High End 2015, Tag 1: Der Auftritt von Arcam, Aurum, Elac, Heco, KEF, Magnat, Nubert und XTZ

Die High End in München hat seit heute für die Presse und ab morgen für die Öffentlichkeit wieder die Pforten geöffnet. Wir berichten hier von Tag 1 unseres Rundgangs. Viel Spaß beim Lesen!

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Solo Music

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Solo Movie

Wir starten durch bei Arcam/KEF. Hier kommen von Arcam in ca. 4 Monaten neue Komplett-Receiver, die auf den Namen Solo Music (2-Kanal) beziehungsweise Solo Movie (5-Kanal) hören und mit dem schicken Design schon optisch für einen positiven Effekt sorgen. Beide Modelle können auch SACDs wiedergeben, und beide Modelle weisen komplette HDMI-Terminals auf, also auch die Stereovariante. 4 HDMI-Eingänge und ein HDMI-Ausgang werden mitgeliefert. Solo Movie hat Decoder für Dolby TrueHD und für DTS-HD Master Audio. Als Endstufen kommen sogenannte Class G-Einheiten zum Einsatz, eine Mischung aus Class A und Class AB. Die Präzision und Reinheit einer Class A Endstufe wird mit Kraft und Effizienz einer Class AB Endstufe kombiniert, erklären uns Arcam-Techniker.

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 Blade 2 in der Vorführung

Für große Freude bei uns sorgt die Vorführung der Hightech-Box Blade 2. Je nach Farbgebung kostet die Box 10.000 bis 11.000 EUR pro Stück. Der Dreiwege-Lautsprecher mit UNI-Q-Chassis bringt einen 25 mm Hochtöner mit, der im Zentrum des 125 mm Mitteltöners sitzt. Gleich vier 165 mm Basstreiber sind an Bord. Die Membranen aller Lautsprecherchassis bestehen aus Aluminium. Der Frequenzgang der Blade 2 reicht von 34 Hz bis 45 kHz, der Schallwandler eignet sich für Verstärker mit Kanalleistungen von 50 bis 400 Watt. 41 kg wiegt die Blade 2, die 1.461 mm hoch, 338 mm breit und 475 mm tief ist. Maximal können 116 dB Schalldruck erzeugt werden. Sie wurde an Arcam Komponenten vorgeführt, und zwar mit der C49 Vorstufe, zweimal den P49 Endstufen (gebrückt), dem CDP27 CD-Spieler mit Streaming-Funktion, dem externen D33 Highend D/A-Wandler und vom MacBook zugespielten HiRes-Dateien. Satter, gleichzeitig sehr präziser Bass, enormer Tiefgang, tolle Loslösung von Stimmen und eine überragende Hochtonbrillanz bei gleichzeitig hoher Gesamtharmonie: All das zeichnet die Blade 2 aus.

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Reference-Serie, besonders beeindruckend der Reference 4c Center

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Flachmembran-Basstreiber

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Sehr leistungsstark: Reference 4c

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Reference 5 und Reference 3

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 High-Tech in Form und Technik

