XXL-TEST: Denon 7.2-Kanal AV-Netzwerk-Receiver AVR-X2800H - Universaltalent mit praxisgerechter Ausstattung

Der brandneue Denon AVR-X2800H, den es für 969 EUR in einer Version mit analogem Radiotuner und für 999 EUR zusätzlich mit DAB Digitalradio-Tuner gibt, wurde von uns unter die Lupe genommen. Es handelt sich um den einzigen neuen AV-Receiver – sieht man vom AVR-X970H ab, der exklusiv für Amazon im veränderten Design angeboten wird – im 2022/2023er Neuheiten-Reigen. Er besitzt Decoder für Dolby Atmos, DTS:X, Dolby Surround, DTS Neural:X, DTS Virtual:X sowie managt Dolby Atmos Height Virtualization. Auro-3D und IMAX Enhanced bleibt den teureren AV-Verstärkern vorbehalten, die hinsichtlich der Neuheiten mit dem AVC-X3800H beginnen. Im Gegensatz zum AVC-X3800H belässt es der AVR-X2800H bei sieben Kanälen, das reicht z.B. für ein 5.1.2-Setup.

Er ist mit Audyssey MultEQ XT ausgestattet, ein späteres Update mit Dirac Live ist bei diesem Modell nicht möglich. Der AVR-X2800H ist ausschließlich in Schwarz verfügbar, die eingebaute Class AB-Endstufe mobilisiert bei diesem Modell 150W pro Kanal. Drei der sechs HDMI-Slots entsprechen 8K-Standards. Es finden sich zudem zwei Ausgänge. Der 2800er besitzt ein neues hochauflösende Graphical User Interface und ein neues Netzwerkmodul inklusive neuer Antennen. Der Dialog Enhancer sowie weitere Detailverbesserungen stehen noch im Datenblatt. Wir sind nun sehr gespannt, ob der AVR-X2800H die auch mit dem kräftigen Kaufpreis verbundenen hohen Erwartungen zur Gänze erfüllen kann.

Verarbeitung

Lautstärke-Drehregler

Quellwahl-Regler

Wie wir es von Denon-AV-Komponenten seit Generationen gewohnt sind, präsentiert sich die Verarbeitung als sehr gelungen, ebenso die zeitlose Optik, behutsam modernisiert – und zwar gekonnt. Der 2800H tritt keinesfalls optisch angestaubt auf, vermeidet aber auch geschickt zu viel Progressivität, die dem Wiedererkennungswert schaden könnte.

Display

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Bedienelemente unterhalb des Displays

Typisches Audyssey-Einmessmikrofon

Nein, der AV-Receiver mit den beiden gut (aber nicht perfekt) geführten Drehreglern für Quellwahl und Lautstärke gibt sich sofort als typische Denon AV-Komponente zu erkennen. Solide, große Standfüße in Schwarz befinden sich unterm Gerät. Direkt unterhalb des einzeiligen Punktmatrix-Displays befinden sich relativ kleine, gleichförmige Funktionstasten zum Beispiel für das Aktivieren von Zone 2.

Innenleben in der Übersicht

HEOS-Modul (silberne Platte darüber)

Verstärkersektion sowie Kühlkörper 1

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Verstärkersektion + Kühlkörper 2

Im Inneren ist der 2800H aufgeräumt, kein Chaos bei der Verkabelung – das Platinenlayout präsentiert sich als sauber. Der Kühlkörper ist nur aus Blech und nicht aus Aluminium.

Anschlüsse

Rückseite

WiFi-Antenne, optische Digitaleingänge

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HDMI-Sektion

Cinch- und Lautsprecher-Anschlüsse

Sechs HDMI-Eingänge sowie zwei HDMI-Ausgänge sind vorhanden. Drei davon sind voll 8K-kompatibel und unterstützen zudem 4K/120 Hz. HDR, HLG, Dolby Vision, HDR10+ sowie Dynamic HDR werden auch unterstützt, ebenso ALLM für Gaming, Variable Refresh Rate (VRR), Quick Frame Transport (QFT) sowie Quick Media Switching (QMS) und HDMI eARC. Hinzu kommt die Möglichkeit, eingehende digitale Videosignale auf bis zu 8K hochzuskalieren.

Ergänzt wird das Sortiment an digitalen Schnittstellen von zwei optischen digitalen Eingängen. Es finden sich zudem eine RS232c Schnittstelle und Remote Control In plus Out auf der Rückseite. Auch eine RJ45 Ethernet Buchse fehlt nicht. Alternativ kann der 2800H natürlich auch kabellos ins Netzwerk eingebunden werden. Bluetooth ist an Bord. Weiter geht es mit vier analogen Cincheingängen, auch ein dedizierter Phono-Eingang ist vorhanden. Ein Pre-Out für Zone 2 sowie 2 Subwoofer-Pre-Outs vervollständigen das Angebot auf der Rückseite. Auf der Front untergebracht ist ein USB-A-Slot.

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