denen das gesamte Orchester einsetzt, wirken dynamisch und erfreuen durch tadellose Räumlichkeit. Antonio Vivaldis Rezitativ und Arie aus der Kantate RV679 erfreut uns noch mehr  – die akkurate, feine Einarbeitung der Stimme, der kräftige, fundierte, aber nie auch nur um Ansatz störende Bass und die saubere Auseinanderdifferenzierung von Stimme und Instrumenten sind weitere Pluspunkte, die für die Preisklasse alles andere als selbstverständlich sind.

Was macht die Konkurrenz? 

Von JBL kommt für 999 EUR ein veritables 5.1-System, das auf den Namen „Loft“ hört. Es ist recht gut verarbeitet, die Frontlautsprecher wirken aber bei Quadral noch attraktiver. Akustisch können die Hannoveraner Lautsprecher ihren Mehrpreis durch bessere Detailtreue und noch homogeneres Klangbild rechtfertigen. Für schmale 999 EUR ist das Loft-Ensemble aber nach wie vor sehr emfehlenswert. 

Magnat liefert das Vector 5.1 Ensemble für unter 1.300 EUR aus – und der Käufer erhält dafür ein sauber verarbeitetes Set mit sehr guter Materialqualität und dynamischem, lebendigem Klang. Der Sub agiert recht präzise und impulstreu. Im Detail klingt das Ferrum 7000-Set noch etwas kultivierter, zudem bleibt das Ferrum-Set trotz des sehr kleinen Subwoofers bei hohem Pegel noch eine Idee souveräner. Frischer im Hochtonbereich spielen die Magnat-Schallwandler auf. 

Das Jamo 5.0 Set S 628 HCS ist auf dem Markt für weniger als 1.000 EUR zu haben. Gekoppelt mit einem entsprechend potenten AV-Receiver, macht sich der fehlende aktive Subwoofer kaum negativ bemerkbar. Die großen Standboxen vorn mit seitlich untergebrachtem Basstreiber liefern eine beachtliche Basskraft, überdies ist das Jamo-Set sehr pegelfest. Insgesamt ein harter Konkurrent, auch Verarbeitung und Optik stimmen. 

Fazit

Quadral Ferrum 7000 Set Gruppenbild3

Erstklassige Lautsprechersets kommen aus Niedersachsen – dieser These verleiht unser getestetes Ferrum-Set gekonnt Ausdruck. Quadral beweist uns, dass auch zum niedrigen Kaufpreis in jeder Hinsicht viel Qualität geboten wird: Optisch schlicht und modern, mit prima Finish gerade bei den Ferrum 7000 F Frontlautsprechern. Akustisch spielt das Set lebendig, räumlich, pegelfest und sehr angenehm auf. Der sehr kompakte Qube 7 ist überdies eine große Überraschung. Für den Kaufpreis von knapp 1.300 EUR  mit aktivem Subwoofer dürfte es sehr schwer sein, eine noch bessere Lösung zu finden – und selbst in teureren Preisklassen bis 2.000 EUR ist es alles andere als leicht, ein Ensemble zu finden, welches die Leistungen des Ferrum-Sets toppt. 

Exzellent zu sein ist keine Preisfrage – das Quadral Ferrum-Set plus Qube 7 erzielt rundherum erstklassige Ergebnisse
preisklassenreferenz
5.1-Lautsprechersets bis 2.000 EUR
Test 27. November 2013

+ Enorm angenehm aufspielend
+ exzellenter Bassbereich
+ Pegelfest
+ Grob- und feindynamisch für die Preisklasse überragend
+ Sauber verarbeitet
+ Sehr preisgünstig

– Im Hochtonbereich nicht allzu viel Brillanz

Test: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 27. November 2013




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