XXL-SPECIAL: KEF Blade One Meta + 6 x KC92 Aktivsubwoofer - die ultimative Performance bei Musik und Technik Ziegler

Klang

Kef Blade One Kc92 Stacking Kit Preview T A Elektronik

T+A Elektronik 

Elektronik: Verwendet haben wir den T+A PA3100 HV Vollverstärker (ab 19.000 EUR) mit 2 x 500 Watt an 4 Ohm, mit Raumkorrektur und Klangregelungs-Modul, und den T+A MP3100 HV Mediaplayer (ab 17.000 EUR).

Wir starten mit Diana Kralls "The Look Of Love".  Hier fragt man sich mit einigem Recht: Braucht man hier ein Setup mit sechs aktiven Subwoofern, wo doch bereits die KEF Blade One Meta in Verbindung mit dem kraftvollen T+A Vollverstärker ein mehr als solides Bassfundament bereithält, das für diesen Titel eigentlich ausreichen sollte. Doch wie so oft zeigt sich in der Praxis, wie hervorragend diese Kombination auch hier funktioniert: Ein permanent vorhandenes, präzise-voluminöses Fundament sorgt für enormen Hörspass, auch beim Diana-Krall-Klassiker. Dass die Blade One Meta sowieso in einer Liga spielt, die sich durch unglaubliche Homogenität, eine herausragende Detaillierung und durch perfektes Timing auch von Boxen mit Paarpreisen um die 20.000 EUR abhebt, nehmen wir schon beinahe als Selbstverständlichkeit. Subtile Bassgefüge kommen hervorragend zur Geltung, räumlich ist es einie einzige, in sich schlüssige Bassfront, präzise definiert, die den Zuhörer umgibt, ohne aufdringlich zu werden. 

Nun wird es schon fordernder für die umfangreiche Bestückung mit KC92. Denn wir lauschen nun der Jungle Cruise-Version von "Nothing Else Matters", und in dieser kommen von feinen musikalischen Kleinigkeiten bis zu heftigen Dynamiksprüngen so ziemlich alle denkbaren Elemente vor. Mit Bravour meistert die Blade One Meta auch die feinsten Details, diese wirken ungemein plastisch und lösen sich erstklassig von den Treibern. Die sechs aktiven Bässe schieben, wenn es gefordert ist, unbarmherzig voran, auch bei enorm hohen Lautstärken. Die KC92 tun dies aber mit einer überragenden Präzision, die dafür sorgt, dass man nur puren, nachdrücklichen Bass genießt und kein Gewummer, das mit musikalischer Präsentation nichts zu tun hat. Nein, ohne Zweifel handelt es sich hier um eine absolute Ausnahme-Kombination, das gilt auch für den Preis, der aber in Anbetracht eines solchen Leistungspotentiales gerechtfertigt ist. 

Ein Klassiker, der "Imperial March" (John Williams, gespielt von den Wiener Philharmonikern) folgt als nächstes Beispiel. Das Beeindruckende, Mitreißende des legendären Titels arbeitet unsere Kombination in einer Art und Weise heraus, die selbst versierte und erfahrene Hörerinnen und Hörer verblüffen dürfte. Sofort, bei jedem Dynamiksprung, sind die Boxen und die Subwoofer sofort, ohne jede Verzögerung, am Start und ermöglichen es so, die Faszination des "Imperial March" ungefiltert zum Auditorium zu transportieren. So erlebt man das gewaltige akustische Spektrum unmittelbar, wie live. Aber auch, wie präzise die gesamten Instrumente des Orchesters zu orten sind und wie charismatisch sie ertönen, ist überwältigend. 

"Resonance" von Boris Blank ist bestens geeignet, um zu überprüfen, dass subtile, feine, zugleich aber den Raum füllende Bassanteile optimal dargestellt werden. Und das Vorhaben gelingt auf der ganzen Linie. Mit einer enormen Impulstreue schiebt sich die Blade One Meta in den Vordergrund, und die sechs Bassisten ziehen umgehend nach. Sehr klar, sehr facettenreich ertönt der gesamte tieffrequente Bereich, der hier auf höchstem Level erfasst wird. Die räumliche Wirkung ist hinsichtlich Breite und Tiefe enorm, hier kann man sich kaum weitere Steigerungen vorstellen. Durch diese Leistungsstärke kann man die von uns unter die Lupe genommene Konstellation auch in großen Hörräumen um die 50 Quadratmeter perfekt betreiben. 

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Bei "Middle Of Nowhere" (Adan Hüjens & Dodobeatz) ist nun voller Einsatz des KC92-Teams gefragt. Hier merkt man auch einen deutlichen Unterschied, ob allein die Blade One Meta arbeitet, oder ob die sechs KC92 mit an Bord sind. Der Tiefgang, die Differenzierung zwischen den unterschiedlichen Bass-Ebenen und das  Volumen, das hier bereitgestellt wird, übertreffen selbst kühne Vorstellungen. Auch die alternierenden Wechsel innerhalb des Bassgefüges parieren die sechs aktiven Subwoofer mit untadeliger Präzision und Geschwindigkeit. So wird der recht basslastige Track zu einem Gänsehaut-Erlebnis der Superlative, und die kraftvollen Endstufen des T+A PA3100 HV sorgen dafür, dass auch abseits tiefer Frequenzen stets ein enormer Vorwärtsdrang gewährleistet ist.

Fazit

Kef Blade One Uni Q Treiber

Wir sind absolut begeistert und wären am liebsten den ganzen Tag bei Wolfi Ziegler im Hörstudio geblieben. Nur selten in unserem Alltag dürfen wir eine so geballte Ladung kompromissloser Performance erleben. Klar, anfangs stellten wir uns die Sinnfrage, was eine berets im Bassbereich sehr potente, aussagekräftige Box wie die Blade One Meta mit gleich sechs KC92 anfangen soll. Aber diese Frage entpuppte sich in der Praxis schnell als graue Theorie, und die Freude über die präzise Wucht der gesamten Akustik war sofort in vollem Umfang vorhanden. Bei vielen unterschiedlichen Musikstilen machen sich die zahlreichen Pluspunkte des "Teams Blade One Meta + 6 c KC92" bemerkbar. Die neutral abgestimmte T+A Highend-Elektronik passt bestens dazu und vervollständigt den klanglichen Hochgenuss nachhaltig. 

Special: Carsten Rampacher
Fotos: Carsten Rampacher
Datum: 22. Dezember 2024

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