XXL-TEST: AVM Evolution PAS 5.3 Streaming-Vorverstärker, PC 5.3 Power Conditioner und Ovation SA 8.3 Lite Endstufe
Vorverstärker Evolution PAS 5.3

Vorstufe in der Ausführung Cellini Chrom
Der AVM Evolution PAS 5.3 kommt als mit Röhren bestückter Stereovorverstärker in den beiden Basis-Gehäuseausführungen Aluminium Silber und Aluminium Schwarz auf 7.990 EUR. In der Variante Cellini Chrom, wie bei unserem Testsample, werden 8.890 EUR fällig. Basismerkmale umfassen die AVM X-STREAM Engine für umfangreiche Streaming-Funktionalität.

Source-Regler

Lautstärke-Drehregler und Kopfhörer-Anschlussbuchse
Zu den Merkmalen gehören Apple AirPlay 2, Spotify Connect, TIDAL Connect, Roon ready, Qobuz, UPnP, Internet Radio sowie, für Multiroom-Aktivitäten, AVM RoomConneXion.

Innenleben. Hier hätten wir etwas mehr erwartet, wie z.B. den Aufbau in separate Kammern

Das Platinenlayout

Röhren für sehr angenehme klangliche Auslegung

uC-Board vorn am Display

Netzteilsektion
Ein aus streng selektierten Baugruppen bestehender Double Quad D/A-Konverter (ES ES9028PRO) verarbeitet bis zu 384 kHz/32 Bit (PCM) und bis zu DSD256. Vorhanden ist auch ein Phono MM/MC-Eingang nebst hochwertiger Phono-Vorstufe mit umfangreichen, per App steuerbaren Anpassungs-Optionen.

Rückseite

WiFi-/Bluetooth-Antennen hinten
Weitere Verbindungsmöglichkeiten umfassen einen HDMI-ARC-Slot, insgesamt zwei digitale Eingänge (SPDIF, optisch), fünf analoge Eingänge (1 x XLR, 3 x Cinch/RCA und 1 x der eben erwähnte Phono-Eingang), zwei digitale Ausgänge (SPDIF, optisch, wahlweise ist die Lautstärke regelbar), sowie zwei analoge Ausgänge (RCA & XLR,umschaltbar zwischen FIX Out und VARIABLE Out). Hinzu kommt ein analoger Line Out (RCA). Für die Einbindung in Mehrkanalsysteme steht eine Home Theater-Schleife zur Verfügung. Die Vorstufe ist ebenfalls mit Bluetooth in der Version 5.0 ausgestattet und bringt Trigger in plus 2 x Trigger out mit.

Fernbedienung
Die PC3 Aluminium-Fernbedienung wird mitgeliefert. Das Gehäuse überzeugt durch hochwertige Anmutung, was die Tasten angeht, könnten diese besser zu dosieren sein.

Verarbeitung im Detail 1

Verarbeitung im Detail 2

Sichtfenster zum Blick auf die Röhren

Display
Wie wir es von AVM kennen, präsentiert sich unser Testkandidat in Cellini Chrom in makelloser Qualität. Alles wirkt ultrasolide und wie für die Ewigkeit gemacht. Sämtliche Passungen am Gehäuse sind präzise, das Display auf der Gerätefront ist sauber integriert. Auch die rückwärtige Anschlusssektion birgt keinerlei Schwächen, alle Anschlüsse sitzen unerschütterlich fest.
App
Mit der RCX-App lässt sich die AVM-Vorstufe bequem steuern. Da wir bereits mehrere AVM-Devices mit der RCX-App im Test und daher die App bereits auf dem Smartphone hatten, dauerte es nur kurz, bis unser Testkandidat gefunden und eingebunden war. Dies setzt allerdings voraus, dass man die PAS 5.3 Vorstufe zuerst direkt am Gerät mit dem Netzwerk verbindet und es so der App ermöglicht, sie zu finden.

Unser Vorverstärker wird in der RCX-App angezeigt

Wie es heute üblich ist, gibt es zuerst ein Update

Nachdem das Update installiert wurde, startet die App wie gewöhnlich und wir bekommen den ersten Teil der Streamingdienste etc. angezeigt

Zweiter Teil

Eingänge

Einstellungen

Deutsch oder Englisch stehen zur Verfügung

Audio-Einstellungen

Klangeinstellungen aktivieren oder umgehen?

Klangeinstellungen

Wahlweise kabelbasierte oder kabellose Netzwerkeinbindung

WLAN-Verbindung: Optionen

Geräteeinstellungen

Internet Radio-Wiedergabe

Internet Radio: Senderauswahl

Spotify-Wiedergabe in der App
Insgesamt lief die App stets zuverlässig, und die Bedienung gab keine Rätsel auf. Wie bereits eingangs beschrieben, kann man nicht nur die Streaming-Sektion des PAS 5.3 mittels der App steuern, sondern auch andere Einstellungen beeinflussen (Klangparameter ja oder nein, zudem lassen sich die Klangparameter justieren) oder es lässt sich der gewünschte Eingang auswählen.
Tags: AVM • Endstufe • Netzwerk-Streaming-Player • Streaming-Vorstufe • Stromfilter • Vor-/Endstufenkombination • Vorstufe