Bald bei uns zum Test auflaufen werden Vertreter der KEF Reference Serie. Mit toller Verarbeitung und eleganter Optik in Vollendung begeistern uns die Boxen auf der High End. Reference 5 und Reference 3 sind beides Standboxen mit UNI-Q-Chassis für Hoch- und Mitteltonbereich. 25 mm Hochtöner sitzt im Zentrum des 125 mm Mitteltöners. 4 x 165 mm Basstreiber bei der Reference 5 stehen zwei 165 mm Basstreiber bei der Reference 3 gegenüber. 116 dB Schalldruck erzeugt die Reference 5, 113,5 dB die Reference 3. 40 bis 35.000 Hz und 43 bis 35.000 Hz lauten die Eckdaten für den Frequenzgang der beiden edlen Lautsprecher. Die Reference 5, 60,2 kg wiegend, ist für Verstärker zwischen 50 und 400 Watt geeignet, die Reference 3, 51,3 kg wiegend, für Verstärker mit Kanalleistung zwischen 50 und 300 Watt. Die größere Reference 5 ist 1.350 mm hoch, die Reference 3 bringt es auf 1.155 mm. Die Impedanz – 8 Ohm nominal, und 3,2 Ohm minimal. Als Regalbox ergänzt die Reference 1 das Sortiment, sie kann auf passendem Ständer aber auch im Raum aufgestellt werden. Das UNI-Q-Koax-Chassis ist identisch, hinzu kommt ein 165 mm Tieftöner, wie auch bei den anderen mit Alumembran. 111 dB maximaler Schalldruck, 45 bis 35.000 Hz Frequenzgang und 85 dB Empfindlichkeit lauten hier die Daten. Die Reference 1 wiegt 18,2 kg und ist 440 mm hoch. Sie ist für Verstärkerleistungen zwischen 50 und 200 Watt pro Kanal ausgelegt. Die lieferbaren Farben für alle drei „Referenzen“: Deep Piano Black , Satin American Walnut sowie Luxury Gloss Rosewood.

Zwei Center, der Reference 4c und der Reference 2c, sind ebenfalls lieferbar. Beides sind 3-Wege-Lautsprecher, der 4c arbeitet nach dem Bassreflex-Prinzip, der Reference 2c ist geschlossen. 116 dB erzeugt der 4c maximal, der 2x 113,5 dB. Der große Center gibt Frequenzen zwischen 48 und 35.000 Hz wieder, der kleinere Frequenzen zwischen 80 und 35.000 Hz. 45,2 kg wiegt der 4c, 25 kg der 2c. 205 mm hoch, 1.090 mm breit und 470 mm tief ist der 4c, der 2c ist 205 mm hoch, 630 mm breit und 325 mm hoch. 90 dB lautet der Wirkungsgrad des 4c, 87,5 dB sind es beim 2c. Der 4c hat gleich vier 165 mm Basstreiber an Bord, beim 2c sind es 2 x 165 mm Basstreiber. Das 25 mm/125 mm UNI-Q Koax-Chassis haben beide Center. Bleibt der Reference 8b Subwoofer, der 2 x 225 mm Treiber installiert hat und mit 398 mm Höhe, 365 mm Breite und 429 mm Tiefe relativ kompakt daher kommt. Er ist nur in Deep Piano Black lieferbar und mit 2 x 500 Watt Class D-Endstufen ausgestattet. Ein DSP-basierter Kontrollbereich sorgt für maximale Klanggüte. 35 kg wiegt der aktive Bassist, der maximal 110 dB Schalldruck erzeugt und sehr elegant aussieht, wie der Rest der Serie. XLR-Terminals finden sich ebenfalls am kraftvollen Aktivsubwoofer.

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Aktiver Subwoofer der Reference-Serie mit 2 x 500 Watt

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Ci3160RL-THX

Für 1.500 EUR ist der In-Wall-Lautsprecher Ci3160RL-THX erhältlich – dieses KEF Produkt weist 4 Ohm Impedanz auf und einen Frequenzgang von 45 Hz bis 28 kHz. Geeignet ist der Lautsprecher für Verstärkerleistungen zwischen 30 und 180 Watt, er wiegt 11,7 kg und ist mit UNI-Q Koax-Chassis sowie mit zwei 160 mm Basstreibern bestückt. 

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Neue Hochleistungsendstufe M10

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Ausgezeichnete Verarbeitung

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Innenleben

Nun zu Aurum. Beim Hannoveraner Edel-Hersteller wird die neue Hochleistungsendstufe Aurum M10 vorgeführt, und zwar im Mono-Betrieb an zwei Aurum Titan VIII. Mono-Betrieb heißt, dass zwei der Endstufen zusammen mit der schon bekannten P8 Vorstufe für einen detailreichen, mitreißenden und enorm dynamischen Klang bei Zuspielung von HiRes-Audiofiles sorgt. Die M10 brilliert mit 2 x 240 Watt Leistung an 8 Ohm, 2 x 400 Watt an 4 Ohm und 1 x 1.000 Watt an 4 Ohm bzw. 1 x 650 Watt an 8 Ohm im Mono-Betrieb. 21,5 kg wiegt die 4.000 EUR kostende Endstufe, sie bietet wahlweise asymmetrische Cinch- oder symmetrische XLR-Terminals.

