XXL-SPECIAL: KEF, Arcam und Hegel auf der High End 2019 - KEF R-Serie, LSX, LS-50W, neuer Arcam Verstärker und Hegel C55/45/35 Rack-Endstufen

Die Highend, die vom 10. bis 12. Mai in München stattfindet, wirft bereits ihre Schatten voraus, und KEF, Arcam sowie Hegel haben uns schon einiges verraten, was diesmal in großzügigem Ambiente im M,O,C in der Lilienthalallee präsentiert wird. 

Bei KEF fokussiert wird die letztes Jahr komplett erneuerte R-Serie, ob in in weißer Variante im Bild. In diesem Special  haben wir die Lautsprecher-Serie komplett vorgestellt:

Alle Komponenten aus der R-Serie werden auf der High End gezeigt, wir stellen die einzelnen Boxen kurz vor:

  • KEF R11, großer Standlautsprecher, 5.000 EUR Paarpreis: Das größte Modell der R-Serie kombiniert vier Tieftöner und die neueste Generation des Uni-Q Koaxialchassis. Mit 165 mm messenden Hybrid-Aluminium-Tieftönern und einem Uni-Q (25 mm Hochtöner, 125 mm Mitteltöner) der 12. Generation für Mittel- und Hochton ist die große, aber trotzdem elegante R11 extrem leistungsfähig. Frequenzen zwischen 30 Hz und 50 kHz werden wiedergegeben. satte 37,7 kg wiegt eine R1. 

  • KEF R7, Paarpreis 3.200 EUR: Die R7 ist die mittelgroße Standbox in der neuen R-Serie von KEF, einerseits sehr leistungsstark, aber andererseits nicht zu groß, um Musik und Filme zum Leben zu erwecken. Mit einem Paar 165-mm-Hybrid-Aluminium-Tieftöner und einem Uni-Q, das einen 125-mm-Mitteltöner und einen 25-mm-Aluminiumkalotten-Hochtöner kombiniert, tritt die pro Stück 31,4 kg wiegende R7 an.

R5 mit R8a

  • KEF R5, Paarpreis 2.400 EUR: Die kleinste Standbox R5 wiegt 27,7 kg. Sie ist kompakt und elegant und passt daher auch bei nicht allzu großzügigen Platzverhältnissen perfekt. Die schlanke R5 offeriert, wie alle R-Serie-Mitglieder, einen Uni-Q mit 125 mm Mitteltöner und 25 mm Aluminiumkalottenhochtöner, während zwei 130mm Hybrid-Aluminium-Tieftöner den Bass übernehmen.

  • KEF R3, großer Regallautsprecher für 1600 EUR Paarpreis: Die R3 Regalbox teilt sich die gleichen Treiber wie die große R11. Als echter 3-Wege-Lautsprecher verfügt die R3 über einen leistungsstarken 165 mm Tieftöner und einen UNi-Q Treiber mit 125 mm Mitteltöner sowie 25 mm Aluminium-Kalottenhochtöner, der die Gesamtleistung auf neue Spitzenwerte bringt. Es gibt nicht viele 3-Wege-Kompaktboxen auf dem Markt, und von diesen ist kaum ein Lautsprecher so attraktiv wie die R3.

  • KEF R2c, Zweiwege-Center-Lautsprecher für 1.000 EUR Stückpreis: Der R2c wurde speziell für die Standlautsprecher der R-Serie entwickelt. Der Uni-Q mit 125 mm (5 in.) Mitteltöner und 25 mm (1 in.) Aluminiumkalottenhochtöner des R2c passen perfekt zum Rest der Serie. Die doppelten 130-mm-Tieftöner liefern eine tadellose Dynamik und sind sehr belastbar. 

  • KEF R8a, Top Firing Dolby Atmos Modul für 950 EUR Paarpreis: Der R8a arbeitet als Surround-Lautsprecher oder Rear-Lautsprecher und nutzt die Deckenreflexion, um mit Dolby Atmos einen wirklich kinoreifen Klang zu erzeugen. Der flexible Atmos-Lautsprecher kann an der Wand montiert oder auf einem anderen Lautsprecher für Dolby Atmos Höhe aufgestellt werden. Er verfügt über einen 130-mm-Uni-Q-Treiber mit einem 25-mm-Hochtöner. 

