XXL-SPECIAL: Immersion pur im 9.4.6-Setup mit der B&W 700 Serie und dem Denon AVC-A1H

Bowers & Wilkins 700 Serie

Vorne spielen also die Standlautsprecher 703 S3. Wie in der gesamten Serie werden hier einzelne Details von den großen 800 D4-Modellen übernommen, darunter die biomimetische Aufhängung, die FST-Mitteltoneinheit mit Continuum-Membran und die Aerofoil-Bassmembran mit Carbon-Beschichtung. Auch der in der Länge gewachsene Hochtöner mit der Carbon Dome-Kalotte ist mit dem Hochtöner der Serie 800 D4 technisch in weiten Zügen verwandt.

Bowers & Wilkins 704 S3 und 703 S3, dazwischen einer der DB3D Subwoofer

Tweeter-On-Top des 703 S3 Standlautsprechers

Bowers & Wilkins 704 S3

Verschiedene Merkmale sind typisch für die Serie 700. Dazu gehören die abgerundeten Schallwände, die sowohl dem Klang als auch der Optik zugutekommen. Die Chassis sind, wie bei der Serie 800 Diamond, in separaten "Pods" untergebracht und stehen leicht hervor - das ist auch ein auffälliges stilistisches Merkmal. Neben der Wölbung der Schallwand bringen alle Modelle eine schlankere Front mit (im Vergleich zur 700er Serie der zweiten Generation), auch das kommt der optischen Erscheinung und der Akustik zugute. 

Hier im Setup kommen vorwiegend Lautsprecher in Glanzschwarz und Satinweiß zum Einsatz. Außerdem gibt es die Komponenten der Serie im neuen Mokka-Oberflächen-Finish mit feiner Holzmaserung.

Von den ganzen exzellenten technischen Eigenschaften abgesehen, weisen die B&W-Lautsprecher auch eine hervorragende Verarbeitungsqualität und ein edles Finish auf.

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Tweeter einzeln

FST-Mitteltoneinheit mit Continuum-Membran

Zweite Ansicht, lins die biomimetische Aufhängung

Gehäuse eines Kompaktlautsprechers der aktuellen 700er Serie

Das Flaggschiff der Serie, die 702 S3, bleibt außen vor. Die als Frontlautsprecher genutzte 703 S3 kommt jetzt mit Tweeter-On-Top-Design, der Vorgänger hatte noch einen ins Hauptgehäuse integrierten Hochtöner. Die schlankere Erscheinung, die abgerundete Schallwand mit hervorgehobenen Chassiskörben, der optimierte Sockel mit M6 Metallspikes, die verbesserten Chassis/Treiber/Frequenzweichen, das hochwertigere Anschlussterminal und die biometrische Aufhängung sind bei diesem Modell ebenfalls mit an Bord. Stückpreis: 2.500 EUR.

Als Front Wides und Surround-Back-Lautsprecher fiel die Wahl auf den kleinsten Standlautsprecher der Serie, die 704 S2. Hier ist der Hochtöner integriert, aber auch hier findet sich ein schlankeres Gehäuse, die abgerundete Schallwand mit den hervorgehobenen Chassiskörben, die Optimierungen an Frequenzweiche/Chassis/Treibern, das nochmals hochwertigere Anschlussterminal und die biomimetische Aufhängung.

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B&W 705 S3

Centerlautsprecher HTM71 S3

Auch wieder mit Tweeter obenauf kommen die 705 S3 daher, die neben uns auf Kopfhöhe als Surround-Lautsprecher platziert wurden. 1.500 EUR kostet die 705 S3 pro Stück und weist ein schlankeres Gehäuse, eine abgerundete Schallwand mit hervorgehobenen Chassiskorb, ein verbessertes Anschlussterminal sowie optimierte Chassis/Treiber/Frequenzweichen auf. Neu entwickelte optionale Lautsprecherständer bringen abgerundete Standbeine mit, bei der schwarzen Version (alternativ gibt es einen silberfarbene Variante) ist der Sockel in Hochglanz gehalten. Zusätzlich weist er ein integriertes Kabel-Management auf. 

Zwei Centerlautsprecher sind ebenfalls Teil der aktuellen Bowers & Wilkins 700 Serie. Der größere HTM71 S3 ist hier im Einsatz und kommt mit Tweeter-on-Top, neuen Chassis und optimierter Frequenzweiche daher. Technisch bringt er die identische Ausstattung mit, wie die anderen Modelle.

Das 700 S3 Portfolio von Bowers & Wilkins umfasst einen weiteren, etwas kleineren Center sowie zusätzliche Regallautsprecher, die wir hier nicht näher beleuchten wollen. Wer sich näher informieren möchte, findet hier unser Special (Klick!)

Height-Lautsprecher und Subwoofer

Bowers & Wilkins DB3D

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Vier davon unterstützen die B&W-Lautsprecher

Die Surround-Ebene haben wir damit abgefertigt. Bleiben die Height-Lautsprecher sowie die aktiven Bassisten, die hier zusätzlich in einer besonderen Konfiguration ihre Arbeit verrichten.

Vier der Bowers & Wilkins DB3D sind es an der Zahl. Die kompakt wirkenden Subs bringen erstaunliche 1.000 Watt Leistung, realisiert mit Class-D-Hypex-Verstärkern, mit. Links und rechts sitzen jeweils eine 200 mm im Durchmesser große Aerofoil-Membran. Durch die gegenüberliegende Anordnung verhindern die Töner Gehäuseresonanzen, auch Vibrationen halten sich dadurch stark in Grenzen. Die Subs können per App eingerichtet und über Bluetooth LE gesteuert werden.

Interessant ist die Anordnung zusammen mit dem B&W-Setup und dem Denon AVC-A1H. Die DB3D Subwoofer stehen jeweils platziert neben den Front- und Surround-Lautsprechern. Der Clou dabei: Die Lautsprecher werden jeweils vom dort platzierten Subwoofer im Tieftonbereich unterstützt. Wird z.B. an den linken Front-Speaker ein Signal mit entsprechendem Frequenzumfang vom AV-Verstärker gesendet, so übernimmt der dort stehende DB3D auch diese tiefen Frequenzen. Obwohl wir in den Bässen in der Regel davon sprechen, dass diese im Raum nicht ortbar sein sollen, soll dies zu einer noch präziseren Abbildung der Gesamtkulisse führen. Möglich ist das unter anderem deshalb, weil der Denon AVC-A1H vier unabhängige Subwoofer-Ausgänge mitbringt.

Bowers & Wilkins CCM7.5 S2

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Hier besser sichtbar: die schräge Anordnung

Fehlt uns noch die Height- bzw. Top-Ebende. In die abgehängte Zimmerdecke wurden hier CCM 7.5 S2 Einbaulautsprecher inklusive Backbox integriert. Der Lautsprecher ist speziell für den Deckeneinbau konzipiert und sollte, den Spezifikationen entsprechend, gut mit den 700ern von Bowers & Wilkins harmonieren. Dafür spricht der 25mm Carbon Dome-Hochtöner und die 180mm messende Continuum-Membran. Beide sind schräg eingelassen und sollen so eine perfekte Ausrichtung auf den Hörplatz ermöglichen.

Weiter geht es auf der nächsten Seite mit den Klangeindrücken und unserem Fazit

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