Fernab dieser Neuheit findet sich auch die mit 2 x 200 Watt an 4 Ohm, bzw. 2 x 120 Watt an 8 Ohm und 1 x 240 Watt an 8 Ohm bzw. 1 x 350 Watt an 4 Ohm etwas schwächere P8 Endstufe auf dem Aurum Stand. Die beiden mit ausgefuchster EQ-Technik und aufwändigem Endstufenlayout ausgestatteten Aktivlautsprecher Orkan und Altan aktiv sind nach wie vor sehr interessant, die kleinere Altan aktiv haben wir zu Jahresbeginn bereits getestet. Sie hat pro Box 2 Endstufen mit insgesamt 200 Watt an Bord und spielt von 38 Hz bis 65 kHz, die größere Orkan aktiv, demnächst in unserer Redaktion, kommt mit 320 Watt aus 3 Endstufen pro Box und gibt Frequenzen zwischen 28 Hz und 65 kHz. Damit eignen sich die beiden „Aktivisten“ sehr gut für HiRes Audio-Material.

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Vorführung

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 Titan als Schnittmodell

Die Lautsprecher-Legende Titan VIII fehlt natürlich auch nicht, die 3-Wege-Box mit satten 88 kg Gewicht und Druckkammer-/Bassreflexprinzip ist auch Liebling der Redaktion, und das schon seit geraumer Zeit. Ihr zur Seite steht, ebenfalls schon länger, der Aurum Base Titan Center, ebenfalls 3-Wege-Druckkammer-Bassreflex-Prinzip, und mit 49,5 kg der auch von der Gewichtsklasse her passende Partner. Beide „Titanen“ weisen eine Nennbelastbarkeit von 300 und eine maximale Belastbarkeit von 500 Watt auf. Während die große Titan Frequenzen von 16 Hz bis 65 kHz wiedergibt, kümmert sich der Base Titan um Frequenzen zwischen 25 Hz und 65 kHz, sensationell für einen Lautsprecher dieser Bauart.

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Elac-Kino

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Komponenten der High Tech-Serie 500 am Start

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Die Fachbesucher sind begeistert

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 Equipment im Detail

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Gleich drei aktive Subwoofer finden Verwendung

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 Mit App-Steuerung und starken Endstufen

Elac aus Kiel hat erstmals ein Heimkino! Der neue, für die Konkurrenz durchaus raue Wind von der See ist deutlich zu spüren, und im Kino erst recht: Elac führt mit der 5er Serie Großes vor. Vorn sorgt die FS 509 VX-JET für Vortrieb, tolle Auflösung und exzellente Räumlichkeit haben uns begeistert. 57,2 kg wiegt eine dieser High End Boxen, die nach dem 4-Wege-Prinzip arbeitet und 2 x 220 mm Tieftöner mit AS-XR-Konus aufbietet. Als Mitteltöner kommt ein 180 mm Bauteil mit AS-XR-Konus, LLD 1 x 50 mm/105 mm, als AS-XR-Ringstrahler zum Einsatz. Als Hochtöner fungiert der JET5. Die Nennbelastbarkeit liegt bei 280 Watt, die Musikbelastbarkeit bei 350 Watt. 89 dB (bei 2,83 V/1M9 beträgt die Empfindlichkeit. Die empfohlene Verstärkerleistung: 80 bis 600 Watt pro Kanal. 1.373 mm hoch, 320 mm breit und 466 mm tief ist Elacs Vorzeigestück.