Was zeichnet die R-Serie speziell aus? Hier die Übersicht:

Sehr attraktive Optik

  • Besonders elegante, zeitlos-schöne Optik: Die Form folgt der zwar der Funktion in KEF-Lautsprechern, aber das heißt nicht, dass an der Design-Qualität gespart wurde, Optisch treten die Lautsprecher "clean" auf, so dass alle Befestigungspunkte verborgen bleiben. Die R-Serie ist in zwei eleganten Glanzoberflächen oder in klassischem Holzfurnier erhältlich, und der "Ton-in-Ton-Stil" von KEF bedeutet, dass die Details farblich auf das Finish abgestimmt sind. Kennzeichnend sind auch die Mikrofaser-Abdeckgitter. Die R-Serie wurde entwickelt, um mit oder ohne Frontblende optimal zu klingen. Das Mikrofaser-Frontdesign ist eine Premiere für KEF und sieht nicht nur schön aus, sondern hat auch einen zu vernachlässigbaren Einfluss auf die Leistung. Sie setzen den Ton-in-Ton-Ansatz fort, um den verschiedenen Gehäuseformen gerecht zu werden. Die Kanten werden poliert, um einen wildlederartigen Effekt zu erzielen. In dieser Preisklasse sehr edel. 

Uni-Q-Treiber

  • Natürlich darf aus technischer Sicht der Uni-Q-Koaxialtreiber nicht fehlen. Bei der R-Serie kommt die 12. Generation des Uni-Q-Drivers zum Einsatz. Mit Hilfe von Simulations- und Analysewerkzeugen konnten die Ingenieure von KEF störende tonale Verfärbungungen drastisch reduzieren, indem sie die Resonanz in den winzigen Spalten zwischen den Bauteilen der Uni-Qs reduzieren. Das Ergebnis ist ein reinerer und präziserer Klang mit besserer Abbildungsqualität.
  • Shadow Flare: Dies ist eine innovative Möglichkeit, schädliche Hochfrequenzbeugung zu reduzieren. Es handelt sich um einen sorgfältig profilierten Übergang, der den Hohlleitereffekt des Uni-Q erweitert. Die Höhen werden auf natürliche Weise abgestrahlt, da der Schattenbereich verhindert, dass sie an den Gehäusekanten reflektiert werden. Das Ergebnis ist eine deutlich verbesserte Feinzeichnung.

Sorgfältiger Gehäuseaufbau

  • Sorgfältiger Gehäuseaufbau: Die Basis für einen hervorragenden Klang ist ein stabiles Gehäuse mit hoher Wandstärke, um "Ruhe in den Lautsprecher" zu bringen, schließlich soll nicht das Gehäuse klingen, sondern die Musik. Der aktuellen R-Serie kommt eine neue Schwingungsdämpfung zu Gute. Dieses System nutzt interne Klammern, die mit einer dämpfenden Schnittstelle verbunden sind. Die Dämpfung löst unerwünschte Schwingungen äußerst effektiv auf, die sonst die Musik auf ungewollte Weise verändern würden. Auch finden sich aufwändige Verstrebungen im Inneren der Schallwandler.

Explosionszeichnung Tieftöner

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  • Tieföner: Die Tieftöner der R-Serie haben eine zweiteilige Struktur mit einer flach konkaven Aluminiumhaut auf einem Papierkegel. Kombiniert man diese Steifigkeit mit der einzigartigen Geometrie des Kegels, erhält man eine aus akustischer Sicht nahezu optimale Bewegung für Hubdynamik und Geschwindigkeit. KEF hat auch die Linearität im Magnetsystem erhöht, was zu einem beeindruckenderen und wirkungsvolleren Bass führt.
  • Bassreflexöffnung: Wenn es darum geht, tiefe, gleichzeitig sauber strukturierte Bässe zu erzeugen, ist das Bassreflex-Rohr Design entscheidend. Die Bassreflex-Rohre der R-Serie verfügen über innovative flexible Wände. Mit Hilfe der rechnergestützten Strömungsmechanik werden die Ein- und Ausgänge sowie das Profil jedes Ports berechnet, um das Eintreten von Turbulenzen zu verhindern. Die flexiblen Ports verhindern, dass Resonanzen den Mitteltonbereich einfärben.

Hier geht es zur Übersicht zur R-Serie auf der KEF-Website.

Natürlich dürfen auch die aktiven, drahtlosen Lautsprecher KEF LSX und KEF LS50W nicht fehlen. Hier geht es zu unseren Testberichten:

KEF LSX

Von hinten

KEF Control App

KEF Stream App

  • KEF LSX (1200 EUR), unser Fazit: "KEF schafft es erneut, ein erstklassiges Testresultat zu erzielen. Die neuen kompakten LSX Wireless-Aktivlautsprecher brillieren mit hochwertiger Verarbeitung, edler Optik, umfangreichen Einsatzmöglichkeiten und hervorragendem Klang. Kritik gibt es für die zwei zur Verfügung stehenden Apps. Hier wäre es sinnvoller, das Potential an Funktionen in einer App zu bündeln, das würde das Handling weiter vereinfachen. Insgesamt aber wird hier ein Top-Paket zum fairen Kaufpreis serviert - und man sollte die kleinen aktiven Boxen nicht unterschätzen, denn sie beschallen auch einen 25-Quadratmeter-Hörraum ohne Probleme und mit erstaunlichen Pegeln". Hier geht es zur Übersicht auf der KEF-Website

