IFA 2014: Exklusives Hands-On mit dem neuen Harman /Kardon BT-Lautsprecher Esquire Mini

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Ultrakompakt, edel und sogar für die Jackett-Innentasche geeignet: Der Harman Kardon BT-Lautsprecher Esquire Mini für 149 EUR zaubert uns gleich in Lächeln ins Gesicht. Es macht viel Spaß, den bestens verarbeiteten kleinen Akustiker in die Hand zu nehmen: Die Unterseite, bei unserem Test-Modell in schwarzem Leder, ist ein wahrer Handschmeichler und fasst sich demnach einfach schön an. Der Alu-Raumen und die hochwertige Oberseite tun ihr Übriges – uns ist kaum ein noblerer ultraportabler BT-Lautsprecher bekannt. Mit Bluetooth 3,0, bis zu fünf Stunden Akkulaufzeit und Nachlademöglichkeit (per USB) für schwachbrüstige Smartphone-Akkus ist der kleine Lautsprecher ausgezeichnet ausgestattet. Praktisch ist die integrierte Trageschlaufe.

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Problemlose BT-Kopplung – Größenvergleich mit LG G3

Die BT-Kopplung klappt, wie wir es von Harman Kardon Devices gewohnt sind, schnell und ohne Hürden. „Forever 2k14“ von Kindervater featuring Nadja zeigt uns, dass äußere Größe beileibe nicht alles ist – die inneren Werte zählen: Was der nur Smartphone-große Lautsprecher hier an Performance stemmt, ist überragend. Pegelfest, räumlich und mit guter dynamischer Differenzierung geht es beim Trance-Track ordentlich voran. Wenn man es hinsichtlich der Hörlautstärke richtig „krachen“ lässt, sinkt natürlich die Laufzeit des eingebauten Akkus – aber Spaß macht es absolut.

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Rückseite

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Das Esquire Mini bringt auch eine Freisprechfunktion mit

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Oberfläche

„Skyfall“ von Adele stellt andere Anforderungen an den Esquire Mini, aber auch diesen wird er gerecht. Die Stimmwiedergabe ist lebendig, und die Trennung von Stimmen sowie Instrumenten gelingt dem kleinen BT-Lautsprecher sehr gut. Natürlich darf man kein enormes Detaillierungsvermögen erwarten, aber für eine ordentlich ausgeformte und überdies angenehme Wiedergabe reicht das Gebotene auf jeden Fall aus.

„You Win Again“ von den Bee Gees zeigt am Anfang bei den ersten Bass-Schlägen einen minimal blechernen Einschlag, der sich aber dann, als der Song richtig durchstartet, verabschiedet. Die charakteristische Stimme des Sängers wird erstaunlich gut erfasst. Dass es hier im Bassbereich nicht zu Höchstleistungen reicht, kann man in Anbetracht des kleinen Volumens dem Esquire Mini nicht verübeln.

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Seitliche Bedienelemente

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Lautstärke-Tasten

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Bedienelemente

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Verschiedene Anschlüsse inkl. Ladefunktion

Beim Klassiker „Reality“ (bekannt aus dem Film „La Boum“) von Richard Sanderson zeigt uns der Equire Mini, dass er auch mit sensiblem Material akkurat umgehen kann. Der natürliche und frische Klang, der gleichzeitig sehr angenehm ist, erfreut das Ohr des Hörers. Der Rhythmus wird korrekt und mit gutem Timing wiedergegeben.

Konkurrenz für den Esquire Mini ist schwer auszumachen. Zwar gibt es BT-Lautsprecher wie den sprichwörtlichen „Sand am Meer“, doch ein Top-Produkt mit feiner Noblesse für den anspruchsvollen Businessman ist kaum zu finden. Die anderen Hersteller denken anscheinend, dass in erster Linie „hippe“ Styler mit irgendwelchen quietschbunten klingenden Mode-Accessoires herumspringen oder Budget-Käufer BT-Lautsprecher für 20 bis 50 EUR mitnehmen wollen. Harman holt mit dem Esquire Mini genau die Käufer ab, die sich bislang Bose oder Teufel (sehr edel, aber deutlich größer – der BT Bamster)  zuwenden mussten – denn beinahe nur dort gibt es auch seriös und edel aussehende BT-Lautsprecher.

Wir werden den Esquire Mini, sobald Testsamples verfügbar sind, einem Praxistest unterziehen.

 

Special: Carsten Rampacher, Philipp Kind
Datum: 04.09.2014




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