Für Seite und Rear kommt die etwas kleinere Standbox FS 507 VX-JET zum Einsatz. Sie ist 1.198 mm hoch, 280 mm breit und 413 mm tief und wiegt 37 kg. Die 3,5 Wege Box arbeitet wie die 509 nach dem Bassreflex-Prinzip. 2 x 180 mm Tieftöner mit AS-XR-Konus, 50 mm/105 mm AS-XR Ringstrahler für den Mitteltonbereich, der JET5 Hochtöner und ein Frequenzgang von 26 Hz bis 50 kHz sind weitere Merkmale. 88,5 dB ist die Empfindlichkeit, die Nennbelastbarkeit liegt bei 220 und die Musikbelastbarkeit bei 300 Watt. Beide Boxen weisen eine Nominalimpedanz von 4 Ohm auf, die Minimalimpedanz ist bei der FS 509 bei 3,1 Ohm (75 Hz) und bei der FS 507 bei 3,5 Ohm (95 Hz). Die FS 507 ist geeignet für Verstärker mit 60 bis 500 Watt Leistung pro Kanal. In Tobacco, Schwarz oder Walnuss, jeweils Hochglanz, sind die Nobel-Schallwandler erhältlich.

Eine tolle Kombination, gerade mit dem Center CC 501 VX-JET (3-Wege, Bassreflex, 2 x 180 mm Basstreiber, AS-XR-Ringstrahler für Mitten, JET5 Hochtöner, 29 Hz bis 50 kHz, 89 dB, 220/300 Watt, 36,5 kg, 293 mm hoch, 940 mm breit, 413 mm tief), der sich vortrefflich integriert, ist ein beinahe lückenloses Klangbild gegeben. Halt – da war doch eine Lücke oberhalb des Auditoriums! War – darauf liegt die Betonung, denn mit den insgesamt sechs an der Decke verbauten WS 1645 (2-Wege-Bassreflex, 400 mm hoch, 220 mm breit, 98 mm tief, 4,7 kg, JET5 Hochtöner, Tief-/Mitteltontreiber 115 mm AS-XR, 70/100 Watt, 88,5 dB, 4 bis 8 Ohm) sind aktuelle Dolby Atmos Tonspuren aus akustischer Sicht gigantisch, wenn man sie mit diesem Setup hört. Tiefste Bässe kommen mit Urgewalt heraus, dies ist Verdienst der insgesamt drei verbauten aktiven Subwoofer: zweimal der SUB 2070, den auch wir als Referenz verwenden, und einmal der noch größere SUB 2090. Beides sind hochmoderne aktive Subwoofer, die mittels App und Smartphone-Mikrofon in 2 Stufen eingemessen und somit optimal an den Raum angepasst werden. Damit der Risikofaktor Smartphone-Mikrofon ausgemerzt wird, arbeitet die App mit Differenzsignalen. Weiter in der Kette vertreten ist eine Trinnov Hightech-Vorstufe aus Frankreich und Endstufen von Primare aus den Serien 30 und 60.

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Stereo-Setup

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Stereo mit der FS 509

Mit der FS 509 wurde an Primare-Komponenten der Serie 60 auch im Stereobetrieb vorgeführt.

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Heco Direkt als Retro-Box mit Chic

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Heco Direkt mit Abdeckungen

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 Heco Direkt im Detail

Heco hat „Mut zu Retro“ – aber wie: Der Prototyp der „Heco Direkt“ dürfte vielen als Highlight der High End 2015 in Erinnerung bleiben. Der 2-Wege-Lautsprecher kommt im Layout der 70er Jahre, er ist ziemlich breit und ziemlich tief, beeindruckt durch besonders hohen Wirkungsgrad und einen linearisierten Frequenzverlauf. Der Hochtöner kommt mit Doppelmagnet und Alu-Waveguide, der 25 cm Tieftöner mit Heco-spezifischer Kraftpapiermembran und extrem verzerrungsarmen Antrieb passt optimal dazu. Im 4. Quartal 2015 soll der toll aussehende Lautsprecher endlich auf dem Markt eingeführt werden. Er klingt übrigens auch richtig gut, gespeist von einer Musical Fidelity-Kette lässt er sich gerade, was Tiefgang und Basspräzision angeht, zu Höchstleistungen anspornen. Die hervorragende Räumlichkeit ist ein weiteres Merkmal, das uns hoffen lässt, nach der Markteinführung schnell einen Test anbieten zu können.