KEF LS50W

Anschlussfeld

Einstellmöglichkeiten

Spotify-Wiedergabe

  • KEF LS50W (2.299 EUR), unser Fazit: "Bei der Masse an Komponenten, die wöchentlich unsere Testparcours durchlaufen, ist ein leichtes Abstumpfen, selbst gegenüber sehr hochwertigen Komponenten, unvermeidbar. Ab und an schafft es aber ein Produkt, die ursprünglichen Emotionen wieder vollends aufleben zu lassen. Und ein solches Produkt sind die KEF LS50 Wireless zweifellos. Absolut klar, sauber und präzise, selbst bei großer Komplexität souverän und pegelfest bis ans Limit  spielen in dieser Klasse nur wenige Komponenten. Und dabei kombinieren die LS50 Wireless dies noch mit geradezu lächerlich kompakten Gehäuse-Dimensionen - schlichtweg exquisit. Sicher gibt es immer noch ein wenig Verbesserungspotential, das liegt aber hauptsächlich im Bereich der Peripherie bzw. Software, wie wir oben beschrieben haben. Zudem geht es hier um Kleinigkeiten, die vermutlich mit dem ein oder anderen Firmware-Update behoben werden können. Akustisch wird es allerdings überaus schwer werden, noch weiter zu optimieren. Ebenfalls muss man erwähnen, dass der Aufpreis für die aktive Variante nicht gerade gering ist, aber man muss schon gutes Geld für einen Verstärker in die Hand nehmen, wenn man diese Performance aus den passiven LS50 herausholen möchte. Und dazu gibt es ja neben der komfortablen Wireless-Funktionen mit Bluetooth, optischem Eingang und USB-DAC auch noch Möglichkeiten, die Lautsprecher optimal auf den Raum und dem individuellen Geschmack anzupassen. Wer kaum Platz hat oder sein schickes Wohnzimmer nicht mit Standlautsprechern besetzen möchte, gleichzeitig aber sehr hohe Ansprüche an eine exzellente Stereo-Wiedergabe anlegt, kommt an den KEF LS50 Wireless trotz des gesalzenen Preises nicht vorbei". Hier geht es zur Übersicht auf der KEF-Website.

Weiterhin wird KEF auf der High End neues Zubehör für die LSX zeigen, welches laut KEF von Anwendern oft angefragt wird: Boden-Stands, Tisch-Stands und eine Wandhalterung. Letztere wird sehr viel verlangt, da die LSX in der Praxis gern als TV Sound-Unterstützung eingesetzt wird.

Besonderheit noch zur Location auf der High End: Bisher hat es, so KEF Deutschland, noch kein Hersteller gewagt, eine so winzige Box wie die LSX in einem ähnlich großen Raum zu demonstrieren. KEF freut sich schon jetzt riesig auf die Demo und die mit Sicherheit ungläubigen Blicke der Besucher. 

Neues - das dürfen wir schon jetzt sagen, Details folgen später - gibt es auch von Arcam: Ein neuer Stereoverstärker wird kommen und an der großen KEF R11 akustisch vorgeführt. 

Neu von Hegel kommt ein kleinerer Stereo-Verstärker. Hier das erste Bild, weitere Daten folgen.

Hegel C55

Hegel zeigt im Händlerbereich des Weiteren die „Rack-fähige“ 5 Kanal Endstufe C55. Diese Endstufe gibt es auch als 3- und 4-Kanal-Version. Jede dieser kleinen Versionen kann über ein oder zwei Verstärkermodule bis zur 5-Kanal-Version ausgebaut werden.

Als Einsatzschwerpunkt sieht Hegel Mehrkanal-Anlagen für das Heimkino, besonders im Custom-Installations-Bereich.

Für den Rack-Einbau

Die C55 bzw. C53 und C54 ergänzt für KEF auf hervorragende Art und Weise das Sortiment an Ci-Einbaulautsprechern – insbesondere den Ci5160REF-THX.

Wenden wir uns der C-Serie nochmals kurz zu. Die praktisch im Rack zu montierenden Modelle erweisen sich dank 3/4/5-Kanal-Layout als sehr flexibel. 150 Watt/Kanal setzen die hochwertigen analogen Endstufen an 8 Ohm frei. 

Rückseite mit Cinch/RCA und XLR-Beschaltung

Wir freuen uns schon jetzt auf unseren Besuch bei KEF, Arcam und Hegel und werden natürlich einen entsprechenden Live-Bericht anbieten.

Special: Carsten Rampacher
Fotos: KEF, Hegel, Sven Wunderlich
Datum: 08. April 2019

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