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Links der LZR 980

Magnat hat uns für Hör-Checks auf der High End einen Magnat LZR 980 by Pininfarina zur Verfügung gestellt. Bald bekommen wir auch einen der Edel-Hörer zum Test. Gerade in weißer Variante mit braunen Ohrpolstern beeindruckt die Optik tief. Zudem sitzt der Kopfhörer richtig gut und sehr angenehm, auch wenn man ihn länger trägt. Wir hören vom Pulsemaster DJ Team „Feel It/My Passion“ und sind beeindruckt: Der Bass drückt, aber sehr präzise, die Räumlichkeit ist nicht nur sehr gut, sondern zeigt auch unterschiedliche Ebenen tadellos auf. Der Hochtonbereich ist spritzig, aber nicht überpräsent und nie aggressiv. Stimmen sind enorm gut gestaffelt. Das konnten wir beim beinahe ausschließlich instrumentalen „Fiesta“ von Francesco Diaz nicht so gut nachvollziehen, aber Basswucht, Effektgewalt und gesamte Dynamik haben uns sehr gefallen. Mit Andrea Bocellis „Senza Fine“ gibt es ebenfalls keine Berührungsängste – schöne, klare Stimmwiedergabe, die Emotionen des Titels kommen prima heraus. „A View To A Kill“ von Duran Duran hat Power, der Bass ist kraftvoll, überdeckt aber keine anderen Frequenzen. „Love Pains“ von Liza Minelli beweist uns, dass der LZR 980 auch mit Frauenstimmen und Disco Fox-Rhythmus blendend zurecht kommt. 268 Gramm wiegt der Kopfhörer, erzeugt maximal 120 dB Schalldruck und gibt Frequenzen zwischen 12 und 28.000 Hz gekonnt wieder. In Pearl White und Deep Black ist er lieferbar. Zwei auswechselbare Kabel in besonders hoher Qualität, eines mit Fernbedienung für iOS-Devices, sind im Lieferumfang enthalten.

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Nubi „proudly presents“: The new nuVero-Line-Up

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High-Tech überall

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Für jeden gibt es die passende nuVero

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Schicke neue Farben

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nuVero 70

Nuberts runderneuerte nuVero-Hightech-Lautsprecherserie steht natürlich auf der High End. Wir haben schon ausführlich über die neuen Modelle berichtet und hatten die große nuVero 140 Standbox für 2.235 EUR/Stückpreis schon im Test. Unter dem Motto „präziser, bässer, weißer, schwärzer, edler“ stehen die neuen Top-Lautsprecher nun in München. Neue Farbvarianten, neu entwickelte Chassis/Treiber, neu entwickelte Frequenzweichen und drei besonders schöne Farben – das alles ist neu. NuVero 30 und nuVero 60 sind Kompaktboxen für 785 bzw. 575 EUR, einmal Dreiwege-Box, einmal Zweiwege-Box, beide arbeiten nach dem Bassreflex-Prinzip.. Mit 36 Hz unterer Grenzfrequenz beeindruckt uns die nuVero 60, die Nubert stolz als „kleine nuVero 140“ bezeichnet. Die nuVero 30 ist als Dipol oder Direktstrahler zu verwenden. Weiter geht es mit nuVero 50 als Wandlautsprecher, nur 15 cm tief. Trotzdem mit 180/280 Watt (Nenn/Musikleistung) belastbar. Nubert sieht diesen Lautsprecher auch für den Atmos-Einsatz als sehr geeignet an, ebenso wie die nuLine WS-14 im Übrigen. 625 EUR kostet nuVero 50 pro Stück und gibt Frequenzen von 72 bis 25.000 Hz wieder.

1.135 EUR lautet der Stückpreis für die nuVero 70. Als Center oder Rear-Lautsprecher, oder natürlich auch als Frontbox, kann man dieses Universaltalent verwenden. 39 Hz untere Grenzfrequenz – Respekt! Wir freuen uns auf den Test. Die nuVero 110 ist die kleinere der beiden Standlautsprecher für 1.465 EUR/Stück. 113,5 cm hoch, hält sie Respektabstand zur 2.235 kostenden nuVero 140, die 142,5 cm hoch ist. 32 Hz untere Grenzfrequenz bei der nuVero 110, die nuVero 140 hat hier sagenhafte 25 (!) Hz. Die nuVero 110 ist eine Dreiwege-Bassreflexbox, die nuVero 140 eine 3,5 Wege-Bassreflexbox, die satte 47 kg pro Stück wiegt. Die nuVero 110 bringt es auf 29 kg/Stück. Die aktiven Subwoofer nuVero AW-12 und AW-17 bleiben unverändert im Programm, die neuen Farben gelten aber selbstredend auch für die Bass-Experten.

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nuPower D, flach und mit kraftvollen Class D-Endstufen

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nuControl, minimalistisch und elegant

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nuPower D von hinten

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nuControl von hinten

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 nuControl und nuPower D

Auf den Namen nuControl hört die neue Nubert-Vorstufe. 1.940 EUR wird sie kosten und bringt Bass- und Höhenregelung, einen siebenbändigen teilparametrischen EQ und vollsymmetrische XLR-Terminals mit. Trennfrequenz, Flankensteilheit und Signalverzögerung sind einstellbar, Optimierung für den Betrieb an Nubert-Lautsprechern ist inklusive. Das fein auflösende Display findet unsere volle Zustimmung (OLED). Es gibt sieben analogen und zwei digitale Ausgänge sowie vier analoge und fünf digitale Eingänge. Die Optik des ausgezeichnet verarbeiteten Gerätes erinnert uns etwas an Braun Atelier-HiFi-Anlagen der 80er Jahre. Die passende Endstufe, die wohl im Sommer kommen wird, heißt nuPower D und bringt es auf schier unglaubliche 2 x 840 Watt bei 0,1 Prozent Klirrfaktor an 4 Ohm. Die Musikleistung beträgt 2 x 1.050 Watt bei 0,1 Klirrfaktor an 4 Ohm. Laststabil von 2 bis 32 Ohm, werden bei der Endstufe für 2.450 EUR Höchstleistungen wahr gemacht. XLR-Terminals sind Standard, natürlich gibt es auch Cinch-Buchsen. Die Anschlussterminals fürs Lautsprecherkabel sind besonders hochwertig ausgeführt.

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Alles vorführbereit

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Nuberts Atmos-Setup

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Zuspielung

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Eigene nuPower D-Endstufen, PR-SC5530 von Onkyo als AV-Vorstufe

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Caleidoscape-Server

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im Detail

Großartig ist Nuberts Vorführung im separaten Raum. Vorn sind zwei Nubert nuVero 140 aufgebaut, ein nuVero 70 fungiert als Center, vier weitere nuVero 70 arbeiten im Rear- und im Surround Back Bereich. Tiefste Bässe machen zwei nuVero AW-17 wahr, für Atmos kommen, angewinkelt auf das Publkum, an der Decke vier nuVero 50 zum Einsatz. Gleich sechs nuPower D befeuern insgesamt 11 Kanäle. Als Vorstufe setzen die Schwaben eine Onkyo PR-SC5530 ein, zugespielt wird von einem Caleidoscape System. Verschiendene Trailer in Dolby Atmos kamen hervorragend heraus, lebendig, mit geschlossener, dreidimensionaler Klangkulisse und massiver Bass- sowie Effektkraft. Nubert führt mit der nuVero 60 und der nuVero 140 zusammen mit nuControl und nuPower D übrigens auch in Stereo vor. 

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Kino bei XTZ

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Es geht mächtig voran

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Basskraft ohne Ende

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App des Divine Kopfhörers am PC

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Divine Bluetooth Headphone

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im Detail

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M2

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99.36 FLR

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Cinema Serie

Neues gibt es von XTZ zu berichten. Die Schweden konnten vor kurzem mit dem Sub 3×12 in unserem Test groß auftrumpfen. Nun zeigen sie auf der High End die 99.36 FLR, eine optisch attraktive Standbox für 800 EUR Stückpreis. Die 2,5 Wege-Konstruktion arbeitet nach dem Bassreflexprinzip und kann aber auch als geschlossene Box verwendet werden. Dank ROOM TUNING gibt es 8 verschiedene Sound-Shapes. 27 kg wiegt die Box pro Stück und ist 1.000 mm hoch, 200 mm breit und 320 mm tief. Sie hat einen Frequenzgang von 35 Hz bis 40 kHz. Besonders hochwertige Chassis haben uns beeindruckt – für 800 EUR gibt es Bändchenhochtöner, einen 6,5 Zoll Mitteltontreiber mit Magnesium-Membran und einen 6,5 Zoll Woofer mit Membran aus beschichtetem Papier. Die Impedanz: 4 bis 8 Ohm. Top die Belastbarkeit für kurze Peaks: 550 Watt. Langzeitig bleiben 200 Watt übrig.

Neu auch: Für die von uns schon getestete Cinema M6 Box gibt es nun das Atmosphere S2 Top Firing Modul für 190 EUR Stückpreis. Von 150 Hz bis 25 kHz bei +/- 3 dB geht der Frequenzgang, empfohlene Verstärkerleistung: 50 bis 100 Watt (RMS), 4 Ohm Impedanz und 86 dB (1W, 1m) Wirkungsgrad lauten die Eckdaten. Gewicht: 2,5 kg. Bestückt ist das Modul mit 16 mm Hochtöner und 5,25 Zoll Tiefmitteltöner.

Neu kommt noch die Master M2, ein Regallautsprecher für 975 EUR/Stück. 18 kg Gewicht sind hier Qualitätsbeweis, ein neuer SEAS 6,5 Zoll Tiefmitteltöner und ein besonders hochwertiger 30 mm Hochtöner sind die verbauten Chassis. Mundorf Marken-Kondensatoren zeigen die Liebe zur Qualität im Detail.

Für 170 EUR ist der Kopfhörer Divine von XTZ zu haben. Besonderheit ist hier die von Dirac Research entwickelte App, die dafür sorgt, dass Divine exakt auf das Gehör des Trägers zugeschnitten ist. Besonderheit: Nicht nur der Frequenzgang, sondern auch die Impulsantwort werden optimiert. Es gibt zahlreiche verschiedene Sound-Setups innerhalb der aktuell für iOS erhältlichen App. In ca. 3 Monaten kommt die Android-Version, hinzu kommt eine Variante für den PC. Divine gibt Frequenzen zwischen 15 und 32.000 Hz wieder und ist ein kabelloser BT-Kopfhörer. Die verwendete BT-Version entspricht dem Bluetooth-Standard 4.0, aptX ist ebenfalls mit dabei. Die Impedanz liegt bei 59 Ohm (bei 1 kHz).

Erwähnenswert wäre noch das kleine XTZ-Kino, hier wurde mit 4 der neuen Module, die allerdings an der Decke montiert waren, und folgenden anderen Komponenten vorgeführt: 3 x Cinema M6 vorn, 2 x Cinema S5 hinten, wie erwähnt 4 x S2 Atmosphere, dazu gleich zweimal der SUB 3×12. Ein Oppo BD-Player und ein Marantz SR7009 vervollständigen die Kette. Vorgeführt wurde mit der aktuellen Auro-3D Demo-Blu-ray.

Bericht: Carsten Rampacher
Fotos: Thomas Hermsen
Datum: 14. Mai 2015




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